Beiträge von fsx100

    Diese Veränderungen passieren schleichend und über lange Zeiträume. In Arabien wurde schon in der Zeit vor Mohammed beschnitten. Es ist ja sogar belegt, dass die Pharaonen die Beschneidung zur Unterdrückung eingesetzt haben. Wie entwickelt sich eine Gesellschaft, in der Männer seit 3000 Jahren keine sexuelle Vollkommenheit spüren können?

    circumcisioncomplex.com ist diesbezüglich eine wahre Fundgrube. Dort steht diesbezüglich:


    Unquenchable Thirst Markets the Desert


    The intolerance of circumcising religions of open sexuality betrays common sexual frustration. Circumcising cultures tend to show greater sensitivity to sexual matters. In some of them the lightly dressed western women are perceived as naked. The sight of the unveiled women easily provokes sexual desire in men. The greater sexual excitability may be interpreted as showing that the circumcised experience greater pleasure during sexual act and hence achieve greater gratification. On the other hand, the hypersexuality of an entire ethnos may have a compensatory character. First of all it may stem from physical limitation of the erogenous sensitivity, from a mass desensitization of genitalia that deprives gratification of completeness. And religious pedocircumcision is the chief suspect for the need to recommence..

    Mein Bauchgefühl sagt mir einfach, dass es für die meisten Menschen eine Katastrophe ist zu beschneiden.

    Ich denke, dass man diese Auswirkungen insgeheim schon lange kennt, insbesondere dort, wo viel beschnitten wird. Es hatte nur noch niemand den Mut, das ganze mal wirklich wissenschaftlich zu untersuchen und zu untermauern. Sowas kann jedoch leider lebensgefährlich werden. Morton Frisch hat soweit ich weiß Morddrohungen bekommen, als der den Zusammenhang zwischen Zirkumzision und ED untersucht hat.

    Der Fall von Anast zeigt einmal mehr, dass wir ein knallhartes Beschneidungsverbot von Minderjährigen hier brauchen. Wir wissen zwar nicht, welche Probleme ihr Sohn mit seiner Vorhaut hatte, jedoch können wir davon ausgehen, dass der Eingriff wie die meisten dieser Art vermeidbar gewesen wäre und nur auf Wunsch der Mutter erfolgt ist.
    Das Beschneidungsgesetz ist nichts anderes als gesetzlich legitimierter Kindesmissbrauch.

    Danke, aber, wenn ich das lese, so ich denke, dass ich wieder in http://www.netdoktor.at zwischen sehr agresiven Beschneidungsfetischisten bin.

    Ja, scheint eine von dieser Sorte zu sein.
    Schlimm finde ich vor allem, dass diese Leute offenbar wirklich ihren kranken Fetisch noch an ihren eigenen Kindern ausleben. Das ist sexueller Missbrauch in Tateinheit mit schwerer Körperverletzung.
    Das heißt also, das Anja144, Silke, Sabine und co vermutlich doch keine Fakes waren.
    Vermutlich hat Anast ihren Sohn auch "schön straff bis zu den Hoden" und mit Entfernung des Frenulums verstümmeln lassen. Hoffentlich fliegt sie irgendwann auf und bekommt seinen Groll zu spüren.

    Lieber fsx100, Du redest dich selbst zum Krüppel, sowie viele andere im Forum auch. Nicht umgekehrt. Das diese Gruppe eine Randgruppe ist, dürfte jedem klar sein. Da magst es Realität nennen. Realität ist auch die Mondlandung, kommt trotzdem in der Geschichte fast nie vor.

    Ich reklamiere dieses Recht, mich als Krüppel bzw. verstümmelt zu bezeichnen, für mich. Auch Randgruppen gehören zur Realität, wobei ich Männer, die mit ihrer Beschneidung unzufrieden sind, nicht unbedingt als Randgruppe bezeichnen möchte. Die meisten davon, gerade die, die in einer Gesellschaft leben, in der Beschnittene eine Minderheit sind, wissen, dass ihnen etwas genommen wurde und sie sexuell nicht mehr richtig funktionieren. Ich als jemand der sich als homosexuell bezeichnet, weiß dies besonders gut, da ich bisher nur Intakte Partner hatte. Von welcher Geschichte sprichst du überhaupt? Wir beide waren sicher nicht auf der gleichen Schule. Und ja, die Mondlandung ist Realität, genauso wie die Existenz von Männern, die mit ihrer Verstümmelung unzufrieden sind.


    Auch gibt es keinen Suizid wegen einer Beschneidung, sondern nur wegen psychischen Problemen. Daher habe ich auch gestern bereits dringend zum Psychiater geraten.

    Du hast weder meine Beiträge noch die verlinkten Artikel über die Suizide aufmerksam gelesen. Ich schrieb, dass ich bereits lange in Behandlung bin und der Psychiater Verständnis für meine Sorgen hat. Es gibt eben auch Ärzte, die genau wissen, dass eine Beschneidung keine Lappalie ist und ernsthafte Folgen für die psychische Gesundheit von Männern hat. Die Männer, die sich das Leben genommen haben, galten als lebensfroh und nicht vorbelastet durch Depressionen. Du versuchst es hier nur wieder mit gaslighting, indem du Männer, die unter einem künstlich und ohne Not herbeigeführten körperlichen Makel leiden, über die Psychoschiene zu diskreditieren. Diese Selbstmorde wären alle vermeidbar gewesen, insbesondere die von David Reimer und dem jungen Briten. Zudem fragt man sich, wie es um die psychische Gesundheit von Beschneidungsbefürwortern bestellt ist, die dermaßen die Fakten ignorieren wie du. So viel kognitive Dissonanz halte ich durchaus für pathologisch.


    Es wird auch nichts wegzensiert, du hast offenkundigen Blödsinn verbreitet und gibst ja jetzt sogar selbst zu, dass du davon Abstand genommen hast. Also war es doch hilfreich und lehrreich, dass man dich auf deinen Unsinn hingewiesen hat. Das dieses Forum zum Schutz vor weiteren fragwürdigen Beiträgen dein Nutzerkonto gesperrt hat, ist ihr gutes Recht und damit musst du leben.

    Es wurden eine Vielzahl meiner Beiträge gelöscht, auch solche, die lediglich Quellenangaben mit Verweisen auf seriöse wissenschaftliche Studien enthielten. Dies kann man sehr wohl als Zensur bezeichnen und blödsinnig waren vor allem die Antworten der anderen Diskussionsteilnehmer. Die hatten argumentativ absolut nix entgegenzusetzen und es kam nur Gepöbel, so wie von dir hier. Es waren Leute dabei, die sich den Eingriff zwanghaft schöngeredet haben und nichts weiter als persönliche Angriffe zu entgegnen hatten, so wie bei dir hier gerade.


    Das mein Sohn niemals zu eurer Gruppe gehören wird, garantiere ich dir sogar. Er wird nämlich anständig aufgeklärt und erzogen. Ihn wird keine Verstümmelung eingeredet und wenn er ein psychisches Problem in seiner Entwicklung haben sollte, bekommt er medizinische Hilfe. Dies denke ich aber, wird nicht nötig sein. Denn Aufklärung und Erziehung helfen dabei, dass man selbstbewusst wird und sich nicht selbst als verstümmelt erklärt.

    Du verstehst also die übliche und altbekannte pro-Beschneidungs-Gehirnwäsche als Aufklärung? Diese Art der Aufklärung hat man bei mir früher auch versucht. Hat aber nicht gefruchtet. Ich gehe mal davon aus, dass du deinen Sohn auch zum kritischen Denken erziehen willst. Er sollte dann zu einem eigenständig denkenden Wesen heranreifen. Wer garantiert dir, dass er nicht in ein paar Jahren selbst zu recherchieren anfängt und dabei auf Quellen wie die hier verlinkten dabei trifft und zu dem Schluss kommt, dass der Eingriff bei ihm unnötig war? Woher willst du wissen, ob nicht auch dein Sohn später mal durch seine Beschneidung Probleme im Bett bekommt? Immer mehr Menschen werden in Zukunft realisieren, dass die Vorhaut nicht nur ein nutzloses Stück Haut ist und deren Entfernung weitreichende Folgen für die Sexualität der Betroffenen haben kann. Du wirst dir dann von deinem Sohn den Vorwurf gefallen lassen müssen, dass du damals nicht vernünftig recherchiert und wider besseren Wissens gehandelt hast. In der heutigen Zeit kann man sich sehr gut über die Spätfolgen von männlicher Genitalverstümmelung informieren und du wirst deinen Kopf dann nicht mehr so einfach aus der Schlinge ziehen können. Wir haben hier mehrfach die aktuelle Leitlinie zur Behandlung von Phimose verlinkt. Das ist der aktuelle Stand der Medizin, dem deine "gute Kinderurologie" zuwider gehandelt hat. Hättest du dich ernsthaft mit der Thematik beschäftigt und den wissenschaftlichen Stand in deine Recherchen miteinbezogen, hättest du zudem erkannt, dass diese Kinderurologie noch im vorvorgestern verankert und alles andere als gut ist.

    Auch Whoop hat es dir ja hier eindeutig gesagt, du musst dir dringend Hilfe suchen. Hier im Forum bist du zwar in guter Gesellschaft, eine geschützte Blase, welche dich vor Kritik abschotten kann und dir auf die Schulter klopft. Es wird dein Selbstbewusstsein aber nicht stärken, da man hier den Opferstempel bekommt. Es wird dir erzählt, wie schlimm es für dich wäre und was dir schlimmes angetan wurde usw. Geh aus dieser Blase raus und such dir Hilfe und erarbeite dir Selbstbewusstsein.

    Das hier ist wie gesagt keine Blase, sondern Teil der Realität. Erneut versuchst du hier, meine Unzufriedenheit mit einem ohne Not künstlich herbeigeführten körperlichen Makel als psychisches Problem abzutun. Was qualifiziert dich überhaupt zu solchen Aussagen? Die Fakten zur Auswirkung der Beschneidung auf das Liebesleben ignorierst du ja und psychologisch bist du vermutlich auch nicht wirklich bewandert. Übrigens haben auch schon Psychologen anerkannt, dass ungewollte Beschneidungen äußerst schädlich für die psychische Gesundheit der Betroffenen sein kann: https://www.w-a-praxis.de/psychotherapie…verstuemmelung/
    Wahrscheinlich wirst du auch diese Tatsache wieder ignorieren und behaupten, dass bei diesen Menschen schon vorher eine Depression vorlag. Was würdest du denn Opfern von weiblicher Genitalverstümmelung raten? Hätten die deiner Meinung nach auch nur ein psychisches Problem, wenn sie sich beschweren?
    Du machst hier genau das, was auch meine Mitforisten bei Netdoktor gemacht haben: Du gehst nicht auf Argumente ein und sprichst Männern, die mit ihrer Beschneidung unzufrieden sind, einfach ihre Glaubwürdigkeit ab, in dem du sie als psychisch krank abstempelst.

    Aber mit dir ernsthaft diskutieren zu wollen, ist eh zwecklos, denn damit outest du dich als Zirkumfetischistin:

    In gewisser Weise hast du Recht, die Vorhaut ist nutzlos und sinnlos. Man kann wunderbar ohne sie leben und hat dadurch noch zahlreiche medizinische Vorteile.

    Ist ja klar, dass für dich dann jemand nur psychisch labil sein kann, der sich über seine Beschneidung beschwert.
    Ich würde mal behaupten, dass dir da so gut wie kein intakter Mann zustimmt, und hier im Forum erst recht nicht.
    Mir wird wirklich Angst und Bange, wenn ich an deinen armen Sohn denke. Deinem Fall nach zu urteilen gibt es wohl tatsächlich Eltern, die ihren kranken Fetisch an ihren unschuldigen Kindern ausleben. Du bist ein Fall für den Staatsanwalt.

    Vielen Dank für diese Wand an Text. Du hast damit wieder mal eindrucksvoll bewiesen, dass Beschneidungsbefürworter und Zirkumfetischisten NULL Argumente parat haben.

    Und jetzt wieder ab zu med1 mit dir. Dort bist DU unter deinesgleichen und bekommst auf die Schulder geklopft, während wir hier seriöse Aufklärung zum Thema betreiben.

    Danke für deinen Bericht. Erfahrungsberichte von Männern, die ein davor und danach kennen, empfinde ich immer als besonders schlagkräftig, ohne andere abwerten zu wollen.

    Wenigstens hattest du die Möglichkeit, dich vor dem Eingriff über die Folgen zu informieren. Wie es scheint, warst du leider etwas naiv. Die Leidensgeschichten hier im Forum sind absolut authentisch. Dass Beschneidung üble Folgen haben kann, wissen fast alle hier. Du kannst ja eventuell deine Erfahrungen auch mal auf med1 posten. Die Gefahr, dass du als Troll amgestempelt und gesperrt wirst, ist allerdings sehr groß. Ist mir gestern passiert.

    Leider ist das Kind jetzt in den Brunnen gefallen. Du kannst gemäß dem aktuellen Stand der Medizin nur noch Schadensbegrenzung betreiben. Mit Restoring verbesserst du dein Empfindungsvermögen sowie die Mechanik, aber ein zurück zur natürlichen Variante ist das nicht. Welcher Beschneidungsstil wurde angewandt und welche Teile der Vorhaut hast du noch?

    Klingt, auf den ersten Blick ein wenig nach Autismus.

    Ja, es geht schon stark in die Richtung. Es gibt ja durchaus auch eine Korrelation zwischen frühkindlicher Entscheidung und Autismusspektrumstörungen.


    Zitat

    The Circumcision complex alienates people from nature and from each other. Generally, it makes them intense and tints their cravings with fatalism. For better or worse, circumcision inclines people to extremes. Outwardly, sheepishness and aggressiveness or piety and self-indulgence have nothing in common but may stem from the same internal restlessness and insecurity.

    Sowas kommt ja bei autistischen Menschen auch sehr oft vor. Außerdem wird beschnittenen Männern nachgesagt, dass sie eher Schwierigkeiten haben, Verbindungen mit ihren Partnern einzugehen. Ich könnte mir durchaus vorstellen, dass ein geringeres Empfindungsvermögen beim Sex dem "bonding" abträglich sein kann.

    Interessant. Dies bestätigt, was diverse Studien ebenso herausgefunden haben:

    http://znphi.co.zm/thehealthpress…-health-survey/

    Ob Bill und Melinda Gates das schon wissen?


    Zitat

    Clearly, circumcision does have negative effects on risky sexual behaviour. A number of reasons do explain this situation. While there is no concrete base upon which to investigate why men who are circumcised maybe engaging in risky sex, it is possible conclude that substantial amount of misinformation on what circumcision can and cannot is influencing this outcome. Based on these findings, it is important to note that the messaging and counselling that goes on around VMMC should be followed up to a logical conclusion. It should be noted that for behaviour change to ensue and take effect, people getting circumcised must undergo pre and post circumcision with deliberate processes of follow ups in communities to help “safe guard” against “falsehood” which if not corrected would inadvertently expose men to a more heightened risk of getting infected with HIV contrary to intended objectives of VMMC.

    Das sehe ich aber genauso. Deswegen frage ich mich diese Dinge ja auch. So, wie ich oben beschrieben hab, ist die Vorhaut vielleicht nicht unbedingt der Rumpf oder das Steuer des Schiffes. Aber doch vielleicht ein Tau, dass den Bug in eine bestimmte Richtung zieht.

    Mir ist gerade noch die Seite http://www.circumcisioncomplex.com/ eingefallen. Sie ist von der Aufmachung her etwas merkwürdig und die Inhalte sind durchaus streitbar, da nicht mit Quellen unterlegt. Die Inhalte regen aber durchaus zum Nachdenken an. Die Grundaussage ist, dass durch die Reduktion des Empfindungsvermögens gewisse Hirnareale, die ursprünglich mit den erogenen Nerven verbunden waren, dadurch für andere Leistungen zur Verfügung stehen.


    The foreskin holds about 75% of penile sensitivity. It is densely populated with receptors and engages a large region of the brain. Its removal frees substantial brain potential and triggers a cortical reorganization that tends to reutilize that part of the brain, thereby significantly transforming how the mind functions.

    Ich finde es völlig legitim, wenn jemand meint, aufgrund eines bestimmten Geschehnisses unter einem Trauma zu leiden.
    Aber, ich finde es furchtbar, wenn Menschen - wie fsx100 - bewusst leiden wollen. Jedenfalls kommt dies so rüber.
    Lieber zig Studien raussuchen, die Eltern weiterhin verteufeln, einen Schwachsinn a la " ich bin schwul, weil ich beschnitten worden bin" zu verbreiten, als vielleicht mal in eine andere Richtung blicken.

    Hast du meine vorigen Beiträge wirklich gelesen? Ich habe von der Hypothese, dass Beschneidung die Ursache für meine sexuelle Orientierung ist, mittlerweile Abstand genommen. Ich möchte Menschen darüber aufklären, dass Beschneidung ein äußerst folgenreicher Eingriff sein kann, und keine Lappalie, wie z.B. bei med1 immer wieder suggeriert wird. Dazu verlinkte ich wissenschaftliche Studien, die allesamt belegen, dass die Vorhaut äußerst wichtig für die männliche Sexualität ist und nur im äußersten Notfall amputiert werden sollte. Es sagt eine Menge darüber aus, dass niemand auf den Inhalt dieser Studien eingehen will/kann und ich stattdessen immer persönlich dafür angegriffen werde. Ich beschäftige mich mit dem Thema Beschneidung/MGM schon seit dem Jahr 2000, nach meinen ersten sexuellen Erfahrungen also. Ich kann alles, was ich behaupte, und auch dabei in der Wirklichkeit beobachtet habe, bestens mit Fakten untermauern. Ich bin ein guter Beobachter und schaue auch furchtlos dorthin, wo niemand hinschauen möchte.

    Aber einige sind schon so beschränkt und auf das Negative fixiert, das anscheinend wirklich jegliche Hilfe verwährt wird.

    Das ist genauso, als würde man einem traumatisierten Missbrauchsopfer sowas sagen wie: "Jetzt stell dich doch nicht so an, es ist doch nur halb so schlimm". Bei der Beschneidung hat man eben zusätzlich das Problem, dass sie Stand der Medizin, nicht mehr rückgängig gemacht werden kann.
    Übrigens bin ich schon seit zwölf Jahren in psychiatrischer Behandlung und habe mit dem Arzt auch schon über dieses Thema gesprochen. Er versteht meinen Kummer vollständig und hat mir bestätigt, dass dieser Eingriff keine Kleinigkeit ist. Klar kann man immer das Beste aus seinem Leben machen. Bei einer Beschneidung wird einem nunmal, zumindest war es bei mir so, etwas verdammt gutes genommen.

    Anstatt sich hier in einem Forum über andere zu echauffieren, versucht doch einfach mal Menschen auf einem anderen Wege, einem sinnvollerem, aufzuzeigen, welch Risiken eine Beschneidung mit sich zieht.

    Genau das machen hier einige. Sie sind z.B. in Vereinen wie intaktiv e.V. oder mogis e.V. aktiv. Der Benutzer weguer ist Autor des Buches "ent-hüllt". Ein Benutzer kam sogar mal in einer Fernsehdoku von Spiegel TV vor. Es ist jedoch nicht jedermanns Sache, sich mit diesem Problem öffentlich zu outen.

    Natürlich will ich für meinen Sohn das Beste. Daher habe ich mir längst Informationen an vertrauenswürdigen Stellen besorgt. Das dieses Forum eine Randgruppe darstellt, ist euch hoffentlich klar.

    Dieses Forum ist keine "Randgruppe", sondern vielmehr ein Teil der Realität. Es gibt nicht nur dieses Forum, in dem Männer sich unzufrieden über ihre Beschneidung äußern.

    Hier mal drei Beispiele aus der Anglosphäre:

    https://www.reddit.com/r/CircumcisionGrief/
    https://www.reddit.com/r/Foregen/
    https://www.reddit.com/r/foreskin_restoration/

    Wenn man sich Informationen zum Thema Beschneidung im Netz einholt, sollte man zumindest zur Kenntnis nehmen, dass auch dies ein Teil der Realität ist. Sowas will man z.B. bei med1 nicht wahrhaben und es wird knallhart wegzensiert.

    Suizide wegen Beschneidung, wohl nur die Spitze des Eisbergs:

    https://www.bbc.com/news/uk-england-47292307
    https://www.gaystarnews.com/article/gay-ma…umcision-kills/
    https://en.wikipedia.org/wiki/David_Reimer

    "Ihr Sohn muss beschnitten werden, damit er wie sein Vater aussieht!"

    Das ist das sogenannte Adamant father syndrome, ein alter Hut:

    https://www.circumstitions.com/adamant.html
    https://en.intactiwiki.org/index.php/Adamant_father_syndrome

    Ronald Goldman hat es in seinem Buch "Circumcision - The hidden Trauma" genauer beleuchtet.

    Aus welchen Gründen ich mich mit dem Thema beschäftige? Wegen meinem Sohn natürlich. Ist doch Logisch.

    Was meinen Sohn betrifft, so denke ich wir haben die beste Entscheidung getroffen, damit er die bestmögliche Behandlung bekommt

    Dann solltest du dir mal die hier verlinkten Quellen zu Gemüte führen und diese "mit einem gesunden Menschenverstand" zur Kenntnis nehmen. Woher willst du denn jetzt schon wissen, wie dein Sohn mal die Beschneidung wahr nimmt? Woher weißt du, ob er in 10-15 Jahren nicht auch "einer von uns" sein wird? Hättest du die Quellen aufmerksam gelesen, wüsstest du jetzt, dass es leider nicht "das Beste" für deinen Sohn war, sondern eher das, was du aus irgendeinem Grund wolltest. Du kannst hier gerne schreiben, was das Problem deines Sohnes war. Warum hast du es eigentlich nicht vor dem Eingriff gemacht und warum wirst du erst jetzt aktiv? Vermutlich wolltest du die ganze Zeit, aus irgendeinem Grund, über den wir hier nur spekulieren können, die Beschneidung deines Sohns? Der Begriff "Fetischisumus" wurde in diesem Faden ja schon mehrfach erwähnt.

    Übrigens: Wie Weguer schon schriebt: Ob ich meinen Körper als verstümmelt empfinde oder nicht, entscheide alleine ich. Ich empfinde ihn so, da ich fast kein sexuelles Empfindungsvermögen mehr besitze. Ich weiß von diversen sexuellen Erfahrungen mit intakten Männern, dass dies eigentlich nur an der Beschneidung liegen kann. Wie schon bei med1 erwähnt: Der Kopf ist kein Sexorgan. Dort läuft nur der sensorische Input zusammen und wird kontextuell ausgewertet.

    Dein Fall zeigt wieder mal sehr gut, dass Beschneidungsbefürworter absolut NULL Argumente auf ihrer Seite haben. Fakten werden ignoriert, Kritiker der Beschneidung persönlich angegangen und das eigene Beschnittensein lügt man sich auf Biegen und Brechen schön.

    Von meiner Aussage, dass Beschneidung die Ursache für Homosexualität ist, habe ich Abstand genommen. Ich gebe zu, dass ich diese Threads aus einer bestimmten Laune heraus eröffnet habe. Wenn du dir hier den Thread anschaust und aufmerksam liest, würdest du wissen, dass ich am Ende der Schließung des Fadens zugestimmt habe. Was ich aber mit Sicherheit sagen kann, und dabei bleibe ich: Beschneidung hat mir die Fähigkeit genommen, Sexualität als etwas erfüllendes auszuleben. Ungeachtet der Orientierung.

    Fiorentina2017, deren Vorliebe ja schon oben angesprochen wurde, schreibt:

    Zitat von Fiorentina2ß17

    Denn von uns Frauen haben und hatten genug Sex mit beschnittenen Männern mit ausgeprägter Libido, Orgasmus (ja, wir können einen Orgasmzs von reinem Ejakulieren unterscheiden. Reines Ejakulieren ohne Orgasmus passiert nämlich auch unbeschnittenen manchmal) und dank unserer eingebauten Flüssigkeitsmaschine auch mit genug Gleit.

    Eine eingebaute Flüssigkeitsmaschine will sie haben. Sowas haben nicht alle Frauen soweit ich weiß. Deswegen empfinden sehr viele den Sex mit beschnittenen Männern als rauh und schmerzhaft. Einfach nur ohne Worte.

    Der Benutzer expatpeter wollte mir ernsthaft weiß machen, dass die Erogenität der Vorhaut eine "anatomische Abnormität" ist:


    expatpeter schrieb:
    [Blockierte Grafik: https://www.med1.de/netdoktor/images/Shared/Avatars/male.svg]
    Das wäre aber eine anatomische Abnormität.

    Studienergebnisse mit 68 Probanten werden dann frech ignoriert:

    Nein, wer nichts in seiner Vorhaut fühlt ist "abnormal".

    https://www.beschneidung-von-jungen.de/home/beschneid…%3Cp%20class%3D

    Das ist eine Studie, deren Ergebnis auf Tests an 68 intakten Männern beruht.

    Und solche Leute dürfen dort ungehindert so einen Quark absondern.

    Absolut irre.

    Hui, das ging aber fix!
    Durchaus möglich, dass hinter etlichen Beiträgen in Foren gut bezahlte PR-Agenturen stecken.

    Den Verdacht habe ich auch. Anders kann ich es mir nicht erklären, warum "Benutzerinnen" wie "Plüschbiest" oder "just_looking?" oder Benutzer wie "expatpeter" und "rr2017" wirklich 24/7 auf Beiträge dort antworten. Entweder haben diese Leute extrem viel Zeit, oder sie werden bezahlt und die Accounts werden von mehreren Personen gleichzeitig benutzt:

    https://www.med1.de/forum/psycholo…71791/?pageNo=3

    Alle haben exakt den gleichen "Diskusions"stil. Keine Auseinandersetzung mit sachlichen Argumenten sondern nur gaslighting und ad hominem Argumente. Diese Leute haben wirklich NULL Argumente.

    Er hat mir dort einen Beitragsanfang gelöscht, das, wo ich geschrieben habe, dass der Junge wahrscheinlich ein Faker ist. Seine Beiträge waren nicht konsistent.

    Ja, das habe ich bemerkt. Diese Leute dort können nicht disktutieren. Sie leugnen die Fakten und werden sofort persönlich, wenn man die Zustände dort kritisiert. Ich wurde nur noch persönlich angegriffen dafür, dass ich einfach immer wieder die gleichen Fakten erwähnt habe. Sowas ist höchst gefährlich, wenn dann Leute ernsthaft glauben, sie werden dort gut beraten. Die Moderation interessiert es nicht und sie stärkt diesen Wichtigtuern auch noch den Rücken.

    Na ja, med1 gehört ja schon seit einiger Zeit zu netdoktor. Wie es dort zuging, weißt du ja auch noch :) Anja, Sabine, Silke usw. durften dort ungehindert ihren kranken Fetischmist hinausposaunen. Kein Mod hat es gestört.

    Ich habe dort Kontakt mit einem Benutzer, der eine Rechtsschutzversicherung hat.
    Wir sind uns darüber einig, dass die Betreiber dieses Forums unverantwortlich mit schwer kranken Menschen umgehen. Es findet hier eine "Beratung" durch Mitschreiber ohne hinreichende Qualifikation statt. Dadurch werden Menschenleben gefährtet. Es gibt dort Unterforen zum Thema Krebs oder Depressionen. Falls Leute auf die Ratschläge dort hören und gegebenenfalls auf einen Arztbesuch verzichten, geht wertvolle Zeit flöten, die am Ende über Leben und Tod entscheiden kann. Sowas ist unzulässig und gemeingefährlich. Wir überlegen, einen Fachanwalt für Medizinrecht einzuschalten. Die Seite wird in Deutschland gehostet und von einer deutschen GmbH unterhalten. Die Chance, einen Weiterbetrieb zu unterbinden, steht dadurch recht gut.

    Die Moderation tut absolut nichts dagegen, wenn Leute dort offenkundigen Blödsinn erzählen. Sowas kann einfach nicht angehen.

    Man hat mir jetzt meinen Account beim Pseudo-Forum med1 gesperrt. Begründung:

    Dein Benutzeraccount wurde gesperrt: Paranoides und depressives Trollen

    Man ist also ein durchgeknallter Troll, wenn man mit seinem eigenen Zustand unzufrieden ist und haltlose Behauptungen von Beschneidungsbefürwortern mit wissenschaftlichen Fakten widerlegt.
    Traurig, traurig.
    Das beweist mal wieder, dass diese Leute absolut null Argumente zu bieten haben und ungewünschte, kontroverse Meinungen knallhart zensieren.
    Med1 ist leider wie das übergeordnete „Netdoktor“ größtenteils ein Tummelplatz für narzisstisch veranlagte Wichtigtuer ohne medizinischen Sachverstand. Solche Foren halte ich mittlerweile für gemeingefährlich, da dort Menschen mit ernsthaften Anliegen aufschlagen mit der Suche nach Ratschlägen und dann von solchen Leuten komplett in die Irre geführt werden. Dort kann jeder seinen unqualifizierten Senf abgeben, selbst wenn es um potenziell tödliche Erkrankungen geht. Hier liegt leider das Gefahrenpotential.
    Bei Netdoktor durften sich sehr lange genug Circumfetischisten wie Anja144 austoben, ohne dass auch nur irgendeiner der Mods mal eingeschritten wäre. Ich werde dagegen gesperrt und außerdem beschuldigt, dort einen Doppelaccount unterhalten zu haben, was aber definitiv nicht stimmt. Ich verliere gerade mal wieder den Glauben an das Gute im Menschen etwas mehr. Schlimm, schlimm.