Beiträge von R2D2
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Morris hat schon wieder rausgefunden, dass eine Beschneidung keinen (negativen) Unterschied macht.
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Eine prominente Rednerin erwartet die Gesellschaft für Christlich-Jüdische Begegnung in Oberschwaben für einen Vortrag am Dienstag, 14. April um 20 Uhr im Kornhaussaal der Ravensburger Stadtbücherei.
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And twelve points go to Malta!
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Zitat
Had the patient been an adult, things could have been more complicated ... patient's young age meant organ's blood supply was very high
Beschneidung ist sicher und völlig harmlos.

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Zu der Veranstaltung und der Debatte mit Volker Beck siehe auch: https://www.beschneidungsforum.de/index.php?page…d&threadID=5636
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Zitat
In dem Artikel wird Herr Beck mit einer Polemik zitiert. Er wirft den Gegnern der Beschneidung Minderjähriger vor, die Beschneidung der männlichen Vorhaut mit der weiblichen Genitalverstümmelung gleichzusetzen und damit eine "eine grausame Relativierung eines furchtbaren Verbrechen an jungen Mädchen und Frauen" zu betreiben. Was erwidern Sie hierauf?
Auch dazu braucht man nicht viel zu sagen. Nur: Erstens, Genitalverstümmelung bei Minderjährigen aus rituellen Gründen - oder auch bei Erwachsenen mit Zwang - ist Genitalverstümmelung, die weder bei Frauen noch Männern zu rechtfertigen sei. Und zweitens, ist es nicht absurd, die aus seiner (Herr Becks) Sicht behauptete Relativierung "grausam" zu nennen, und/aber den Akt der (männlichen) Beschneidung nicht?
Ist der Relativierungsvorwurf von Beck nicht unter dem Gesichtspunkt, dass Organisationen wie Terres des Femmes, der Deutsche Frauenring, der Verein Tabu e.V. (Verein zur Verhinderung der FGM, der weiblichen Genitalverstümmelung) den Aufruf unterstützen, als völlig absurd zu bezeichnen?
Dazu kann ich nur auf meine vorherige Antwort verweisen.
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Ich bin nach wie vor der Meinung, dass das Recht der Eltern auf religiöse Erziehung, um dass es in der damaligen Diskussion hauptsächlich ging, keinen Vorrang gegenüber dem Grundrecht von Kindern auf körperliche Unversehrtheit und Selbstbestimmung haben darf.
http://www.abgeordnetenwatch.de/caren_marks-77…99.html#q431099
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Das Titelbild ist doch das einzig wahre an dem Artikel: Die Banane fault an der Spitze, weil sie lange vor Gebrauch geöffnet wurde.
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Wasch mir den Pelz aber mach mich nicht nass?
ZitatAls Ausdruck der Respektierung des Kindes als eigenständige und ernstzunehmende Persönlichkeit, sollte einem Jungen deshalb
vermittelt werden, dass nur er selbst darüber bestimmten darf, was mit seinem Körper geschieht. Die Konsequenz dieser
Schlussfolgerung liegt meines Erachtens nicht darin, die Beschneidung von urteilsunfähigen Jungen gesetzlich zu verbieten.Aha, und was wird ihm vermittelt, wenn an der intimsten Stelle seines Körpers etwas ohne sein Einverständnis geschehen ist, weil es nicht verboten war?
ZitatEs geht jedoch darum, die Rechtmässigkeit von Eingriffen in die Unversehrtheit eines Kindes ohne dessen Einwilligung in der Gesellschaft zu diskutieren und zu hinterfragen.
Aber diese Diskussion soll offenbar folgenlos bleiben oder wie soll ich das verstehen? Ich hätte ja noch verstanden, wenn sie angesichts dieser Aussage zwischen Verbot und Strafbarkeit unterscheiden wollte, aber wie kann man die Rechtmäßigkeit diskutieren, wenn bereits ein Verbot ausgeschlossen wird. Heißt ja auf gut deutsch: "Wir können die Rechtmäßigkeit diskutieren solange wir sie nicht in Frage stellen".

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Zitat
Dieser im Abendland verankerte Antisemitismus bezeichnet die rituelle Beschneidung als barbarisch, das koschere Schlachten möchte er verbieten. Beide Themen aktivieren im Namen der Menschen- und Tierrechte gute alte Stereotype aus dem antisemitischen Kanon Europas. Ich habe viel mehr Angst vor dieser Bedrohung, denn die antisemitische Mitte hat viel mehr Macht als muslimische Antisemiten. Dieser Antisemitismus ist viel mehr in der Lage, unsere Rechte, die Rechte der Juden zu begrenzen. Übrigens, in diesem Kampf gegen kulturspezifische Un- bzw. Missverständnisse haben wir Juden ähnliche Interessen, wie unsere muslimischen Brüder und Schwestern
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Die Behauptung "Verstümmelung sei Beschneidung" habe ich noch nie gehört. Und den Vorwurf "Beschneidung ist Vertümmelung" kann er auch nicht entkräften. Seine Argumentation bewegt sich auf dem Niveau "weil eine Armamputation eine Verstümmelung ist, ist eine Fingeramputation keine". Und was meint er eigentlich mit "bleibender körperliche Wunde" und wiese hat die eine Frau und ein Junge nicht? Sind also alle FGM-Formen, bei denen Jahre später keinen offene Wunde mehr blutet also keine Verstümmelung?
Der Mann will Arzt sein? Ich glaube es nicht.
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Das ist ganz sicher so. Es war in der Geschichte der Beschneidung stets so, dass wenn eine medizinische Begründung sich als haltlos oder nicht mehr einschlägig herausgestellt hat, hat man wieder neue angebliche Vorteile gefunden. Man steht bei der Beschneidung eben nicht vor einem Problem und sucht eine Lösung, sondern man hat eine Lösung und sucht das Problem. Es ist ja auch so, dass all diese medizinischen Vorteile ja alle nicht so ausreichend sind, dass man, ginge es nicht um die Penisvorhaut, da irgendein anderes Körperteil für entfernen würde. Vergleichbar müssten wir ja bei Mädchen die Brüste entfernen, um sie vor Brustkrebs zu schützen. Für mich ist die Sache ziemlich klar: Es gibt Beschneidung, man verdient daran, Eltern und Großeltern haben es getan bzw. einem angetan. Das in Zweifel zu ziehen ist teurer (emotional und finanziell) als einzugestehen, dass man diese oder man selber einen Fehler gemacht haben. Man hat und man wird daher stets nach neuen Rechtfertigungen suchen.
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Ein Erlebnisbericht von der Veranstaltung „Körper in Besitz: Säkulare Körperpolitiken und die deutsche Beschneidungsdebatte”: