Beiträge von R(h)einwein
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manchmal auch erst der/die Partner/in für sich eine Therapie ( oder etwas anderes) braucht, um den Weg zum Betroffenen zu finden (und sein Recht zur Sorache zu bringen).
Denke ich auch. Und dann kann sich auch herausstellen, dass da noch ganz andere Hindernisse im Wege stehen und die Beschneidung eine von mehreren Belastungen ist. So etwas können wir hier im Forum nicht heraus finden.
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@ Guy
hast ja Recht, aber wenn man die vermännlichende Wortwahl vermeiden will??!!
- Außerdem habe ich auf Deine große Lesekompetenz vertraut. 
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@ werner
das war kein Angriff auf Deine Aussage, die habe ich richtig verstanden, sondern eine Ergänzung. Ich denke es ist für jemanden, die/der in dem Konflikt steht, was sie/er in ihrer/seiner Situation tun kann, hilfreicher, wenn sie/er im Zweifelsfall weiss, dass sie/er sehr wohl einen Anspruch darauf hat, ihre/seine Lage zu verändern. Sonst könnte man das auch missverstehen: er/sie will nichts ändern, also lass sie/ihn in Ruhe. Was richtig ist, kommt auf den Einzelfall an. Und da gibt es dann noch mehr Gesichtspunkte.
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@ Ava
eine interessante Seite: zwei Beiträge habe ich mir angesehen/angehört zum Stichwort "Beschneidung":
zur weiblichen Beschneidung: Tenor: abzulehnende, schmerzhafte und schädigende Verstümmelung
zur Beschneidung von Jungs: Tenor: harmloser, gesundheitlich oder religiös begründeter Eingriff, vor dem "man(n)" keine Angst zu haben braucht.Es bleibt noch viel zu tun, um die Wahrheit in die Köpfe der Menschen und in die Medien zu bringen.
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Der Traumatisierte muss die Therapie,d.h. die ihn mit der Erinnerung an das Trauma konfrontiert, selbst WOLLEN.
um sie zu WOLLEN muss er einen Leidensdruck haben - ohne diesen besteht keine Veranlassung, etwas ändern zu wollen. Wenn jemand mit einem verdrängten Trauma gut lebt, dann ist es Unsinn, ihn mit der Nase darauf zu stoßen. Wenn aber seine Umgebung unter den Wirkungen dieses Traumas leidet, dann kann sich schon die Frage stellen, ob die Umgebung, die/der PartnerIn nicht ein Recht hat, auf eine Änderung hinzuwirken. Der Weg ist dabei das Entscheidende. Es gibt welche, die zu einem Erfolg führen und andere nicht.
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Mit Teilen der Grünen ist es weit gekommen: einst angetreten für die Menschenrechte und für mehr Offenheit im politischen Geschäft bedienen sie sich inzwischen auch aller innerparteilicher Tricks, die wir von den Altparteien kennen. Der christliche Arbeitskreis scheint zudem von den Errungenschaften der Aufklärung wenig zu halten, wenn er dem Religiösen in der Gesellschaft wieder mehr Einfluss (dabei haben die Kirchen eher zu viel davon) verschaffen will. Die Nächstenliebe scheint bei der körperlichen und seelischen Beschädigung wehrloser Säuglinge und Kleinkinder eine entbehrliche Rolle zu spielen. Irgendwie kommt mir das bekannt vor: in der Geschichte finden sich unzählige Beispiele, wo das auch so war.
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Overall, 62% of men were satisfied with having been circumcised". D.h. 38% waren NICHT zufrieden
Und als nicht mehr so junges Semester würde ich mal behaupten: und je älter sie werden, desto unzufriedener.
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@ Ava
danke für den Link; Bingener hat sich in wichtigen Punkten als nicht ausreichend belesen gezeigt. Warum der Autor der Kritik sich dann seiner Schlussfolgerung anschließt, insbesondere seiner Drohung, doch von der Beschneidungskritik abzulassen, um die Beschneidungspraxis nicht noch zu verschärfen, kann ich nicht nachvollziehen. Seine Darlegungen hätten zu einem differenzierteren abschließenden Urteil führen müssen.
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"Manchmal muss man die Minderheit gegen die Mehrheit verteidigen.
Stimmt doch: die Minderheit der beschnittenen Säuglinge und Kleinkinder.

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Der neue Teufel ist zugleich ein alter: die Rückführung der Diskussion auf Marx und Engels. Pfui, es riecht nach Schwefel und Smegma.

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voller Tatendrang
Wir sollten aber wenigstens jetzt mit der erarbeiteten Stellungnahme an die Öffentlichkeit gehen.
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dafür ein Fleißkärtchen.
In der ehemaligen DDR bekamen fleißige SchülerInnen einen Bienchen ins Klassenbuch eingetragen - oder gestempelt. Also zu den Fleißkärtchen auch noch ein Bienchen.

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Und in dem zitierten amerikanischen Artikel wird ein neues Argument für die Beschneidung aufgetan: an Demenz erkrankte alte Männer ließen sich vom Pflegepersonal nicht die Vorhaut zurückziehen und die Eichel waschen. Ja, dann sollte man vorsorglich allen Menschen - männlich und weiblich - nach der Geburt alle Körperöffnungen gegen mechanische, pflegearme Verschlüsse austauschen - sie könnten bei Demenz im Alter ja Schwierigkeiten machen mit der Körperpflege.

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"Du bist ein Sexkrüppel"
Das wäre auch die Holzhammermethode. Und in Anbetracht der erlittenen Verletzung auch völlig unangemessen. Da könnte nur Widerstand kommen, aber keine Einsicht. Ich denke schon, dass die Situation viel Einfühlungsvermögen benötigt. Aber das ist m.E. mit anderen innerpersönlichen Konflikten, die auf ein andersartiges Trauma zurückgehen und zu Beziehungsstörungen führen, nicht anders. Und es stellt sich jedesmal für den Partner die gleiche Frage: damit leben und nicht dran rühren, weil es dann konfliktarm läuft, oder die Belastungen sind so groß, dass nur eine Aufarbeitung eine glückliche gemeinsame Zukunft ermöglicht. In diesem Fall wird es nicht ganz ohne einen gewissen Leidensdruck gehen: ohne diesen besteht keine Veranlassung etwas zu ändern. Für diesen Leidensdruck kann es schon genügen, wenn einer der Partner beharrlich und geduldig und ohne Vorwürfe das Gespräch sucht.
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es ist wie es ist und es kommt wie es kommt
das erinnert mich an die Kölsche Originalversion: "et is wie et is ond et kütt wie et kütt". Fehlt nur noch: "et is noch immer joot jegang". Letzteres können wir ja bisher nur hoffen. Stammst Du aus der Kante?
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Damit wäre ich sehr vorsichtig. Einerseits gibt es für ihn kein Problem, das Problem ist also - in seinen Augen - von dir "erfunden",
Er sagt vielleicht, es gäbe für ihn kein Problem. Er nimmt es dann nur nicht wahr. Das Problem existiert, weil es Theresa so empfindet. Wenn er gereizt auf das Thema reagiert, dann ist das kein Ausdruck dafür, dass er an diesem Punkt mit sich im Reinen ist. Sonst könnte er gelassen damit umgehen. Also ist da was. Die Frage bleibt für Theresa: versuchen aufzudecken oder zuzudecken. Das wird davon abhängen, ob sie in ihrer Beziehung andere Seiten in von Vordergrund stellen kann, aber eventuell auch von ihrer Leidensfähigkeit.
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Es sei denn ihr meinst mit Website nicht das Forum, sondern BVJ.de
Ja natürlich. Es geht ja erst einmal um Information.
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So würde ein Schuh draus:
Schöööööööööööööön!
