Beiträge von Sokrates

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    Meine RAin stimmt mit mir zumindest überein, dass das Gutachten eindeutig keinen akuten Handlungsbedarf sieht, sondern eher auf langfristiger Basis anzusehen ist. Somit sollte eigentlich das Verfahren eingestellt werden, bin ich der Ansicht.

    Nun, ich habe das Gutachten nicht vorliegen. Aber nachdem, was Du daraus zitiert und zusammengefasst ist, ist es eine einzige Katastrophe und ein Garant dafür, dass das Gericht die Beschneidung deines Sohnes anordnen wird!

    Ich kann nur entschieden davon abraten, irgendetwas in das Gutachten hineinzuinterpretieren oder herauszulesen, was nicht offensichtlich ist, und was auch das Gericht nicht ersichtlich ist.

    Zitat

    Ich finde es problematisch, hier lediglich aufgrund einiger Facebook-Kommentare von Dritten - zumal von Leuten, die wir nicht kennen und deren Expertise und Aussagen nicht überprüfbar sind - jemanden öffentlich anzuprangern.

    Da hast Du grundsätzlich, so denke ich, sicher recht. Mein Ziel war es nicht, anzuprangern, sondern die Forengemeinschaft zu informieren und über die Existenz dieses Arztes in Kenntnis zu setzen.

    Ich habe mich daher bewusst sehr vorsichtig ausgedrückt und nur das niedergeschrieben, was ich beobachtet habe.

    Dass auf eine Anfrage, wo man Beschneidungen durchführen lassen sollte, gepostet auf einer Art "Facebook-Suchanzeigenseite" für die Stadt Ulm, immer wieder, vom mehreren Personen (darunter auffällig viele mit muslimischen Nachnahmen) der Name Dr. Kugler genannt wurde.

    Das begründet zumindest einen legitimen Verdacht. Ob dieser Verdacht dann am Ende bestätigt werden kann, ist eine andere Frage.

    Vielleicht war der Ärztepranger die falsche Kategorie im Forum. Eine Art "Ärzte-Frühwarn-System", das auf mögliche beschneidungsfreudige Ärzte hinweist, wäre vermutlich die bessere Kategorie für Fälle wie diesen.

    Ich würde versuchen von Dr. Kreuztig-Langenfeld eine Stellungnahme zu diesem Gutachten zu bekommen. Dies dürfte dann das Gegenteil zu den Behauptungen sein. Du kannst auch anführen, dass du kein Gutachten bei einem anderen Arzt hast machen lassen können, weil dies deine Frau nicht erlaubt...

    Das allein wird nichts nutzen. Das Gericht wird sich trotzdem erfahrungsgemäß auf das Gutachten des "neutralen" vom Gericht eingesetzen Gutachter berufen. Was er bräuchte, wäre eine Art "Anti-Erst-Gutachter-Gutachten", ein Gutachten, dass diesen ersten Gutachter als den Quacksalber und Lüger entlarvt und seinem Gutachten jedwede Glaubwürdigkeit nimmt.

    Ein Gutachten aber, dass nur zu einem gegenteiligen Ergebnis kommt als das vom Gericht eingesetzen Gutachter, wird wahrscheinlich nicht genügen.

    Zitat

    Guter Anwalt wäre vielleicht die Frau von Dr. K.-L.?

    Das wurde im Thread bereits angesprochen. Das Problem war, laut Angaben von Rolf, dass die Frau von K.L.sehr teuer ist.

    Das ist wirklich entsetzlich:

    Dieser Gutachter ist ein Quacksalber. Ich sag nichts weiter.

    Ich möchte dir dringend empfehlen, dass Du dir endlich einen Anwalt suchst. Denn allein auf eigene Faust bekommtst Du das nicht hin.

    Da dass Gericht erfahrungsgemäß blind auf das Urteil des Gutachters vertrauen wird, solltest Du einen Befangenheitsantrag gegen den Gutachter stellen, oder irgendetwas in der Richtung, und auf darauf drängen, dass ein anderer Gutachter eingesetzt wird. Falls das nicht geht, musst Du seine Glaubwürdigkeit zerstören. Du brauchst sowas wie ein "Anti-Gutachter-Gutachten" - ein Gutachten, dass diesen Gutachter als den unwissenden Lüger und Quacksalber verrät, der er ist. Auf alle Fälle musst Du dann die Glaubwürdigkeit, die dieser Quacksalber ohnehin nie verdient hat, in den Augen der Richter zerstören.

    Es geht also nicht allein darum, ein anderes Gutachten mit einer gegenteilen Ergebnis vorzubringen, sondern klar zu machen, dass der erste Gutachter lügt.

    Denn wenn "dein" Gutachter dem vom Gericht bestellten Gutachter einfach nur so entgegensteht, dann wird sich das Gericht seinem, vermeintlich neutralen Gutachter anschließen.


    Noch ein paar spontane inhaltliche Anmerkungen:


    * Zum Thema "absolute Phimose".

    • Dieser Begriff sagt nichts über die Therapierbedürfigkeit der Phimose aus. Gar nichts. Damit isr nur beschrieben, dass die Phimose derart ausgeprägt ist, dass die Vorhaut weder im errigierten Zustand noch im schlaffen Zustand zurückziehbar ist, im Gegensatz zur relativen Phimose. Es kann sich dabei um eine physiologische Phimose handeln oder eine pathologische. Ich weiß natürlich nicht, was der Gutachter unter dem Begriff "absolute Phimose" versteht.

    * Zum Thema Erfolgswahrscheinlichkeiten einer konservativen Therapie:

    * Zum Thema Peniskrebs.

    • Es gibt zwar Studien, die tatsächlich eine Phimose als Risikofaktor für die Entwicklung des Peniskarziums identifiziert haben.
    • Diese Studien lassen auch völlig offen, ob es die Phimose selbst ist, die das Risiko steigert, oder von der Phimose begünstigte Folgeerscheinungen wie etwa die Zurückhaltung durch Alkohol- und Tabbak-Konsum aufgenommener krebserregender Stoffe, von denen selbst nicht alle erwachsenen Alter mit fortbestehender Phimose betroffen sind.
    • Hier geht es aber um Phimosen bei erwachsenen Männern. Bei deinem Sohn handelt es sich aber physiologische, entwicklungsbedingte Phimose, die sich wie bei allen Jungen und Männern, sofern Sie nicht vorher beschnitten werden, im Verlauf der körperlichen Unversehrtheit zurückgebildet hätte.
    • Es gibt keine einzige Leitlinie, und auch keinen in der letzten 10 Jahren erschienen Fachartikel zum Thema Phimose, die eine Behandlung zwecks Peniskrebsvorbeugung einer ansonsten symptomfreie Phimose empfiehlt. Nichts absolut gar nichts. Das ist pseuowissenschaftlicher Scheißdreck um es auf gut Deutsch zu sagen.

    * Zum Thema Beinträchtigung der Sexualität

    • Es gibt keine einzige Studie, noch nicht mal Fallberichte, die darauf hindeuten, dass es beim dass es bei Geschlechtsverkehr in der vorliegenden Situation zu einem schmerzhaften Einreißen der verengten Vorhaut kommt.
    • Dein Sohn hat eine physiologische Phimose. Es gibt keinen Grund zur Annahme, weshalb sich diese nicht von allein zurückbilden sollte.

    Was in Afrika teilweise vor sich geht, übersteigt auch meine Vorstellungskraft.

    Ich habe die Thematik der HIV-Verhinderung durch Beschneidung von Beginn an erfolgt. Ich habe damals miterlebt, wie diese drei HIV-Beschneidungs "RCT" (randominisierten Kontrollstudien) aus Afrika veröffentlicht wurden, und wie etwa der Focus darüber berichtete. Ich hätte mir nie vorstellen können, zu welchem Wahnsinn in gigantischen Ausmaß diese Studien Antoß gaben.

    Die wollen einen ganzen Kontinent verstümmeln - d. h. die Teile, die die Beschneidung ohnehin nicht schon rituell praktizieren.

    Mehr oder weniger zufällig bin ich auf diese Seite hier auf Faceboook gestoßen, in der sich eine hässliche Diskussion zum Thema Beschneidung entbrannte: Dort fragte eine Person: "Beschneidung ab wieviel Monate und beiwelchem Arzt? Danke für eure Tips...."

    facebook.com/WantedUlm/posts/921689771364783

    Der Frageersteller erhielt zahlreiche Antworten von - den Namen nach zu urteilen - muslimischen Personen, die alle einen gewissen "Dr. Kugler" empfahlen.

    Aber solche Ärzte sind erfahrungsgemäß nicht nur eine Gefahr für muslimische Jungen, bzw. Kinder muslimischer Eltern.

    Denn auf die Frage antwortete auch eine "Jenniger Einike": "Dr. Kugler ist ein super kinderchirurg. Mein Sohn ist im November operiert worden. Er hatte eine vimose. Ich kann ihn empfehlen."

    Erfahrungsgemäß sind Ärzte, die keine Skrupel haben Jungen gleich ohne jeden noch so fadenscheinigen medizinischen Grund zu beschneiden, auch geneigt, die die Indikation zur Beschneidung sehr leichtfertig zu stellen.

    Vielleicht sollte ich das nicht öffentlich machen, aber es ist mir ehrlich gesagt egal:

    Auf der Facebook-Seite "Wanted-Ulm", einer Art Frageportal, entbreitete sich heute eine widerwärtige Diskussion (wenn das überhaupt so nennen kann) zur Beschneidung von Kindern:

    https://www.facebook.com/WantedUlm/posts/921689771364783

    Anlass war die Frage einer Person: "Beschneidung ab wieviel Monate und bei welchem Arzt? Danke für eure Tips...."

    Darauf hin erhielt der Fragesteller zahlreiche Antworten dem Namen nach zu urteilen muslimischer Personen, die ganz selbstverständlich ihre "Tipps" angeben, so als sei die Beschneidung von Jungen die normalste Sache der Welt.

    Immer wieder fiel der Name eines gewissen Dr. Kugler, der in Ulm ansässig sein soll. Ich habe diesen Arzt schon auf dem Ärztepranger vermerkt.

    Erfahrungsgemäß sind Ärzte, die keine Skrupel haben Jungen gleich ohne jeden noch so fadenscheinigen medizinischen Grund zu beschneiden, auch
    geneigt, die die Indikation zur Beschneidung sehr leichtfertig und großzügig zu stellen.

    Denn es meldete sich auch "Jenniger Einike" zur Wort: "Dr. Kugler ist ein super kinderchirurg. Mein Sohn ist im November operiert worden. Er hatte eine vimose. Ich kann ihn empfehlen."

    Meine Bitte an alle Forenmitglieder, die in Facebook aktiv sind: Bitte beteiligt euch an der Diskussion und schreibt ein paar Kommentare!

    Dieser Artikel enthält zahlreiche Desinformationen.

    https://www.eltern.de/gesundheit-und…en-phimose.html

    Ich weiß leider nicht, wie alt dieser Artikel ist. Eine Suchmashine "Bing" gibt sein Datum mit "1 Tag" an. Eine andere Suchmashine Google findet den Artikel nicht. Es steht allerdings nirgendwo ein Veröffentlichungsdatum für diesen Text.

    Ich habe noch mal über Google-Suche speziell nach dem Artikel gesucht: Sie gibt als Datum den 19. 3.2009 an! https://www.google.de/search?biw=153….94.vBc7Tsx0mCk

    Der Autor, Eran Elhaik, hat bereits im Jahr 2016 einen Artikel über mögliche Risikofaktoren des "SIDS" veröffentlicht:

    A “Wear and Tear” Hypothesis to Explain Sudden Infant Death Syndrome

    Dieser Artikel enthält auch einen langen und ausführlichen Artikel über die Beschneidung, die noch einmal den Stand der Forschung über die neurologischen Negativfolgen dieses Eingriffs zusammenfasst.

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    To date, circumcision in the USA, despite being the most common pediatric surgery, has not been subjected to the same systematic scientific scrutiny looking at immediate and delayed adverse effects, including pain [e.g., Ref. (112)], nor has circumcision status been included as part of a thorough SIDS investigation/registry or analyses [e.g., Ref. (2)] in spite of the male predominance of both neonatal circumcision and SIDS.