Posts by Manu89

    Ich würde dir empfehlen solange zu dehnen, bis alle realistischen Möglichkeiten ausgeschöpft sind. Kommt natürlich auch drauf an, wie groß der Leidensdruck aufgrund der Phimose ist.

    Danach kannst du vielleicht als erstes eine Triple Inzision ausprobieren, als sparsamstes Verfahren. Ich habe das vor zwei Jahren gemacht und es hat die Phimose zwar nicht beseitigt, aber doch geweitet. Ob das Glas jetzt "halb voll oder halb leer" ist ist sicher Ansichtssache.

    Dennoch würde ich erst dehnen. Auch bei einer kleinsten OP geht (etwas) Haut verloren und du erzeugt kleine Narben. Letztere stören mich bisher nicht und ich kann mit der verbleibenden leichten Phimose aktuell gut leben.

    Wenn OP dann zur Not auch weiter fahren und sich von einem Arzt vor Ort mitversorgen (unmittelbare OP-Nachsorge) lassen.


    Viel Erfolg!

    Hey, ich habe vor fünf Monaten Triple Inzision durchführen lassen. Bei mir war allerdings nichts vernarbt.

    Auch wenn die Enge bei mir nicht ganz beseitigt wurde, kann ich nun nach fünf Monaten sagen, dass es zumindest etwas besser geworden ist. Sex mit zurückgestreifter Vorhaut ist nun angenehmer.

    Empfehlungen kann ich natürlich keine aussprechen!

    Ich mache erst mal nichts, außer dass ich in Ruhe nach einem Arzt suche, dem man mit einer sehr sparsamen Beschneidung oder Teilbeschneidung trauen könnte.

    Die Beschneidung ist immer noch der Notplan, wenn es ohne nicht mehr geht.

    Ich hätte halt gerne einen Arzt meines Vertrauens mit dem man das ruhigen Gewissens angehen könnte, falls erforderlich.

    Deshalb hoffe ich auf aus dem Forum auf Erfahrungsberichte und gute Tips bzgl. Ärzten!

    Vielleicht erstelle ich hierzu einen separaten Theard.

    Alles weitere sende ich dir als PN.

    Hallo zusammen

    Ich möchte knapp vier Monate nach der OP noch ein (wahrscheinlich) abschließendes Statemant posten.
    Wie schon bei den vorherigen Posts angedeutet, hat mir die OP nicht geholfen. Die Phimose ist immer noch da.

    Ansonsten kann ich zum Thema eigentlich nichts mehr schreiben, außer, dass für mich unklar geblieben ist, warum es nicht funktioniert hat.

    War die Schnitttechnik suboptimal?
    Hätten die Schnitte länger sein müssen (glaube ich nicht, da sie doch relativ lang sind)?
    Hat sich der Operateur in Bezug auf die nötige Erweiterung verschätzt?

    Fragen über Fragen...

    Noch so viel. Es war trotzdem einen Versuch wert. Die OP ist keine große Sache, auch wenn die ersten Tage danach unangenehm sind.

    Hey,

    ich gebe als Betroffener auch mal meinen Senf dazu...

    Sieht nach einem typischen Schnürring aus (verengte Vorhaut klemmt bei Erektion in der Kranzfurche). Sieht bei mir sehr ähnlich aus (eher noch etwas enger). Was mir auffällt ist, dass das Bändchen auf den Fotos augenscheinlich gar nicht so stark zu spannen scheint. Aber wenn "er" bei Erektion abknickt wird es wohl so sein...

    Habe jetzt leider auch kein Geheimrezept, könnte dir aber zwei vorhautfreundliche Uros nennen, die "sparsam" beschneiden oder dies zumindest so angeben (keine eigenen Erfahrungen, Informationen aus zweiter Hand).

    Vielleicht noch der Hinweis, dass ich die Vorhaut sowohl bei der Selbstbefriedigung, als auch beim Sex einfach vorne lasse, um die unangenehme Enge in der Kranzfurche zu vermeiden (bei mir ist auch nichts mit "gleiten").
    Letzteres lässt sich auch beim Sex (bisher) zumindest oft gut umsetzten. Sprich: ein gut sitzendes Kondom plus Gleitgel. Ob sich das bei dir so umsetzen lässt, kann ich natürlich nicht beurteilen. Sorry, wenn ich mit so "banalen" Tipps um die Ecke komme, die du vielleicht schon zu Genüge ausprobiert hast. Aber manche Männer denken, dass die Vorhaut zwingend immer zurückgezogen sein muss bei SB und Sex.

    Viel Glück weiterhin!

    Kleines Update meinerseits knapp drei Monate nach der OP:

    Die Narbenproblematik hat sich zwischenzeitlich deutlich gebessert. D. h. die Narben sind flacher und elastischer. Wenn es so weitergeht: keine Probleme an dieser Front.

    Da der Arzt meinte, dass es sich noch bis zu 5 Monate nach der OP entwickelt, gebe ich zu gegebener Zeit noch ein weiteres Update.

    Hallo Flashback,

    mir geht es gut. Die OP ist bald drei Monate her. Die Narbenproblematik (siehe mein Erfahrungsbericht in anderen Beitrag) hat sich zwischenzeitlich deutlich entschärft, sei es nun wegen guter Pflege (Narbencreme und Bepanthen) oder auch durch den normalen Heilungsprozess der Haut.

    Der Arzt meint, dass es sich noch bis zu 5 Monate nach der OP entwickelt.

    Bei mir hat es aber wohl nicht gereicht, um die Verengung ganz zu beheben (meine Einschätzung). Der Arzt meinte, ich sei eigentlich der ideale Patient für eine TI. Dass es bei mir etwas wulstig geheilt sei..."da stecke man halt nicht drin."

    Um Missverständnissen vorzubeugen: Optisch ist das Ergebnis gut und völlig unauffällig.

    Bei weiteren Fragen gerne melden.

    Den Kontakt zum Arzt sende ich per PN.

    Hm, gib der Sache mal noch Wochen und Monate. Bleib dran mit Narbengel. Das Gewebe verändert sich noch 1-2 Jahre und wird elastischer, bin ich mir sicher.

    Ansonsten, hast du es mal mit Dehnringen etc. versucht? Weil du sagst, dass du keine narbige Phimose hast, stehen die Chancen dabei gut, eine Verbesserung zu erzielen.

    Ja, hoffentlich.

    Ja, auch das. Allerdings nicht über einen längeren Zeitraum. Ich gebe mir jetzt erstmal noch etwas Zeit, bis ich nochmal einen Dehnversuch starte.

    Ich bin ja immer beeindruckt über die Erfolgsberichte übers Dehnen. Bin mir aufgrund meines eigenen Versuchs nur unsicher, ob die Erfolgsgeschichten eher die Ausnahme oder die Regel sind (bei Erwachsenen). Da müsste schon recht viel Gewebe wachsen.

    Deswegen hatte ich mich dann auch irgendwann für die "aussichtsreiche" OP entschieden ;) :FP02

    Da ich mich über (mehr) Informationen vor meiner TI gefreut hätte schreibe ich diesen Erfahrungsbericht.

    Zur Ausgangslage:

    Ich habe lange mit der Frage gequält, ob und wie ich meine angeborene relative Phimose behandeln lassen sollte.

    Diese bereitete mit nur bei einer Erektion, genauer gesagt, beim Sex, Probleme. Die Vorhaut sitzt dann fest eingeklemmt hinter der Eichel. Die Enge ist unangenehm und macht den Verkehr nicht wirklich besser.

    Sicherlich ein Problem, das einige hier kennen dürften.

    Entzündungen, Probleme bei der Hygiene, Einrisse etc. hatte ich erfreulicherweise nie!

    Die Konsultation verschiedener Urologen über die Jahre brachte immer nur das Ergebnis: Salben kann man versuchen, werden aber wahrscheinlich nichts bringen, ansonsten wurde zu einer Beschneidung geraten.

    Eine TI wurde als OP-Methode generell abgelehnt.

    Ich habe zuletzt einen Arzt gefunden, der die TI in „geeigneten Fällen“ regelmäßig und schon seit vielen Jahren durchführt. Deshalb sollte er sich damit auskennen (ansonsten hätte ich es dort nicht machen lassen).

    Der Arzt wendet die OP nach eigener Auskunft bei Patienten an, welche, wie ich, keine vernarbte Phimose haben, da eine OP in Narbengewebe wohl nicht erfolgversprechend wäre.

    Nach Ansicht des Arztes sei mein konkreter Fall aber „sehr gut“ für eine TI geeignet und ein gutes Ergebnis „sehr wahrscheinlich“.

    Ich hatte zuletzt noch nach einer Einschätzung des Risikos einer Verschlechterung durch die OP gefragt. Die Antwort war, dass dies nicht ausgeschlossen werden könnte, aber nur in „Ausnahmefällen“ vorkomme.

    Nach längerem Nachdenken habe ich mich dann entschieden, es zu „riskieren“.

    Zum Eingriff:

    Die örtliche Betäubung war überhaupt nicht schlimm.

    Der Arzt nimmt dann zunächst einige Markierungen mit einem Stift vor. Die eigentliche OP hat vielleicht 15-20 Minuten gedauert.

    Es wurden wie erwartet drei (Quer-)Schnitte von vielleicht je einem 1 cm (oder etwas weniger) an der Engstelle gesetzt und wieder vernäht. Die so entstandenen „Ecken“ werden abgeschnitten. Gewebeverlust aber minimal.

    Angekündigt wurde mir, dass ich es danach 3-4 Tage ruhig angehen sollte, 1 Woche Sportverbot, 3 Wochen Heilung insgesamt.

    Ab dem zweiten Tag nach der OP sollte die Vorhaut wieder regelmäßig zurückgezogen werden, damit es weit einheilt.

    Waschen und Duschen ab dem zweiten Tag wie immer.

    Die Wunde soll bereits jetzt mit einem Wund- und Narbengel behandelt werden, dass u. a. nach Tätowierungen, Laserbehandlungen etc. eingesetzt wird.

    Nach der OP:

    Ich hatte keine großen Schmerzen, aber ein Zuckerschlecken war es auch nicht. Ich habe schon ca. 1 Woche mehr oder minder regemäßig zu Ibuprofen gegriffen. Insgesamt kommt man da aber gut durch!

    Ich habe mich in den ersten 10 Tagen hauptsächlich zu Hause aufgehalten und war nicht wirklich gesellschaftsfähig, da ich eine normale Hose und Bewegung im größeren Umfang als unangenehm empfunden habe.

    Es wäre mit dem Zustand „Vorhaut frisch operiert“ recht unangenehm gewesen, in normaler Kleidung den ganzen Tag Alltagsgeschäften nachzugehen, zumal die Vorhaut regelmäßig auch zurückgetragen werden soll und man keine Lust darauf hat, dass die Hose an den frischen Nähten reibt.

    Das Zurückziehen der Vorhaut (Dehnung der OP-Wunde) und Erektionen sind in den ersten Tagen unangenehm. Man hat logischerweise immer Angst, dass einem „Frankensteins-Monster“ aufreißt, um es einmal humorvoll-drastisch auszudrücken. Die Gefahr bestand aber wohl objektiv nicht!

    Die Wunden wurden regelmäßig mit Bepanthen und dem Wundgel versorgt.

    Die Heilung der Wunden verlief bei mir in den Tagen nach der OP recht unterschiedlich.

    Bei zwei Wunden haben sich die Nähe nach drei, vier Tagen bereits begonnen zu lösen, was zu etwas Nachbluten geführt hatte. Die dritte Naht war auch nach 14 Tagen noch teilweise vorhanden und wurde dann aber unkompliziert gelöst.

    Die Betreuung durch den behandelnden Arzt war sehr eng und gut. Ich kann mich von daher nicht beschweren.

    Zwischenergebnis nach drei Wochen:

    Die Wunden sind verheilt, aber noch empfindlich, was wahrscheinlich zu erwarten ist.

    Was mir nun Sorgen bereitet, ist, dass die Wunden teilweise „spannen“ und einen wenig elastischen Eindruck erwecken. Hier deutet sich evtl. bereits das typische Problem mit Narbengewebe an.

    Ein spannungsfreies und schnelles Zurückstreifen der Vorheut m Ruhezustand ist zumindest in Bezug eine von drei Narben aktuell (und hoffentlich nur noch) nicht möglich.

    Nun das WICHTIGSTE überhaupt und ein Zwischenfazit:

    Die Phimose ist NICHT beseitigt. Der Schnürring ist nach wie vorhanden. Keine Verbesserung erkennbar.

    Somit war die OP für mich ein Reinfall. Man kann es leider nicht anders sagen.

    Nun hoffe ich, dass ich keine zusätzlichen Probleme mit den nun ja leider vorhandenen Narben an der Vorhaut bekomme, was sich aber leider schon andeutet (siehe oben). Ich hoffe das Beste und „arbeite“ weiter.

    Ich möchte die OP-Methode mit diesem Beitrag nicht generell schlecht machen. Dafür fehlt mir als medizinischer Laie das Fachwissen.

    Männer mit Phimose müssen für sich selbst abwägen, ob es das Risiko wert ist, die angesprochene Methode auszuprobieren.

    Mein Fall zeigt aber, dass die TI jedenfalls keine „Wunderwaffe“ ist.

    Nach Aussage des (erfahrenen) Arztes sei mein Fall quasi für eine TI ideal geeignet. Trotzdem war das Ganze nicht erfolgreich. Das ist logischerweise ernüchternd.

    So viele Männer die eine Triple Inzision machen ließen sind bislang nicht hier aufgetaucht bzw. nicht mehr aktiv. Würde mich an allgemeine Tipps zur Narbenpflege halten.

    Wie groß sind den die Narben? Haben die 3 Schnitte gereicht? Hast du noch Schmerzen?
    Wie lange hat es gedauert bis die Wunden zu waren?

    Danke für die Rückmeldung.

    Ich probiere es jetzt mit einer guten Narbensalbe.

    Ich würde sagen, zwei Naben sind so ca. 1 cm. Eine ist eher kleiner.

    Es wurden drei Schnitte vorgenommen (unten, links, rechts).

    Habe keine Schmerzen mehr. Das "Ziehen" durch die Spannung auf die teilweise unelastischen Narben macht halt keine Freude und bereitet Sorgen. Ich gehe da im Moment sehr vorsichtig damit um, was sicherlich auch ratsam ist.

    Die Wunden waren nach wenigen Tagen zu. Ich schätze, dass das bei diesem Eingriff eher selten das Problem sein dürfte.

    Um es gleich zu sagen: Die OP war kein Erfolg.

    Ich werde für alle Interessierten noch einen ausführlichen Bericht schreiben.

    Falls dann noch Fragen bestehen, gerne melden.

    Aber wahrscheinlich werde ich damit eher keine neuen Fans der TI erzeugen. Ich bin momentan auch eher keiner mehr ;)

    Hallo zusammen.

    Ich hatte vor kurzer Zeit eine Triple Inzision. Die Wunden sind zu. Es gilt jetzt, die Narben möglichst elastisch und spannungsfrei zu halten.

    Im Moment bin ich mit der Entwicklung nicht ganz zufrieden.

    Ich verwende nach Empfehlung des Arztes bereits seit dem ersten Tag nach der OP neben Bepanthen auch ein Wundgel, das u. a. nach Tätowierungen und Laserbehandlungen eingesetzt wird.

    Könnt ihr mir einen Tipp für eine gute Salbe zur Pflege des neuen Gewebes geben?

    Den Namen Kelofibrase habe ich hier schon gelesen…

    Falls es hier aktive Nutzer gibt, die eigene Erfahrungen nach einer Triple Inzision oder evtl. auch einer Teilbeschneidung (ähnliche Narbenproblematik) haben, wäre ich ebenfalls sehr an einem Erfahrungsaustausch interessiert.

    Danke im Voraus!

    Hallo.

    Ich habe vor ein paar Tagen eine TI vornehmen lassen. Ich kann bisher nicht feststellen, dass das Ergebnis optisch schlecht wäre.

    Habe 300 km Anfahrtsweg in Kauf genommen, da ich vor Ort keinen Arzt fand. Nicht toll, geht aber mit einem kooperativen Arzt.

    In meinem persönlichen Fall war es auf jeden Fall einen Versuch wert (relative Phimose im erigierten Zustand, bisher keine Vernarbung).

    Wenn der Heilungsprozess weiter fortgeschritten ist, werde ich hier mal einen Erfahrungsbericht posten.