Beiträge von Steffen Wasmund

    R2D2: "Es soll also Kindeswohl sein, wenn sich Kinder später beim hören eines Liedes unwohl fühlen, obwohl sie gar nicht wissen warum."

    Und der beschriebene Vorgang ist was? Klassischen Konditionierung nach Watson.
    Matthias Franz: "Auch Deutschland ist rückständig"

    Und das stelle man sich jetzt nicht nur mit dem Reiz Musik vor, sondern mit allen mit der Beschneidung verbunden Reizen. Todesangst, Gewalt, Sexualität, feiern, lachen, Musik hören, religiöse Gesänge, was auch immer bei der Beschneidung geschieht.

    NoCut: "Wenn man alle Menschen einsperren würde, die ihre Kinder notorisch misshandeln, hätten wir bald sehr viele Kinder, die ohne ihre Eltern aufwachsen müssten."

    § 226a Verstümmelung weiblicher Genitalien
    (1) Wer die äußeren Genitalien einer weiblichen Person verstümmelt, wird mit Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr bestraft.
    (2) In minder schweren Fällen ist auf Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren zu erkennen.

    Fischer: "Genitalverstümmelungen an weiblichen Personen waren auch vor Einfügung des § 226a seit jeher strafbar als gefährliche (§ 224), ggf. schwere (§ 226) Körperverletzung, idR in Tateinheit mit MisshancUung Schutzbefohlener (§ 225); sie waren daher mit Freiheitsstrafe bis zu 10 Jahren, bei vorsätzlicher Herbeiführung von Fortpflanzungsunfahigkeit bis zu 15 Jahren bedroht (§ 226 II)." (Fischer: StGB § 226a Rn. 3)

    § 225 StGB Mißhandlung von Schutzbefohlenen http://www.strafgesetzbuch-stgb.de/stgb/225.html (Strafmaße dort)

    Wenn ich Dich richtig verstehe, willst Du die Genitalverstümmelung an Kindern für Eltern straffrei stellen. Das gilt dann auch für die weibliche Genitalverstümmelung. Entgegen dem bisherigen Gesetz, entgegen der alten Gesetzgebung.

    Trotz der wochenlangen Diskussion hier, hast Du Dir das noch nie überlegt.

    Die Eltern holen sich dann ein "Du Du, aber nicht noch mal machen." beim Jugendamt ab, lachen sich eins und wiederholen das Ganze. Zur Not wird ein Elternteil zum Barbier. Im Judentum liegt die Beschneidungspflicht ja ohnehin eigentlich beim Vater. Die Übertragung der Aufgabe auf den Mohel erfolgte ja erst später.

    Was man nicht so alles macht, um ja keinen Juden einsperren zu müssen. Außerdem betonen doch die Religionsgemeinschaften immer wieder, dass sie rechtstreu sind. Ich gehen davon aus, dass die Religionsangehörigen, die das menschenrechtskonforme Deutschland dauerhaft als ihre Heimat ansehen wollen, sich auch an das Gesetz halten. Und wenn Joachim Gauck erst mal für die Welt verkündet hat, dass die ersten Ausländer nach § 54 AufenthG abgeschoben wurden, dann werden sich diejenigen, die hier sind hoffentlich überlegen, ob sie nicht lieber bleiben wollen und diejenigen, die kommen wollen, überlegen sich sicher, was sie hier dann unterlassen müssen.

    Was machst Du dann eigentlich mit dem nicht-religiös motivierten Elternteil, das an seinem Kind das neue Küchenmesser ausprobiert. Das kannst Du dann auch nur zum Umtrunk einladen.

    Lieber Muslim, lieber Jude,

    Deine natürliche Sexualität ist für immer vernichtet. Wir wussten, dass das mit Dir geschehen wird. Um das, wie aus den Betroffenenberichten hervorgeht, für Dich so Wichtige mit höchstmöglicher Sicherheit zu schützen, in dem Wissen, dass es von den Tätern unter allen Umständen gewollt wird, haben wir den Tätern ein Kaffeekränzchen mit der zuständigen Sozialarbeiterin angedroht. Das ist Deine körperliche Unversehrtheit uns Wert. Eine Tasse Jacobs Krönung.

    Dein MenschenrechtlerInnen

    Man muss eben nur zu der richtigen Religion gehören.

    Maximilian Gottschlich analysiert Österreichs Judenhass im Unterschied zum deutschen Judenhass.
    http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/14281

    Jüdische Allgemeine: "Den Unterschied zwischen deutschem und österreichischem Antisemitismus kann man am besten anhand von zwei Witzen erklären. Der Erste: An einer Kreuzung in Deutschland krachen zwei Autos zusammen. Der Fahrer, der nicht schuld ist, steigt aus, rennt zu dem anderen Auto, reißt den Wagenschlag auf und erkundigt sich höflich: »Entschuldigung, sind Sie zufällig Jude?« Der schuldige Chauffeur, völlig verdattert: »N ... nein, wieso?« Der erste Fahrer: »Wunderbar. Komm raus, du Schwein!«

    Zur ausführliche Erklärung, die ja hier kürzlich eingefordert wurde. Hier tänzelt der antisemitische Deutsche um den schuldigen Juden herum, um diesem nicht auf die Füsse zu treten. Dies ordnen Juden zu Recht als Antisemitismus ein.

    Juden fordern also selbst, menschenrechtskonform bestraft zu werden, wenn von ihnen eine Straftat begangen wird. Für alle jene, dies sich bisher unsicher waren. Wir erfüllen das, was Juden selbst für richtig halten.

    Laffelrog: "Natürlich ist das bei mir genauso. Ich versuche es zu vermeiden, indem ich mich mit Psychologie befasse und mich über Manipulationstechniken informiere, aber das reicht nicht aus, um Manipulationsversuche zuverlässig zu bemerken. Menschen sind leider manipulierbar. Nicht weil sie dumm sind, einfach gestrickte Hirne haben oder nicht ordentlich denken können, sondern weil sie eben Menschen sind, von Natur aus unvollkommen und keine perfekten Logiksimulatoren."

    Kann daraus folgen, dass wir entscheiden, welche Pressemeldungen wir dem Leser vorenthalten, weil wir unterstellen, dass er diese Deinem eigenen Selbstbild gemäß nicht versteht? Das ist im Ergebnis Lügenpresse. Ein Vorgehen, welches wir bei anderen Medien als undemokratisch einstufen würden. Wir sollten besser sein.

    Laffelrog: "Welch glorreiche Idee, dann gerade auch die Artikel zu zitieren, die sich gegen unsere Position richten."

    Selbstverständlich ist das eine glorreich Idee. Das nennt man Objektivität. Ein gutes Beispiel dafür ist die Seite von Holm Putzke, der dort völlig unkommentiert beschneidungsbefürwortende und beschneidungsablehnende Beiträge listet. http://www.holmputzke.de/index.php?opti…id=23&Itemid=29

    Laffelrog: "Bei mir entsteht dagegen der Eindruck, dass du auf die persönliche Ebene gehst, um dich nicht weiter mit meiner Kritik befassen zu müssen."

    Ich hinterfrage Deine (persönliche) Motivation, weil sich Dein Ergebnis aus Deiner hier vorgetragenen Sachargumentation nicht widerspruchsfrei ableiten lässt. Es muss meiner Ansicht nach demnach andere, hier nicht vorgetragene Gründe geben, warum Du dieses von Dir angestrebte Ergebnis wünschst. Mit Deiner (hier vorgetragenen) Kritik befasse ich mich weiter, wie oben zu sehen.

    Laffelrog: "Ich versuche gerade dir auf die Füße zu treten, falls dir das nicht aufgefallen ist."

    Großartig. Und es ist überhaupt kein Problem. Lass uns ein Tänzchen wagen.

    Laffelrog: "Mazyek und manch anderen Leuten würde ich bei Gelegenheit gern noch viel fester auf die Füße treten, aber was wir hier im Forum schreiben, bekommen die nicht mal und könnten sie es in ihrer Lage sowieso problemlos ignorieren."

    Dass Du Dir damit nur selbst den Vorwand lieferst, um das, was Du Mayzek angeblich gerne sagen würdest, nicht sagen zu müssen, siehst Du schon? Also mich würde sehr interessieren, was Du zu sagen hättest. Es muss ja dann auch mit der "Richtung", die Du für das Forum für richtig hältst, übereinstimmen. (Laffelrog: "Es gefällt mir nicht, in welche Richtung sich das Forum entwickelt hat...") Übe doch mal Laffelrog-Richtungskonforme Kritik an Mayzek, vielleicht verstehe ich Dich ja dann. Dasselbe gilt dann auch für möglicherweise nur zitierende Pressemeldungen. Kritisiere deren Inhalt nach Deinen Vorstellungen.

    Laffelrog: "Eine neue Qualität kann ich darin nicht erkennen ..."

    Ist Dein Bewusstseinsstand - selbst wenn dieser fehlerfrei wäre - Maßstab für das Verbot(!) des Einbringens von Beiträgen in dieses Forum?

    Laffelrog: "Es gefällt mir nicht, in welche Richtung sich das Forum entwickelt hat (die Anlaufstelle für Betroffene hier ausgenommen) und deswegen spreche ich entsprechende Punkte hier an."

    Dann teile doch mal mit, welche Richtung, abgesehen von der "Anlaufstelle für Betroffene", das Forum einschlagen sollte. Vielleicht übersehen wir ja alle etwas.

    Joeye. Wenn ich Dich richtig verstehe, ärgert Dich die Kritik an Dagmar Rehak Wien bzgl. ihrer dieser Äußerungen:

    Dagmar Rehak Wien: "Das überlege ich mir schon lange, jemanden, der Zwangsverstümmelungen befürwortet, ebenfalls zwangszuverstümmeln."

    Sie bekräftigt später, dass sie das für Recht hält.

    Dagmar Rehak Wien: "Nein, nicht Unrecht - Recht! Jedes männliche Wesen hat das Recht auf Beschneidung. Hab ich einmal wo gelesen. Und wenn seine Eltern es nicht tun, muss eben jemand anderer ihm zu seinem Glück verhelfen."

    Du schreibst: "Was Dagmar macht, ist nach meinem Dafürhalten lediglich den Politikern auf bissig-sarkastische Weise den Spiegel vorzuhalten."

    Und dessen war ich mir z. B. nicht mehr sicher, weshalb ich den Beitrag von Pizarro73 auch bestätigt habe.

    Laffelrog: "Aber stell dir einen unentschlossenen Leser vor, der verschiedene Informationsquellen hat und sich nicht sicher ist, welche davon glaubwürdig ist."

    Diesem unentschlossenen Leser unterstelle ich doch glatt, dass er sich die Frage vorlegt, warum(!) diese oder jene Meinung sachlich RICHTIG oder FALSCH ist. Dass er also nicht irgendetwas glaubt(!) also für richtig oder falsch anerkennt, obwohl er es selbst nicht weiß. Etwas zu glauben, verlangt man von kleinen Kinder.

    Laffelrog: "Wenn ihm ein "Argument" mehrfach begegnet, wird er eher davon ausgehen, dass etwas dran ist und vielleicht auch in diesem Forum verstärkt auf entsprechende Aussagen achten bzw. Aussagen in diese Richtung interpretieren."

    Unterstellt Laffelrog. Ist das bei Dir eigentlich auch so oder vermutest Du das nur bei den nicht selbstständig denkenden Anderen?

    Laffelrog: "Was ich stattdessen lese, sind überwiegend Wiederholungen der Aussagen über die man sich aufregt, lustig macht oder sarkastische Kommentare abgibt. Das ist natürlich viel einfacher, aber aus meiner Sicht kontraproduktiv."

    Und das ist richtig so. Wer dümmliche, skrupellose, möglicherweise volksverhetzende Antisemitismusunterstellungen gegen andere erhebt, hat genau das verdient. Ich schlage vor, eine Satiresendung ins Leben zu Rufen, in der die dümmlichsten, skrupellosesten beschneidungsrelevanten Antisemitismusunterstellungen aufs Korn genommen werden. Das ist nicht kontraproduktiv, sondern eine Form von Kritik. Wenn so ein Unschlüssiger erst mal so richtig herzlich lacht, dann kommt ihm möglicherweise die Idee zugeflogen, dass er sich vor seinen Unterdrückern gar überhaupt nicht zu fürchten braucht. Lasst uns zum Führer der Unschlüssigen werden.

    Dokumentationszwecke: Das hier ist das(!) Beschneidungsforum u. a. mit der Rubrik Pressemeldungen. Ich bin mir sicher, auch Journalisten nutzen dieses Archiv zur Recherche. Schon allein deshalb ist es gerechtfertigt entsprechende Pressemeldungen aufzulisten und den beschneidungsrelevanten Teil zur Erleichterung nur zu zitieren.

    Bei mir bleibt einfach der Eindruck, dass Du irgendwem nicht auf die Füße treten willst und um diese Leute unterwürfig herumtänzelst, um die Prügel zu vermeiden. Der Beitrag von Mazyek war vorher hier nicht bekannt. Er ist hoch diffamierend in einer neuen Qualität und Dir fällt nichts weiter dazu ein als: "Ich frage mich nur, warum der Unsinn auch hier im Forum ständig wiederholt wird."

    Wie gesagt, das ist meine Meinung dazu. Du musst sie ja nicht teilen.

    Selbstbestimmung: "Macht sich in natürlich nicht gut. Und ist sachlich unzutreffend."

    Macht sich natürlich sehr gut und ist sachlich zutreffend, weil sich aus dem Kontext ergibt, dass es Mayzeks Darstellung ist. Wer lesen kann erkennt das auch. Ansonsten darfst Du Dir sicher seine, dass ich mir Gedanken über die Überschrift mache. Weil ich z. B. weiß, dass sie in Suchmaschinen auftaucht oder als Linktext Verwendung findet usw.

    Du hast wohl gerade Deine eigene Überschriftenwahl betrachtet: "Beschneidungsdebatte? Antisemitismus!!!"

    Bist Du der Meinung, hier hätte irgendjemand angenommen, Du vertrittst diese herausgelöste Ansicht?

    Manchmal frage ich mich tatsächlich, worüber hier diskutiert wird. Deine Überschrift kannst Du ja ändern, meine belasse bitte so, wie sie ist.

    Laffelrog: "Es ist ein psychologischer Effekt, dass Wiederholungen (egal in welchem Kontext) zu zu Vertrautheit führen und vertraute Dinge eher als glaubhaft angenommen werden."

    Ich kenne den Effekt, auch dass Vertrautes vom Gehirn eher als wahr/richtig interpretiert werden kann. Wäre das auch hier der Fall, müsste ich als Dauerleser der Diffamierung, die Diffamierung als wahr ansehen. Das Gegenteil ist aber der Fall. Denn nicht nur der Inhalt der Diffamierung, sondern auch der Prozess der Analyse wird vertraut. Der Lehrer, der ständig Fehler korrigiert, hält ja auch nicht die Fehler irgendwann für richtig, weil er sie schon so oft gesehen hat. Der Revisionsrichter hält Fehlurteile nicht für richtig, weil er sie schon so oft identifizieren musste. Die Analysefähigkeit wird durch die Übung gestärkt.

    Nehmen wir das hier: "Der Terror in Paris könnte auch antisemitisch motiviert sein. Bereits seit 2012 sei ein wachsender Antisemitismus zu beobachten, sagt der Vorsitzende der Synagogengemeinde Saar Richard Bermann. [...] Das aber nicht erst seit den Pariser Anschlägen. Der wachsende Antisemitismus in ganz Europa sei spätestens 2012 während der Beschneidungsdebatte zu spüren gewesen. Es folgte das Aufkeimen des Gaza-Konflikts mit propalästinensischen Demonstrationen in Deutschland, wo auch mal skandiert wurde: „Juden ins Gas“. Überdies wurden und werden Juden auf offener Straße körperlich wie verbal attackiert. Vor allem in Frankreich, aber auch in Deutschland. „Es gibt kaum ein Land in Europa, in dem es keine Angriffe auf jüdische Einrichtungen gegeben hat“, sagt Bermann"

    Das setzt die Beschneidungsdebatte und damit die Beschneidungskritiker praktisch als Mitursache für einen möglicherweise antisemitisch motivierten Terroranschlag. Meiner Nicht-Juristenansicht nach hat das schon volksverhetzenden Charakter, also möglicherweise strafrechtliche Relevanz. Denn welche anderen Gefühle sollten denn gegenüber Terrorismusverursachern entstehen als Hass. Man stelle sich vor, man würde das umgekehrt mit Juden machen. Dann hätte man sofort einen Prozess am Hals.

    Ich fand das deshalb hochwichtig, dass es hier Beschneidungsdebatte? Antisemitismus!!! gepostet wurde.

    Aber gut wir verbleiben dann einfach so, dass wir nicht einer Meinung sind.

    Laffelrog: "... sondern um die Vermeidung strategischer Fehler. Das Wiederholen der "Argumentation" des Gegners ist ein solcher Fehler, denn es stärkt sie nur."

    Die Stärkung der Diffamierung könnte ja nur dann eintreten, wenn der Leser dieses Forum diese nicht in Frage stellt. Das kann nur zwei Gründe haben. Entweder er ist pro Beschneidung oder er ist zu dumm. Da die Zielgruppe dieses Forums nicht die unbelehrbaren Beschneidungsbefürworter sind, sondern diejenigen, die zur Infragestellung wenigsten potenziell bereit sind, kann das Vorenthalten der Meldung nur den Grund haben, anzunehmen, unsere Zielgruppe ist zu dumm. Dem möchte ich widersprechen.

    Laffelrog: "Man kann sich wehren, indem man für sich argumentiert und die eigene Position hervorhebt."

    OK. Dazu muss man aber das, wogegen man für sich argumentiert, kennen.

    Laffelrog: "Ich sehe allerdings keine Ansatz einer Wiederlegung."

    Wenn Du jetzt in meinem Beitrag nicht mal einen Ansatz zur Widerlegung erkennen kannst, kann ich Dir nur zu nochmaligem Lesen raten. Hinweis: Rhetorisches Mittel zur beweisfreien Gleichsetzung von Ungleichem. Hinweis auf Folgen bei fortgesetzter Verschleierung diese Fehlers.

    Im Endeffekt lautet Deine Argumentation: Enthaltet dem Leser solche Meldungen vor, weil er nicht in der Lage ist, sie zu verstehen. (Wenn Du darauf beharrt hättest.)

    Aber Du sagst dann ja selbst: "Gut, wenn etwas neu ist, kann man es ansprechen, sollte sich dann aber auf die Wiederlegung konzentrieren ..."

    Wir unterscheiden uns offenbar nur in der Frage, wie weit man für den Besucher vordenken muss.

    Mario Lichtenheldt: "Also ehrlich gesagt rege ich mich über solche Nazivergleiche, Nazi- und Antisemitismuskeule überhaupt nicht auf."

    Das regt Dich solange nicht auf, solange das keine Auswirkungen auf Dich hat. Wenn auf Grund der reinen Unterstellung - möglicherweise aus den "eigenen" Reihen - Deine Beiträge in Foren gelöscht werden, dann möchte ich Dich mal sehen.

    Ich bin der Ansicht, man muss die Antisemitismusunterstellung inhaltlich eindeutig widerlegen können. In allen Variationen. Dazu muss man diese kennen. Weiterhin muss man die "Stoßrichtung" im Auge behalten. Dass Mazyek Beschneidungskritiker schon als Terrorunterstützer sieht, war mir z. B. neu.

    Wer diese Diffamierungen hier nicht aufgeführt haben will (Laffelrog), der will meiner Ansicht nach nur den Konflikt vermeiden. Denn die Aufführung der Diffamierung kennzeichnet natürlich den Diffamierer. Es wird also jedes Mal aufgezeigt, dieser Jude (jüdisches Medium) diffamiert, dieser Muslim (muslimisches Medium) diffamiert, dieser oder jener Politiker diffamiert. Das nicht aufzuführen, heißt nichts anderes, als sich unwidersprochen diffamieren zu lassen. Und das ist falsch.

    Nicht wir sind die Menschenrechtsverletzer, sondern die.

    Wenn es umgekehrt wäre, könnte Beschneidungskritik möglicherweise tatsächlich verboten werden, weil sie Entzug von Menschenrechten fordert. Da dieser Entzug auch die heutige Grundlage der jüdischen Religion zerstört, könnten dann zu Recht antisemitische Motive unterstellt werden. Verlage und Buchvertrieb könnten sich weigern beschneidungskritische Literatur zu verlegen und zu verkaufen. Dann bist Du ruck zuck mundtot. Facebook und andere Provider sperren als private Betreiber Deine Webseiten, die neue Maassche Gedankenpolizei findet Deinen Rest u.s.w.

    Dänemark hat die Beschneidung nun ebenfalls zum Menschenrecht erklärt. Was sollte die EU daran hindern, Beschneidungskritik irgendwann als rassistische Verfolgung einzustufen, so wie es jetzt schon in den USA geschieht?

    Aiman A. Mazyek: "Neonazis haben in den letzten Jahren verstärkt von der islamfeindliche Grundstimmung in der Gesellschaft profitiert- Bsp.: Wilders - Partei Freiheit, NPD, NSU und rechtsextreme Website PI, um nur einige zu nennen - und die Islamangst (das Gespenst Islamisierung Europas geht um ) als Eintrittskarte genutzt, Anhänger zu rekrutieren und Stimmung gegen Juden, Muslime und Andersdenkende zu machen. Oft wurden sie sich dabei durch manche Generalverdachtsdebatten noch bestärkt (Beschneidung, Schmähvideos etc)." http://islam.de/21853.php

    Gleich links daneben im grünen Rahmen Aiman A. Mazyek: "Keine Demokratie hält chronischen Rassismus und Rechtsextremismus im Gewand eines mutmaßlichen legitimen Protestes - "man muss ja mal sagen dürfen" - auf Dauer aus"

    Die Beschneidungsdebatte in einer Reihe mit dem Straftatbestand Schmähung. Die Beschneidungskritik als chronischer Rassismus und Rechtsextremismus.

    Dass es mit dieser Einordnung der Beschneidungskritik des Aiman A. Mazyek nur noch ein Schritt ist, die Beschneidungskritik verbieten lassen zu wollen, sollte klar sein.

    Wird jetzt endlich begreiflich, warum eindeutig darzustellen ist, wer hier der Antisemit ist und wer nicht? Denn wenn wir das nicht machen, macht es Aiman A. Mazyek.

    Wenn Kolja Eckert die Eindeutigkeit seines Kollegen Dr. Wolfgang Bühmann teilt, die sich hier beide (http://deutsch.medscape.com/artikelansicht/4903926) in einem Artikel äußern, dann kann "kultursensibel" sicher gern als zwar verständnisvolle aber kompromissfreie Diskussionseinladung verstanden werden.

    "Bühmann hält das allerdings für falsch „Wer eine medizinisch nicht indizierte, rituell motivierte Beschneidung durchführt, begeht eine körperliche und seelische Verletzung an einem nicht einwilligungsfähigen Kind. Das steht in krassem Widerspruch zur in den ersten Artikeln unseres Grundgesetzes garantierten Unantastbarkeit der Würde, zur körperlichen Unversehrtheit und zur Religionsfreiheit – eine solche Zuwiderhandlung gehört unter Strafe gestellt, wenn Vernunft und Respekt es nicht ohnehin gebieten.“"

    Kolja Eckert: "... wir machen schon Beschneidungen bei Jungen, aber eben nur, wenn diese medizinisch notwendig sind.“"

    In seiner Beschneidungspraxis scheint Eckert jedenfalls keinen Kompromiss einzugehen.

    Selbstbestimmung: "War das nicht eigentlich die Partei, die Partei, die immer Recht hatte?"

    Inwiefern widerlegt oder bestätigt das den Wahrheitsgehalt meiner Aussage? Überhaupt nicht. Reine Diffamierung.

    Selbstbestimmung: "Wer ein elterliches Recht auf Jungenverstümmelung befürwortet wäre deiner verqueren Logik zufolge doch in allererster Front ein ein Anti-Muslimist, und an allerletzter Stelle ein Antisemit."

    Warum? Reine Behauptung. Jede Begründung fehlt. Du unterstellst mir offensichtlich Deine "Logik".

    "Unter dem Begriff "Antisemitismus" versteht man gemeinhin eine judenfeindliche Geisteshaltung die auf negative Stereotypen und judenfeindlichen Lügenmärchen (wie "Ritualmörder", "Brunnenvergifter", "Protokoll der Weisen von Zion") zurückgeht. Schade, dass man das einem erwachsenen Menschen erklären muss."

    Was man sonst noch unter Antisemitismus verstehen kann ist, ist irrelevant. Wichtig ist einzig und allein, ob mein Teilbereichsbezug, "Antisemitismus ist die regelhafte Menschenrechtsverletzung an Juden.", ebenfalls Antisemitismus ist. Aus der Existenz anderer Antisemitismusinhalte ergibt sich nicht der Beweis, dass mein Bezug kein Antisemitismus ist.

    Aus der Verwendung meines Teilbereichsbezuges ergibt sich offensichtlich nicht Unkenntnis anderer antisemitischer Bezüge. Deine Behauptung "Schade, dass man das einem erwachsenen Menschen erklären muss.", die diese Unkenntnis voraussetzt, ist also falsch.

    Pizarro73: "Mach das doch mal. Ich finde es sehr wichtig, sich gerade aus der jüdischen Community da Feedback zu erbitten. Er ist Mitglied bei intaktiv e.V., sicher wird man Deine Mail an ihn weiterleiten."

    Wenn Du mit ihm in Kontakt stehst, kannst Du ihn ja gerne auf die Diskussion hier aufmerksam machen.

    Um Missverständnisse zu vermeiden. Die Rückmeldung von ihm benötige ich nicht, um den Wahrheitsgehalt meiner Aussage abzusichern. Seine Ansicht dazu interessiert mich aber schon. Denn ich bin sicher, der Antisemitismuswiderspruch innerhalb der jüdischen Religion, der sich durch die menschenrechtsverletzende Beschneidung ergibt, wird in seiner Anerkennung zum Allgemeingut werden.

    Die Anerkennung wird Bestandteil der jüdischen Religion werden.

    Nichts von dem, was Du in Beitrag 18 behauptest, ergibt sich aus dem, was ich gesagt habe. Deshalb besteht Dein Beitrag nur aus Behauptungen ohne jede Begründung.

    Du diffamierst mich, um eine Vorwand zu finden, den Beitrag wieder mal löschen zu können. Das ist alles.

    Selbstbestimmung: "Was soll das überhaupt?"

    Was soll diese scheinheilige Frage? Ich habe Dir eine Antwort auf Deine Einlassung gegeben: Selbstbestimmung: "Von der einschlägig bekannten Presse wird es, falls es überhaupt wahrgenommen wird als "Beweis für den omnipräsenten Antisemitismus" kolportiert werden."

    Wie dem meiner Ansicht nach zu begegnen ist, habe ich Dir deshalb mitgeteilt.

    Der Einzige, der hier bis jetzt ohne jede Begründung diffamiert, bist Du.

    Selbstbestimmung: "Ich halte es aber für daneben ..."

    Wo daneben? Neben Deiner Meinung, neben Deinen Behauptung. Ist die neuerdings der Maßstab für richtig und falsch?

    Selbstbestimmung: "Die Juden sind am Antisemitismus selber schuld" ist wohl nur noch durch "die (meisten) Juden sind ja selber Antisemiten" zu toppen."

    Die Schuldumkehrbehauptung ist - soweit ich weiß - eine strafbare Behauptung. Sie ist selbstverständlich unwahr. Aus dem was ich gesagt habe, ergibt sich keine Schuldumkehr und "toppt" sie diese deshalb auch nicht. Weil Du Deine diffamierende Behauptung nicht begründen kannst, hast Du es noch nicht mal versucht.

    Selbstbestimmung: "Nichts anderes sagst du mit "Wer die Beschneidung von jüdischen Kindern befürwortet ist also selbst ein Antisemit.""

    Wie gezeigt, nichts als Deine unbegründete Behauptung.

    Meine oben aufgeführte Aussage ist logisch unwiderlegbar. Sie ist wahr. Sie zeigt ein wesentliches Hauptproblem der Beschneidungsdebatte mit dem darauf fußenden Grundwiderspruch in der jüdischen Religion auf. Sie ist deshalb mit absoluter Sicherheit verfassungsrechtlich von der Meinungsfreiheit gedeckt.

    Versuche Deine entgegenstehende Meinung zu begründen. Du wirst kläglich scheitern, weil ich Recht habe.

    Selbstbestimmung: "Ich meine, man soll nicht die Fehler mancher Kinderverstümmelungselternrechtbefürworter übernehmen, sondern mit dem Begriff "Antisemitismus" sorgsam umgehen."

    Ich gehe mit dem Begriff sorgsam um und verwende ihn dort mit einer Sachbegründung, wo er sachlich eindeutig begründet ist.

    Selbstbestimmung: "Dass ein Grossteil der Juden Antisemiten sein sollen, weil sie ihren Jungen die Vorhaut abschneiden ist aber doch wohl den Bogen gefährlich überspannen."

    Das ist keine Sachwiderlegung. Schopenhauer lässt grüßen. Von der Uni Münster ist man ja schon einiges gewöhnt - Ulrich Willems
    Die regelhafte Menschenrechtsverletzung durch Juden, wird nicht dadurch widerlegt, dass viele Juden dieses Merkmal aufweisen könnten. Das belegt nur Deine Angst vor der notwendigen Feststellung.

    Legen wir diese Frage doch mal Shemuel Garber vor. Ich könnte mir vorstellen, er stimmt dem sofort zu. Die Wahrheit ist, dass wir hier den Grundkonflikt der jüdischen Religion vorfinden. Im Wesentlichen sagen das auch diejenigen jüdischen Beschneidungskritiker, die meinen, die Beschneidung stehe im Widerspruch zur jüdischen Religion.