Glaube ich nicht, dass dieser Text unterm Strich etwas anderes wäre. Denn mit der Frage, ob oder was diese Religionen sonst nichts anderes zu bieten hätten, und der Diskussion, ob das hohl ist oder was auch immer, bleibt man auf der Ebene von Wertigkeit und Position betreffend der jeweiligen Religionszugehörigkeit. Und darüber hat jeder eine andere Meinung.
Auch über medizinische Fragen kann man trefflich streiten. Auch das würde nicht weiterführen.
Meines Erachtens ist der kleinste gemeinsame Nenner, dass Erwachsene in die Unterhose von Kindern greifen und an deren Geschlechtsteilen ihre eigenen Interessen befriedigen. Ob man dies durch "Ritualisierung" legalisiert oder gar als "Religionsausübung" labelt, ändert nichts daran, dass DRITTE ihre Geschlechtsteile herhalten müssen dafür. Und dann auch noch wehrunfähige schutzlose Kleinkinder.
Also dieser Übergriff auf den Körper anderer, diese Koppelung der eigenen Bedürfnisse (genannt "Religionsausübung") an den Körper eines anderen, das ist der kleinste gemeinsame Nenner. So lange dieser andere das nicht freiwillig entscheidet, ist das nach meinem Verständnis Unrecht. Und auch nicht durch das Elternrecht gedeckt, denn Kinder sind nicht deren "Besitz", die man für eigene Interessen "gebrauchen" kann. Auch wenn man das als angeblich "im späteren Interesse des Kindes" zu rechtfertigen versucht.
Da erübrigt sich jede andere Diskussion um Religion oder Medizin.