Beiträge von Tante Jay

    Nur zu deiner Info: viele, wenn nicht die meisten Prostatauntersuchungen finden statt, ohne das dieselbe ein Problem hat. Ist ähnlich wie mit der weiblichen Brust.

    Die Eichel ist jetzt seit zwei Jahren wieder dran, fest verwachsen. Willst du die wieder abmachen, in der vagen Hoffnung, wenn man sie nochmal wieder annäht wäre irgendwas besser - und nicht vielleicht schlechter? Noch mal so ein Trauma? Noch mal Schmerzen? Nochmal Risiko?
    Und wenn nicht, wozu die "Untersuchung"? Dient sie dem Kinde? Oder der wissenschaftlichen Reputation von Medizinern? Oder schadet sie dem Kinde? Wieso soll sie eigentlich nicht schaden? Es geht nicht um eine "unangenehme" Untersuchung, es geht um eine entwürdigende Manipulation an einem Kind.


    Seit zwei Jahren dran, und funktionsfähig! Das ist das wichtige bei so einem Fall. Was machstn, wenn der Kleine in der Pubertät feststellt: Funzt nicht. Und nu?

    DANN ist zu spät nochmal nen Neurochirurgen dranzulassen. Und dann hilft auch kein Viagra mehr. Früher kannst du da evtl. noch mal was machen, aber dazu musst du WISSEN, dass was schiefläuft - und zweijährige sind da echt verdammt wenig auskunftfreudig.


    Zitat

    Denn wenn du mal *kurz* ein wenig den Blick aufs Weltgeschehen werfen könntest,...

    Habe ich gerade. Im Fernsehen waren die Nachrichten. In Israel gibt es jetzt ein Conscription Law.
    Also man kann auch was gegen den Willen von religiösen Minderheiten machen.
    Man will die Ultra-Orthodoxen jetzt sukzessive an den Wehrdienst heranführen.
    Dann können wir hier doch auch Muslime und Juden sukzessive an das Ganzlassen von Kindergenitalien heranführen.

    Ja. Das passiert ja auch zumindest hier im Forum. Hier geht keiner irgendeiner Diskussion aus dem Weg, weils religiöse Gefühle verletzen könnte.

    Du latschst hier gerade über alles weg, weil du nicht sehen willst, dass es *in diesem Fall* keinen sexuellen Missbrauch gab. Zumindest gibt das der Artikel nicht her. Und im Zuge dieser Diskussion hast du Weguer eins übergebraten, Guy und mir auch - was soll das?

    Wir kämpfen nicht gegen dich. Aber die Kirche muss im Dorf bleiben. Der Missbrauch war die Beschneidung. Alles andere war Schadensbegrenzung.

    Okay, an der Stelle beende ich die Diskussion.

    Ich stelle als Fazit fest: Es *gibt* Untersuchungen, die müssen sein.

    Wenn deine Prostata ein Problem hat, dann muss sie untersucht werden. Wenn du Nervenschädigungen im Genital hattest, die chirurgisch repariert wurden, dann muss eine Funktionskontrolle stattfinden. Untersucht ein Doc bei einer Prostatauntersuchung die Erektionsfähigkeit deines Genitals, haust du dem zu Recht eine rein.

    Im übrigen kann man einem Erwachsenen FRAGEN stellen. Einem Zweijährigen eher nicht.

    Alles andere ist Mittelalter: "Gott hat den Körper verschlossen, wir dürfen da nicht reinsehen" - oder so ähnlich.

    Du bist die Antwort auf die Frage schuldig geblieben, wie man anders, möglichst schonender, die Funktionsfähigkeit überprüft?

    Auch egal - ist EOT an der Stelle für mich.


    Zitat


    Ja OK, man hätte sie gar nicht erst abschneiden dürfen. Das war das erste Verbrechen.
    Aber - die Aufgabe des Arztes ist es zu heilen. ! Nicht kaputtzumachen, sondern zu heilen.
    Von daher ist ein Arzt verpflichtet, einem Verletzten Heilbehandlung zu gewähren.
    Im Falle eine abgetrennten Vorhaut ist das wiederannähen, sofort! Alles andere ist unterlassene Hilfeleistung.

    und derzeit können wir uns diese Art Fundamentalismus leider noch nicht erlauben. Wenns nach mir geht, wandert jeder, der an Kindergenitalien rumschnitzt, sofort in den Knast. Aber soweit sind wir noch lange nicht. Und es wird aktuell auch nicht besser. Denn wenn du mal *kurz* ein wenig den Blick aufs Weltgeschehen werfen könntest, wirst du sehen, dass von den meisten Leuten, nicht völlig zu Unrecht, die Antwort kommt: "Ich hab grad echt anderes zu tun".

    Nein, das ist nicht gut. Nein, das ist sogar zum brechen. Aber an den Realitäten kommst du nicht vorbei. Und wenn du sowas hier wiederholst, rennst du offene Scheunentore ein - denn den Absatz da dürfte wohl jeder hier im Forum so unterschreiben.

    Und nein, mir gehen die Babies die bis dahin sterben, nicht am Arsch vorbei. Aber ich weigere mich auch, mein Leben darumzugruppieren. Ich tue was ich kann. Mit dem gebotenen inneren Abstand, sonst könnte ich nämlich nicht ständig mit den Idioten bis aufs Messer diskutieren.

    So schwierig ist das nicht. Allerdings von dem Blickwinkel desjenigen betrachtet, der selbst Übergriffe erdulden musste, kann es das sein.

    Problem:

    Bei einer völlig überflüssigen Beschneidung wird ein Teil oder die gesamte Eichel abgetrennt.

    Lösung: Drannähen.

    Und dann muss man regelmäßig gucken, wie sich das entwickelt. Nochmal Nervenbahnen und Blutgefäße brauchen teils verdammt lange, bis sie sich regenerieren. Und den Verlauf musst du kontrollieren. WENN du nochmal korrigierend eingreifen kannst, ist das Fenster nicht sehr groß wo du es kannst. Aber Neurochirurgen können manchmal durchaus noch was retten. Sogar erstaunlich viel angesichts des Schwierigkeitsgrades mancher Operationen.

    Dass der Doc sich nur auf die Schulter klopfen will nach dem Motto: "Kuck ma, Kind hat Latte" - das glaub ich eher nicht.

    Für den war wichtig: Der *kann* zumindest wieder eine Erektion erreichen und möglicherweise auch aufrechterhalten. Und das ist angesichts der Tatsache, dass Eichel abgetrennt und Vorhaut entfernt ist, etwas, was so ohne weiteres nicht zu erwarten ist.

    Grenzwertig ist das, ja. Und unangenehm und peinlich. Und, äh, du warst noch nicht beim Gyn oder? Die Untersuchungen umfassen zum Teil Vaginalultraschall, das heißt: Es wird dir ein Dildo reingeschoben und kontrolliert. Die meisten Vaginaluntersuchungen beinhalten die eine oder andere Penetration mit Instrumenten. SCHÖN ist anders.

    Warum wird das von den meisten Frauen nicht als übergriffig empfunden? Auch dann nicht, wenn der Gyn ein Mann ist?

    1. die Haltung des Gyn: Der ist professionell, hält eine innere Distanz. Diese innere Distanz merkst du. Du weißt genau: Für den bist du als Patientin interessant, nicht als Frau.

    2. Die "Mitnahme" der Patientin. Erklären, was man tut.

    Das kann man analog auch zu den Kindern sehen.

    Au, Selbstbestimmung, da wird aber heftig was bei dir getriggert, kann das sein? DIE Abwehrmechanismen kenne ich nur zu gut.

    Nochmal: Nicht jede Untersuchung, die unangenehm ist, ist auch gleich ein sexueller Übergriff. Gerade die Medizin ist da verdammt häufig wirklich grenzwertig (ich sach nur: Gynäkologe bei Frauen).

    Wenn man den Maßstab anlegt, den du gerade anlegst, dann dürfte man eigentlich keinerlei Untersuchungen mehr machen.

    Wichtig, gerade bei Kindern (und soweit möglich): Erklären: Es wird unangenehm, es ist nicht schön, wir wissen das, aber das muss leider sein. Erklären, was man macht und warum. Ängste nehmen. Das gilt übrigens für so ziemlich jede Untersuchung, egal ob bei Erwachsenen oder Kindern.

    Und wenn das Kind klar zu verstehen gibt: ES REICHT - Pause machen. Dann fragen, was war, ihn trösten und dann, nach entsprechenden Erklärungen, weitermachen. Atempausen einlegen, die sind wichtig.

    Und das kostet leider Zeit, die man heute nicht unbedingt hat.

    Werner, dich meinte ich nicht. Mir ging die Gleichsetzung "Manipulation" vs. "Masturbation" auch viel zu weit.

    Selbstbestimmung: Man hat bei diesen Rekonstruktions-OPs nur ein verdammt kleines Zeitfenster, um zu retten, was zu retten ist. Und da *muss* man leider auch mal heftiger ran, um zu gucken, was geht. Wenn die Nerven einmal abgestorben, das Narbengewebe gefestigt ist, kannst du nicht mehr viel machen.

    Das heißt: So schnell wie möglich Rekonstruktions-OPs und die müssen dann auch auf Erfolge kontrolliert werden, damit man frühzeitig eingreifen kann, wenn was schiefläuft

    Poppas ist hier noch mal eine völlig andere Hausnummer.

    Der setzt Jungen, die er aufgrund eines zu kleinen Penisses (!!!!) als "Intersex" erkannt hat, eine Neovagina ein und macht dann in regelmäßigen Abständen Penetrationstests und Tests mit einem Vibrator. DER Kerl gehört echt in den Knast.

    Ansonsten: Bitte:

    Es gibt nicht nur schwarz und weiß. Und wie man nach einer Rekonstruktions-OP feststellen soll, ob wenigstens teilweise wieder Gefühl im Genital ist, außer es zu manipulieren, ich würde das gerne wissen.

    Denn die Kids dürften dann noch viel zu klein sein, um darauf entsprechend antworten zu können

    Jein, wie willst du sonst feststellen, ob alles funktioniert, ob die Nerven auch eine Erektion weiterleiten?

    Ich sehe das wirklich auch kritisch, aber mir fällt aktuell keine andere Möglichkeit ein, wie man nach einer Rekonstruktions-OP (!!!) die notwendig wird, weil das arme Kind völlig verschlachtet wurde, das herausfinden kann, ob die OP ein Erfolg war oder ob man nochmal "nacharbeiten" muss.

    Und da kanns dann echt auf Monate ankommen, weil Gefäße oder Nervenenden halt brauchen bis sie wachsen.

    Das sind aber echte Grenzbereiche. Die "Penetrations-Prüfungen" an Kindern, denen in frühester Kindheit aufgrund einer festgestellten Intersexualität, sehe ich zum Beispiel wirklich von der Erst-OP bis hin zu den Penetrationsprüfungen als sexuellen Kindesmissbrauch an.

    Eine kanadische Klinik hat einen Versuch gestartet, eine derartige randomisierte Studie zu erstellen. 2 Gruppen von Babies. Eine mit und eine ohne Betäubung.

    Die Docs mussten da zum ersten mal BEWUSST auf die Schreie der Kids hören. Und die Stude wurde innerhalb kürzester Zeit abgebrochen. Weil sie unethisch war - die Babies waren in einem derartigen Schmerzzustand, dass ein weiterführen der Studie durch nichts gerechtfertigt war.

    Gestern gabs Spaß mit Brian Morris im übrigen:

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    Ich hasse das so ich hasse das so ich hasse das so. Aber ich fürchte ich muss hier mal den Advocatus diaboli machen, in dem anderen Posting war ich zu vorsichtig.

    Besorg dir Menslip oder Manhood. Wickel dein bestes Stück darin ein - so vermeidest du eine weitere Keratinisierung der Eichelhaut.

    Mal ein bisschen Hintergrundinfos, was da gemacht wurde.
    Die Vorhaut war das empfindlichste, was dein Penis zu bieten hatte. 20.000 hochsensible Nervenenden inklusive Frenulum: Weg.

    Was dir bleibt, ist die Empfindsamkeit der Eichel. Und die wird verdammt weniger werden im Laufe der Zeit. Momentan isses wahrscheinlich noch hochgradig unangenehm, aber irgendwann kannst dann wieder Unterwäsche tragen ohne mieses Gefühl und dann irgendwann kannste da mit nem Frotteehandtuch drüberrubbeln - du merkst nix mehr.

    Mit den genannten Produkten kannst du die Keratinisierung zumindest aufhalten.

    Überleg dir bitte auch, den verantwortlichen Doc von hier bis in die Steinzeit und zurück zu verklagen.

    Ich würde jetzt einen Kunstfehler nicht wirklich ausschließen - alleine die Sekundärheilung und wie das alles ausgesehen hat. Nä.

    Just my 2 Cents. Aber du wirkst auch nicht so, als wärst du da richtig aufgeklärt worden, was da mit dir veranstaltet worden ist.

    Da laufen gerade unermüdlich Gegenkampagnen. Und einige Fragen, die gestellt wurden, dämmern den Leuten da auch, sowas wie:

    Hm. 60% Reduktion bei Beschneidung. Knapp an 100% Schutz bei Kondom. Warum soll ich jetzt nochmal genau meinen Schniepel abschneiden?

    Oder:

    Hm, ich brauch ein Kondom - ob ich mich beschneiden lasse oder nicht. Warum soll ich jetzt nochmal genau meinen Schniepel abschneiden?

    Was zumindest hier auch gerne verschwiegen wird:

    Diejenigen, die da beschnitten sind, werden von einem Stamm kommen, der traditionell beschneidet. Von denen, wo Beschneidung nie ein Thema war, gehen auch nur wenige hin und lassen sich beschneiden. Siehe oben.

    Die manipulieren die Statistiken recht massiv dadurch. Ich wette, wenn man nach Stammeszugehörigkeit unterscheidet, wird man sehen, dass diese Kampagne so gut wie keine Wirkung zeigt.

    Meine Argumentationslinie in Diskussionen, die die Leute auch wirklich zum Denken anregt:

    Hmmm okay. Nehmen wir mal an, dass die Zahlen stimmen (was sie nicht tun) und begucken uns das näher.

    Beschneidung: 60% REDUZIERUNG der Chance, dass sich Männer das Virus bei ungeschütztem Sex von einem infizierten Partner einfangen.

    Kondom: 99% sichere Verhinderung der Infektion.

    Man hat also die Wahl zwischen:

    Ein großes Stück vom besten Stück abzuschneiden, weniger zu merken danach (von den Schmerzen mal abgesehen) und ein Kondom zu nutzen

    oder

    man nutzt ein Kondom und bleibt intakt.

    Schwere Entscheidung, gebe ich zu.

    Folgende Fragen an alle diejenigen, die sich immer noch mit der Möglichkeit der Beschneidung befassen:

    1. Es wird immer nur davon geredet, dass *MÄNNER* besser geschützt sind. Frauen, die mit einem beschnittenen, infizierten Mann schlafen - was ist mit denen?
    2. Spielt ihr gerne Russisch Roulette mit 5 Kugeln in der Kammer?

    Ich piekse da gerade in Afrika den einen oder anderen Luftballon der WHO kaputt. Man muss Facebook doch einfach lieben, oder?

    Disclaimer: ich weiß, es besteht keine Möglichkeit, zu prüfen, ob die mir glauben. Aber es reicht mir völlig, dass die Saat gelegt ist. Aufgehen wird die von ganz alleine.

    Ich halte es schlichtweg für einen Irrtum, man könne Beschneidungskritik äussern und gleichzeitig dem Antisemitismusvorwurf entgehen bzw. ihn als Unterstellung entlarven. Wie wir wissen, wird dieses Vorgehen vielerorts als eine ganz besonders perfide Form des Antisemitismus verstanden.
    Von wo auch immer sich die Beschneidungskritik dem Punkt nähert (medizinisch, ethisch, juristisch, historisch usw.), hat sie im Ergebnis (!) immer (!) ein Verbot der jüdischen Säuglingsbeschneidung zur Folge. Und einzig und allein auf dieses Ergebnis kommt es den religiösen Befürwortern an.
    Ich bin der Meinung, man sollte sich diesem Problem stellen, z.B. so, wie es Reinhard Merkel vor dem Ethikrat gemacht hat, auch wenn von diesem Sich-Stellen keine (zumindest keine einfache) Lösung zu erwarten ist.

    Werner: Ja. Da hast du Recht. Aber es besteht ein profunder Unterschied, ob mir so etwas von außen unterstellt wird (in dem Fall kann ich mich mit glaubwürdiger moralischer Entrüstung hinstellen und, einfach gesagt, fragen, ob die noch ganz dicht sind - Reinhard Merkel hat das deutlich eloquenter gemacht, aber das war, wenn ich das richtig verstanden habe, seine Kernaussage) ODER ob ich von mir aus hingehe, und von *allen* Beschneidern EIN Krankenhaus rauspicke, weils jüdisch ist.

    In dem Fall brauch ich gar keine moralische Entrüstung äußern, wenn das als Antisemitismus gewertet wird, weil ich selbst das Tor damit nämlich aufgemacht habe.

    Und die meisten Beschneidungen werden die nicht mal tun.

    Ich bin derzeit echt am überlegen, wie man in die mediznische Ausbildung ein Pflichtseminar reinbekommt: Die Entwicklung der kindlichen Genitalien.


    Sagt wer? Nichts IST so, dass man sagen kann, so IST es und auch dies muss nicht so sein.

    Du hast Dir wie viele in unserer Gesellschaft Denkverbote auferlegt. Veränderungen werden aber am schnellsten erreicht, wenn man sich dieser Denkverbote bewusst wird und diese auch konsequent bekämpft. Denkverbote sind Glaubenssätze oder Dogmen. Manche haben wir uns selbst ausgedacht und andere wurden uns bewusst oder unbewusst aufgedrängt. Alle haben gemeinsam, dass wir in ihnen gefangen sind, aber uns auch davon befreien können.

    Ich erlege mir hier gar nichts auf.

    Aber mit einer kompromisslosen Haltung, die da lautet: "Ihr Schweine, hört auf eure Kinder zu foltern" erreichst du GAR NIX. Damit erweist man Eran Sadeh in Israel zudem einen Bärendienst, weil die dann nämlich schön auf uns hier zeigen können und sagen: "Kuck. Antisemitisch. Watt willze überhaupt?"

    DU denkst an ein Krankenhaus. Schön eng umrissen. Schönes Feindbild aufbauen - und das ist genau das, was man nicht braucht.

    WIR hier denken ein klitzekleines bisschen globaler.

    Beides muss vom Tisch, weltweit. Diese Rumschnitzerei an Kindergenitalien muss aufhören - aber das wird es nicht, wenn ständig irgendwer hingeht und "De Jod'n" brüllt.

    Hört endlich auf, euch auf das jüdische Krankenhaus zu konzentrieren, der Kampf wird an ganz anderen Stellen gewonnen: Bei jedem Elternpaar, das rafft, was es seinem Kind da antut, bei jedem Arzt, der geschult wird und bei denjenigen, die die finanziellen Anreize für Arztpraxen gewichten, hier ist viel Nachholbedarf. Der Kampf wird bei jedem Politiker gewonnen, den wir auf unsere Seite ziehen können.

    Und bei jedem Gläubigen, der sich *trotz* seines Glaubens GEGEN die Beschneidung entscheidet. Glaubst du denn im ernst, dass wir die Gläubigen, selbst WENN sie gegen Beschneidung sind, auf unsere Seite ziehen können, wenn die fürchten müssen, genau wegen dieses Glaubens verächtlich behandelt zu werden?

    Der Kampf wird an ganz ganz vielen Punkten gewonnen - und das jüdische Krankenhaus ist da noch nicht mal eine Erwähnung wert, weil die, wenn es richtig angepackt wird, am falschen Ende der Nahrungskette stehen.

    Also hört endlich auf mit der Kinderkacke und reißt euch z'samm. Das letzte was wir hier brauchen, ist ne Spaltung in Fundis und Realos. Echt jetzt.

    /edit
    Ich lass das so stehen - aber war schlechter Tag heute und so langsam hab ich die Nase voll davon, dass mir ständig Sachen unterstellt werden, die einfach nicht stimmen.