Beiträge von R(h)einwein
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Gleichzeitig verteidigt der Therapeut seine Macht über den Patienten. Das macht mich alleine skeptisch.
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Seltsam...
Ja, das hat die Werbung den Religionen abgeguckt: man muss schon in die Köpfe der Kleinsten reinkommen, wenn man sie für seine Produkte manipulieren will.
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Man weiß halt nicht, wieviel die Kinder bekommen. Vermutlich ist ein kleiner Rausch erwünscht.
Vielen dank Ava. Ich entnehme dem Aufsatz, dass Kinder einerseits schneller abbauen, Kleinkinder aber auch durch eine Hypoglykämie in eine lebensbedrohliche Lage kommen können. - Ja, natürlich ist eine kleiner Rausch erwünscht, wenn man schon keine Anästhetika hat. Darum schlafen die Kleinen wahrscheinlich hinterher auch - wie teilweise berichtet - auch ein.
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Unglaublich! Bei den Verfehlungen der deutschen Psychiatrie im Dienste der Ersatzreligion Nationalsozialismus gerade auch an (behinderten) Kindern wäre jetzt endlich mal die Gelegenheit gewesen, dass sich unsere Psychiatrie konsequent auf die Seite der Humanität und des Rechtes des Kindes auf körperliche Unversehrtheit stellt. Die haben nicht viel aus ihrer Geschichte gelernt.
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Also wenn Männer die Beschneidung von Jungen verteidigen und gleichzeitig die Beschneidung von Mädchen als frauenfeindliches, frauenverachtendes, verstümmelndes Verbrechen betrachten, dann frage ich mich manchmal, ob die zu blöd für ihre eigene Emanzipation sind. Da muss ich den Frauen wegen ihres klaren und solidarischen Eintretens gegen die weibliche Beschneidung ein großes Kompliment machen. Da können die Männer noch etwas von lernen!!!
Diesem merkwürdigen Soziolgieprofessor möchte ich gern sagen: wenn man in der antisemitischen Tradition der Römer und des Mittelalters gegen die Beschneidung stehen soll, dann müsste man diese ja wenigstens kennen. (Ich weiß zwar einiges über die Judenverfolgungen in verschiedenen Zeiten, aber nicht dass die mit der Beschneidung begründet wurden.) In deren Unkenntnis kann man diese Tradition ja wohl nicht fortsetzen. In sein Gehirn geht wohl die Möglichkeit nicht hinein, dass die Entscheidung gegen eine Knabenbeschneidung auch aus einer Auklärungstradition kommen kann. Der Herr Professor setzt sich mit seiner hysterischen Kritik dem Verdacht aus, mehr ideologische als wissenschaftliche Positionen zu vertreten.
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Seine Partei hat ihn abgesägt!
Es geschehen doch noch Wunder. Mit dem müssen wir wohl nicht mehr lange aufhalten.
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Und wenn sich in einem Forum Väter über die Vulvae ihrer Töchter austauschten und sich gegenseitig erzählten, wie hübsch diese seien, so dauerte es bestimmt nicht lange, bis man das einem Polizeibeamten noch einmal erklären müßte.....
Sehr wahr. Das ist ein besonders bizarrer Aspekt der ganzen Diskussion.
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Aber der letzte Absatz ist auch eine starke Verharmlosung der Säuglingsbeschneidung.
Das mit dem Wein: irgendwo habe ich einmal mitbekommen, dass Alkohol für kleine Kinder gesundheitsschädlich sei, weil ihr Körper diesen nicht abbauen kann.
Stimmt das - wer weiß etwas dazu? Wenn ja, würde der Vorgang dadurch ja eher schlimmer. Oder ist die Menge so gering? -
Das ist klar gesagt.

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Ich denke, dass beide Positionen nachvollziehbar und glaubwürdig sind. Weguer hat seinen Weg zur Heilung beschrieben. Mindcontrol hat einen anderen Weg gefunden oder sucht ihn noch. Seine Kritik an der Psychoanalyse ist durchaus auch in der wissenschaftlichen Kritik zu finden. Mit der Behauptung, sich einer Einsicht zu verweigern, sie "abzuwehren" - es handelt sich zunächst immer um die Theorie des Therapeuten - hat manch ein Psychoanalytiker seinen Patienten mehr geschadet als geholfen - wenn seine Theorie nämlich falsch wahr. Ich habe es auch selbst erfahren: erkennen und aussprechen kann in der Tat eine heilsame Wirkung haben.
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Auch von mir großen Dank und Achtung.
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Das wurde bislang ja auch schon immer in Hinterzimmern und im Urlaub gemacht
Wenn ein Land mit dem Verbot der Kinderbeschneidung aufhört, wird es anderen Ländern leichter fallen, auch ein Verbot zu erlassen. Und natürlich war und bleibt es immer so: Kriminalität gibt es trotz Strafandrohung - aber halt weniger.
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Zwei Männer verirren sich beim Ballonflug im Nebel. Im Dunst sehen sie einen weiteren Ballon und rufen ihm zu: „Können Sie uns sagen, wo wir sind?“ - Der Angesprochene überlegt lange: „Sie sind im Korb eines Ballons!“ - Die Beiden sehen sich verblüfft an, sagt der Eine: „Der ist Kalkulator!“ – „Wieso?“ – „Erstens hat er lange nachgedacht, zweitens ist seine Antwort hundertprozentig richtig und drittens ist sie für uns vollkommen nutzlos.“
Den kenn' ich anders Maria. Ist das die Umkehrung der Verhältnisse? Nach der mir bekannten Version kommt die Antwort sofort, ist hundertprozentig richtig aber unbrauchbar. Es war ein Jurist.
Ich halte Deine rechtlichen Sorgen bei der Eingabe von manndat für ein wenig übertrieben. Wenn sich Ärzte äußern, erwarte ich medizinisch gut fundierte Aussagen, wenn sich Experten des öffentlichen Rechts äußern, erwarte ich eine sorgfältige rechtliche Auslotung der Fragen. Wenn sich eine Interessengruppe (oder Einzelperson) zu ihrer Auffassung über verletzte Grundgesetzartikel äußert, dann sollte man keinen so engen Maßstab anlegen. Sonst würde man letztlich dem Normalbürger sagen, er dürfe sich zum Grundgesetz keine Meinungsäußerung erlauben, wenn diese nicht den letzten Stand der rechtswissenschaftlichen Diskussion berücksichtigt. Das kann doch im Ernst keiner wollen, denn das käme einer Entmündigung gleich. Ich finde es im Übrigen immer wieder faszinierend, mit welcher einfachen und verständlichen Sprache die Väter des Grundgesetzes gearbeitet haben. Genau diese Verständlichkeit bedingt meines Erachtens die hohe Achtung und Akzeptanz, die das GG erhält. Damit darf sich auch jeder Normalbürger und Interessenverband eine Meinung dazu machen, ob er ein Grundrecht verletzt sieht oder nicht.
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Das Dilemma exakt beschrieben. Die Eckpunkte lösen keines der aufgeworfenen Probleme, weder die rechtlichen, noch die medizinischen noch die religiösen.
Mit einem Taschenspielertrick soll letztlich eine Willkürregelung eingeführt werden. So nicht! -
ich fürchte nur, dass selbst bei Gegenwehr, die sich dann auf den Vorschlag des Ethikrates zurückziehen, um die Lage zu entspannen. Und dann haben sie das, was sie wollten. Sie verlangen das Maximum, um nachher ihre Zielgröße zu erfüllen: Religionen dürfen weiter genital verstümmeln.
Die haben wie üblich Spielräume im Entwurf einkalkuliert, die sie sich abhandeln lassen. (Originalton Politik: "Kein Gesetz verlässt den Bundestag, wie es hinein gekommen ist.") Da sollen dann Scheinkompromisse gemacht werden, die ein Maximum an Schnibbelfreiheit unter Missachtung wesentlicher Fragen gewähren.