Ich habe vor paar Jahre bestimmte Frage Mario Lichtenheldt gegeben.
Ich habe solche Meinung gekriegt, wenn ich gesehen habe, was Müttern (am Glück habe ich Signal am neu Komp gekriegt und ich muss nicht Glueck nicht mehr schreiben). Darum habe ich Mario so gefragt:
22. November 2015
Moin moin
Ich habe paar kurze fragen
zu erst:
Ich habe klein bisschen andere Meinung als in die verschieden Artikel ist, wann mit dehnen bei jungs anfangen. Ich denke, dass geht anfangen ganz früher, circa drei Jahre alt, aber sie müssen zu erst drei Bedinungen sein.
1) keine Koglutation mehr
2) keine Windel mehr
3) der Junge muss schon in phalische Stadium sein, dass er voll zusammenarbeiten kann
Was meinst du?
zweite Frage:
Können auch die Kortikoidsalbe bei leichte Narbenphimosis helfen?
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Mario antwortete mir:
Hallo!
Entschuldige bitte, dass ich die Nachricht erst jetzt lese. Ich bin nicht oft im Forum.
Zu Deinen Fragen:
Zu Erstens:
Richtig! Eine Dehnung der Vorhaut soll NUR vom Jungen selbst versucht werden. Es dürfen dabei keinerlei Schmerzen auftreten.
Der Junge soll in der Lage sein, zu verstehen, worum es geht und er muss es selbst wollen.
Daraus ergibt sich, dass Dehnversuche bei Kleinkindern nicht durchgeführt werden sollen.
Wenn in diesem Alter Behandlungsbedarf besteht, kann man z. B. mit Kortisonsalbe behandeln, aber, statt zu dehnen, den Jungen öfters ausgiebig baden lassen.
Man kann dem Jungen erklären, dass die Vorhaut ein Schutz ist. Darunter verbirgt sich ein kleines "Köpfchen", das, wenn es groß genug ist, herausschaut. Man erklärt es also kindgemäß. Der Junge darf beim Baden ab und an proboeren, ob das Köpfchen schon herausschauen möchte. Er muss dabei aber ganz vorsichtig sein, denn die Haut und das Köpfchen sind ganz empfindlich, wie ein kleines Baby.
WENN bei einem sehr kleinen Jungen die Vorhaut entzündet ist, kann man diese kindgemäße Erklärung mit einer behutsamen Salbenbehandlung verbinden, aber ohne, dass die Eltern dehnen. Vielmehr erklärt man dem Jungen, er kann die Salbe vorsichtig in die Vorhaut einmassieren, einreiben (danach Häne waschen).
Du hast also ganz Recht: Der Junge muss selbst mitmachen. Bei sehr kleinen Jungen behandelt man NUR, wenn etwas weh tut oder entzündet ist.
Wenn ein Arzt sagt, wir beschneiden ihn gleich mit, wenn wir sowieso an den Hoden operieren, dann ist das gut gemeint, aber falsch. Ein Arzt soll HEILEN - und nicht amputieren! Eine Phimose bei kleinen Jungen ist normal, wenn sie nicht schmerzt und keine Probleme bereitet. WENN sie Probleme bereitet, versucht man immer zuerst nichtoperative Behandlungen - mit Salbe oder einfach nur öfters baden.
Zu Zweitens:
Ja! Eine Erfolgsgarantie gibt es nicht. Aber gerade bei Kindern ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, dass man auch hier mit Salbe therapieren kann. Es gibt auch spezielle Salbenkombinationen, z. B. Kortisonsalbe + Heparinsalbe.
Und selbst WENN operiert werden muss, bleibt immer noch die vorhauterhaltende OP (Triple Inzision), die gerade bei Kindern gute kosmetische Ergebnisse erzielt und keinerlei funktionelle Einschränkungen nach sich zieht.
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So, ich sehe das ganz anders und Mario hat mit mir eingentlich zugestimmt.
Aber ich finde, dass wichtichste eine Afklärung für Eltern ist und ich finde, dass wir hier sehr grosses Defizit haben.
Es ist ein Problem, dass sehr viel Ärzten fatale Fehler machen.