Treffer, Dickschiff versenkt. Zumindest das Heck.
Ich habe mit einer guten Freundin gesprochen, sie kommt aus Nashville, Tennessee. Sie ist im Süden der USA und schwarz.
Auf die Frage ob die Männer/Jungen in ihrer Familie beschnitten sind, antwortete sie mit "ja".
Sie WEISS, dass das keine gute Sache ist. Sie weiß sehr genau, dass die Beschneidung ein Problem ist. Aber, um es mit ihren Worten zu sagen:
"Wir haben nur soviel Kraft für den täglichen Kampf, dass wir uns unsere Kämpfe aussuchen müssen. Die Beschneidung ist furchtbar, ja. Aber unser vordringlichstes Problem gilt der Tatsache, dass zu viele unserer Kinder nicht alt genug werden, um überhaupt Kinder zu bekommen."
Und sie hat recht. Und an der Stelle vergesst mal Political Correctness.
Die meisten schwarzen oder Latino Kids dort haben bereits im Grundschulalter Erfahrungen mit dem Tod gemacht. Sei es, dass ein Klassenkamerad erschossen wurde, sei es, dass der Bruder/die Schwester/ein Elternteil verstorben ist - meist in einem Gewaltakt.
Als ich vergangenes Jahr dort war, war ich auf einer Trauerfeier für einen 12jährigen. Erschossen in seinem Bett. Durch die Holzwand des Hauses. Warum?
Streit auf dem Schulhof. Ja, es ist tatsächlich so bescheuert gewesen.
Diese Nachrichten sind so normal inzwischen dort, dass sie es nicht mehr in die Nachrichten schaffen. Ich kenne meine Freundin dort seit fast 20 Jahren. In diesen 20 Jahren hat sie 2 Söhne, einen Enkel und 4 Nichten und Neffen verloren. Alle wurden erschossen oder erschlagen.
Nein, einer Gang gehörte keiner dieser Menschen an, nur um das Vorurteil mal beiseitezunehmen. Aber Schießereien sind dort alltäglich. Und es ist auch alltäglich, dass Menschen getroffen werden, die damit nichts zu tun haben.
Nur um mal klarzumachen, wogegen Brother K, Carole Anne Masque und Shelley Wright dort drüben kämpfen.