Beiträge von Selbstbestimmung
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Zitat von Günter Haverkamp
Der weltweit häufigsten Form der Beschneidung vom Typ 2 entspräche aus medizinischer Sicht die vollständige Entfernung des Penis und der Hoden beim Mann", verdeutlicht er die Monstrosität des Eingriffs.
Aha. Die gesamte Klitoris, als auch die 9/10, die sich im Körper befinden wird herausoperiert und die Eierstöcke auch.
Dann wären die mädchenverstümmelnden Traditionsgemeinschaften innerhalb einer Generation ausgestorben.Demagogie pur, um die Jungenverstümmelung zu verharmlosen.
Und natürlich beim MANN. Denn das ist ja typisch, dass in Deutschland erwachsene Männer ohne ihre Einwilligung ihrer Vorhaut beraubt werden.

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Der Eindruck war doch eher, dass eine hysterische pro-Verstümmelungskampagne geführt wurde mit einem selten gehörten Irrationalismus, wo versucht wurde, allen Kinderschützern der Stempel "Antisemiten", "Ausländerfeinde", "Nazis" aufzudrücken. Kein Vergleich war grotesk genug (Hände waschen, Lieblings-Jeans waschen, Tröpfchen Wasser auf den Kopf, Skifahren...) um von der körperlichen Beraubung abzulenken.
Wer sich Debatten über Kinderrechte in den Weg stellt brandmarkt sich selbst als Feind der freien Meinungsäußerung.Man erinnert sich an die Wortwahl von Feridun Zaimoglu in der FAZ:
bloße Behaupter, selbstbesoffene Profilneurotiker, Geiferer,
Muslimhasser, unbedarfte Bürger, Blöde, Zensoren, Blechaufklärer, im
Schlafzimmer anderer Leute, Nachplapperer, Wildsäue, Krawallschwestern,
Untersteller, Zerstörer, Verunglimpfer, Unterleibsschnüffler, Schwätzer,
Einflüsterer, Rüpel....Hysterisch, Jo!
Dieser Kommentar erhielt die "Redaktionsempfehlung" der Zeit.
Das sagt viel darüber aus, was aus der einst hochgeachteten Zeit geworden ist.
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...die Medien....man...kreiert eine Beschneidungsdebatte und treibt die „Kindsverstümmler“ durch die Schlagzeilen und Talkshows.
Habe ich etwas verpasst? Hat je eine deutsche Zeitung oder der ÖRR Menschen als "Kinderverstümmler" bezeichnet?
Ich hatte eigentlich einen gegenteiligen Eindruck.Stimmt das? Schaun mer mal:
Your search - kinderverstümmler site:sueddeutsche.de - did not match any documents
Your search - kinderverstümmler site:faz.net - did not match any documents.
Your search - kinderverstümmler site:fr.de - did not match any documents
Your search - kinderverstümmler site:tagesspiegel.de - did not match any documents.
Your search - kinderverstümmler site:spiegel.de - did not match any documents.kinderverstümmler site:zeit.de
Heißa, Treffer!
Aber nicht in einem Artikel, in einem Leserkommentar:Ein "titanicus" schrieb dort:
"Da wird eine hysterische Antibeschneidungskampagne geführt, die mit einem selten gehörten Trivialrationalismus allem Religiösen den Stempel des Minderwertigen aufdrücken will. Keine Übertreibung ist groß genug, um zwei Minderheiten als Kinderverstümmler zu diffamieren. Keine Geschmacklosigkeit wird ausgelassen, um die Beschneidung ins Ungeheurliche zu steigern.
Wer sich diesen Debatten in den Weg stellt, wird nicht selten als Gegner der Meinungsfreiheit gebrandmarkt.
Dieser Kommentar erhielt die "Redaktionsempfehlung" der Zeit. -
...clarifies Hocine, who specifies that in 2017 followed training in Morocco to become circumciser
Bestimmt vier Jahre Training, dann ist man ja praktisch ein Arzt!
Zitat"There are no regulations on the practice of ritual circumcision. No one can explain to us how it is illegal. Otherwise, we must indict all the mohalim in France (the name given to circumcisers in the Jewish religion, editor's note)", says Nicolas Oudet.
Schlimme Zustände in Frankreich. Aber da dürfen ja Eltern auch immer noch ihre Kinder verdreschen.
In Deutschland wäre der Verstümmler theoretisch dran. Wegen das Alters der Kinder. Weil älter sind als die noch mal speziell mindergeschützten Jungen unter sechs Monaten.
Aber auch nur theoretisch. Nur wenn jemand klagt, Und sollte das tatsächlich mal passieren, dann dürfte es mit einem läppischen Strafbefehl oder einer Bewährungsstrafe abgehen. Weil es doch "religiös motiviert" war. -
Zitat von Google Übers.
Val-d'Oise: a circumciser prosecuted for illegal practice of medicine
Hocine, a resident of Villiers-le-Bel, was indicted and placed under judicial supervision with a ban on practicing. He is also suspected of involuntary injuries and money laundering.ZitatMaffliers (Val-d'Oise). Me Nicolas Oudet with his client, Hocine, indicted. Parents reportedly complained of complications after the circumcision of their child.
This is an extremely rare decision. An investigating judge at the Pontoise court (Val-d'Oise) indicted a circumciser from Villiers-le-Bel (Val-d'Oise) on 6 May for illegal practice of medicine. He is accused in particular of having performed two circumcisions on children aged 5 and 6, one of which gave rise to complications . In both cases, the parents went to the emergency room at the Rennes hospital (Ille-et-Vilaine). After learning the circumstances of the act, the medical staff sent a report to the public prosecutor's office and the Order of Physicians , which led to a judicial investigation.
Hocine, 37, was arrested at his home on May 14 and placed in police custody for forty-eight hours. "I was never worried. I never received a call or summons regarding my job," he said in surprise. His equipment was seized during the search, including an anesthetic product. His accounts were combed through, as was his phone. At the end of his police custody, he was brought before an investigating judge who charged him with illegal practice of medicine, unintentional injuries, concealed work and money laundering (he is accused of not having declared his income and his activity). The placement in pretrial detention was ultimately not retained. -
von Franck Ramus:
The cutting of the foreskin of boys is an ancient practice widespread in many cultures. It affects the physical integrity of children and is also regularly contested. An article published in July in The American Journal of Bioethics , written by philosopher Brian Earp and co-signed by more than 150 researchers and professionals, provides new ethical arguments against circumcision when it is not justified by medical necessity.
ZitatIf one is against genital mutilation on girls and intersex children, then consistency should lead to being against circumcision in boys as well. Not to be would be sexist discrimination. The right of boys to their physical integrity is as valid as that of girls and intersex children.
Franck Ramus is a research director (CNRS), he works at the Laboratory of Cognitive and Psycholinguistic Sciences (ENS), and is also a member of the Scientific Council of National Education.Frz. Original:
https://www.lexpress.fr/sciences-sante…NPDCF55CKKNRPQ/ -
Zitat
The five-year-old boy, who was sent to a hospital in Java, Indonesia to be circumcised, was so scared that he climbed to the top and stayed for two hours.
Klarer konnte er seine Ablehnung kaum zum Ausdruck bringen.
Hätte ein Impuls für die Eltern sein können ihn in Frieden zu lassen.
"Komm runter Junge - wir lassen das!"
Hat im aber am Ende alles nichts genutzt.
Hätte ihm in Deutschland wohl auch nicht genutzt. Wegen Elternrechte über alles!!! -
Zitat von Dr. Yael Adler
Bei mangelnder Hygiene.... nehmen Krankheitserreger gern Quartier im dortigen feuchtwarmen Milieu
Zitat von Dr. Yael AdlerUnd drittens wird das Mikrobiom der Haut angegriffen. Darin leben aber gute und wichtige Bakterienfamilien, unsere Türsteher gegen Krankheitserreger.
Deswegen sollte man das feuchtwarme, anaerobe Miieu eben nicht zerstören - dann gehen auch "unsere Türsteher gegen Krankheitserreger" kaputt. Es hat alles seinen Sinn, so wie es die Evolution in Millionen von Jahren optimiert hat.
Das natürliche Mikrobiom, der Eichel wird durch die Zirkumzision zerstört und durch ein unnatürliches ersetzt. Die "guten und wichtigen Bakterienfamilien" sterben ab.
Mit der Vorhaut werden auch die für die Infektabwehr wichtigen, in der Vorhaut reichlich vorhandenen Langerhansschen Zellen zerstört.Und "Sex mit häufig wechselnden Partnern" - wohl möglich wegen der doppelten Desensibilisierung durch fehlende Vorhaut ohne Kondom - ist immer ein Risikofaktor.
Seltsamerweise gibt es in den USA mit hoher Vorhautlosenquote eine weitaus höhere Inzidenz von sexuell übertragenen Krankheiten als in Dänemark mit einer sehr niedrigen Vorhautlosenquote.
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Ich habe als Kind einige eregierte Penisse gesehen. Und nein, ich war und bin nicht schwul.
Das kam so, ich war so etwa im Alter von 10-12 Mitglied in zwei verschiedenen Masturbations-Zirkeln.
Ich weiß, dass solche Zirkel in dem Alter damals nichts ungewöhnliches waren. Jungs trafen sich an verschwiegenen Orten und dann wurde gemeinsam, aber jeder für sich, dem "Handbetrieb" gefrönt.
Das war so eine Art Sport und Mädchen waren noch unerreichbar.
Oder Zigaretten geraucht, oder Fusel getrunken. Heute würde wahrscheinlich auch noch gekifft. Alles was Kindern verboten war, war hochinteressant.
Hatte mit Homosexualität nichts zu tun, keiner der Jungs entpuppte sich später als schwul.
Das war so eine Phase, und dann wurden die Mädchen viel interessanter.Aus meiner Erinnerung war es zumindest bei einigen so, wie bei mir. Aber bestimmt gibt es auch das, was Brokendream beschrieben hat. Vorhautlos war übrigens keiner. Ansonsten war alles vertreten, von Mikropenis bis Riesen-Prügel, von kerzengrade bis krumm und schief.
Lang, lang ist's her...Wie sang noch Eric Burdon?
I smoked my first cigarette at ten
And for girls, I had a bad yen
And I had quite a ball
When I was young
When I was young, it was more important
Pain more painful
Laughter much louder
Yeah, when I was young
When I was young....
And I was so much older then
When I was young -
Adler hat wohl wenig Erfahrung mit erigierten, intakten Penissen gesammelt.
Eine mehr oder minder lange Vorhut, die schützende Vorhaut, schmückt den Penis oder fehlt nach einer Beschneidung, was die Penisoptik allerdings nur im schlaffen Zustand beeinflusst: Im erigierten Zustand zieht sich die Vorhaut ohnehin diskret zurück, dann gleichen sich beschnittene und unbeschnittene Exemplare.
Eine Vorhaut zu haben oder nicht ist nicht nur eine Frage der Optik!
Und dass sie sich bei allen Männern im erigierten Zustand hinter die Eichel zurückziehen soll ist wohl ein Witz. Die Eichel ist im erigierten Zustand meistens zumindest noch teilweise von der Vorhaut bedeckt, ansonsten wäre die Vorhaut ja nicht so ein hervorragendes Masturbations-Tool (weswegen man ihre Amputation in den prüden USA und im viktorianischen England eingeführt hatte. Nur, dass das nichts nützt. Die Jungen rubbeln trotzdem).
Was denn nun, schützt die Vorhaut oder "schmückt" sie? Schmuck braucht man ja nicht unbedingt am Penis, Schutz ist schon nützlich.Was soll denn dieses blödsinnige, wohl witzig gemeinte Wortspiel mit der "Vorhut". Das ist ein militärischer Begriff, die Vorhut befindet sich vor der Haupt-Truppe.
Die Vorhaut aber liegt zum allergrößten Teil über der Eichel, meist steht nur ein kleiner Teil mit dem gefurchten Band über die Eichel über.
Die Vorhaut ist Bestandteil des Penis, sie geht nahtlos in Schafthaut und Eichelkranzfurche über. Sie gondelt nicht irgendwo vor dem Penis her.Was heißt denn "diskret". Muss die Vorhaut sich für etwas schämen? Bei mir rutscht sie von selbst nicht über die Eichel, aber natürlich beim Einführen in die Vagina.
Das ist auch eine Funktion der Vorhaut, die Einführung zu erleichtern. Es hat alles seinen Sinn!
Dass sich nach zurückstreifen der Vorhaut beim eregierten Penis intakte und vorhautlose Penisse nicht unterscheiden sollen ist auch ein Witz. Man sieht bei den einen den Wulst der Vorhaut in der Eichelkranzfurche, bei den anderen evtl. eine Narbe.ZitatJe nach Kulturkreis wird Vorhaut als schön oder nicht schön, hygienisch oder unhygienisch, sinnvoll oder völlig sinnlos bewertet.
Evolutionär bedingt gäbe es die Vorhaut nicht, würde sie Männern und dem menschlichen Geschlecht (also auch den Frauen) nicht mehr Vor- als Nachteile bringen.
Eltern haben die Sinnhaftigkeit der Vorhaut ihres Sohnes überhaupt nicht zu bewerten. Sie gehört ihnen schlich nicht, sie gehört dem Jungen.
Nur er kann über deren Sinnhaftigkeit entscheiden, wenn er dazu alt genug ist. Und dann ist er praktisch immer von deren Sinn überzeugt.
Genau deswegen findet die Verstümmelung in diversen "Kulturkreisen" in einem Alter statt, wo der Jungen wehrlos ist. Um eine spätere Entscheidung wie "ist gut - behalten!" zu verhindern.Zitat von Yael AdlerAber die Haut hat so unheimlich viele Funktionen, die man beim Sex braucht....
Die gesamte Haut...bis auf die innere und äußere Vorhaut? Man braucht ausgerechnet 50% der Haut am Penis beim Sex nicht?ZitatDas Beschneiden hat medizinische oder religiöse Gründe.
Bullshit-Alarm. Der wesentliche Grund, warum Jungen oder Mädchen verstümmelt werden ist, dass Papi oder Mami auch so ist.
Das ist irgendwann auch in diverse Religionen eingebaut worden. Religionen tendieren dazu, den Menschen irgendwelche Opfer oder Gebote aufzuerlegen und mit Belohnung zu winken, wenn diese befolgt werden. Bzw. mit Bestrafung, falls nicht.
Die medizinischen Gründe sind Rechtfertigungsgehabe um von der eigentlichen Motivation abzulenken. Es gibt bei gesunden Jungen keine medizinischen Gründe. Gesünder als Gesund geht nicht.ZitatAls Ärztin will ich hier vor allem den medizinischen Hintergrund erläutern. Die Vorhaut schützt die empfindliche Eichel, was vor vielen Jahren, als die Menschheit noch im Lendenschurz und ohne Schlüpfer unterwegs war, große Bedeutung hatte.
Kein Mann trägt einen "Schlüpfer"
(Ok, es gibt auch ein paar Wäsche-Fetischisten).
Wenn die Vorhaut keinen Sinn mehr hätte, seit die Menschen Kleidung tragen - dann hätte sie sich längst evolutionär zurückgebildet. Der menschliche Körper hat sich in diesem Zeitraum in vielfältiger Weise geänderten Bedingungen angepasst (Hautfarbe, Augenfarbe, Behaarung, u.v.a.m.)
Natürlich hat sie heute noch genau so viel Sinn. Sie schützt die Schleimhaut der Eichel vor Austrocknung und Überreizung. Sie ist Teil des Erregungssystems. Sie erleichtert die Einführung und vermindert die Friktion.
Es ist kein Zufall, dass die meisten Säugetiere eine Vorhaut haben. Wale z.B. klettern nicht auf Bäume und streifen nicht durch dornige Büsche (eines der Lieblings-Argumente der BGM-Lobby).
Es ist auch kein Zufall, dass auch Frauen (also vermutlich auch Frau Adler) eine Vorhaut haben. Auch die hat einen Sinn und Funktionen.ZitatDie Eichel hat außerdem viele Gefühlsnerven und ist ein geeignetes Sexspielzeug für ihren Besitzer und seine Sexualpartner
Ach! Ach was!
Und dieses tolle Sexspielzeug erdreisten sich Erwachsene Kindern kaputt zu machen? Nein, nicht Kindern, "nur" Jungen. Und gleich fürs ganze Leben!ZitatWird die Eichel auch unter der Vorhaut regelmäßig mit warmem Wasser gereinigt, ist aus hygienischer Sicht absolut nichts gegen sie einzuwenden.
Gegen eine gesunde Vorhaut ist so oder so nichts einzuwenden. Es soll auch Frauen geben die sich nicht regelmäßig waschen. Ist auch nicht toll, aber es ist das Recht jedes Menschen, so ungepflegt zu sein wie sie möchten.
Und es ist das Recht der anderen, das entsprechend "dufte" zu finden.
Den Penis muss man so oder so waschen, wenn man gepflegt sein will. Der zeitliche Mehraufwand für das Zurückziehen der Vorhaut ist geringer als für das Tippen dieses Satzes.
ZitatBei mangelnder Hygiene und Sex mit häufig wechselnden Partnern nehmen Krankheitserreger gern Quartier im dortigen feuchtwarmen Milieu, und man fängt sich leichter sexuell übertragbare Krankheiten ein.
Das "feuchtwarme Milieu - it's not a bug, it's a feature! Für diese Milieu ist die Eichel konzipiert. Und durch "mangelnder Hygiene und Sex mit häufig wechselnden Partnern" fangen Frauen sich nicht leichter sexuell übertragbare Krankheiten ein?
Da gibt es noch größere und tiefere Feuchtgebiete - müsste man die dann nicht auch radikal trocken legen?
Nicht die Vorhaut ist unhygienisch, sondern mangelnde Körperpflege. Bei vorhautlosen (meistens vorhautberaubten) wie bei intakten Männern und bei Frauen genauso.
ZitatDennoch gibt es eigentlich nur dann einen medizinischen Grund, die Vorhaut entfernen zu lassen, wenn auch wirklich eine Erkrankung vorliegt,,,,,
Soweit richtig! Mit der Einschränkung, dass dieser Krankheit nur durch eine Zirkumszision abgeholfen werden kann. Und die OP nicht bis in ein enstscheidungsfähiges Alter aufgeschoben werden kann.
Aber jetzt:
Zitat....etwa eine Verengung oder ständige Entzündungen.
Ständige Entzündungen können ein Grund sein, wenn diese nicht anders therapiert werden können.
Aber! Eine "Verengung" bei einem Jungen - ohne dass sie Beschwerden verursacht - ist kein OP-Grund!Sie schreibt natürlich auch richtiges, z.B.;
ZitatIm Übrigen sollte man der zarten Vorhaut generell und erst recht im vorgeschädigten Zustand nicht maßlos Gewalt antun. Bei zu ausgelassener Mechanik kann sie sogar reißen und Narben entwickeln, was die Situation weiter verschärft. Besonders leicht passiert das dem Penisbändchen (Zügel) an der Unterseite im Eifer des Gefechts.
Riskante Sex-Spiele sind nicht selten der Grundstein für eine narbige Phimose.
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von Jonathan A Allan
Kommt demnächst heraus und ist nicht gerade billig. Könnte aber ganz interessant sein, wenn es sogar von Brian D. Earp gelobt wird.
Als Titel wäre "complete" oder "intact" angemessener gewesen.
Aber warum ist die Analyse nur "cultural", warum nicht auch "functional"?In den Kommentaren dann wieder: "that wee bit of skin", "The tiny piece of skin"...
Seltsam, bezüglich der auch nicht sehr großen Klitorisspitze sagt niemand "dieses winzige Knöpfchen" o.ä. - die Vorhaut macht immerhin rd. 50% der Oberfläche des Penis aus.
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Zitat
Sie kann auch nach genauer Aufklärung prophylaktisch durchgeführt werden.
Prophylaktisch - gegen was? Gegen den vollen Genuss?
Die Vorhaut ist doch Prophylaxe! Gegen Austrocknung und Verhornung der Eichel.
ZitatWir können mehr als Ihre Kasse bezahlt!
Hört sich an wie: "Wir wollen mehr, als ihre Kasse bezahlt!"

https://www.bielefeld-urologe.de/leistungsspekt…rkumzision.html
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Den gibt es auch nach der Legalisierung. Sogar mit Werbung auf Deutsch. Als "Gesundheitstourismus".
ZitatDer größte Vorteil der Säuglingsbeschneidung,...besteht darin, dass... kein psychisches Trauma vorliegt, da sich das Bewusstsein beim Baby noch nicht entwickelt hat.
Ach! Bei Jungen, die nicht mehr im Baby-Alter sind gibt es also doch ein Trauma?
Und Babys kann man ruhig beliebig misshandeln, weil sich ja das Bewusstsein noch nicht entwickelt hat?
Nur seltsam die Sache mit der Impfreaktion.... -
Es wird immer off-topicer.
Erst war von Operationen die Rede. Jetzt ist vom Einsatz von Medikamenten die Rede.
"Unwohlsein in der eigenen Haut" ist Verniedlichung. Im falschen Körper zu leben kann für einen Jugendlichen eine schwere Belastung sein.
Wie gesagt, wir, der wir nicht betroffen sind können das nicht beurteilen.Ein Hormonblocker ist keine Kastration. Eine Kastration ist die endgültige Zerstörung der Keimdrüsen. Das ist irreversibel. Das bedeutet den andauernden Verlust der Fortpflanzungsfähigkeit (falls kein Sperma/Eizellen eingefroren wurden) und den andauernden Verlust der körpereigenen Sexualhormonproduktion.
Der Einsatz solcher o.a. Medikamente muss sorgfältig abgewogen werden.
Ich kann nicht erkennen, dass der Entwurf der neuen S2k-Leitlinie, über die sich seit April einige Leute den Mund fusselig reden überhaupt bislang verabschiedet wurde. Offenbar besteht da noch Diskussionsbedarf.
Da ist also noch gar nichts in Stein gemeißelt.Das ist ein schwieriges und komplexes Thema. Bloß - was soll das hier?
Wenn es Jungen gäbe, die unter der Existenz ihrer gesunden Vorhaut litten, ohne dass ihnen das von außen einsuggeriert wurde (kaum anzunehmen
)
Und es weiter eine Creme gäbe, die ihre Vorhaut verschwinden ließe
und nach Absetzen der Creme die Vorhaut wiederkämedann könnte man das vielleicht vergleichen.

Wenn, wenn, wenn!
Und bevor hier noch mehr off-topic wird und noch mehr Schuster reiten, schließe ich diesen Thread
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Schwierig finde ich den Passus mit der evtl nicht vorhandenen Aufschiebbarkeit
Das geht doch nicht anders. Wenn z.B. (sehr selten) beide Arten Keimdrüsen vorhanden sind und beide funktionsfähig (und hormonproduzierend) kann das schwerwiegende Folgen für die Gesundheit haben.
Aber ich gebe zu, dass ich mich auf dem Gebiete nicht gut auskenne, ist auch nicht nötig, weil hier
ZitatGleichzeitig soll verhindert werden, dass künftig alle..kinderchirurgischen Eingriffe im Genital- und Urogenitalbereich....unter die Verbots-
regelung fallen und einer familiengerichtlichen Genehmigung bedürfen.
Ja, nee ist schon klar. Vor allem, wenn es um Jungen geht.
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Frau Knobloch, again and again....
ZitatIKG-Präsidentin Charlotte Knobloch hat an der Heinrich-Heine-Universität ihre erste Gastvorlesung gehalten. Wir dokumentieren sie im Wortlaut
Nicht, weil man beim Thema männliche Beschneidung nicht anderer Meinung sein darf – allerdings wäre es wünschenswert, sich vorher über die Rahmenbedingungen speziell im Judentum zu informieren.
Man darf anderer Meinung sein, wie gnädig! Aber welcher anderen Meinung darf man denn diesbezüglich bei Frau Knobloch sein?

Informieren?
Das hat man ja - und die "Rahmenbedingungen" sind sehr variabel. Von Brit Shalom bis ohne Betäubung auf dem Wohnzimmertisch oder gar Metzitzah B'peh.Zitat von Charlotte KnoblochNicht wenige, die bei der Eröffnung von Synagogen Beifall geklatscht hatten, riefen jetzt danach, diejenigen in die Illegalität zu treiben, die in ihnen beten wollten.
Gegen beten hat doch niemand was. Ist völlig mit dem Grundgesetz vereinbar.Zitat von Charlotte KnoblochDie Debatten weckten unsere Existenzangst...
Warum sollten Menschen nicht mehr existieren können wenn sie ihre Kinder ganz lassen? Das Gegenteil ist milliardenfach bewiesen.
Angst?
Und die Jungen? Die Beine gespreizt fixiert, sie sind völlig wehrlos, ihnen werden starke Schmerzen in unmittelbarer Nähe ihrer Hoden zugefügt. Ob das nicht Kastrationsängste auslösen muss?
Und das sind beim männlichen Geschlecht die stärksten Ängste gleich nach der Todesangst.Zitat von Charlotte KnoblochEnde 2012 schuf der Gesetzgeber eine rechtssichere Praxis und der Streit verebbte. Doch die Wunde, die er geschlagen hatte, blieb.
Die Kritik an Genitalverstümmelung von Kindern, hier speziell Jungen wird nie aufhören. Da macht Knobloch sich etwas vor.
Die Wunde? Ja, eine Wunde wird geschlagen, besser gesagt geschnitten. Und die Folgen sind lebenslänglich.
Kinder werden verletzt und die Verursacher fühlen sich verletzt.
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...Kastration von Kindern
Das Thema "Selbstbestimmung" komplett verfehlt. In Deutschland darf niemand ohne seine Einwilligung (und Einwilligungsfähigkeit!) kastriert oder sterilisiert werden. Die Gesetze, die das verbieten sind geschlechtlich völlig symmetrisch.
Der §226 StGB wurde sogar nachträglich symmetrisiert, wegen der "Geschlechtergerechtigkeit". 2013 schrieb Tonio Walter:Interessant ist noch ein Blick auf den schon existierenden Paragrafen 226 StGB (ohne kleines "a"). Früher erhöhte er die Strafe bei einer Körperverletzung, wenn das Opfer seine "Zeugungsfähigkeit" verlor. Jetzt heißt es "Fortpflanzungsfähigkeit". Denn es verstieße gegen Artikel 3 Grundgesetz, wenn das Strafgesetzbuch die Zeugungsfähigkeit des Mannes als wichtiger ansähe als die Empfängnis- und Gebärfähigkeit der Frau. Umso gespenstischer wirkt nun der ausschließlich auf das weibliche Geschlecht bezogene Paragraf 226a.
Im krassen Gegensatz dazu ist die fehlende Einwilligungsfähigkeit und das (männliche) Geschlecht (und die fehlende medizinische Indikation) beim §1631d gerade Voraussetzung für den Ein- bzw Übergriff!
Die Selbstbestimmung des Betroffenen über seine genitale Vollständigkeit soll verunmöglicht werden.
Wie schädlich sich die Dissonanz zwischen "Geschlecht im Kopf" und körperlicher Erscheinung und den im Blut zirkulierenden Hormonen auswirken kann ist exemplarisch am Fall David Reimer zu erkennen, der mit einer verpfuschte, fehlindizierten Zirkumzision begann.
Wer, wie die allermeisten das Glück hatte im "richtigen" Körper geboren worden zu sein sollte sich mit Kommentaren über Transidentitäten überhaupt zurückhalten. -
...hierzulande explodieren diese Operationen insbesondere in jüngeren Altersgruppen. Und das ohne irgendeinen Beleg...
Genau. Ohne Beleg.
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Offener Brief von CHRISTIAN SCHUHMANN:
Von wegen dass es damals, 2007, "fünf Jahre vor Köln" gar keine Kritik an BGM gab - es gab auch Kommentare zu dem ersten Artikel von Gessler:
Zitat von goofBeschneidung ist bei Mädchen wie Jungen schwere Körperverletzung, eine nicht wieder gut zu machende seelische und körperliche Verstümmelung....
Und was dem Jungen blüht, ist eine erhebliche Herabsetzung der sexuellen Empfindungsfähigkeit.Zitat von StardustIch nehme zur Kenntnis, dass Sie es vorziehen, meine ausdrücklich an Sie gerichtete Frage, welche Art von "Betäubung" für die Beschneidung eines Babys angebracht ist, nicht zu beantworten....
Religionsfreiheit hört (normalerweise) da auf, wo ein anderer, insbesondere ein schwächerer, abhängiger, Mensch irreversibel betroffen ist (körperliche Folgen, Einschränkung der zukünftigen Wahlfreiheit).Zitat von lips...oder gibt es in deutschland ein gesetz für muslime und/oder juden, das die geltung dieses Art.2 Abs.2 aufhebt ?
Da noch nicht - das kam dann aber subito - im Schweinsgalopp. 434 "Volksvertreter" haben die Hacken zusammengeschlagen - "Augen zu und durch".
Zitat von CarstenWas für ein Deal! Mitten in Europa, am Beginn des 21. Jahrhunderts, verkauft ein vermeintlich aufgeklärter, gebildeter Vater die Freiheit der Religionsentscheidung und die Vorhaut seines Sohnes gegen das Privilleg, seinen Namen weiterzugeben.
Zitat von Peter MaasAus religiösen Motiven sein Kind beschneiden zu lassen bedeutet, es grundlos einer Gefahr auszusetzen...
Ich habe allerdings ein grundsätzliches Problem mit religiös begründeten Beschneidungen, weil man einem Menschen, meist dem eigenen Kind, Schmerzen zufügt, nur weil der jeweils zuständige Bezirksgott das angeblich vorschreibt....
..wer das Recht auf religiös begründete Beschneidung verteidigt, hat ein Problem, wenn es gegen Genitalverstümmelung von Mädchen geht. Denn die Antwort ist hier wie da: Gott/Brauch/Sitte will das so. Deswegen mein Standpunkt: Operation nur, wenn sie dem Operierten hilft oder der Operierte freiwillig einem anderen helfen will. Alles andere ist Körperverletzung.Zitat von StardustBeschneidung betrifft nach Schätzungen weltweit jährlich 13 Millionen Jungen, deren Rechte auf einen unversehrten Körper, Selbstbestimmung und Freiheit von Schmerz mit Füßen getreten werden. Sie hinterlässt vermutlich Tausende aufgrund von katastrophal unhygienischen und unprofessionellen Bedingungen - aber nicht selten auch in Folge von "Pannen" in modernen Kliniken - tot, behindert, schwer verstümmelt, sexuell funktionsunfähig und/oder von Schmerzen geplagt. Niemand ist daran interessiert, diese Opfer zu zählen - und sie selbst bzw. ihre Eltern schweigen meist beschämt....
Ich persönlich finde es im Gegenteil diskriminierend und bedenklich, Kindern eines bestimmten Geschlechtes gewisse (Menschen)Rechte abzuerkennen, weil sie bzw. ihre Eltern einem bestimmten Glauben oder einer bestimmten Nationalität oder Ethnie angehören.Zitat von PosemuckelSchlichte Frage:
Wenn ein GOTT (christlich, muslimisch, was auch immer) den Mann ohne Vorhaut am Pimmel erschaffen wollte - warum hat er es dann nicht getan?
Also ist Vorhaut wohl von "Mutter Natur" = GOTT (?) gewollt???Zitat von BeutelratteIch distanziere mich ausdrücklich von religös gesteuerten Ritualen (soweit es der gesellschaftliche Zwang zuläßt) und verurteile in diesem Zusammenhang die Beschneidung von neugeborenen-, pupertierenden, u. heranwachsenden Jungs, gerade wie sie heute noch in vielen Regionen der Welt unter haarsträubenden medizinischen Bedingungen durchgeführt werden, aufs schärste!
Zitat von mattias luehmannMeine (mittlerweile gescheidene) muslimische Frau hat meinen Sohn in dessen Geburtsland Marokko im Alter von 1,5 Jahren beschneiden lassen....
Den Behörden teilte ich hier die Beschneidung, für mich einen Akt der Körperverletzung, mit. Es interessierte sich bislang niemand dafür...
Zitat von rightsWie kann man mit seiner Frau eine Übereinkunft darüber schließen, gegen die Menschenrechte seines Sohnes verstoßen zu wollen? Irgendwas läuft da doch grundsätzlich falsch ...
Zitat von G.F.Mein Mann ist beschnitten, und zwar nicht aus religioesen Gruenden. Als ich Teile des Briefes fuer ihn uebersetzte, wurde er so wuetend, dass er kaum sprechen konnte.
Er zieht an seiner Vorhaut jeden Abend und jeden Morgen, um den Schaden teilweise gutzumachen, und kann es seinen Eltern nicht verzeichen, dass sie ihm diese unnoetige Schmerzen zugefuegt haben.
Uebrigens: meine Familie muetterlicherseits sind glaeubige Muslime, und ich glaube eigentlich nicht an kulturelle Anpassung. Nichtsdestotrotz finde ich die Sitte archaisch.Zitat von Ralf Borghard HeinenDieser "Nix für ungut!"-Brief ist das öffentliche Eingeständnis einer körperverletzenden und kinderrechtsverletzenden Straftat für einen "banalen Deal"
Zitat von anonymAuch ich empfinde religiös motovierte Beschneidungen als Körperverletzung. Dass es sowas auch in unseren Breitengraden heute überhaupt noch gibt, finde ich äußerst beschämend.
Zitat von ÄrgerWarum wird hier nicht auch von "Genitalverstümmelung" gesprochen? Jede Art von nicht medizinisch notwendigem, sondern allein weltanschaulich motiviertem Eingriff, der eine Körperverletzung darstellt, verdient diesen Begriff.
Zitat von Christian MünsterSollten die archaischen, medizinisch nicht zu begründenden Körperverletzungen, ausgeführt von unaufgeklärten Eltern und Fundi-Ärzten in zivilisierten Gegenden nicht verboten werden, sowohl bei Mädchen und bei Jungen.
Zitat von fotoralfSeid Ihr noch bei Trost?
Religiöse Spinner lassen wehrlose Kinder verstümmeln und Ihr habt nix besseres zu tun, als die schwachsinnigen Schwadronierereien der Väter zu verbreiten? Pistole..? Kanone..? Kopfschuss!
Vielleicht als nächstes noch der Brief eines ägyptischen Vaters an seine verstümmelte Tochter?
Im 21. Jahrhundert kann von einer "Sozialadäquanz" (Thomas Exner) der Genitalverstümmelung von Jungen in der deutschen Allgemeinheit keine Rede mehr sein. Das hat sich dann im Sommer/Herbst 2012 noch verstärkt gezeigt.