Beiträge von Sokrates

    Hallo Bicher,

    Zunächst einmal tut es mir leid, dass Dir bis jetzt niemand geantwortet hat.


    Zitat

    Seit einiger Zeit bin ich sexuell aktiver und ich begann zu dehnen da es beim Sex doch manchmal störte,
    jetzt rutscht mir die Vorhaut meist beim Kondom überziehen über die Eichel was dann doch bisschen schmerzt

    Ich muss dir leider gleich wieder eine Frage stellen: Das verstehe ich jetzt nicht. Zieht sich die Vorhaut nun vor - über die Eichel - oder zieht sie sich hinter die Eichel zurück?

    Falls es beim Zurückziehen noch schmerzt, solltest Du vielleicht deine Dehntherapie fortsetzen. Benutzt du bei deiner Dehnbehandlung dazu auch irgendwelche Salben bzw. Cremes ggf mit Corticosteroiden (Es gibt mittlerweile auch frei verkäufliche Salben), oder dehnst du "trocken"?

    Zitat von Jette

    Nun wieder zum Zustand bei meinem Sohn, er kann die Vorhaut mittlerweile nur soweit ziehen, das man zumindest eine Öffnung von ein paar mm sieht. Und die dann sichtbare Haut ist meiner Meinung nach gerötet, er sagt aber, das er da keine Schmerzen hat. Ich bin aber der Meinung, so rot war die Haut vorher nicht an der Spitze.

    Diese gerötete Hautstelle - befindet sich auf der Vorhaut, habe ich da richtig verstanden?!
    Also ich kann verstehen, das dich das beunruhigt. Wie bereits gesagt, man sollte das weiter beobachten. Dass dein Sohn keine Schmerzen hat, ist schon mal ein gutes Zeichen. Möglicherweise ist diese Rötung eine sehr leichte Entzündung infolge der unnötigen Salbentherapie und verschwindet wieder, wenn sie beendet wird.

    Zitat von Jette

    In der Tat ist es so, das es einzig aufgrund der Tatsache,das die Vorhaut nicht zurückziehbar ist sofort eine Überweisung zum Chirurgen geben sollte.


    Hallo noch mal,

    Dann solltest Du in jedem Fall die Leitlinie (https://www.awmf.org/uploads/tx_szl…_2017-12_01.pdf) und ggf. noch den Artikel des Kinderärzteverbandes ausdrucken und deiner Kinderärztin (https://www.kinderaerzte-im-netz.de/krankheiten/vo…engung-phimose/) und sie auffordern, ihre Behandlungspraxis entsprechend zu ändern.


    Denn deine aktuelle Kinderärztin wird sehr wahrscheinlich auch andere Kinder auf diese oder ähnliche Weise fehlerhaft behandeln.

    Hallo Jette,

    Zunächst einmal herzlich willkommen hier im Forum.

    Bitte entschuldige, dass ich dir zunächst eine Frage stellen muss:

    Warum hat die Kinderärztin dich bzw. deinen Sohn zu einem Chirurgen überweisen wollen - Einfach nur weil seine Vorhaut noch nicht zurückziehbar war oder weil sie ballonierte? Weiß deine Kinderärztin vom Ballonieren?

    Das Ballonieren der Vorhaut beim Wasserlassen ist ein harmloser Prozess. Zum Ballonieren kommt es, wenn sich die natürliche Vorhautverklebung zu lösen begonnen hat, aber die Vorhautöffnung noch eng ist. Die Tatsache, dass dein Sohn Jahre lang eine ballonierende Vorhaut, aber trotzdem keine Entzündungen oder ähnliches hatte, unterstreicht die Harmlosigkeit dieses Ballonierens.


    Laut der Phimose-Leitlinie, die unter anderem auch vom Berufsverband der Kinderärzte miterstellt und verantwortet wurde, haben im Alter von 7 Jahren gerade mal 50% der Jungen eine "weitgehend" zurückziehbare Vorhaut. Ferner stellt die Leitlinie klar, dass eine Behandlung einer Phimose nur erfolgen sollte, wenn diese Beschwerden verursacht (und nicht allein aufgrund mangelnder Zurückziehbarkeit).

    Ein Interview in der Fachzeitschrift "Monatsschrift Kinderheilkunde" mit einem der Autoren dieser Leitlinie wird dieses Definitionsmerkmal noch mal deutlich hervorgehoben:

    Wurde ein Junge wegen einer Leistenhernie operiert und fanden die Ärzte dabei eine Vorhautenge, die für das Alter aber möglicherweise noch physiologisch war, dann haben sie die Vorhaut häufig entfernt, nach dem Motto: Jetzt ist das Kind schon unter Narkose, dann machen wir das mit und das Problem ist gelöst. Das darf nicht sein! Daher haben wir geschrieben: Eine Therapie sollte nur dann erfolgen, wenn die Phimose Beschwerden verursacht, und nicht einfach, weil sie da ist.


    Allerdings ist die Phimose-Leitlinie, was das Thema Ballonieren angeht, missverständlich. So beschreibt die Leitlinie ein ballonartiges Aufblähen als möglichen Hinweis für eine sekundäre, d. h. narbige Phimose - was dein Sohn aber deiner Beschreibung nach zu urteilen nicht hat. Ich betone: Es geht hier um Verengungen infolge von Vernarbungen, die auch deutlich an Narbenringen entlang der Vorhautöffnung zu erkennen sind.

    Das Ballonieren in Kombination mit einer entwicklungsbedingten Vorhautenge oder Verklebung ist hingegen etwas anderes.

    Dieser Artikel des Berufsverbandes der Kinder- und Jugendärzte ist, was diese Thematik betrifft, eindeutiger:
    https://www.kinderaerzte-im-netz.de/krankheiten/vo…engung-phimose/

    Eine Vorhautverengung sollte behandelt werden, wenn sie Beschwerden verursacht, oder solche unmittelbar zu erwarten sind, wie:

    • Beschwerden beim Wasserlassen: Ein Aufblähen der Vorhaut ist ebenso normal, wie ein Nachtröpfeln. Ein Harnaufstau durch eine normal enge Vorhaut ist extrem selten.

    Sollen wir nicht vll lieber einfach aufhören und weiter abwarten? Oder lohnt es sich vll doch ,die Behandlung nun durchzuziehen, um am Ende wenigstens besser hygienische Maßnahmen hinzubekommen und somit eine eventuell später auftretende Entzündung zu vermeiden.
    Wie man sieht bin ich nun völlig verunsichert, obwohl ich eigentlich anfangs eine klare Meinung dazu hatte.

    Naja,vll hat ja jemand einen Tipp für mich,wie wir uns weiter verhalten sollen.


    Ich würde die – wohl fehl-indizierte – Therapie beenden und die Sache einfach aufmerksam weiter beobachten. Es kann jetzt sein, dass die Vorhaut jetzt vorzeitig geweitet wurde. Du hast geschrieben, dass du das Zurückziehen deinem Sohn überlässt. Das impliziert, dass er seine Vorhaut (zumindest ein Stück weit) zurückziehen lassen kann?

    Nein, ich denke, dass Männer beschnitten sein können, sich dabei bewusst sein können, dass Ihnen sensorisches Material am Penis fehlt und trotzdem eine erfüllte Sexualität haben können und dürfen.
    Das meine ich.

    Erfüllte Sexualität ist ein weitreichender Begriff. Erfüllte Sexualität heißt nicht zwangsläufig eine nicht-beeinträchtigte Sexualität.

    Ich denke, dass die Beschneidung mit einer objektiven Beeinträchtigung bzw. Schädigung der Sexualität und des sexuellen Erlebens einhergeht, deren subjektiven Wahrnehmung und wahrgenommenes Ausmaß aber individuell unterschiedlich ist.


    Um einen Vergleich zu wagen: Auch Menschen, die ein Auge verloren haben, können trotzdem noch ein "erfülltes visuelles Leben" haben - können sich an der Schönheit der Natur und der Welt erfreuen. Aber niemand würde doch ernsthaft in Frage stellen, dass der Verlust des Auges und des spezialisierten Nervengewebes die visuelle Wahrnehmung objektiv beeinträchtigt. (Und nein, ich setze hier nicht die Beschneidung mit dem Verlust eines Auges gleich.)

    Da bist Du Dir scheinbar sicherer als ich mir selbst, oder? Oder versuchst Du mit entsprechend extremen Ausdrücken Emotionen zu wecken oder Dein Gegenüber aus der Reserve zu locken?


    Du hast den Begriff "Fetisch" doch selbst verwendet. Nein, es war nicht meine Absicht hier mit diesem Begriff Emotionen zu wecken. Ich persönlich halte "Fetisch" auch nicht für einen extremen oder auch nur emotionalisierenden Ausdruck. Auch verurteile ich niemanden dafür, dass er einen Fetisch hat.


    Ich verstehe nicht. Ich weiss nicht wo ich das verharmlost habe?
    Ich kenne zwar die ganze Geschichte nicht, das stimmt. Aber niemand auf Erden könnte sagen wie es dem Jungen heute gehen würde, wäre er nicht beschnitten worden.


    Ich will dir nicht unterstellen, dass das deine Absicht war. Ich versuche immer vom Guten im Menschen auszugehen. Vielleicht merkst Du das gar nicht.

    Der ganze Grundtenor deines Beitrags war verharmlosend: Alles nur halb so schlimm mit der Beschneidung, warum sich großartig Gedanken machen. LiLi1316 hat die Entscheidung ja "besten Gewissens und Wissens" gestellt. Und ihr Sohn werde ja wahrscheinlich sowieso später keine sexuellen Probleme damit haben. (Aber vorsichtshalber sollten wir in seiner Gegenwart dann doch besser kein Wort über nachteilige sexuelle Auswirkungen der Beschneidung verlieren :FP01 ).


    Aber niemand auf Erden könnte sagen wie es dem Jungen heute gehen würde, wäre er nicht beschnitten worden.


    Und schon wieder eine Verharmlosung. Du merkst das vielleicht gar nicht, wie verharmlosend deine Aussagen waren.

    (Ironie an) Nein, niemand könnte sagen, ob es ihm besser gehen würde, wenn man ihm nicht ständig bei Voruntersuchungen am Penis manipuliert hätte, wenn er nach der Operation keine (Wund-)Schmerzen gehabt hätte. (Ironie off)


    Ich denke, dass mit dem Erwachsenwerden jedem klar wird, was da passiert ist


    Das bezweifle ich eher. Außerdem kennen Männer, die in der Kindheit beschnitten wurden, den Unterschied nicht.


    Du hast gesagt, dass LiLi1316 ihren Sohn "nicht auf Nachteile aufmerksam machen" soll. Gleich im nächsten Satz hast Du dann erklärt, dass er ggf. "keine Probleme mit der Beschneidung bzw. seinem sexuellen Empfinden" haben wird. Das hat für mich impliziert, dass man auch in einem reiferen Alter nicht darüber aufmerksam machen sollte.


    Über Auswirkungen sollte aber auch neutral und ohne Emotionen gesprochen werden können!
    Man sollte den Betroffenen keine Probleme einreden.

    Auch wenn ich mich hier wiederhole: Man kann beschnittenen Männern keine sexuellen Probleme mit ihrer Beschneidung "einreden". Das ist nicht möglich.

    Man kann einem Mann einen langen Vortrag darüber handeln, wie sich die Beschneidung auf die sexuelle Funktion und Empfinden nachteilig auswirkt. Sein eigenes Sexualleben wird sich nicht verändern.

    Das einzige, was möglicherweise passieren könnte: Dass er bestimmte Aspekte seines Sexuallebens, die ihm bislang als normal vorkamen, nicht mehr länger als solches wahrnimmt, weil sie es auch nicht sind. Oder dass er Probleme oder Schwierigkeiten, die er bislang als Schicksalsschlag oder als ursachenlos ansah, auf die Beschneidung zurückführt. Aber dafür sind nicht die Beschneidungskritiker verantwortlich, sondern die fleißigen Beschneider.

    Für LiLi1316 kann ich nur sagen:
    Vielleicht wäre es ohne Beschneidung oder mit einem kleineren Eingriff genauso gegangen. Aber vielleicht auch nicht?
    Du hast doch damals nach Deinem besten Wissen und Gewissen entschieden und warum sollte Dir Dein Sohn dann Vorwürfe machen. Das wäre anders wenn Du es einfach so angeordnet hättest, weil es Dir besser gefällt.
    Und zudem würde ich Deinen Sohn auch nicht auf Nachteile aufmerksam machen. Ggf. hat er überhaupt keine Probleme mit seinem Penis, der Beschneidung bzw. seinem sexuellem Empfinden.
    Es wäre schade, wenn Du an einem Problem zerbrichst, was für Ihn ggf. schlussendlich keines ist oder wird.

    Du hast dich hier vor wenigen Tagen angemeldet und berichtet, dass Du dich aus Fetisch-Gründen hast beschneiden lassen und du auch schon auf einem Fetischistenforum unterwegs warst. Ich habe damals nichts gesagt.
    Ganz ehrlich: Wenn du dich aus freien Stücken für eine Beschneidung entschieden hast, der Eingriff ein lange gehegter Wunsch für dich war, und du auch zufrieden mit deiner Entscheidung bist, dann habe ich persönlich keine Schwierigkeiten damit. Aber ich hatte trotzdem meine Bedenken.


    Jetzt wenige Tage später verharmlost Du bereits die Beschneidung eines kleinen Jungen!


    Die Beschneidung von LiLi1316 Sohn hatte eine längere Vorgeschichte, mit der man sich zuerst vertraut machen muss, um sie zu verstehen. Aber das hast Du offenbar nicht. Das zeigt dein Beitrag.

    Ich bin übrigens auch der Ansicht, dass LiLi1316 selbst keine Schuld trifft. Das habe ich ihr bereits mitgeteilt.


    Es ist auch vollkommen klar, dass man mit einem 8-Jährigen in dieser Situation sehr behutsam umgehen muss. Über mögliche sexuelle Folgen sollte in diesem Alter meiner Meinung nach am besten gar nicht gesprochen werden. Das ist in diesem Alter ohnehin kein Thema.

    Etwas anderes ist es aber, beschnittenen erwachsenen Männern oder reiferen Jugendlichen, insbesondere im Kindesalter beschnittenen Männern, denen die Vergleichsmöglichkeit fehlt, nicht über die sensorische Bedeutung der Vorhaut, die körperlichen Auswirkungen ihrer Entfernung und damit verbundene, mögliche sexuelle Probleme aufmerksam zu machen.
    Selbst wenn dahinter wohlmeinende Absichten stehen mögen, was häufig noch nicht mal der Fall ist, hilft das nicht den beschnittenen Männern sondern nur der Beschneidung, bzw. alle jenen, die diesen Eingriff häufig und leichtfertig und möglichst ohne Widerstände anderen Menschen - einschließlich Kindern - antun möchten.

    Unterschätze mal die Psyche nicht.


    Ich unterschätze die Psyche nicht. Und ja, die Psyche spielt bei Sexualität und dem sexuellen Empfinden eine wichtige Rolle. Aber es ist einfach falsch, alle sexuellen Negativfolgen und Komplikationen infolge einer Beschneidung, allein oder hauptsächlich mit der Psyche erklären zu wollen.


    Wenn dem so wäre dürfte es nur noch Beschnittene Männer geben die Probleme haben.
    Aber es wird ausgeblendet dass es eine Minderheit betrifft mit Problemen.

    Woher willst Du annehmen, dass es nur eine Minderheit ist?

    Es gibt gute Gründe, warum beschnittene Männer, die unter sexuellen Beinträchtigungen oder Problemen leiden, entweder angeben, dass sie keine Probleme hätten oder sich dessen gar nicht erst bewusst sind, weil sie diese für normal halten. Siehe den Beitrag von Aspect.


    Ich würde nicht die Ursache nur in der Beschneidung suchen.. sondern mal alle Aspekte des Lebens durchschauen.
    Und wir Leben heute nunmal in einer sehr stressigen Zeit, die noch dazu permanent Negativ auf die selbstsicht wirkt..


    Natürlich muss man alle "Aspekte des Lebens" durchschauen.
    Nur würde ein Scherlock Holmes, wenn es um die Ermittelung der Ursachen von sexuellen Probleme geht, einen Verlust von etwa der Hälfte der Penishaut und dem Großteil der spezialisierten Nervenrezeptoren (Tastkörperchen) wohl zu den Hauptverdächtigen zählen.

    Und wenn eine Person nach dem Verlust der Fingerspitzen über eingeschränkte Sensibilität in den Händen klagen würde, würde man auch nicht zuerst nach den Alkoholkonsum oder dem Stresslevel schauen, oder?!


    Aber selbst wenn es nur eine Minderheit wäre, wäre das angesichts der enormen Zahl der Beschneidung, und der Tatsache, dass die meisten Beschneidungen an Minderjährigen vorgenommen werden und das ohne Notwendigkeit (die rituellen/religiösen Beschneidungen genauso wie ein hoher Teil der medizinisch-indizierten Beschneidungen), ein medizinisches wie moralisches Desaster. "Minderheiten" bedeuten im Falle der Beschneidung in der Regel immer absolut sehr hohe Zahlen.


    Habe in der letzten Zeit schon häufig gelesen, dass Männer keine Probleme haben... dann aber im Internet die Studien gelesen haben wo es heißt es werden 20 Tausend nerven entfernt (was auch quatsch ist, die Zahl wurde erfunden)
    und erst dann Sexuelle Probleme entwickelten...

    Echt, wo hast du das denn bitte gelesen?

    Und was für ein abstruser und diffamierender Schwachsinn das ist!

    "Beschnittene Männer waren alle so glücklich und unzufrieden. Bis dann das böse Internet erfunden wurde und die bösen Beschneidungsgegner kamen, den beschnittenen Männern dann Lügengeschichten erzählten, sodass sie erst sexuelle Probleme entwickelten." Echt ein schönes Märchen!

    Nein, man kann gewiss niemanden "einreden", sexuelle Probleme zu entwickeln. Das funktioniert nicht. Kein Mann bekommt Orgasmusprobleme oder erlebt Empfindungsverluste, nur weil er im Internet Berichte liest, wo von "20 000 Nerven" in der die Rede ist.


    *** *** ***

    Ich frage mich nach der Lektüre deiner letzten Beiträge ehrlich gesagt, warum Du dich überhaupt in diesem Forum angemeldet hast. Um dieses Forum "von innen heraus" zu diskreditieren, in dem Du hier deine beschneidungsverharmlosende Thesen verbreitest?

    Ich für mein teil, hatte neulich bei der Selbstbefriedigung das volle Gefühlsspektrum! habe es im ganzen körper gespürt.. obwohl ich Beschnitten bin.

    Verzeihung, aber wie willst Du das eigentlich beurteilen, ob das der volle Gefühlsspektrum ist? Nach deiner Geschichte zu urteilen, kennst Du den Unterschied doch nicht.

    Ich bin bei mir noch am *Forschen* was genau dazu führt das man weniger spürt... die Beschneidung kann es ja nach meiner letzten Erfahrung nicht sein... die Nerven sind ja weg.. und ich konnte trodzdem viel spüren.


    Ich denke die Psyche macht einen ganz gewaltigen einfluss..

    Und, nein, es hat nichts allein mit der "Psyche" zu tun, wenn sexuelle Beeinträchtigungen und Empfindungsverluste eintreten, wenn erogenes Gewebe entfernt wird, inklusive sensorischen Nervenenden, die auf dem übrigen Penis kaum vorhanden sind. Ganz sicher nicht.


    Das ist übrigens eine Argumentation zur Verharmlosung der Beschneidung.

    Wann immer in den letzten Jahrzehnten beschnittene Männer über Orgasmusschwierigkeiten, Schmerzen beim GV, schmerzhafte Erektionen klagten, oder einfach über eine verringerte bzw. sich stetig verringende Sensibilität, und sich hilfesuchend an Ärzte wandten, bekamen sie oftmals zu hören, dass die Beschneidung natürlich komplett harmlos sei und die Probleme nur in ihrer Psyche existieren würden.

    Und dann heißt es in der Debatte zur Beschneidung häufig: "Es gibt keine Männer, die mit ihrer Beschneidung (sexuelle) Probleme haben. Klar, wenn man allen Männern, die Probleme haben, einredet, sie seien psychisch nicht ganz in Ordnung und diese Fälle dann "abhakt".


    Also ich will dich nicht persönlich angreifen, 92er, aber ich kann solche Aussagen auch nicht einfach so stehen lassen.