Lieber fsx100, Du redest dich selbst zum Krüppel, sowie viele andere im Forum auch. Nicht umgekehrt. Das diese Gruppe eine Randgruppe ist, dürfte jedem klar sein. Da magst es Realität nennen. Realität ist auch die Mondlandung, kommt trotzdem in der Geschichte fast nie vor.
Ich reklamiere dieses Recht, mich als Krüppel bzw. verstümmelt zu bezeichnen, für mich. Auch Randgruppen gehören zur Realität, wobei ich Männer, die mit ihrer Beschneidung unzufrieden sind, nicht unbedingt als Randgruppe bezeichnen möchte. Die meisten davon, gerade die, die in einer Gesellschaft leben, in der Beschnittene eine Minderheit sind, wissen, dass ihnen etwas genommen wurde und sie sexuell nicht mehr richtig funktionieren. Ich als jemand der sich als homosexuell bezeichnet, weiß dies besonders gut, da ich bisher nur Intakte Partner hatte. Von welcher Geschichte sprichst du überhaupt? Wir beide waren sicher nicht auf der gleichen Schule. Und ja, die Mondlandung ist Realität, genauso wie die Existenz von Männern, die mit ihrer Verstümmelung unzufrieden sind.
Auch gibt es keinen Suizid wegen einer Beschneidung, sondern nur wegen psychischen Problemen. Daher habe ich auch gestern bereits dringend zum Psychiater geraten.
Du hast weder meine Beiträge noch die verlinkten Artikel über die Suizide aufmerksam gelesen. Ich schrieb, dass ich bereits lange in Behandlung bin und der Psychiater Verständnis für meine Sorgen hat. Es gibt eben auch Ärzte, die genau wissen, dass eine Beschneidung keine Lappalie ist und ernsthafte Folgen für die psychische Gesundheit von Männern hat. Die Männer, die sich das Leben genommen haben, galten als lebensfroh und nicht vorbelastet durch Depressionen. Du versuchst es hier nur wieder mit gaslighting, indem du Männer, die unter einem künstlich und ohne Not herbeigeführten körperlichen Makel leiden, über die Psychoschiene zu diskreditieren. Diese Selbstmorde wären alle vermeidbar gewesen, insbesondere die von David Reimer und dem jungen Briten. Zudem fragt man sich, wie es um die psychische Gesundheit von Beschneidungsbefürwortern bestellt ist, die dermaßen die Fakten ignorieren wie du. So viel kognitive Dissonanz halte ich durchaus für pathologisch.
Es wird auch nichts wegzensiert, du hast offenkundigen Blödsinn verbreitet und gibst ja jetzt sogar selbst zu, dass du davon Abstand genommen hast. Also war es doch hilfreich und lehrreich, dass man dich auf deinen Unsinn hingewiesen hat. Das dieses Forum zum Schutz vor weiteren fragwürdigen Beiträgen dein Nutzerkonto gesperrt hat, ist ihr gutes Recht und damit musst du leben.
Es wurden eine Vielzahl meiner Beiträge gelöscht, auch solche, die lediglich Quellenangaben mit Verweisen auf seriöse wissenschaftliche Studien enthielten. Dies kann man sehr wohl als Zensur bezeichnen und blödsinnig waren vor allem die Antworten der anderen Diskussionsteilnehmer. Die hatten argumentativ absolut nix entgegenzusetzen und es kam nur Gepöbel, so wie von dir hier. Es waren Leute dabei, die sich den Eingriff zwanghaft schöngeredet haben und nichts weiter als persönliche Angriffe zu entgegnen hatten, so wie bei dir hier gerade.
Das mein Sohn niemals zu eurer Gruppe gehören wird, garantiere ich dir sogar. Er wird nämlich anständig aufgeklärt und erzogen. Ihn wird keine Verstümmelung eingeredet und wenn er ein psychisches Problem in seiner Entwicklung haben sollte, bekommt er medizinische Hilfe. Dies denke ich aber, wird nicht nötig sein. Denn Aufklärung und Erziehung helfen dabei, dass man selbstbewusst wird und sich nicht selbst als verstümmelt erklärt.
Du verstehst also die übliche und altbekannte pro-Beschneidungs-Gehirnwäsche als Aufklärung? Diese Art der Aufklärung hat man bei mir früher auch versucht. Hat aber nicht gefruchtet. Ich gehe mal davon aus, dass du deinen Sohn auch zum kritischen Denken erziehen willst. Er sollte dann zu einem eigenständig denkenden Wesen heranreifen. Wer garantiert dir, dass er nicht in ein paar Jahren selbst zu recherchieren anfängt und dabei auf Quellen wie die hier verlinkten dabei trifft und zu dem Schluss kommt, dass der Eingriff bei ihm unnötig war? Woher willst du wissen, ob nicht auch dein Sohn später mal durch seine Beschneidung Probleme im Bett bekommt? Immer mehr Menschen werden in Zukunft realisieren, dass die Vorhaut nicht nur ein nutzloses Stück Haut ist und deren Entfernung weitreichende Folgen für die Sexualität der Betroffenen haben kann. Du wirst dir dann von deinem Sohn den Vorwurf gefallen lassen müssen, dass du damals nicht vernünftig recherchiert und wider besseren Wissens gehandelt hast. In der heutigen Zeit kann man sich sehr gut über die Spätfolgen von männlicher Genitalverstümmelung informieren und du wirst deinen Kopf dann nicht mehr so einfach aus der Schlinge ziehen können. Wir haben hier mehrfach die aktuelle Leitlinie zur Behandlung von Phimose verlinkt. Das ist der aktuelle Stand der Medizin, dem deine "gute Kinderurologie" zuwider gehandelt hat. Hättest du dich ernsthaft mit der Thematik beschäftigt und den wissenschaftlichen Stand in deine Recherchen miteinbezogen, hättest du zudem erkannt, dass diese Kinderurologie noch im vorvorgestern verankert und alles andere als gut ist.
Auch Whoop hat es dir ja hier eindeutig gesagt, du musst dir dringend Hilfe suchen. Hier im Forum bist du zwar in guter Gesellschaft, eine geschützte Blase, welche dich vor Kritik abschotten kann und dir auf die Schulter klopft. Es wird dein Selbstbewusstsein aber nicht stärken, da man hier den Opferstempel bekommt. Es wird dir erzählt, wie schlimm es für dich wäre und was dir schlimmes angetan wurde usw. Geh aus dieser Blase raus und such dir Hilfe und erarbeite dir Selbstbewusstsein.
Das hier ist wie gesagt keine Blase, sondern Teil der Realität. Erneut versuchst du hier, meine Unzufriedenheit mit einem ohne Not künstlich herbeigeführten körperlichen Makel als psychisches Problem abzutun. Was qualifiziert dich überhaupt zu solchen Aussagen? Die Fakten zur Auswirkung der Beschneidung auf das Liebesleben ignorierst du ja und psychologisch bist du vermutlich auch nicht wirklich bewandert. Übrigens haben auch schon Psychologen anerkannt, dass ungewollte Beschneidungen äußerst schädlich für die psychische Gesundheit der Betroffenen sein kann: https://www.w-a-praxis.de/psychotherapie…verstuemmelung/
Wahrscheinlich wirst du auch diese Tatsache wieder ignorieren und behaupten, dass bei diesen Menschen schon vorher eine Depression vorlag. Was würdest du denn Opfern von weiblicher Genitalverstümmelung raten? Hätten die deiner Meinung nach auch nur ein psychisches Problem, wenn sie sich beschweren?
Du machst hier genau das, was auch meine Mitforisten bei Netdoktor gemacht haben: Du gehst nicht auf Argumente ein und sprichst Männern, die mit ihrer Beschneidung unzufrieden sind, einfach ihre Glaubwürdigkeit ab, in dem du sie als psychisch krank abstempelst.
Aber mit dir ernsthaft diskutieren zu wollen, ist eh zwecklos, denn damit outest du dich als Zirkumfetischistin:
In gewisser Weise hast du Recht, die Vorhaut ist nutzlos und sinnlos. Man kann wunderbar ohne sie leben und hat dadurch noch zahlreiche medizinische Vorteile.
Ist ja klar, dass für dich dann jemand nur psychisch labil sein kann, der sich über seine Beschneidung beschwert.
Ich würde mal behaupten, dass dir da so gut wie kein intakter Mann zustimmt, und hier im Forum erst recht nicht.
Mir wird wirklich Angst und Bange, wenn ich an deinen armen Sohn denke. Deinem Fall nach zu urteilen gibt es wohl tatsächlich Eltern, die ihren kranken Fetisch an ihren unschuldigen Kindern ausleben. Du bist ein Fall für den Staatsanwalt.
Vielen Dank für diese Wand an Text. Du hast damit wieder mal eindrucksvoll bewiesen, dass Beschneidungsbefürworter und Zirkumfetischisten NULL Argumente parat haben.
Und jetzt wieder ab zu med1 mit dir. Dort bist DU unter deinesgleichen und bekommst auf die Schulder geklopft, während wir hier seriöse Aufklärung zum Thema betreiben.