Beiträge von Franke87

    Gewusst? Bei denen muss man explizit unterschreiben, damit der Sohn bei der Geburt im Krankenhaus NICHT beschnitten wird..


    Ja. Als ich vor einiger Zeit bei einer Ärztin mit meinem Problem war, hat sie mir auch erzählt das sie ihren Sohn in den USA geboren hat und ganz verwundert darüber war.

    Das ist aber schon kriminell was die da abziehen.

    Alles nur auf Ärzte zu schieben wird bei der Thematik vor allem in Amerika nicht helfen.
    Da muss auch ein Umdenken in der Gesellschaft stattfinden, sonst wird sich da auf absehbare Zeit nichts ändern.

    Und warum entscheiden sie so? Weil ihnen die Götter in weiß erzählen, das es das Beste für den Sohnemann ist...


    Ich denke das es bei vielen Amis nur zum Teil an den Ärzten liegt, mann macht's ja schließlich schon immer so.

    Wenn man dann noch solche Aussagen hört, das die Eltern Angst haben ihr Sohn wird mit Vorhaut gehänselt, lässt das schon am Verstand mancher zweifeln.

    Zitat

    Was spricht eigentlich dagegen, den über zehn Millionen Kindern und Jugendlichen über einen speziellen Beauftragten solche Möglichkeiten in gleicher Weise einzuräumen, wie den nicht einmal 200.000 Soldaten in unserem Land? Eigentlich gar nichts.


    Was spricht eigentlich dagegen, gesunde Jungs intakt zu lassen? Eigentlich gar nichts.

    Zitat

    The urologists who conducted the study say parents who bring their young sons to be circumcised - or to get rid of some leftover foreskin after a circumcision - often say they're worried that their child may be teased later in life because of the appearance of his penis.


    Da kann man nur mit dem Kopf schütteln :FP01

    Jetzt wird man schon wegen eines intakten Gliedes gehänselt.
    Natürlichkeit zählt heute anscheinend nicht mehr, man muss sich mittlerweile ja fast zwanghaft verstümmeln mit allen möglichen Piercings, Tatoos und sonstigen Körpermodifikationen.

    Wenn Eltern über die intakten und gesunden Genitalien ihrer Kinder entscheiden wirds nur noch krank.

    Natürlich ist hier das Thema Zwangsbeschneidung ein Punkt, wo wir uns niemals einig sein werden und wo wir uns auch entsprechende Diskussionen liefern, aber gehört es nicht auch zu einer Freundschaft, dass man es erträgt, wenn der andere etwas gut findet, was einem selbst völlig gegen den Strich geht.


    Das gehört definitiv zu jeder Freundschaft, aber bei der Verstümmelung sollte die Akezeptanz gleich Null sein.

    So leicht ist das aber natürlich nicht, vor allem in den Kulturkreisen die die religiöse Beschneidung schon immer praktizieren.
    Der Druck der Gesellschaft ist da nicht zu unterschätzen und man macht es ja schon immer so :rolleyes: .
    Dieser Umstand wird sicherlich dazu beitragen, das selbst die jenigen nach geben, die nichts davon halten, aber wegen des Umfelds quasi genötigt werden.

    Ob sich durch solche Fälle wohl in den Köpfen von Eltern etwas ändern wird?


    Ich glaube kaum das sich daran auf absehbare Zeit was ändert, vor allem in den USA. Dort ist die Lobby nach wie vor immer noch zu groß.

    Da werden die wenigen Fälle die an die Öffentlichkeit kommen, wahrscheinlich als notwendiges Übel abgestempelt und werden denke ich wenig Beachtung finden.

    Zitat

    Denn die „Beschneidung“ von Mädchen und Frauen, egal in welcher Form, ist ein Instrument der Unterdrückung, die mit massiven körperlichen und seelischen Schäden und auch mit der Einschränkung der sexuellen Möglichkeiten und Empfindsamkeiten verbunden ist. Sie hinterlässt eine bleibende körperliche Wunde ganz im Gegensatz zur männlichen Beschneidung im Judentum.

    Hat der überhaupt eine Ahnung von was er da spricht? Offensichtlich nicht, denn das ist genau der Punkt der auch Jungen/Männer betrifft und nicht nur Mädchen.

    Zwar ist die Gewalt in Sachen "Züchtigung" vermutlich zurückgegangen, aber dafür ist die Gewalt in Sachen Zwangsbeschneidung ja sogar im Gegensatz zum alten Testament noch verschärft worden (siehe Periah!).


    Die Zwangsbeschneidung ist doch für viele auch noch eine Art der Züchtigung, um die Onanie einzudämmen :rolleyes:

    Wieviele Urologen gibt es in Deutschland? Meinen eigenen Erfahrungen nach müsste er wohl an 95% von denen sein Buch schicken.

    Ich war schon bei zig Urologen, habe aber noch NIE von einem gehört, das der Verlust der Vorhaut solche Probleme wie ich sie beschreibe verursachen kann... immer nur das ist nur psychisch bedingt, sie raten auch allen Phimosepatienten zu einer radikalen Beschneidung und machen das bei denen dann auch und ALLE von denen waren hellauf begeistert, KEINER hatte danach auch nur die geringsten Probleme...


    Dabei sollte man sich nicht nur auf Urologen einschießen, auch wenn das natürlich deren Fachgebiet sein sollte.
    Es gibt immer noch genauso viel unwissende Allgemeinärzte/Dermatologen die nichts anderes kennen als zu schneiden.
    Mein Hausarzt hat damals auch gesagt das sein kein Problem, das muss beschnitten werden, ohne es gesehen zu haben. :rolleyes:
    Das war dann leider der Anfang vom Ende.

    Wichtig ist das alles gut verheilt und nichts zurückbleibt.


    Besser wär es wenn noch etwas Haut zurück bleibt, aber ich weiß schon wie du das meinst.

    Das Problem ist das allgemein die Meinung vertreten wird, bei Phimose hilft nur eine Beschneidung. Selbst bei Urologen die ihr Fach eigentlich verstehen sollten, gibt es viele solcher schwarzen Schafe, die geradezu stur auf ihrer Meinung beharren.

    Schwellung ist nach so kurzer Zeit noch normal, wie du schon sagtest kann das locker noch 14 Tage dauern.

    Wurde er vom Arzt nicht über die Komplikationen/Langzeitfolgen nach der OP aufgeklärt? Er kann ja trotzdem einen Termin beim Arzt ausmachen, wenn ihm das ein besseres Gefühl gibt.

    Puh mit der Optik ist das so ein Ding, da könnt ich einiges erzählen, aber das ist bei jedem anders. Das würde grad auch nicht helfen.