Beiträge von Selbstbestimmung

    Das ist insofern speziell, als er ein Ritual seiner eigenen Glaubensbrüder anprangert.

    Diese haben selbstredend keine Freude an ihrem "Nestbeschmutzer", denn sie schätzen es nicht, wenn öffentlich über das umstrittene Ritual diskutiert wird und weltliche Gerichte sich mit ihren religiösen Praktiken und Lehren befassen.

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    Synagogen sind wie christliche Kirchen kein rechtsfreier Raum. Denn es stellt sich die legitime Frage, ob die Beschneidung von Knaben gegen Gesetze und Menschenrechte verstoßen.

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    Es stellt sich die Frage, weshalb die Eltern und Rabbiner nicht warten, bis die Gläubigen volljährig sind und selbst über ihren Körper entscheiden können.

    Diese Frage lässt sich leicht beantworten: weil die meisten Volljährigen das dann nicht mehr wollen. Ihre Genitalien gut finden, so wie sie sind. Und die Älteren dann als die Beraubten, als die Opfer dastehen.

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    Wegen der jahrhundertelangen Verfolgung der Juden, speziell auch wegen ihrer Vernichtung während des Zweiten Weltkrieges, wagen es viele Politiker und Meinungsführerinnen nicht, Missbräuche anzuprangern. Sie befürchten, als Antisemiten gebrandmarkt zu werden.

    Was, verdammt, können die kleinen Jungen für die Verbrechen der Nazis? Warum sollen die dafür büßen?

    Bei den Rote-Linien-Malern zwischen BGM und GGM wird ja als einer der vielen fiktiven Fundamentalunterschiede gerne herausgestellt, BGM habe einen medizinischen Nutzen (im Falle von gesunden Jungen: Bullshit) im Gegensatz dazu habe die weibliche "Beschneidung" (gerne wird unsinniger Weise von der Beschneidung von "Frauen" geredet, obwohl es praktisch immer Mädchen trifft) habe keinerlei medizinischen Nutzen ("no medical benefit").

    Aber es ist einfach nur logisch, dass im Krankheitsfall auch beim weiblichen Geschlecht (genau wie beim männlichen Geschlecht) genitalreduzierende Operationen medizinisch geboten sein können.

    Ob die im verlinkten Artikel vorgeschlagene Operation Entfernung der Klioris-Vorhaut und der kleinen Schamlippen bei der Diagnose sinnvoll ist kann ich nicht beurteilen. Aber das es Fälle gibt wo krankhaft verändertes Gewebe (ins besonders kanzeröses) von den Genitalien entfernt werden muss ist doch klar.

    Allerdings bei Kindern - solange keine erheblichen Beschwerden bestehen, die anders nicht zu beheben sind oder bösartige Veränderungen entstanden sind (bei Kindern wohl sehr selten) gibt es keine Rechtfertigung für genitalreduzierende Eingriffe.

    Danke für die zusätzlichen Informationen.

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    Jeder macht einmal Mist, aber er macht es mit System.

    Das kommt dabei heraus, wenn der Staat die Qualifikation von Personen die blutige Operationen vornehmen überhaupt nicht überprüft. In seinem Wächteramt Kindern gegenüber versagt.

    Einmal Mist ist schon einmal Mist zu viel. Wenn eine OP nicht medizinisch notwendig ist. Wobei allerdings die Zerstörung von einem funktionalen uns sensiblen Genitalteil bei einem gesunden Kind an sich schon großer MIST ist.


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    er halte sich in Deutschland nicht an das dort geltende Gesetz, wonach die Beschneidung zwingend mit Betäubung stattfinden muss....

    Wie bitte? Was für ein Gesetz soll das sein? Im §1631d BGB tauchen weder die Worte "Betäubung" noch "Schmerz" (gibt es wohl gar nicht?) auf. In der Gesetzesbegründung steht nur Wischi-Waschi. Formulierungen so dehnbar wie ein Pariser. Alles Auslegungssache. Eine im Einzelfall angemessene Schmerzbehandlung kann dann auch ein paar Tropfen Rotwein hinterher sein, wenn im Einzelfall religiös angemessen.

    Eine Anästhesie nach den Regeln der ärztlichen Kunst bei einer Operation - das können keine herumreisenden Kinderverstümmler die vielleicht gerade mal einen 14-Tage-Schnellkurs im Vorhautabschneiden als Ausbildung hatten. Das können nur Anästhesisten.

    Was für Pfeifen!

    Jüdischer Beschneider wurde aus dem Aargau verbannt: Gericht pfeift Kantonspolizei zurück

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    Aargau: Gericht hebt Wegweisung von jüdischem Beschneider auf

    Die Kantonspolizei hatte den Mohel nach einer Beschneidung des Kantons verwiesen. Das Verwaltungsgericht beurteilt den Entscheid nun als unverhältnismässig.

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    Die Kantonspolizei Aargau hat einen jüdischen Beschneider weggewiesen, nachdem wegen seiner Handlung ein Säugling im Spital verarztet werden musste. Das Gericht spricht nun von einer Unverhältnismässigkeit.

    Na, mit Babys kann man es doch wohl machen! <X

    Der Rest ist leider hinter einer Bezahlschranke

    Ich muss zugeben, dass ich als nicht-Diabetes-Betroffener auf dem Gebiet kein Experte bin. Allerdings, nachdem was ich lese hat das spezifische Phimose-Risiko der SGLT2-Inhibitoren etwas mit ihrer Wirkungsweise zu tun. Im Gegensatz zu z.B. Metformin erhöhen sie die Glukose-Ausscheidung im Urin, was Infektionen begünstigt die dann offenbar zu einer Phimose führen können.

    However, in both medical and community-based settings, adolescents frequently reported limited understanding, indirect or direct pressure from family or community, or lack of opportunity to refuse. Public health circumcision campaigns sometimes introduced additional ethical concerns, including inadequate counseling, insufficient verification of parental consent, and incentivized recruitment. In ritual and traditional contexts, circumcision frequently symbolized social belonging and the transition to manhood, often overriding consideration of the child’s bodily autonomy.

    Folgt man der Berichterstattung von De Morgen (Onrust groeit in Joodse gemeenschap over besnijdenissen: ‘De vraag is of Joden het recht hebben om Joods te leven’) , dann wurde die von Friedman kritisierte Art der Beschneidung auf der Konferenz nicht einmal erwähnt. Laut De Morgen-Redakteur Bruno Struys bezeichnet Regina Sluzny vom Forum der jüdischen Organisationen Friedman als einen kranken Menschen. Das klingt eher nach Diskreditierung denn als Bemühung um eine Verständigung auf sachlicher Ebene und nach dem Start einer Kampagne. Die weitere Berichterstattung von Struys bestätigt diesen Eindruck.

    Ah, ja. Was man nicht erwähnt - das gibt es nicht. "Nicht erwähnen" - so halten es die Medien in Deutschland ja inzwischen auch am liebsten, was die Entrechtung von Jungen angeht. Und diesbezügliche Leserkommentare nicht veröffentlichen oder löschen. Weil, das Thema ist ja "heikel". <X


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    Bemerkenswert an dieser Konferenz ist der Versuch der EJA, von der eigentlichen Frage, um die es geht – nämlich die nach der Rechtmäßigkeit einer spezifischen archaischen From der Beschneidung – abzulenken.

    Halten die die Belgier eigentlich für strunzdoof, dass die das nicht merken?

    Super! Das ist mal endlich eine klare Ansage! Von der österreichischen Familienministerin Claudia Bauer.

    Wo ist der Haken? Na, klar - das bezieht sich nur auf - MÄDCHEN.

    Mädchen sollen jetzt über ihre Rechte aufgeklärt werden - Jungen werden laufend entrechtet, um ihr Recht auf Selbstbestimmung über ihre körperliche Integrität gebracht.

    "Jede Form von ...Genitalverstümmelung" - das schließt dann auch z.B. die Amputation der Klitorisvorhaut bei Mädchen mit ein. Diskriminierung, ohne jede Scham.


    Familienministerin Claudia Bauer warnt vor Zwangs-Ehen in den Ferien
    Mit einer neuen Info-Broschüre will das Familienministerium gegen Zwangsehen vorgehen. Das Heft soll Mädchen über ihre Rechte aufklären und wird gezielt in…
    www.5min.at

    Eine Gemeinschaft, die mutwillig die Fortpflanzungsfähigkeit ihrer Kinder (das gilt auch für Mädchen) vermindert wäre durch Selektionsdruck längst ausgestorben.

    Auftraggeber einer Genitalverstümmelung sind die Eltern. Ohne ihre Zustimmung geht es nicht. Die Eltern haben aber kein Interesse, die Fortpflanzungsfähigkeit ihrer Kinder zu vermindern, sie wünschen sich in der Regel zahlreiche Enkelkinder.

    Die "Beschneider" bzw. "Beschneiderinnen" sind häufig in einem Alter, dass sie, wenn die verstümmelten Kinder schließlich in der Phase der Reproduktion sind selbst aus diesem Alter raus sind. Die These vom "Sperm War" ist aus der Luft gegriffen.


    Meiner Meinung nach geht es bei der Genitalverstümmelung von Kindern um etwas anderes. Einerseits darum "den Claim abzustecken", zu markieren, sich von "den anderen" zu unterscheiden, sich abzugrenzen und gleichzeitig selbst auszugrenzen. Um Mischehen zu erschweren, um "Reinhaltung" der Gemeinschaft. Deswegen dämonisiert und pathologisiert man die Vorhaut und die Klitorisspitze. Die Mädchen werden indoktriniert, dass die Vorhaut etwas gefährliches und ekliges wäre, die Jungen dito bzgl der unbeschnittenen Vulva. Dazu kommt der Täter-Opfer-Kreislauf. Würde man sich gegen die Verstümmelung entscheiden würde man sich selbst als Opfer fühlen und das ist schmerzhaft. Und man würde seine eigenen Eltern anklagen und die Verwandtschaft. Damit würde man sich nicht beliebt machen, entsprechend groß ist der Druck von jener Seite. Hinzu kommen absurde Narrative wie, dass die Vorhaut der weibliche Teil des Jungen sei, der entfernt werden müsse, dass der Junge zum Mann wird (bzw die Klitorisspitze der männliche Teil des Mädchens...)

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    Aus ähnlichen Gründen wurden Männer beim Sinken der Titanic von den Rettungskräften vernachlässigt.

    Nein, nicht aus dem Grund. "Frauen und Kinder zuerst!" war einmal eine Art Kodex. Kinder zuerst ist klar, die sind die schwächsten. Frauen zuerst leitete sich aus einem überkommenen Geschlechterverständnis ab, dass Frauen das schwache (auch im Geiste!) Geschlecht sei, das beschützt, betreut und über das bestimmt werden müsste.

    Frauen haben im kalten Wasser eine bessere Überlebenschance als Männer, weil sie unter der Haut mehr isolierendes Fett eingelagert haben als Männer.

    Im Übrigen hing das Überleben von Männern auf der Titanic sehr von dem jeweiligen Offizier der Besatzung ab: der eine erlaubte es Männern, die Boote zu besteigen, der andere nicht. Hauptsächlich, das war der eigentliche Skandal, hing das Überleben von der "Klasse" ab. Passagiere der dritten Klasse wurden quasi zum Tode verurteilt. auch die Frauen. Aber das nur am Rande.

    Vorhautbeschneidung ist physikalisch schlimmer als Vergewaltigung

    Das wird von den meisten vorhautlosen Männern allerdings anders gesehen. Es geht auch nicht nur um Physik, sondern auch um die psychischen Auswirkungen. Eine Vergewaltigung ist extrem traumatisierend.

    Der Ausdruck "Kinderschänder" ist zu Recht in Verruf geraten. Man darf auch nicht Kinderverstümmler mit Tätern, die Kinder aus sexuellen Motiven missbrauchen in einen Topf werfen.

    Diese Theorie ist absurd. Die gängigen Formen der Zirkumzision ändern nichts an der Fortpflanzungsfähigkeit. Es gibt ein ganzes Bündel von einleuchtenderen Erklärungen für diesen Missbrauch von Kindern.

    The European Association of Urology 2024–2025 guidelines recommend conservative management as first-line therapy for pediatric phimosis before considering surgical intervention.....

    Balloon catheter dilation treatment (BCDT) has emerged as a promising foreskin-preserving approach, yet high-quality comparative evidence against conventional circumcision (CC) remains limited.

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    In this retrospective cohort, BCDT achieved short-term (6-month) cure rates non-inferior to CC while offering clinically meaningful advantages in procedural simplicity (6-fold reduction in operative time), pain mitigation (34% absolute reduction in incidence), accelerated healing (2.4-fold faster), and enhanced parent satisfaction. As a foreskin-preserving, minimally invasive option requiring only topical anaesthesia, BCDT may be considered for carefully selected symptomatic children with pathological phimosis, within a stepwise conservative management strategy that includes watchful waiting and topical corticosteroids as first-line therapy.