Beiträge von Joeye

    Harald Stücker erwähnte "Make Love" (das Buch von Ann-Marlene Henning) bereits 2012 kritisch. Eventuell ist ja auch die Film-Reihe älter?

    Beschneidung: Ignoranz und Sexismus
    http://evidentist.wordpress.com/2012/09/11/bes…z-und-sexismus/
    (Nachtrag: Sorry, sehe jetzt erst das Cato genau diese Seite bereits oben erwähnte.)

    Im Kommentarbereich meldet sich Henning selbst zu Wort:

    Zitat von Ann-Marlene Henning

    Ich distanziere mich von jeglicher Religion und deren rigide, und zum Teil stupiden Vorschriften und von Verstümmelung von Genitalien in jeglicher Form (MGM/FGM).

    In meinem Buch habe ich mich lediglich dazu geäussert, wie es später ist, wenn ein Junge schon beschnitten wurde. Es gibt schliesslich auch medizinische Gründe für Beschneidung. Und keiner von den beschnittenen Männern mit den ich gesprochen oder geschlafen habe, haben irgendwelche Beschwerden geäussert.

    Auf ihrem Doch.noch-Blog ging Henning erst in diesem Jahr auf das Thema Beschneidung ein:
    http://doch-noch.de/linda-king-der-schwanz/

    Mit etwas Verspätung auch von mir die allerbesten Wünsche für Dein neues Lebensjahr. Bleib vor allem gesund!

    Gleichzeitig ist dies eine gute Gelegenheit, Dir von Herzen Danke zu sagen für Dein Engagement und Deine Ausdauer.
    Danke, Guy! ^^

    Zitat

    Why couldn’t Brandeis have done what Columbia University President Lee Bollinger did in September 2007, when Iranian President Mahmoud Ahmadinejad was invited to speak on campus? In interviews, statements and even his introduction, Bollinger spelled out the offensive positions that the Iranian leader had taken on issues like the Holocaust, his call for the destruction of the state of Israel and his treatment of women. And then he let Ahmadinejad speak.
    As always, the answer to offensive speech is more speech, not censorship.
    Brandeis could have avoided an embarassing episode by following Columbia’s lead.
    Silencing those with whom we disagree does nothing to further our understanding of the world.


    Brandeis students nix Islam critic Ayaan Hirsi Ali. What a pity.

    So ist es, und darum ist die Debatte ja auch mit dem Beschneidungsgesetz keineswegs zu Ende ...

    Zitat

    xavierdrouin, toronto
    "Emotional and unscientific" though it may be, I still would have liked to have been left with the penis I was born with.


    I fully subscribe to that!

    The only one to be disregarded here is Mr. Brian J. Morris himself.

    Ja, in Punkto aufgezwungene Genitalbeschneidung haben Bosbach und Edathy noch eine gemeinsame Vorstellung von "gesunder", "angemessener", ja "kindeswohldienlicher" Verfügungsgewalt Erwachsener über kindliche Genitalien - beide haben daher am 12.12.2012 mit JA gestimmt.

    Es ist schier unglaublich: Das tatsächliche Abschneiden von 50 % der Haut des kindlichen Penis - mit all seinen unmittelbaren Risiken, Schmerzen und lebenslangen Konsequenzen - ist nach der Mehrheit unserer Politiker weniger moralisch verwerflich als das schiere lüsterne Betrachten des kindlichen Penis.

    An Bosbach und alle anderen sich nun echauffierenden Politiker - nehmen Sie zur Kenntnis: Ich hätte lieber als 7jähriger nackt vor Herrn Edathy Cowboy und Indianer gespielt als mir mein Genital so zurichten zu lassen wie es tatsächlich geschehen ist. Auch wenn ich als Kind natürlich am liebsten ganz ohne eine wie auch immer geartete Verletzung meines Intimbereichs ausgekommen wäre. Aber das ist bei Euch Politikern ja anscheinend nicht vorgesehen.

    Wer intakt und ohne intime Grenzverletzungen das Erwachsenenalter erreicht, darf seinen Eltern auf Knien danken – aber nicht unseren Politikern, Kirchen und Religionsgemeinschaften oder Herrn Hilgers und seinem Kinderschutzbund.

    ... oder: Wenn das Ergebnis schon zu Beginn feststeht (Hervorhebungen von mir)

    Zitat

    Einleitung: Anlass für die wissenschaftliche Auseinandersetzung war die Anklage eines Religionslehrers der Jüdischen Gemeinde Berlin vor dem AG Tiergarten im Jahre 2008 wegen fahrlässiger Körperverletzung, der eine rituelle jüdische Beschneidung vorgenommen hatte. [...]

    Methodik: Von Oktober 2010 bis Oktober 2012 wurde bei „Pubmed“, in der Cochrane Library und bei „Google Scholar“ nach medizinischen Studien zu Komplikationen bei Knabenbeschneidungen im Neugeborenen-, Säuglings- und Kindesalter gesucht. Zur Herleitung des juristischen Ergebnisses wurden Urteile, Monographien und Kommentare herangezogen. Ergänzend wurden Gespräche mit Interessenvertretern der einzelnen Glaubensrichtungen und Fachleuten auf dem Gebiet der Religionswissenschaft und Religionsfreiheit geführt.

    http://d-nb.info/1047097362/34

    Dabei sollten wir fairer Weise die Möglichkeit zugestehen, dass die grüne Jugend die Kontroverse intern zulässt und deshalb keine gemeinsame Erklärung zu dem Thema abgeben kann.


    OB das Thema intern zur Diskussion überhaupt zugelassen war und ist, wissen wir nicht. Ich befürchte eher nicht, lasse mich aber gerne anhand von Protokollen eines Besseren belehren.

    Man muss sich vor Augen halten, um wen es hier geht: Es geht nicht um 2, 3 Schüler, die ein kritisches Referat zum Thema hätten vorbereiten und sich damit exponieren wollen. Es geht um über 400 Teilnehmer eines Kongresses der Nachwuchsorganisation einer deutschen Partei, die bereits einmal Regierungsverantwortung hatte und sicher wieder haben möchte. Es geht um junge politisch aktive Menschen, die selber vor noch nicht allzu langer Zeit ihre Sexualität entdeckt haben, und für die Selbstbestimmung auch in sexuellen Belangen sicher eine besondere Bedeutung haben dürfte. Es geht um angehende Politiker, die künftig mit ihrem Handeln und ihren Entscheidungen unsere Gesellschaft einmal mitprägen oder uns sogar regieren wollen.

    Und diese haben NICHTS zum Thema der aufgezwungenen männlichen Genitalbeschneidung zu sagen? Noch nicht einmal, dass es einer weiteren Diskussion und Auseinandersetzung mit diesem Thema bedarf?

    Mir graut ja ohnehin mittlerweile vor den Grünen, aber mit dieser grünen Jugend ganz besonders. Was sollen das für angepasste, stromlinienförmige Politiker werden, die sich offensichtlich weigern, selbstständig von der Tapete bis zur Wand zu denken. Das sind lediglich die künftigen Roths, Becks, Koenigs und Montags. Und sonst nichts.

    Die für die Europaratsversammlung am kommenden Dienstag (28. Januar) bedeutsame Petition

    Stand by your stance against circumcision
    http://www.change.org/petitions/parl…st-circumcision

    wurde bislang von ca. 2.500 Unterstützern gezeichnet. Unter den letzten 411 Unterzeichnern (mehr sind leider nicht einsehbar) waren 35 aus Deutschland, aber sage und schreibe 147 aus Dänemark (mehr als 35%). Ich beobachte die auffallend hohe relative Beteiligung aus Dänemark speziell bei dieser Petition schon seit einiger Zeit (sie ist also nicht nur dem Zufallsmoment bei der Stichprobenwahl geschuldet), und ich muss gestehen, sie beeindruckt mich positiv. Es passt ja auch zu den jüngsten Nachrichten, die uns aus Dänemark erreichen.

    Das Ausgangsthema dieses Threads halte ich wie gesagt für überaus interessant: Warum ist die Bereitschaft in Deutschland offenbar deutlich geringer, in Sachen Beschneidung z.B. über Petitionen politischen Druck auszuüben? Man kann durchaus kontrovers darüber diskutieren, ob es daran liegt, dass den Deutschen dieses Thema nicht wichtig ist. Und dass hier grundsätzlich Petitionen nicht funktionieren würden, kann man angesichts des Erfolges der Contra-Lanz Petition aber auch der Contra-Regenbogen-Petition nicht behaupten.

    Deutlich besser sieht es dann auch bei der Petition zur Unterstützung von Elinor aus - der israelischen Mutter, die sich weigerte, ihren Sohn beschneiden zu lassen und darum von einem Rabbinergericht zu einer Geldstrafe verurteilt wurde:

    Support Mother Who Resists Court Order to Circumcise Son
    http://www.thepetitionsite.com/471/926/988/su…-circumcise-son

    Diese wurde bislang von 35.000 Unterstützern gezeichnet. Unter den letzten 6.254 Unterzeichnern waren immerhin 285 aus Deutschland. Unter den europäischen Ländern ist hier das Vereinigte Königreich mit 666 Unterzeichnern am stärksten vertreten, auch Spanien ist mit 385 Unterzeichnern dabei. Die nordischen Ländern erreichen allenfalls zusammen ungefähr so viele Unterzeichner wie Deutschland (Schweden 104, Norwegen 48, Finnland 46, Dänemark 35).

    Ich hatte, als ich heute morgen von der Petition gegen Lanz las, exakt denselben Gedanken wie Selbstbestimmung.

    Das soll ja mitnichten heissen, dass die Kritik am Gebahren von Lanz Pipifax ist. Aber dennoch halte ich die Frage für vollkommen berechtigt, warum die eine Petition innerhalb kürzester Zeit 130.000 Unterschriften bekommt und die andere auch nach Wochen nur ein paar Tausend. Und die möglichen Erklärungen, die Selbstbestimmung in Post 4 anführt, würde ich auch so annehmen. Insbesondere Gedanken wie: "Das machen andere mit ihren Kindern, wir machen das ohnehin nicht. Betrifft uns also nicht."

    Viele Deutsche haben nicht realisiert, dass männlicher Nachwuchs aus beliebigen Gründen beschnitten werden darf, und nicht nur aus religiösen. Das ist ja auch Teil der medialen Irreführung - stets wurde und wird getitelt "Religiöse Beschneidungen bleiben erlaubt!" Und viele haben bis heute auch nicht verstanden, welche negativen Konsequenzen Beschneidung hat. Da ist noch sehr viel Aufklärungsarbeit zu leisten.

    Demgegenüber ist die "Causa Lanz" wohl offensichtlicher und betrifft viel mehr Menschen unmittelbarer.

    Zunächst einmal auch von mir besten Dank für Ihre Klarstellung.

    Weguer hat Ihnen schon erläutert, warum wir hier nicht mit unserem Klarnamen auftreten. Dem habe ich nichts hinzuzufügen.

    Dass Forschungsergebnisse zu schädlichen Zwecken missbraucht werden können, ist ja nicht neu. Im Zuge der Beschneidungsdebatte wurde deutlich, dass genau dies auch mit den entsprechenden Untersuchungen zur nicht-pharmakologischen Schmerzbekämpfung oder dem Einsatz von topischen, nur mäßig schmerzstillenden Wirkstoffen bei der Beschneidung von Neugeborenen der Fall ist.

    Ich bin der Meinung, dass es auch für Wissenschaftler eine ethische Verpflichtung darstellt, sich früh und in aller Deutlichkeit von solchen Missbrauchsversuchen zu distanzieren und auch ggf. Verzerrungen oder missbräuchliche Auslegungen der eigenen Ergebnisse richtigzustellen.

    Mein persönlicher Eindruck ist, dass dies nun erst erfolgte, nachdem Frau Pabst noch einmal ausdrücklich auf den Missbrauch hingewiesen hat.
    Noch in Ihrer Replik auf den Leserbrief von Frau Pabst schrieben Sie:

    Zitat

    Es scheint offenbar ein generelles Anliegen der Kollegin zu sein, darauf hinzuweisen, dass sie für bestimmte, religiös motivierte Praktiken wie die Neugeborenenzirkumzision durch Mohelim, eine adäquate Analgesie bzw. Anästhesie fordert.


    Mit Verlaub, aber das klingt ein wenig so, als sei das zwar das Anliegen der Kollegin, aber nicht Ihr (Dr. Jost Kaufmanns) Anliegen, obwohl es das eben aufgrund der oben erwähnten ethischen Verpflichtung m.E. sehr wohl sein sollte. Ich bin froh, dass Sie diesem Eindruck nun hier entgegengetreten sind und sich von der missbräuchlichen Verwendung der Forschungsergebnisse distanzieren. Dafür nochmals meinen besten Dank!

    Lieber werner,

    das ...

    Zumindest fragen wird man sich dürfen, warum man in unseren Kindergärten infolge der sexuellen Missbrauchsfälle seit Jahren die Kampgne "Mein Körper gehört mir" fährt und die Kinder dazu befähigt, "Nein!" zu sagen. Diese Bemühungen werden durch den Kika-Film nicht nur in ihr Gegenteil verkehrt, sondern diese Verkehrung wird auch noch beschönigt.
    In diesem Forum ist - völlig zu Recht - von "Täter-Opfer-Kreisläufen" und der "Identifikation mit dem Aggressor" schon oft die Rede gewesen. Genau dieses wird mit dem Film transportiert.
    Letztlich in dieselbe Richtung geht der Umgang mit der von Selbstbestimmung so zutreffend entlarvten "Interaktivität": kritische Stimmen werden mit Worthülsen abgebügelt, "Interaktivität" findet ausschliesslich unter den Befürwortern statt. Der Rest ist Schweigen.
    Kika transportiert hier einen Umgang mit Kindern, der genauso hinter die erreichten Ziele zurückfällt wie das Beschneidungsgesetz hinter das Prügelverbot.


    ... ist so exzellent formuliert, dass es – so hoffe ich – in einem Brief an KiKa, Intendanz von ARD/ZDF, Programmaufsicht etc. steht. Falls nicht, bitte unbedingt nachholen. Ich werde auch noch schreiben und diese Punkte aufgreifen. :thumbup:

    In die Expertenrunde hätte (u.a.) eben auch ein Psychologe wie Prof. Franz gehört, der den erwachsenen unbedarften Zuschauern mal erläutert, was Eltern dazu bringt, einem geliebten Kind diese Schmerzen zufügen zu lassen, es gesundheitlichen Risiken auszusetzen (bis hin möglicherweise zum Tod) und sein sexuelles Empfinden für den Rest des Lebens zu verändern (oder in seltenen Fällen sogar zu zerstören).

    Und in dem für Kinder aufbereiteten Chat hätten sie in der Tat unbedingt erfahren müssen, dass hierzulande Jungen das Recht auf einen eigenen Willen haben, und die "Teilnahme" an dieser Feier verweigern können. Und zwar ganz sicher einmal an dem Teil des Festes, wo es darum geht, ihnen Schmerzen zu bereiten und was vom Penis abzuschneiden.

    Meine obige Anmerkung zur inhaltlichen Gliederung galt insbesondere dem "Fall Schweiger". Der - so meine ich - verdient eben auch abseits der Diskussion um die KiKa Sendung spezielle Beachtung. Insbesondere eben auch wegen der Fundstücke von werner (Kids & Co Interview) und Sokrates (älterer Phimose-Info Beitrag).

    Die unhaltbaren Äußerungen Schweigers im Webtalk zusammen mit dem von werner gefundenen Traktat würden m.E. einen eigenen Thread für Schweiger rechtfertigen. Offensichtlich handelt es sich beim "Kleinen Schnitt mit grosser Wirkung" um eine Veröffentlichung im Familienmagazin "Kids und Co" des Cala-Verlages. Ich würde mir wünschen, dass Kids und Co. die antiquierten Vorstellungen des Herrn Professor anhand der modernen Empfehlungen beispielsweise des Verbandes der Kinder und Jugendärzte BVJK richtigstellt.

    Aber man kann natürlich dann bei Bedarf einen neuen Thread speziell für ihn eröffnen und ggf. hierhin zurückverweisen.

    Danke für die Korrektur, Weguer! Ich muss immer wieder staunen, was möglich ist, und habe darüber wohl jedes Zeitgefühl verloren.
    Und ja: Der Film ist klasse! Offen, ehrlich, unverblümt, direkt, und ohne Tabus ... :thumbup:
    Ein richtiger Ausgleich zu der Gehirnwäsche, die wir heute auf KiKa erleben mussten.

    Was Smegma ist weiß ich recht gut (über 8 Jahre Tätigkeit in der Urologie). Da hab ich auch Smegma "extra old" erlebt.

    Bitte nimm's mir nicht übel, aber ein wenig "déformation professionnelle" scheint mir bei Dir schon vorhanden zu sein. Es mag auch durchaus vorkommen, dass ein Patient mit unsauberem Anus zum Arzt geht (0 Jahre Tätigkeit in der Proktologie, aber hätte ich die, könnte ich hier sicher genau das berichten). Dennoch plädiere ich nicht für den prophylaktischen Anus Praeter, nur weil die Stomabeutel so viel hygienischer sind.

    Oder anders ausgedrückt: Wer Probleme mit der Körperhygiene hat, der hat die in der Regel auch an anderen Stellen und das völlig unabhängig vom Beschneidungsstatus. Also mache Dir bitte wegen des Smegmas keine Sorgen. Deiner wiederhergestellten Vorhaut wird übrigens das "Ridged Band" fehlen, das lässt sich nämlich nicht wiederherstellen. Daher gehe ich davon aus, dass ein Verschiebewiderstand geringer als bei der intakten Vorhaut sein sollte und ausserdem wird sie nicht so eng anliegen. Reinigung sollte also kein Problem sein.

    Bitte schau mal hier ab Minute 8:21, da bekommst Du eine wiederhergestellte Vorhaut im Grossformat demonstriert:
    Penn & Teller - Bullshit - Circumcision
    http://www.youtube.com/watch?v=TY5g4fFhxWA

    Und ab 26:44 geht's um Smegma. Keine Angst: Es wird kein deja vu aus Deiner Urologiezeit.

    Sorry wenn ich etwas schlecht gelaunt rüberkomme, ist nicht bös' gemeint. Bitte ggf. bei KiKa beschweren :)

    Nachtrag: Als schwuler Mann bin ich durchaus auch schon in 'freier Wildbahn' Smegma begegnet. Und das "Problem" ist wirklich so lächerlich klein, dass ich es 10 x gegen eine Vorhaut eintauschen würde.

    Just for the records: Im Chat Protokoll, das R2D2 dankenswerterweise oben zum Download zur Verfügung gestellt hat, sind alle bis auf zwei meiner Statements enthalten:

    Zitat von Die fehlenden Statements:


    1.) Ich hatte gebeten, man möge Prof. Schweiger fragen, warum in Skandinavien weitaus weniger beschnitten wird als in Deutschland.
    2.) Nachdem er diesen ganzen Hokuspokus mit Peniskrebs, HPV und HIV vom Stapel gelassen hatte: Wie schafft es Finnland bei extrem niedrigen Beschneidungsraten sehr niedrige Gebärmutterhalskrebsraten zu haben? Und warum ist es in Mali genau umkekehrt: sehr hohe Gebärmutterhalskrebsraten bei hohen Beschneidungsraten.


    Beide Fragen wurden offensichtlich vom Moderator unterschlagen (also nicht nur nicht gestellt, sondern waren auch für die anderen Chat-Teilnehmer nicht sichbar).

    Die unhaltbaren Äußerungen Schweigers im Webtalk zusammen mit dem von werner gefundenen Traktat würden m.E. einen eigenen Thread für Schweiger rechtfertigen. Offensichtlich handelt es sich beim "Kleinen Schnitt mit grosser Wirkung" um eine Veröffentlichung im Familienmagazin "Kids und Co" des Cala-Verlages. Ich würde mir wünschen, dass Kids und Co. die antiquierten Vorstellungen des Herrn Professor anhand der modernen Empfehlungen beispielsweise des Verbandes der Kinder und Jugendärzte BVJK richtigstellt.

    Was meint Ihr?

    Just for the records: Im Chat Protokoll, das R2D2 dankenswerterweise oben zum Download zur Verfügung gestellt hat, sind alle bis auf zwei meiner Statements enthalten:

    Zitat von Die fehlenden Statements:


    1.) Ich hatte gebeten, man möge Prof. Schweiger fragen, warum in Skandinavien weitaus weniger beschnitten wird als in Deutschland.
    2.) Nachdem er diesen ganzen Hokuspokus mit Peniskrebs, HPV und HIV vom Stapel gelassen hatte: Wie schafft es Finnland bei extrem niedrigen Beschneidungsraten sehr niedrige Gebärmutterhalskrebsraten zu haben? Und warum ist es in Mali genau umkekehrt: sehr hohe Gebärmutterhalskrebsraten bei hohen Beschneidungsraten.


    Beide Fragen wurden offensichtlich vom Moderator unterschlagen (also nicht nur nicht gestellt, sondern waren auch für die anderen Chat-Teilnehmer nicht sichbar).

    Die unhaltbaren Äußerungen Schweigers im Webtalk zusammen mit dem von werner gefundenen Traktat würden m.E. einen eigenen Thread für Schweiger rechtfertigen. Offensichtlich handelt es sich beim "Kleinen Schnitt mit grosser Wirkung" um eine Veröffentlichung im Familienmagazin "Kids und Co" des Cala-Verlages. Ich würde mir wünschen, dass Kids und Co. die antiquierten Vorstellungen des Herrn Professor anhand der modernen Empfehlungen beispielsweise des Verbandes der Kinder und Jugendärzte BVJK richtigstellt.

    Was meint Ihr?

    Boah Leute das ist SO DERB KRASS, was die da in diesem Webtalk zusammenlabern, ich halte das nicht aus. Schmerzgrenze erreicht. Ich lasse mich ja wirklich auf sehr viele Diskussionen ein und bin dabei in der Regel wirklich geduldig, freundlich und verständnisvoll. Ich nehme Unwissen, Vorurteile und Bagatellisierungen erst einmal so, wie's kommt und kläre sachlich und fundiert auf. Aber DIE TRUPPE geht gar nicht!


    Maria, Du sprichtst mir aus der Seele. Habe mich auch ausgeklinkt.

    Prof. Jörg Schweiger, Urologe am Katholischen Krankenhaus „St. Johann Nepomuk” in Erfurt ist ein typischer verharmlosender Vertreter seiner verstümmelnden Zunft. Mit der Aussage eines Zuschauers konfrontiert, der seine Beschneidung Zeit seines Lebens gehasst hat, konnte er keinen gescheiten Satz rausbringen: "Ich bin Chirurg, kein Psychiater ... das ist aber übertrieben dramatisierend ... 30 % der männlichen Bevölkerung sind zufrieden mit ihrem Beschnittensein ... ich weiss nicht was da schief gelaufen ist bei diesem Zuschauer ..."

    Na, da hat man doch die richtigen "Experten" ausgesucht, wunderbar (Pino)

    Boah Leute das ist SO DERB KRASS, was die da in diesem Webtalk zusammenlabern, ich halte das nicht aus. Schmerzgrenze erreicht. Ich lasse mich ja wirklich auf sehr viele Diskussionen ein und bin dabei in der Regel wirklich geduldig, freundlich und verständnisvoll. Ich nehme Unwissen, Vorurteile und Bagatellisierungen erst einmal so, wie's kommt und kläre sachlich und fundiert auf. Aber DIE TRUPPE geht gar nicht!


    Maria, Du sprichtst mir aus der Seele. Habe mich auch ausgeklinkt.

    Prof. Jörg Schweiger, Urologe am Katholischen Krankenhaus „St. Johann Nepomuk” in Erfurt ist ein typischer verharmlosender Vertreter seiner verstümmelnden Zunft. Mit der Aussage eines Zuschauers konfrontiert, der seine Beschneidung Zeit seines Lebens gehasst hat, konnte er keinen gescheiten Satz rausbringen: "Ich bin Chirurg, kein Psychiater ... das ist aber übertrieben dramatisierend ... 30 % der männlichen Bevölkerung sind zufrieden mit ihrem Beschnittensein ... ich weiss nicht was da schief gelaufen ist bei diesem Zuschauer ..."

    Na, da hat man doch die richtigen "Experten" ausgesucht, wunderbar (Pino)