Beiträge von Selbstbestimmung
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Männer müssen bei der Partnersuche den ersten Schritt machen
Wer schreibt das vor? Das ist doch Pauschalisierung,
Ist doch wurscht, wer den ersten Schritt macht. Bei mir war es regelmäßig das Mädchen / die Frau. Hauptsache, man hat Spaß miteinander!
Man sagt auch, dass Frauen sich einen Mann angeln. Da sind manche recht geschickt drin. Und mancher Fisch geht gerne an die Leine.
Aber:

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und natürlich Neokolonialismus, "wissenschaftlicher Rassismus"...
Auffällig, wie sich die Argumente der Verteidiger von Mädchen- und Jungenverstümmelung doch ähneln!
Hier wird mal so richtig schön das hohe Lied auf die Genitalverstümmelung von Mädchen gesungen und über den pösen, kapitalistischen Westen abgestunken.
Fae Chubin: From "Adopt a Clitoris" to "Designer Vaginas" ventiliert ihren Hass auf den Westen und die Männer. Lebt selbst aber anscheinend in Florida, nicht in Afrika.Aus dem Buch "Consuming Bodies: Body Commodification and Embodiment in Late Capitalist Societies " Herausgeber: Jackie Hogan und Sarah Whetstone
Zitat von Fae ChubinThe language with which anti-cutting feminist and humanitarian interventions describe African cultures and customs resembles in tone and terminology that of the colonial officials of the twentieth century who targeted African circumcision as part of their civilizing mission.
Bei Jungen kommen sie mit dem Holocaust "ausgerechnet in Deutschland!", "angesichts der deutschen Geschichte.." - bei Mädchen mit dem Kolonialismus.

Also wirklich, man könnte doch verdammt noch mal einfach mal mehr RESPEKT und Verständnis vor der hochwichtigen Kultur der Genitalverstümmelung von Mädchen haben! Diese verdammten Aktivisten ziehen das alles in den Schmutz!
ZitatEuro-American exceptionalism and scientific racism are exposed in anti-FGM campaigns that vilify [verunglimpfen] non-Western forms of genital surgeries while failing to critique of women's bodies and sexualities that underlie the medicalization of Western cosmetic genital surgeries.
Wenn mit Wissenschaft Unfug getrieben wird, dann sind es die die Jungen-Zirkumzision preisenden "wissenschaftlichen Studien" mit ihrem "cultural bias".
Kosmetische Genitalchirurgie? Veranlassen die kleine Mädchen? Erwachsene haben nun mal das Recht, ihren Körper modifizieren zu lassen wenn sie mit ihm so nicht zufrieden sind (ob das sinnvoll ist, kann man hinterfragen).
Niemand hat aber das Recht eine Operation an einem gesunden Kind zu veranlassen. Das ist ein völlig blödsinniger Vergleich.ZitatWestern feminist's preoccupation with saving the genitalia of African women are "replete [übersät} with patronizing, narrow concerns void larger analyses of African gender relations ans subjectivities , geopolitical inequalities, imperial formations and feminist's own imbrications in them"
Holla, die Waldfee!
Voreingenommen sind die! Die sollten sich doch erst mal ordentlich "beschneiden" lassen, dann wüssten sie, wie toll das ist!
Fae Chubin schreibt leider gar nicht, ob sie selbst schon "ist"!?
Frauen? Hey, es geht immer um Mädchen!ZitatThis chapter aims to explain why one set of genital procedures such as cosmetic general surgeries (as well as male circumcision and surgeries on intersex children) are legally and culturally acceptable while another set of surgeries is labled as "genital mutilation".
Genitaloperationen an nicht zustimmungsfähigen Intersex-Kindern sind zumindest in Deutschland in der Regel nicht zulässig (§1631e BGB) Die "männliche Zirkumzision" ist in der Mehrheitsgesellschaft der allermeisten europäischen Länder nur dann akzeptiert, wenn sie medizinisch notwendig ist oder Zustimmungsfähigkeit des Betroffenen besteht. Das sind die Feinheiten, über die Chubin galant hinweg sieht.Leider kann man in dem Text bei Google Books nicht suchen. Meinem Anschein nach kommen die Wörter "girl", "girls", "boy" und "boys" nicht vor. Das ist bezeichnend. "Children" kommt zumindest einmal vor, bei "intersex children".
Chubin tut so, als beträfen die genitalreduzierenden Operationen in Afrika und Teilen Asiens Erwachsene! Das wäre in der Tat etwas anderes.Und sie suggeriert, die bösen Männer (das Patriarchat!) wären es in Schuld, wenn Frauen Schönheitsoperationen an sich vornehmen lassen (in der vielleicht fälschlichen Meinung, sie würden Männern so besser gefallen).
Sich die Brüste vergrößern, verkleinern oder straffen lassen, oder zu groß erscheinende Labien verkleinern lassen. Oder die Nase verkleinern, oder das Fett absaugen, oder den Po unterfüttern....
Und wenn sich Männer z.B. den als zu klein empfundenen Penis liften lassen, oder sich per Bodybuilding und Anabolika dicke Muskelpakete zulegen weil sie glauben, bei Frauen dann mehr Eindruck zu machen - dann ist das böse Matriarchat dran Schuld? (allerdings macht ein dicker Geldbeutel bei einem Teil der Frauen mehr Eindruck als das Aussehen des Mannes - der greise Milliardär und die junge Schöne
)Ich persönlich halte Schönheitsoperationen in den meisten Fällen für Quatsch und dazu noch für ein Risiko. Aber das muss jeder Erwachsene für sich selbst beurteilen. Niemals sollte man sich von der Partnerin / vom Partner unter Druck setzen lassen.
ZitatMany women who underwent the procedure [Klitoris-Vorhautbeschneidung] in the late 1960s an 1970s regarded female circumcision as a liberating decision for enhancing or enabling female response during vaginal intercourse.
Many? How many? Weasel Word! Bei Männern gibt es die narbige Phimose und wenn die Vorhaut beim Sex Schmerzen verursacht, dann kann logischerweise ihren Entfernung oder eine vorhaut-weitende Operation als Verbesserung empfunden werden.
Vielleicht gibt es bei Frauen manchmal ähnliches.
Aber deswegen kann man doch nicht Kindern, die gar keine Beschwerden haben etwas von den Genitalien abschneiden!ZitatToday's dominant liberal sexual discourse in the Western world constructs constructs sex as a "domain of pleasure"....
Wieso "konstruiert"? Sex ist eine Domäne des Genusses! Für die meisten Menschen, jedenfalls. Sonst wäre die Menschheit wohl schon ausgestorben. Deswegen gibt es die sich steigernde Erregung, den Orgasmus, die angenehme Entspannung danach. Das ist die Belohnung der Natur für etwas, was zur Fortpflanzung führen kann.
Macht Sex denn in Afrika keinen Spaß?ZitatThe claims made about the harmful effects of female circumcision on women's health, sexuality and emotionale vitality have been debunked through many studies that have pointed out not only the colonial menatlitiy of anti-FGM but also the researchers bias in developing "scientific" accounts of harm.
Muahahaha! Kommt uns das nicht verdammt bekannt vor? Genau so wird bei der Jungenverstümmelung argumentiert . Bossio, ick hör' dir trapsen! Alles widerlegt, die Natur hat sich mit den menschlichen Genitalien einfach geirrt! Ist viel zu viel Überflüssiges dran! Kann alles weg!Aber opjepaas, bitte anschnallen, es kommt noch härter:
ZitatStudies on women from Somalia and Sudan where the most extensive form of circumcision known as Infibulation oder "Pharaonic Circumcision" is performed show that women who have undergone such procedures have the same ability to experience sexual pleasure and orgasm as Western women who have not undergone the procedure.
Völlig harmlos! Also müssen wir die "Pharaonische Beschneidung" von kleinen Mädchen in Deutschland doch auch zulassen, sonst unterdrücken wir doch etwas Identitätsstiftendes, eine gewachsene Kultur! Der §226a StGB muss sofort gestrichen werden! Widerlicher Anti-Afrikanischer Rassismus und Neo-Kolonialismus!
Was hat uns Waris Dirie doch an der Nase herumgeführt!
Sollte neuerdings gegen Desinformation und Fake News nicht verstärkt vorgegangen werden?
Das einzige, was an diesem seltsamen Geschreibsel stimmt ist das mit dem eklatanten und bizarren zweierlei Mass bezüglich der Genitalverstümmelung von weiblichen und männlichen Kindern.
Die rote Linie, die der §226a StGB und der §1631d BGB zwischen Mädchen- und Jungengenitalverstümmelung zu ziehen versucht ist schizophren.
Das Buch gibt es gebunden für schlappe 175,50€ bei Amazon. Also koofen!

Bei Fae Chubin handelt es sich möglicherweise um eine Professorin an der Universität Tampa, Florida:
https://www.ut.edu/directory/chubin-fae
Den Text von Fae Chubin kann man evtl. bei Google Books lesen:
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Nach dem Bericht des UN-Sonderberichterstatters für Folter und andere grausame, unmenschliche oder erniedrigende Behandlung oder Strafe, Juan E. Méndez, ist jede Zwangsbehandlung, die nicht der Abwendung eines akuten lebensbedrohlichen Zustands dient, untersagt, und zwar unabhängig davon, ob der Betroffene einwilligungsfähig ist oder nicht
ZitatIm Bericht heißt es, dass medizinische Zwangsbehandlungen, die irreversible Schäden hervorrufen, als grobe Misshandlung oder Folter eingestuft werden können, wenn damit kein therapeutischer Zweck verbunden ist...
Dem kann man nur zustimmen. Die Frage ist nur, warum das bei der Vorhautamputation bei gesunden Jungen auf einmal nicht gelten soll.
Sie ist eine Zwangsbehandlungen, die nicht der Abwendung eines akuten lebensbedrohlichen Zustands dient.
Und sie dient keinem therapeutischer Zweck und ruft irreversible Schäden hervor. -
Zitat
Most children were circumcised as neonates (49, 86.0%). The commonest complications were urethral injuries including urethra-cutaneous fistulas (13, 22.8%), avulsion of ventral penile tissue (11, 19.3%) and meatal stenosis (6, 10.5%).
Und wozu dieser Quatsch?
ZitatThe commonest repair technique used was a tubularised urethroplasty in 18 (31.6%) with a 72.2% success rate.
Und die 28% Misserfolge?
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Hallo Thomas,
meine Meinung; Wenn Frauen ihre Zuneigung davon abhängig machen:
- vom Vorhandensein einer Vorhaut
oder
- vom Nichtvorhandensein einer Vorhautlieben sie einen nicht wirklich und sind die eigene Liebe nicht wert. Solchen Frauen sollte man nicht nachtrauern.
Sag mal, warum wurdest du eigentlich mit 21 beschnitten? Hattest du Probleme mit deinem Penis?
dass sie keinen beschnittenen Mann möchte
hat jene Frau dich einfach so gefragt, ob du beschnitten bist? Oder hat sie das beim ersten Sex gesehen?
Jetzt bin ich aber neugierig, was ist das für ein Link?
Da bin ich auch gespannt. "ungesund", das hört sich nach Reichsbürgern, Querdenkern, Neo-Nazis oder Aluhüten an. So etwas habe ich noch nie gehört oder gelesen.
Was wohl stimmt ist, dass manche Frauen Sex mit Vorhaut angenehmer empfinden, weil es weniger Friktion gibt. Da hilft vmtl. Gleitcreme. Wo es Liebe und Verständnis gibt, da gibt es einen Weg.
Dass ein vorhautloser Penis "unhygienisch" sei ist bizarr. Ein gepflegter, gewaschener Penis ist hygienisch ob mit oder ohne Vorhaut. Es sei denn, man hätte eine Geschlechtskrankheit. Dann muss man zum Arzt.
Aber falls du auf Frauen stehst, die aus "spirituellen" Gründen vorhautlose Penisse ablehnen und bizarren Vorstellungen anhängen, dann hast du ein Problem und an dem solltest du arbeiten.
Es gilt noch immer: "auf jeden Topf passt ein Deckel"
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Von einem kann man wohl mit ein Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausgehen:
Wenn es mal mit einer "Reparatur" nicht klappt (falls man das im obigen Beispiel überhaupt unter "geklappt" verbucht) wird darüber garantiert keine Veröffentlichung in einer Fachzeitschrift erscheinen - und auch sonst wo nicht.
Veröffentlicht werden nur die vermeintlichen Erfolgserlebnisse "Eichel/Penis konnte wieder drangewurstelt werden. Schafthaut konnte von irgendwo transplantiert werden, usw..." -
Zitat von Iranbomy
Viele jüdische Familien empfinden die gesetzliche Regulierung als Einschränkung ihrer religiösen Praxis...
Wie kommt Iranbomy dazu, für "viele jüdische Familien" zu sprechen? Ist er Jude? Oder haben sich viele jüdische Mandanten bei ihm über die Rechtslage beschwert?
Iranbomy scheint sich doch hauptsächlich mit dem Islam zu beschäftigen, er hielt an der Uni Vorlesungen über islamisches Recht. Auf seiner Webseite findet man:
ZitatRechtsanwalt iranisches Recht
Rechtsanwalt iranisches Familienrecht
Rechtsanwalt islamisches Scheidungsrecht
Rechtsanwalt Morgengabe-, Brautgaberecht
Rechtsanwalt iranisches ErbrechtWie kommt er zu der Aussage? Der Zentralrat hatte Schnarrenberger doch gelobt! Und der "Feinschliff" wurde dann ja auch noch schnell nachgereicht.
In der "Jewish Voice from Germany" jubilierte ein Lorenz Schulz:
ZitatThen, what about anesthetics? No strict rule (“im Einzelfall geboten”). And the professionality of the circumcisor? In the first six months of the child, no strict requirement of a doctor.
Tiefer runter geht doch gar nicht mehr!
Was für eine religiöse Praxis meint Iranbomy nur?
Meint er das unhygienische und hochgefährliche (Herpes) Absaugen des Blutes vom frisch verstümmelten Penis des Babys mit dem Mund des Verstümmlers?
Was von manchen Ultra-Orthodoxen als unabdingbar angesehen wird, weil das immer so was und am Ritual nichts geändert werden darf?
Was auch in Deutschland stattfindet wo es aber keinerlei Strafverfolgung gibt?
Nicht mal das ist verboten. Es ist nicht explizit im Gesetz verboten und im Gesetzentwurf der Bundesregierung ist das auf 19 Din A4-Seiten mit keiner Zeile erwähnt. War wohl zu peinlich.Man könnte natürlich argumentieren, es sei implizit durch die Formulierung "nach den Regeln der ärztlichen Kunst" verboten.
Dann muss man sich aber auch mit der Vergewaltigung dieses Begriffs im Gesetz auseinandersetzen,Natürlich ist eine Amputation ohne medizinische Indikation und ohne Einwilligung des Betroffenen von vorne herein gegen die Regeln der ärztlichen Kunst, denn sie ist keine Heilbehandlung und der Betroffene ist zu jung, um in die immer vorhandenen Risiken einzuwilligen.
Mit den Regeln der ärztlichen Kunst ist auch keine blutige Operation auf einem Küchentisch, Wohnzimmertisch, mit -zig umstehenden Zuschauern, ohne Mundschutz, ohne Latexhandschuhe und ohne fachgerechte Anästhesie, wie sie laufend stattfinden vereinbar.
Und kein Hahn kräht danach. "Wo kein Kläger, da kein Richter". Und kein Staatsanwalt möchte sich da die Finger verbrennen und so gescholten werden wie das Kölner LG.
Worüber also beschweren sich die angeblich vielen jüdischen Familien?Die Justiz ist so "kulturell-verständnisvoll" - nicht gegenüber den Opfern, den Jungen, sondern gegenüber den Erwachsenen - dass selbst, wenn bei einer Baby-Verstümmelung etwas lebensgefährlich schief geht - das Verfahren eingestellt wird!
ZitatDass die Sache schiefgegangen sei, argumentierte Hiebl weiter, sei ein Unglücksfall gewesen.
Ein Angriff mit einem Messer auf ein wehrloses Kind ist schon mal kein "Unglücksfall". Dann sind auch alle folgenden Komplikationen kein Unglücksfall. Das Risiko wird bewusst in Kauf genommen. Allerdings nicht von dem, der es ausbaden muss.
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"Die da oben" machen eben, was sie wollen. Was in Hinterzimmern ausgekugelt wird, wird dann im Parlament durchgedrückt. Welcher Abgeordnete möchte schon seinen Listenplatz riskieren?
Das Rechtsempfinden der großen Mehrheit interessiert da nicht. Dafür müssen kleine Jungen bluten.Kein Wunder, dass die Politik- und Demokratieverdrossenheit immer mehr zunimmt, Und das ist eine gefährliche Entwicklung!
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Richtig: Wie der Bundestag ein skandalöses Gesetz fabrizierte
Die Suche nach medizinischem Personal, das bereit ist, Beschneidungen im Einklang mit den gesetzlichen Vorgaben durchzuführen, gestaltet sich schwierig
Wie ist das denn zu verstehen? Die "Beschneidungsspezialisten" gibt es doch heute zu Hauf!. Da braucht man nur mal zu googeln. Welche gesetzlichen Vorgaben sind denn gemeint? Die Vorgaben sind doch Pillepalle.ZitatDas Urteil des Landgerichts Köln und die Debatten darüber wurden auch von Muslimen als Signal gewertet, dass ihre religiösen Praktiken in Deutschland nicht ausreichend respektiert werden
Aber auf das Urteil hat doch der deutsche Bundestag doch subito kniefälligst reagiert! Respektiert? Respektlos gegenüber den Rechten von Kindern.
Mal wieder so ein Griff in die eristische Kiste. Zur Ablenkung von einer Praktik auf alle erweitern. Es geht nicht darum, ob Menschen fünfmal am Tag gen Mekka beten oder kein Schweinefleisch oder keine Blutwurst essen. Gerne!
Warum sollte man Respekt davor haben, dass Kindern weh getan wird, dass ihnen Angst gemacht wird, dass ihnen für immer ein sensibler, funktionaler, sinnvoller Teil ihres Körpers geraubt wird - ausgerechnet auch noch an ihren Genitalien? Warum sollte man Respekt vor einer irrationalen Gewalthandlung gegenüber wehrlosen Kindern haben?
ZitatViele jüdische Familien empfinden die gesetzliche Regulierung als Einschränkung ihrer religiösen Praxis...
"Viele" - weasel word. Wie viele sind es denn? Hat Dr. Dr. Seyed Shahram Iranbomy da wenigstens eine repräsentative Umfrage zur Hand?Das Gesetz ist doch windelweich. Es sieht keinerlei staatliche Überwachung vor, z.B. der Qualifikation der Verstümmler. Es baut auf das Motto: "Wo kein Kläger, da kein Richter".
Eine "im Einzelfall angemessene" Schmerzbehandlung kann eben auch ein paar Tropfen Rotwein danach sein, wenn eben das als "religiös angemessen" empfunden wird." das Recht, ...einzuwilligen, wenn diese nach den Regeln der ärztlichen Kunst durchgeführt werden soll."
Allein der Ausdruck "einzuwilligen" ist manipulativ. Die Eltern (oder der alleinerziehende Elternteil) willigen nicht ein, er/sie veranlassen.
"soll". Ob die Zirkumzision nach den Regeln der ärztlichen Kunst durchgeführt wurde ist gar nicht relevant, allein, ob sie das angeblich werden sollte. Und das kann man hinterher regelmäßig problemlos behaupten, überprüfen lässt sich das so gut wie nie.
Im Übrigen ist eine Operation ohne medizinische Indikation und ohne Einwilligung des Betroffenen per se gegen die Regeln der ärztlichen Kunst. Arzt ist ein Heilberuf, kein Kaputtmach-Beruf. Primum non nocere!ZitatInsbesondere angesichts der historischen Verantwortung Deutschlands gegenüber dem jüdischen Volk.
Dass jeder laut Grundgesetz ein Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit hat ist doch gerade eine logische Reaktion auf die furchtbaren Verbrechen der Nazi-Zeit.
Die Verantwortung Deutschlands ist gegenüber alle Menschen in Deutschland, allen Kindern, auch Jungen.Auf der Webseite von Iranbomy:
ZitatTOLERANZ FÖRDERN – KOMPETENZ STÄRKEN
und Diskriminierung deutschlandweit zu bekämpfen, gehört zu unserer Aufgabe
Sehr schön!
Toleranz? Toleranz gegenüber kleinen Jungen? Gegenüber ihrem gesunden, unversehrten Körper? Gegenüber ihrem natürlichen Genital? Toleranz gegenüber der Vorhaut?
Diskriminierung bekämpfen? Na, dann mal ran!
§226a StGB, §1631d BGB, einmal "weiblich", einmal "männlich". Geschlechtliche Diskriminierung in Reinform. Alle Kinder haben ein Recht darauf, dass ihre Genitalien in Frieden gelassen werden!ZitatEin zentraler Kritikpunkt an der deutschen Justiz ist ihre Neigung, religiöse Praktiken aus einer säkularen und westlich-medizinischen Perspektive zu bewerten. Diese Haltung führt oft dazu, dass kulturelle und religiöse Traditionen als antiquiert oder sogar schädlich eingestuft werden, ohne deren tiefere spirituelle Bedeutung zu verstehen
Ja, genau! Das sieht man ja besonders am §226a StGB, gell? Wie verständnislos gegenüber einer kulturellen Tradition und ihrer tieferen spirituellen Bedeutung!
ZitatDas größte Unrecht ist Unrecht im Namen des Rechts!
Dem kann man allerdings nur beipflichten. Bestes Beispiel ist der §1631d. -
Nicht in Ulwaluko, in North Carolina.
Gleich am Tag der Geburt lässt man die Gomco-Klemme auf den Kleinen los.
Dazu heißt es im Artikel:
ZitatGauze had been placed
overlying the penis, which appeared to be intact.
Wie bitte? Intakt?Vorsicht, unschöne Bilder:
Spoiler anzeigen
Ist aber alles völlig legal! Ist ja "nur" ein Junge!
Operation in Vollnarkose (am Tag der Geburt, ein zusätzliches Risiko) und "repariert":
Zitat...after injury repair
Spoiler anzeigen
Selbstverständlich ergießt sich der Artikel noch in das übliche Geseier: dass Genitalverstümmelung in den USA doch total üblich ist, all die "medical benefits", dass die Eltern das entscheiden müssten, dass die AAP ja auch sagt..., also unterm Strich "shit happens".
Unfreiwillig komisch:
Zitat....circumcision is an overall safe and personal decision for families
Wie, die ganze Familie wird zirkumzidiert? Papi und Mami kriegen auch gleich ihre Vorhaut abgeschnitten? Daschan Ding!
Ach nee, Papi ist ja schon lange unten ohne, und Mami denkt nicht dran.Quelle: "Surgical repair of extensive penile shaft skin injuries following neonatal circumcision"
Randy Casals *, Tyler Overholt , Steve Hodges , Marc ColacoUrology Case Reports 57 (2024) 102878
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Heute ist ja "Tag der Kinderrechte". Da wird viel Tam-tam gemacht.
Auf N3 wurde über eine Veranstaltung berichtet. Da sagte die kleine Fatima sinngemäß "Eigentlich haben Kinder ja sogar mehr Rechte als Erwachsene. Das wusste ich noch gar nicht."Liebe Fatima, die Betonung liegt auf "eigentlich". Das sieht man schon am sogenannten "bürgerlichen" Gesetzbuch. Beim §1631d. Eigentlich hat jeder das Recht auf körperliche Unversehrtheit.
Aber uneigentlich haben es nur Erwachsene und Mädchen. Jungen darf man weh tun, Jungen darf man körperlich berauben. Man darf sie zum Objekt einer Tradition machen.. -
Dass da jemand gegen die Genitalverstümmelung von Mädchen kämpft - in allen Ehren.
Aber bodenlos demagogische Vergleiche schaden der Glaubwürdigkeit.
Herr Haverkamp sollte sich auch einmal darüber Gedanken machen, dass es Genitalverstümmelung von Mädchen nur dort gibt, wo es auch Genitalverstümmelung von Jungen gibt.Da gibt es offenbar einen Zusammenhang.
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Zitat
Das Thema weibliche Genitalverstümmelung ist aber nur eines von vielen Themen, denen sich Haverkamp in seinem Leben schon gewidmet hat. Im Laufe der Jahre gibt er eine Zeitschrift zu den Themen Flucht und Asyl heraus und gründet den Flüchtlingsrat NRW, um die Rechte und den Schutz von Flüchtlingen und Asylsuchenden in Nordrhein-Westfalen zu stärken.
Na dann mal ran!
Viele Flüchtlingskinder sind hier von Genitalverstümmelung bedroht. Ganz überwiegend Jungen.
Setzt sich Haverkamp auch für deren Schutz und körperliche Unversehrtheit ein? Aber da hört man nichts. -
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Zitat von Günter Haverkamp
Der weltweit häufigsten Form der Beschneidung vom Typ 2 entspräche aus medizinischer Sicht die vollständige Entfernung des Penis und der Hoden beim Mann", verdeutlicht er die Monstrosität des Eingriffs.
Aha. Die gesamte Klitoris, als auch die 9/10, die sich im Körper befinden wird herausoperiert und die Eierstöcke auch.
Dann wären die mädchenverstümmelnden Traditionsgemeinschaften innerhalb einer Generation ausgestorben.Demagogie pur, um die Jungenverstümmelung zu verharmlosen.
Und natürlich beim MANN. Denn das ist ja typisch, dass in Deutschland erwachsene Männer ohne ihre Einwilligung ihrer Vorhaut beraubt werden.
