Beiträge von fsx100

    Ich habe mir mal Gedanken darüber gemacht, was angeblich intakte Männer dazu motiviert, hier tagtäglich mitzulesen und bei jeder Gelegenheit Beschnittenen ihre Minderwertigkeit vorzuhalten.

    Wäre ich intakt, würde ich vom Thema Beschneidung überhaupt nichts wissen wollen. Natürlich würde ich sie ablehnen, aber ich würde mich niemals täglich rund um die Uhr mit diesem Thema beschäftigen.
    Hier halten sich Leute für privilegiert, weil sie in einer frühen Lebensphase einfach nur mehr Glück als andere hatten. Körperliche Unversehrtheit ist ein Menschenrecht und kein Privileg.
    Wir leben hier in einem Land, in dem rund 90% aller Männer intakt sind. Deshalb ist es nicht gerade klug, eine vorhandene Vorhaut als Fundament für das eigene Selbstwertgefühl zu betrachten.
    Sie ist hierzulande absolut kein Alleinstellungsmerkmal und Narzissmus hat bekanntlich viele Spielarten.

    Wer sich aufgrund von intakten Genitalien als privilegiert sieht, muss natürlich gegen Foregen und Restoring hetzen.
    Es darf schließlich nicht sein, dass diese minderwertigen Verstümmelungsopfer die eigenen Privilegien streitig machen und ihr Recht auf körperliche Unversehrtheit durchsetzen.
    Danach könnte man schließlich nicht mehr auf sie herabschauen.
    Zum Thema Restoring gibt es seriösere und ausgiebigere Quellen als dieses Forum, welches sich mittlerweile im Vergleich zur Anfangszeit in einer absolut extremen Ecke bewegt.

    Hier dominieren mittlerweile Leute das Geschehen, deren Motivation mehr als fragwürdig ist. Laut der Carta war das Beschneidungsforum ursprünglich mal als Austauschplattform für beschnittene Männer gedacht,
    die durch diesen oft unfreiwillig erfolgten Eingriff Leid erfahren haben. Mittlerweile lese ich fast nur noch Themen, die an diesem ursprünglichen Themenschwerpunkt vollkommen vorbei gehen.
    Als würden sich etwa die Drahtzieher hinter irgendwelchen afrikanischen Beschneidungskampagnen für den geistigen Auswurf von deutschen Intaktivisten interessieren.
    Beschneidung hat in Deutschland kein gesellschaftliches Fundament wie in anderen Teilen der Welt, deshalb halte ich diese Diskussionen für vollkommen überflüssig.
    Das eigentliche Problem, nämlich die falsche Bewertung der Beschneidung als Heilmethode durch die medizinische Fachwelt, gerät so völlig aus dem Fokus.


    Vorhäute werden in Deutschland nicht in Hinterhöfen von rituellen Verstümmlern abgeschnitten, sondern von Ärzten, die es besser wissen sollten. Hier muss angesetzt werden.
    Die Fachwelt muss endlich anerkennen, dass dieser Eingriff alles andere als nur ein kleiner Schnitt ist und üble Folgen für die Betroffenen haben kann.
    Immerhin hat die Fachwelt durch die Anpassung der Leitlinien zur Behandlung von Phimose schon reagiert. Irgendwelche Feld-Wald-und-Wiesenurologen leben jedoch noch im vorvorgestern.

    Die von mir beschriebene Entwicklung ist sehr schade, aber Foren haben eben auch ihre Halbwertszeit. Die des Beschneidungsforums ist mittlerweile weit überschritten.
    Oft werden offene Austauschplattformen kurz vorm Ende ihrer Lebenszeit von Extremisten gekapert und zu Grunde gerichtet. Genau das passiert auch hier gerade.

    Ich werde mich von nun an aus diesem Forum zurückziehen und hier nichts mehr beitragen. Gehabt euch wohl.

    Ich habe mich sehr wohl auf die Wiederherstellung vor allem der inneren Vorhaut konzentriert, auch mit den von Dir genannten Inflation Methods, konkret der Air-Methode des DTR und ich hatte auch sehr gute Erfolge damit.
    Nur verlaufen die von mir genannten Längsnarben - genauer gesagt drei davon - von meiner Beschneidungsnarbe bis zur Eichel hin. Eine davon ist so dick und stark, dass sie einen regelrechten "Strang" darstellt. Damit wurde es mir im Laufe der Zeit unmöglich, die innere Vorhaut weiter zu dehnen. Das war kein Fehler von mir, sondern schlicht meiner körperlichen Voraussetzung geschuldet. Eine weitere Narbe weiter hinten am Schaft verhinderte schließlich auch noch die restliche Wiederherstellung.

    Das ist natürlich sehr bedauerlich. Bei Narbengewebe wird es aufgrund der fehlenden Elastizität schwierig, Mitose über Dehnreize anzutriggern. Nach all den Jahren, in denen ich mich mit Restoring beschäftige, lese ich sowas ehrlich gesagt zum ersten Mal. Vermutlich stammen die meisten Beiträge dort von Amerikanern, die nicht mittels Freihandtechnik beschnitten werden. Da hängt das Ergebnis weniger vom Können des Chirurgen ab.

    Was die Geschichte mit den Nerven/Terminalen angeht: Das hat eben noch nie jemand untersucht. Jemand, der mit seinem Restoring am ZIel ist, wird kaum Gewebeproben freiwillig opfern. Wir wissen einfach nicht, was Sache ist.
    Viele positive Berichte legen jedoch die Vermutung nahe, dass man Tastkörperchen hinzu gewinnt und diese durch die verbesserte Mechanik beim Sex auch wieder besser genutzt werden.

    Der Reddit-Benutzer hardacroposthion (André) hat die von mir oben beschriebene Methode erfolgreich angewandt und sein selbstgesetztes Ziel (CI-9) erreicht.

    Hier mal ein Zitat von ihm:

    The nerve endings do get restored during restoration, but it also depends on how you restore. If you restore mostly outer skin, then your erotic sensitivity gains will be minimal, though satisfying to such restorer. If you restore by growing both the inner and the outer skin at part with the scar line at the very tip of your restored foreskin, then your sensitivity gains will be superior because not only you grow more nerve terminals as the inner skin expands, but also because the scar line will become even more erotically sensitive than it was in the beginning. Let's get that out of the way. If foreskin restoration was only to cover the glans without any erotic sensitivity gains, I don't see any point for restoring.  We restore because we want to add erotic sensitivity to our penes.
    I am fully restored and still aiming to achieve full erect coverage. And I can tell you that my penile sensitivity has grown exponentially. Though I don't have full erect coverage, if I were to stop restoring right, I am more than happy for the results I have achieved. I now have a fully functional penis that works as originally intended.


    Er gilt als Koryphäe in der Restoring-Szene und als Erfinder einer manuellen Tugging-Methode (Andrés method)

    Ich glaube dir gerne, dass es in deinem Fall so ist. Ich habe wie die allermeisten Restorer auf Reddit gänzlich andere Erfahrungen gemacht. Warum sollten sich Männer jahrelang mit Restoring quälen, wenn am Ende nur die Eichel 10-20% empfindlicher ist? Ich kenne mehrere Männer, die im Erwachsenenalter beschnitten wurden und durch Restoring wieder einen Großteil (70-90%) ihrer Empfindsamkeit zurückgewonnen haben.

    Laut deiner Beschreibung hast du ganz offensichtlich den Fehler gemacht und dich nicht auf die innere Vorhaut konzentriert. Bei einer „Low&Tight“-Verstümmelung, wie sie hierzulande üblich ist, reicht es nicht, einfach nur einen DTR/TLC-X etc zu tragen. Hier muss man erst mal dafür sorgen, dass man genug innere Vorhaut bekommt, um anschließend die Eichel darin einzuhüllen. Dazu arbeitet man mit Inflation Devices oder den entsprechenden manuellen Methoden. Danach kann man die Beschneidungsnarbe nach oben ziehen, so dass sie den Übergangsbereich zwischen innerer und äußerer Vorhaut bildet, wie das Ridged Band bei der natürlichen Variante. Dann stellt sich auch das feuchte, natürliche Milieu zwischen innerer VH und Eichel ein, welches dann für die De-Keratinisierung sorgt.

    Hier noch mal ein Zitat mit Hervorhebungen von mir:

    Zitat

    Yes, sexual sensitivity has increased - but not in the way I think most circumcised men think it will happen and not really how I expected it to. The key for me was growing inner mucosa. While my glans sensitivity has increased somewhat, it's not been dramatic. Like 10% - maybe 20% more sensitive, and that's being generous. Scientific research confirms this - the glans is simply not the most sensitive part of the penis, circumcised or intact. This isn't surprising in one way, because restoration's effects on the glans are only indirect. But wow, the change and growth in inner mucosa is like I grew a new part of the penis I didn't have before. Oral sex went from zero to hero. I'm not sure how results would have compared if I had only outer skin to start with, though. I'm also not even a tiny bit straight and can't say how vaginal sex would improve.


    Du kannst keine "gefühllose Haut" durch Mitose herstellen. Wie du selbst schreibst, vermehren sich die Tastkörperchen, die auch noch Signale über die Nervenbahnen senden können. Die sind eben nicht "offline". Axone, also die Leitungen zu den Tastkörperchen, vermehren sich natürlich nicht mit.


    Der Punkt ist einfach: Du kannst nicht irgendwas falsch machen und dich dann hinstellen und sagen, dass es nicht funktioniert.

    Ich bin mittlerweile davon überzeugt, dass sich hier einige Benutzer sehr in ihrer Opferrolle gefallen. Manche beschnittenen Intaktivisten nehmen diese Haltung bewusst ein, die sie hinsichtlich ihrer Agenda als nützlich erachten.
    Das sind genau die Leute, die gegen Foregen hetzen und nicht akzeptieren wollen, dass sie mittels Restoring pro-aktiv etwas zur Verbesserung ihrer eigenen Situation beitragen können.
    Bei intakten Intaktivsten (was ein Wortspiel) hat man es nicht selten mit extrem narzisstischen Leuten zu tun, die sich am Leid anderer ergötzen und sich selbst in einer privilegierten Position sehen.
    Denen ist Foregen natürlich ebenfalls ein Dorn im Auge. Dass die Betroffenen die Verstümmelung von sich aus niemals in Erwägung gezogen hätten, zählt dabei nicht. Sie sind für immer verstümmelt und haben kein Recht auf Entschädigung und einen vollständigen Körper.
    Sie werten sich auf, indem sie andere abwerten, die einfach nur weniger Glück im Leben hatten. Armselig.

    Ok. Ich kenne nur eine Aussage von Weguer, dass das nicht möglich ist.

    Ja, ich auch. Ich habe ja unter anderem sein Buch gelesen. Er hat mal irgendwo geschrieben, dass er das Restoring aufgegeben hat. Die Gründe kenne ich jedoch nicht.
    Wenn man sich jahrelang mit Restoring beschäftigt und Zeit und Energie in sowas investiert, sollte man es eben auch richtig machen und das bestmögliche Ergebnis anstreben. Deshalb hole ich mir bei den Leuten die Informationen ein, die damit am meisten Erfahrung haben. Die Leute, die in Deutschland Restoring betreiben, kann man vermutlich an einer Hand abzählen, da hier eh fast niemand beschnitten ist. Da bleibt als Informationsquelle dann nur das englischsprachige Internet und insbesondere Reddit. Da kommt man eher an die nötigen Infos, um das beste Ergebnis zu erreichen. Ansonsten macht man es falsch, erreicht kaum die ersehnten Verbesserungen und gibt dann irgendwann konsequenterweise auf.

    Das die wiederhergestellte Vorhaut die gleiche Empfindlichkeit und nervale Ausstattung aufweist wie die ursprüngliche Haut wage ich mal zu bezweifeln.

    Die neu hergestellte Haut ist wie gesagt eine "Kopie" der inneren Vorhaut, die noch übrig ist. Sie hat somit die selbe Dichte an Meissnerschen Tastkörperchen. Man gewinnt durch das Restoring, sofern man es richtig macht, deutlich mehr an erogener Hautoberfläche hinzu. Nervenenden können sehr wohl durch Mitose entstehen, Axone jedoch nicht. Wäre dies nicht der Fall, wäre Restoring witzlos. Es stimmt schon, dass die Eichel auch wieder empfindlicher wird, wenn sie dauerhaft bedeckt ist. Sie trägt aber zu den sexuellen Empfindungen nicht viel bei.

    Und ja, auch der Rest der inneren Vorhaut lässt sich durch Spannung zum Wachsen anregen. Siehe hier: https://foreskinrestore.com/under_the_hood.html (Achtung, NSFW!)

    Hier verstehen scheinbar einige das Prinzip der Mitose nicht.

    EDIT: Hier noch einige Bilder eines Reddit-Users, der mit nahezu null innerer VH angefangen hat:

    https://www.reddit.com/r/restoringdic…_for_the_silly/

    Laut seinen eigenen Aussagen hat er mittlerweile einen Ring von 1cm an innerer Vorhaut hinzugewonnen, die er als "erotisch empfindsam" beschreibt.

    Die innere Vorhaut, die durch Mitose hinzukommt, hat die gleiche Empfindsamkeit wie der Rest, der nach deiner Beschneidung noch übrig geblieben ist. Durch Mitose erzeugst du im Prinzip eine Kopie von dem, was du noch hast. Wäre dies nicht so, wäre Restoring ziemlich witzlos. Spezielle Strukturen wie das gefurchte Band oder das Frenulum sind natürlich für immer verloren.

    Zum Thema Restoring gibt es übrigens bessere Informationsquellen als das mittlerweile fast tote Beschneidungsforum, zu nennen wäre hier das Subreddit foreskin_restoration, welches über dreizehntausend Mitglieder hat: https://www.reddit.com/r/foreskin_restoration/

    Hier mal ein Bericht von jemandem, der mit seinem Restoring-Prozess ziemlich weit fortgeschritten ist: https://www.reddit.com/r/foreskin_res…oration_update/

    Besonders interessant dürfte folgendes sein:

    Zitat

    Yes, sexual sensitivity has increased - but not in the way I think most circumcised men think it will happen and not really how I expected it to. The key for me was growing inner mucosa. While my glans sensitivity has increased somewhat, it's not been dramatic. Like 10% - maybe 20% more sensitive, and that's being generous. Scientific research confirms this - the glans is simply not the most sensitive part of the penis, circumcised or intact. This isn't surprising in one way, because restoration's effects on the glans are only indirect. But wow, the change and growth in inner mucosa is like I grew a new part of the penis I didn't have before. Oral sex went from zero to hero. I'm not sure how results would have compared if I had only outer skin to start with, though. I'm also not even a tiny bit straight and can't say how vaginal sex would improve.

    Ich bin leider noch lange nicht so weit wie dieser Redditor, kann aber bestätigen, was er schreibt.

    An meiner Eichel habe ich sowieso schon immer fast null Gefühl gehabt. Da werde ich wohl nicht wirklich Veränderungen feststellen.

    Widersprichst du dir damit jetzt nicht selbst? In einem deiner ersten Posts war die Eichel noch das "Zentrum der Lust". Vor der Beschneidung war Sex für dich noch lustvoll. Hast du denn wirklich nicht bewusst wahrgenommen, wo die angenehmen Gefühle herkamen?
    Wie dem auch sei, das ganze ist sehr bedauerlich. Ärzte wollen eben nicht immer das Beste für ihre Patienten, wie auch dein Fall eindrucksvoll beweist. Umso wichtiger ist es, sich unabhängig zu informieren und zum mündigen Patienten zu werden. Ich hoffe, du kannst den Verlust verarbeiten. Versuche nicht, es zu verdrängen, sowas funktioniert nicht. Da spreche ich wie auch andere hier aus Erfahrung.

    Naja ich meine, dadurch dass ihr in diesem Forum hier so aktiv seid und euch tagtäglich mit eurem Leid beschäftigt (das ich nicht abstreite).. haltet ihr das psychisch für gesund? Oder sinnvoll? Es geht ja nicht um das "nicht damit abfinden wollen". Aber wenn ihr euch so viel damit beschäftigt, ändert es doch nichts. Wie nach einer Trennung.. da ist es auch nicht sinnvoll, jeden Tag über die/den Ex nachzudenken, sich immer damit auseinanderzusetzen.

    Ja, da ist etwas wahres dran. Ich habe jahrelang versucht, das durch die Beschneidung ausgelöste Trauma zu verdrängen. Hat leider nicht funktioniert. Mir hilft die Aufklärungsarbeit und das Restoring, mit der Sache besser fertig zu werden. Was den Aufenthalt in Anti-Beschneidungs-Foren angeht, so macht eben die Dosis das Gift. Irgendwann wird es tatsächlich toxisch und man dreht sich im Kreis. So lange es nicht zur Obsession ausartet, sehe ich im Intaktivismus nichts "ungesundes", im Gegenteil. Für mich ist es Traumabewältigung.

    Wenn die Vorhaut für das sexuelle Erleben so wichtig ist, wie kommt es dann, dass nahezu alle Männer instinktiv davon ausgehen, dass die Eichel ihr erogenes Zentrum ist?

    Es wäre mir neu, dass "nahezu alle" intakten Männer ihre Eichel als erogenes Zentrum betrachten. Diejenigen, mit die ich direkt fragen konnte, nannten fast alle Teile der Vorhaut als empfindsamsten im erotischen Sinne. Die meisten bezeichneten das Frenulum als männlichen G-Punkt, einige nannten auch die Vorhautspitze (Ridged Band) als exquisit erotisch. Diese anekdotischen Erzählungen werden alle durch die oben verlinkte Sorrels-Studie bestätigt. Ich betreibe ja nun schon seit einiger Zeit Restoring und mein Empfinden hat sich vor allem durch den Hinzugewinn an innerer Vorhaut deutlich verbessert. Außerdem erlebe ich seitdem auch Gefühle, die ich vor dem Restoring nicht hatte. Sicher ist auch die Eichel an den erotischen Sinneseindrücken beteiligt, sie wird aber meiner Meinung nach etwas überschätzt.

    Was Foregen angeht: Man kann aufgrund des heutigen Kenntnisstandes davon ausgehen, dass dieses Vorhaben umsetzbar ist. Jedoch haben die entsprechenden Tierversuche noch nicht stattgefunden. Der Proof of Concept für dieses spezifische Projekt fehlt damit. Regenerative Medizin wird jedoch schon erfolgreich angewandt.
    Leider wird Foregen sehr oft schlecht geredet.

    Das hat verschiedene Gründe, die hier etwas genauer diskutiert werden: https://www.reddit.com/r/Foregen/comm…eve_in_foregen/

    Die regenerative Wiederherstellung der männlichen Vorhaut ist kein Wunschtraum. Ab wann diese Prozedur für die breite Masse verfügbar sein wird, ist aktuell noch nicht absehbar. Ohne breite Unterstützung wird es wie gesagt schwierig.

    Hab mir deren Seite jetzt auch mal angeschaut. Mein Fazit: Es handelt sich überwiegend um Menschen mit einem gestörten Verhältnis zu ihrem Körper.

    Ich bin mir nicht sicher, ob es sich hier tatsächlich um Menschen mit einer körperdysmorphen Störung oder mit einem extrem abseitigen "Kink" handelt. Wie Selbstbestimmung schon schrieb: Im Bereich Fetischismus gibt es nichts, was es nicht gibt. Dazu zählen auch Leute mit Beschneidungs/Kastrationsphantasien.

    m. Naja, aus meiner Sicht nicht so ganz einleuchtend, denn Beschneidungen gibts so oft auf der Welt.. diese Männer laufen dann alle mit gefühlsunfähigem Penis herum? Das müsste doch dann entweder mal aufgefallen oder abgeschafft worden sein. Oder meinen wir verschiedene Dinge?

    Na ja, die meisten dieser Männer wurden in der Kindheit dem Eingriff unterzogen. Sie kennen Sexualität nur "ohne" und somit im reduzierten Zustand. Hinzu kommt, dass etwa 95-97% aller Männer heterosexuell sind und sich höchstens für ihren eigenen Penis interessieren. Männer, die sich im Erwachsenenalter beschneiden lassen, berichten alle von einem mehr oder weniger stark ausgeprägten Gefühlsverlust. Wie stark dieser ausfällt, hängt unter anderem vom Beschneidungsstil ab. Je mehr Vorhaut entfernt wird, desto größer sind die Einbußen. Teilweise sind sie eben so groß, dass sie in sexuellen Funktionsschwierigkeiten gipfeln. Wenn jeder beschnittene Mann sich darüber bewusst wäre, was ihm genommen wurde, wäre dieser Eingriff schon längst auf dem Müllhaufen der Geschichte gelandet.


    Und was ist denn Foregen?

    Foregen ist ein noch nicht marktreifes Projekt aus der regenerativen Medizin, bei dem es darum geht, die männliche Vorhaut mit ihrer einzigartigen nervalen Ausstattung wieder möglichst originalgetreu herzustellen. Leider ist foregen spendenfinanziert und es mangelt an Investoren. Da medizinische Forschung sehr teuer ist, schreitet das Projekt leider nur langsam voran und ist schon deutlich hinter dem Zeitplan. Link: https://www.foregen.org/

    Kann es auch woanders dran liegen, dass das Gefühl jetzt so stumpf ist?

    Das ist extrem unwahrscheinlich. Diese "andere Ursache" hätte sich dann ja vermutlich nicht zeitgleich mit der erfolgten Beschneidung eingestellt.
    Du hast ja im Eingangspost geschrieben, dass du "low&tight" beschnitten wurdest. Das ist leider der radikalste Beschneidungsstil, bei dem mitunter die komplette innere Vorhaut und das Frenulum entfernt werden.
    Neulich hat auf reddit jemand mit einer ähnlichen Geschichte sein Leid geklagt und ein Foto gepostet. Da war leider absolut nichts mehr von der Vorhaut übrig.
    Dass sowas sexuelle Auswirkungen hat, wundert mich absolut nicht, denn:

    Kurz und knapp: für das sexuelle Empfinden ist nicht die Eichel sondern Vorhaut und Frenulum das "Hauptorgan".

    So schaut es aus.
    Vielleicht tröstet es dich ja, dass Foregen demnächst mit ihren Tierversuchen anfangen. Restoring ist bei einem Low-Cut zwar möglich, aber deutlich aufwändiger. Das weiß ich aus eigener Erfahrung.

    Nachtrag:


    Der Arzt hat mir auch nichts gegenteiliges erzählt, jedenfalls nicht dass ich wüsste.

    Das klingt nach einem Fall für unseren Ärztepranger hier. Ein verantwortungsbewusster und moralisch intakter Arzt hätte dich gerade auf den möglichen Gefühlsverlust aufmerksam machen müssen. Gerade bei "low&tigh" fällt dieser massiv aus.

    Verstehe ich nicht ganz.. die Vorhaut selbst ist doch nur eine Art "Lappen" um die Eichel herum? Oder was meint ihr genau?

    Leider täuschst du dich da gewaltig. Schau mal hier: https://flexikon.doccheck.com/de/Sexuelle_Au…er_Zirkumzision

    Die Eichel ist bei unbeschnittenen Männern zwar auch deutlich empfindsamer als bei beschnittenen, jedoch besitzt sie überwiegend Nozirezeptoren. Die Berührung der entblößten Eichel empfinden einige intakte Männer deswegen als unangenehm. Einzig die Vorhaut hat die nervale Ausstattung, um sanfte Berührungen und Oberflächenbeschaffenheiten (wie die der Vagina) zu detektieren.
    Die Zahl von 80% Gefühlsverlust liest man übrigens immer wieder bezüglich dieses Themas. Das liegt einfach daran, dass dein Penis jetzt 80% weniger freie Nervenenden hat und nahezu 100% weniger spezifisch erogene Nervenenden.
    Das du jetzt wahrnimmst, ist genau dieser Verlust an spezifisch erogenen Nervenenden. War dir vor dem Eingriff nicht bewusst, dass die tollen Gefühle beim Sex größtenteils von der Vorhaut kommen?

    Wenigstens erfolgte der Eingriff bei dir auf freiwilliger Basis und du hättest dich vorher informieren können.

    Toleranz....übergriffe betreffend...kann das okay sein?

    Na ja, Toleranz an sich ist natürlich nichts wert. Sie bezieht ihren Wert immer erst aus der Sache, auf die sie sich bezieht.

    Im äußerst linken politischen Lager (Lobo, TAZ und co.) sieht man das natürlich anders. Außerdem kommen hier noch die üblichen Doppelstandards mit ins Spiel. z.B. ist körperliche Selbstbestimmung ok, wenn es um Abtreibungen geht, aber wenn jemand sein Recht auf vollständige Genitalien geltend machen will, wird es abgelehnt, heruntergespielt etc.

    Wer nie gelernt hat, kritisch zu denken, geht solchen Leuten natürlich leicht auf den Leim.

    Zitat

    Vom Berliner Stadtmagazin Tip wurde Lobo 2010 auf den 7. Platz der „100 peinlichsten Berliner“ gewählt.


    Wow, das soll was heißen. Um in Berlin als peinlich zu gelten, muss man wirklich oberpeinlich sein :)

    Der Typ faselt und faselt und bringt absolut nix zum Punkt.

    Vielleicht als Beispiel...darf ich andere, die eine andere sexuelle Orientierung wie ich oder der "Norm" haben so bezeichnen, an meinen Werten bewerten?

    Ich habe oben von Leuten geschrieben, die ihren natürlichen, gesunden Körper als unästhetisch empfinden und sich zur "Korrektur" davon Teile amputieren lassen. Ich würde davon ausgehen, dass solche Personen die Diagnosekriterien für eine körperdysmorphe Störung erfüllen. Ich will dabei angemerkt haben: Ich rede hier wirklich von gesunden Männern mit einer gesunden Vorhaut. Ich bin mir im klaren darüber, dass es einige wenige echte Indikationsstellungen gibt und die Betroffenen dann aufgrund ihrer kranken Vorhaut eher Leid als Freude erfahren.

    Wenn Beschneidung für dich also nur eine "Geschmacksfrage" ist (so wie der eine eben Frauen, der andere Männer mag), wie stehst du dann zur Zwangsverstümmellung von Minderjährigen ohne deren Einwilligung?

    Schließlich ist das ja bei entsprechenden Kulturkreisen die "Norm" und mit deren Wertesystem gut in Einklang zu bringen.

    Es zeugt ja von hoher Empathiefähigkeit, wenn man auch in der Lage ist, sich in die Gegenseite hineinzuversetzen. Es darf allerdings nicht mit Rückgratlosigkeit und völliger Beliebigkeit enden.

    Gerade von jemandem mit deinem Hintergrund hätte ich mir eine klare Haltung erhofft. Es müsste in deinem Interesse sein, so viele Menschen wie möglich von einer Beschneidung abzubringen und nicht auch noch Verständnis aufzubringen für Menschen, die sich ohne Not verstümmeln lassen wollen.

    Jedes Verbrechen braucht schweigende Zeugen..

    So schaut es aus. Deswegen muss man so viel Beschnittene wie es geht aufwecken und mobilisieren. Sonst geht das Schlamassel immer weiter und weiter und weiter. Wenn dann irgendwann mal die letzten verstanden haben, dass eine Vorhautamputation keine Bagatelle ist, wird auch irgendwann der Gesetzgeber sich dem Zeitgeist anpassen müssen. Dann müssen Verbote folgen.

    Ich erinnere hier gerne noch mal daran, wie es 2012 nach dem Kölner Urteil zur Änderung des §1631 kam: Vorausgegangen ist hier eine Bagatellisierung des Eingriffes. Beschneidung wurde zur Lappalie erklärt, das Gesetz durchgepeitscht und danach gab es Maulkörbe. Das Thema wurde nie wieder von den Medien aufgegriffen, da am erschaffenen Meinungsbild nicht mehr gerüttelt werden darf.

    Versuche dich doch mal z.B. bei der Jauchegrube med1 auch nur annähernd beschneidungskritisch zu äußern. Wenn es nicht sofort eine Sperre/Löschung hagelt, wirst du offiziell für verrückt erklärt und darfst dich noch mit den üblichen Fetischspinnern rumfetzen, die man dort einfach gewähren lässt. Das kommt alles nur daher, dass so viele Betroffene schweigen. Da können diejenigen, die den Mund auf machen, dann ganz leicht als Einzelfall abgetan und zum Abschuss freigegeben werden. Das muss sich ändern. Brian D. Earp hat herausgefunden, dass Beschnittene nur dann mit ihrem Zustand zufrieden sind, wenn sie nicht wissen, was ihnen genommen wurde. Je mehr sie über die Vorhaut erfahren, desto eher werden sie zu Gegnern. Das ist mein Ansatzpunkt, hier will ich mobilisieren.

    Eine Wertung, wie das andere halt nicht alle Tassen im Schrank haben...entbehrt jeder sachlichen Diskussion?

    Ok, diese Formulierung war wohl etwas arg flapsig. Sagen wir es so: Solche Leute (sofern wirklich keine Indikation vorliegt), sind etwas "schief gewickelt" und haben ein ungesundes Verhältnis zum eigenen, natürlichen Körper, wie oben schon geschrieben.

    Und wenn sich Erwachsene ohne jedwede med. Notwendigkeit beschneiden lassen, weil sie ihren vollkommen gesunden und natürlichen Körper als unhygienisch, unästhetisch usw. empfinden und erleben...und danach sich rühmen, dass sie nun vielmehr spüren...sieht man da nicht auch wieder, was das " Mindset" bewirken kann?

    Ok. Das hat mit Mindset aber nichts zu tun, sondern eher mit kognitiver Dissonanz. Wenn jemand nach einer Beschneidung angeblich "mehr spürt", kann man davon ausgehen, dass es gelogen ist. Macht anatomisch überhaupt keinen Sinn, dass man mit einem Bruchteil der speziellen Nervenenden "mehr spürt". Sogar Erwachsene, die aufgrund einer Phimose eine völlig unbewegliche Vorhaut hatten, berichten teilweise, dass sie nach der Beschneidung keinerlei Gefühl mehr von dort unten wahrnehmen. Du hast es ja an deinem eigenen Körper auch erlebt. Mit so einem Verlust gehen Leute auf ganz unterschiedliche Art und Weise um. Die einen werden zu Beschneidungsgegnern, die anderen lügen sich ins eigene Hemd und werden zu falschen Missionaren für die MGM.
    Übrigens sind solche Erfahrungsberichte auch total widersprüchlich. Oft behaupten solche Leute im gleichen Atemzug auch, dass sie jetzt "länger durchhalten". Passt irgendwie nicht zu "mehr spüren", oder?

    Nachtrag:

    Zitat von www.circumcisioncomplex.com

    Der Beschneidungskomplex verbreitet diese sexuellen Begierden, die jetzt unersättlich geworden sind, im ganzen Geist. Er simuliert die Befriedigung dieses körperlichen Hungers, indem er ihn in glaubwürdige Konzepte umwandelt. Sie beunruhigt den Geist und erzeugt unstillbare geistige Leidenschaften. Sie macht die Menschen unruhig, unsicher, introvertiert, schlussfolgernd, mutmaßend, distanziert, schüchtern, autoritär, abhängig, ängstlich, gottesfürchtig, hingebungsvoll, idealisierend, fromm, durchdringend, überintellektuell, überproduktiv und eifrig in ihrem Streben, aber nie zufrieden mit den Ergebnissen. Es öffnet das Auge des Geistes für abstrakte Bereiche, aber das geistige Auge ist farbenblind für einige der zarteren Nuancen der Realität. Doch selbst ein leichter Daltonismus macht Bombenentschärfer zu potenziellen Terroristen.

    Der Beschneidungskomplex entfremdet die Menschen von der Natur und voneinander. Im Allgemeinen macht er sie intensiv und tönt ihre Begierden mit Fatalismus. Auf Gedeih und Verderb neigt die Beschneidung die Menschen zu Extremen. Äußerlich haben Schüchternheit und Aggressivität oder Frömmigkeit und Zügellosigkeit nichts gemeinsam, können aber aus der gleichen inneren Unruhe und Unsicherheit herrühren.

    Man muss sich mal den gesellschaftlichen Impact der männlichen Genitalverstümmelung vorstellen. Ich gehe sogar so weit und behaupte, dass manche Nationen größtenteils so sind, wie sie nunmal sind, nur weil dort die Mehrheit der Männer verstümmelt wird/ist.

    Beschneidung zählt zweifellos zu den größten Grausamkeiten, die Menschen anderen Menschen antun.

    Spitzenbeitrag, hoch interessant, gerade was Kanalisierung und Massenmanipulation betrifft.

    Auf jeden Fall. Die oben verlinkte Seite ist eine wahre Fundgrube. Dort steht alles, was man über frühkindliche Genitalverstümmelung wissen muss. Es ist eine Methode zur Gedankenkontrolle.

    Die Grundidee dahinter ist, dass Beschnittene den Mangel an konkreten Sinneseindrücken durch idealisierte, abstrakte Gedankengebilde zu kompensieren versuchen. Das z.B. Religion sein. Oder Fetischismus, um bei irdischen Lastern zu bleiben. Die sexuelle Energie wird auf Dinge gelenkt, die nicht mehr "greifbar" sind. Sie findet keinen Abfluss mehr auf natürliche Art und Weise durch sexuelle Betätigung. Der beschnittene Mann lebt sozusagen in einem Status permanenter sexueller Frustration.

    Zitat von www.circumcisioncomplex.com

    Durch die Beschneidung wird ein großer Teil der sexuellen Empfindlichkeit beseitigt. Sie verursacht eine Informationslücke in der Lustempfindung. Der ungenügende sensorische Input stimuliert das abstrakte Denken, während die Reduktion der Lust diese anregt und intensiviert. Infolgedessen verursacht die Pädocircumcision eine Veranlagung zur Entwicklung hingebungsvoller Idealisierung bei Erwachsenen. Sie begünstigt Frömmigkeit, Religiosität und drängt zur Vervollkommnung anderer Kompensationsfähigkeiten. Sie erzwingt einen künstlichen intellektuellen Fortschritt, der mit der Erfahrung und dem Umfeld vereinbar ist.
    Die Beschneidung erzeugt einen Mangel an sexueller Befriedigung und induziert einen psychologischen Komplex, der versucht, diesen auszugleichen. Die Kompensationen des Beschneidungskomplexes sind vielfältig. Ihre Tiefe hängt vom Alter, in dem die Beschneidung durchgeführt wird, vom Grad der Beschneidung und von der Erfahrung ab. Sie reichen von sexueller oder allgemeiner Possessivität bis hin zum Interesse an der unfühlbaren Realität, das sich in verschiedenen Ebenen der konzeptuellen Argumentation wie Religion, Moral, Philosophie, Wissenschaft und Kunst sublimieren kann.

    Zitat von www.circumcisioncomplex.com

    Die Beschneidung unterdrückt den fleischlichsten Teil der Sinnlichkeit und sublimiert sie in andere Aktivitäten. Die Umlenkung des sexuellen Impulses hat zwangsläufig vielfältige Auswirkungen auf die Mentalität. Der Beschneidungskomplex lenkt daher starke sexuelle Energie um. Seine ausgleichenden intellektuellen Mechanismen ersetzen die Lust und sind zwanghaft. Aus diesem Grund hat die Beschneidung dazu tendiert, die Ebenen der religiösen Hingabe zu erleichtern, die sich für die abrahamitischen Religionen, die sie aufzwingen, als entscheidend erwiesen haben. Dadurch, dass die Beschneidung dem Einzelnen ein erhebliches Maß an sexueller Lust entzieht, dient sie dazu, die Grundlagen der beschnittenen Kirchen und Gesellschaften zu festigen.

    Eine kultivierte Natur ist eine unterdrückte Natur. Der Beschneidungskomplex konzeptualisiert Lust. Sie lenkt mächtige sexuelle Impulse um und erzeugt sexuelle Frustrationen. Eine unfreundliche Umgebung kann leicht ihr explosives Potenzial offenbaren.

    Ich verstehe nicht, warum sich niemand diesem Aspekt der männlichen Genitalverstümmelung widmet. Nur weil das die mit Abstand schmutzigste Ecke ist, hilft es nicht, wegzuschauen. Man muss diese Ecke ausleuchten, untersuchen und ausputzen.

    Ich meine ich habe mal gelesen, dass es im Raum Mannheim, Heidelberg mal eine Zeit gab wo ähnlich wie in den USA sehr viel direkt nach der Geburt beschnitten wurde. Das schleift sich natürlich in gewisser Weise bis heute durch. Wenn Vater und Mutter es nur so kennen und vor allem toll finden ist die Wahrscheinlichkeit, dass ein Sohn ebenfalls beschnitten wird womöglich höher.

    Ja, da könnte wirklich was dran sein. Bei GayRoyal waren ja über 30% in RLP angeblich beschnitten, außerdem habe ich irgendwo mal aufgeschnappt, dass die Zahlen um Kaiserslautern, also dort wo wegen der Air Base Ramstein viele Amis sind/waren, astronomisch hoch sein sollen. Wie sowas genau auf die lokale Bevölkerung "überschwappt", ist mir aber nicht ganz klar. Viele Frauen bewerten Sex mit Beschnittenen ja aus negativ, da dieser sehr "rau" und "grobschlächtig" wahrgenommen wird. Dass da Mütter ihre Söhne beschneiden lassen, wenn sie mal mit einem Ami im Bett waren, kann ich mir nicht wirklich vorstellen. Eher müssten sie danach davon Abstand nehmen. Interessant bzw. beängstigend finde ich auch, dass innerhalb der Gruppe der 18-40jährigen gerade die jüngeren zwischen 18 und 30 am häufigsten beschnitten sind. Ich dachte früher immer, der Höhepunkt für Beschneidungen lag in Deutschland Ende der 70er - Anfang der 80er.

    Da in Foren wie diesem kaum mehr ratsuchende Eltern reinschneien, scheint der Spuk dank der neuen Leitlinie mittlerweile ein Ende zu haben. Die Mutmaßungen des mittlerweile hier gesperrten Nutzers "Etwas" gingen interessanterweise in die entgegengesetzte Richtung.