Beiträge von R2D2
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Deshalb habe CER-Präsident Pinchas Goldschmidt, Moskaus Oberrabbiner, seine Rede beim Gala-Dinner unter das Motto gestellt, ob es auch in 20 Jahren noch Juden und jüdisches Leben in Europa geben werde. Die Konferenzteilnehmer seien sehr froh, dass Thorbjørn Jagland, der Generalsekretär des Europarates, diese Frage am Montagabend nachdrücklich bejaht und das Recht auf religiöse Beschneidung unterstützt habe.
Rabbiner Bleich verwies in diesem Zusammenhang auf das schnelle Handeln der deutschen Bundesregierung zur Herstellung von Rechtssicherheit bei religiösen Beschneidungen. Nun habe aber leider der Europarat vor Kurzem in einer Resolution die Brit Mila mit der weiblichen Genitalverstümmelung gleichgesetzt.
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In den letzten Jahren, ist die rituelle Beschneidung von Jungen und das rituelle Schlachten von Tieren in Europa in die Kritik gekommen, insbesondere durch rechtspopulistische politische Bewegungen.
Muslime und nicht die Juden sind die Hauptzielgruppe dieser Angriffe, wie Pinchas Goldschmidt, der Oberrabbiner von Moskau, am Montag in einer Rede vor fast 250 Rabbinern bei einem Dinner im Jüdischen Museum in Berlin sagte. Das europäische Judentums ist “der Kollateralschaden in dieser Anti-Muslim Offensive”, sagte er.
Offenbar hat man sich eine neue Strategie zurecht gelegt. Ist alles doch gar kein Antisemitismus, alles Rechtspopulisten die gegen Muslime hetzen.
ZitatStephan Kramer, Generalsekretär des Zentralrats der Juden in Deutschland, sagte der Agentur JTA, er “würde gerne wissen, was Jagland tun will, um die Religionsfreiheit in Europa zu schützen” – und bot seine Hilfe an.
Vermutlich weiter das Recht auf körperliche Unversehrtheit ignorieren?
ZitatRabbi Shlomo Hofmeister aus Wien, sagte der Agentur JTA, dass die Konferenz der Europäischen Rabbiner beschlossen habe, eine Website der ‘Union of Mohelim in Europa’ innerhalb weniger Tage online zu stellen. Dort sind orthodoxe Mohels (Beschneider) aufgelistet, die den strengen medizinischen Anforderungen gerecht werden.
Wollen wir mal sehen, wie "orthodox" und "strenge medizinische Anforderungen" zusammenpasst.
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Tags für den Artikel: natürlich "Anti-Semitism":
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Gerade dass der Antisemitismus in Deutschland so eng mit dem Gedenken an die Schoah verbunden sei, stehe der Auseinandersetzung mit dem heutigen Antisemitismus im Wege. Joffe erinnerte an die jüngsten Debatten etwa über Beschneidung oder das Schächten von Tieren: Als „grausame mittelalterliche Rituale“ seien diese Praktiken, die für gläubige Juden „absolute Verpflichtung“ seien, in der Debatte beschrieben worden: „Wir Juden mussten wieder einmal unsere jahrtausendealte Identität rechtfertigen.“ Wer denke, dass Beschneidung oder Schächten verboten gehöre, „der denkt antisemitisch“, so Joffe: „Und der Gedanke ist immer ein Vorläufer der Tat.“
Mal wieder meint hier jemand, er könne sich dem Zwang, sein eigenes Handeln zu rechtfertigen, durch einen Hinweis auf Identität und Tradition entledigen. Und von welcher offenbar befürchteten Tat spricht er?
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Zumindest solange es faktisch noch FGM gibt, meint zumindest dieser Autor hier. Beweis: Bei FGM, die ja muslimisch sei, würden die Behörden ja beide Augen zudrücken. Dass Muslime von einem Beschneidungsverbot ebenfalls betroffen wären, wäre also nur ein Kollateralschaden, den man nur in Kauf nimmt, um den Juden eine reinzuwürgen.
http://www.israelnationalnews.com/Articles/Article.aspx/14085
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"Bitte verfassen Sie einen sachlichen Kommentar".
Der war halt nicht sachlich, der war überaus sachlich. Das ist zuviel für die Zeit. Die können nur mit einfacher Sachlichkeit umgehen.
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Unterschwellig sind Vorurteile also immer noch präsent.
Einige wurden etwa in der Beschneidungsdebatte deutlich.
Baader: Für Juden gibt es dabei keine Diskussion. Die Bar-Mizwa ist ein religiöses Gebot. Das würden wir machen, was auch immer die Gesellschaft dazu entscheidet! Also muss sich die Gesellschaft entscheiden, ob sie jüdisches Leben haben will oder nicht. Wenn sie es haben will, muss sie auch mit der Beschneidung leben.
Das heißt nicht, dass dafür nicht auch einige Dinge gewährleistet sein müssen, etwa was den Schmerz angeht. Viele der heiß diskutierten Aspekte kommen aber ohnehin nur in ultra-orthodoxen Kreisen vor. In vielen Staaten ist zum Beispiel vorgeschrieben, dass Mohalim entsprechend ausgebildet sein müssen.
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Bloomberg had been outraged with the ultra-Orthodox at points throughout his tenure as mayor, particularly with respect to the way the community treats sexual abuse, and the fact that women were forced to sit at the back of the bus in certain areas. Bloomberg had also made the circumcision ritual, metziza b’peh, increasingly difficult for the community to practice.
Menschen, die wollen, dass Frauen im Bus hinten sitzen, bestimmen jetzt offenbar in NYC maßgeblich, wer Bürgermeister wird. Man glaubt es kaum. Und es stellt die Beschneider dort natürlich vor eine unüberwindbare Hürde, die Eltern über Risiken aufklären und sich das unterschreiben zu lassen, wird natürlich viele Eltern abspringen lassen. Das ist wirklich schlimm.

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Mal offenbar wieder eine Frage, wer was zitiert und was weglässt. Hier klingt das schon ganz anders:
Zitat“It doesn’t compare,” she says shaking her head vigorously. “As part of the documentary we showed what the equivalent would be on a man. If they had Type 1 they’d have to remove the top of the penis. Type 2 would be equivalent to removing half of the penis and Type 3 would be equivalent to having the entire penis removed. But I don’t agree with male circumcision in its current form either. You just don’t mutilate children of either sex. Period.”
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Beschneidung hat ja soviele Vorteile (von denen für die Ärzte brauchen wir da gar nicht zu reden):
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Durchgelesen. Kurz, aber gut. Gut geschrieben und einfühlsam aus der Perspektive des Jungen geschildert. Sollte jeder lesen, der überlegt, dies seinem Jungen zuzumuten.