Tod durch Beschneidung: und noch ein weiterer (Ich hasse es, diese Dinge zu schreiben)
Das alles ist früher schon geschehen.
Und bis die nichtmedizinische Beschneidung von Kindern verboten ist, wird es wieder geschehen.
Allerdings hat es sich diesmal in Sacramento in Kalifornien ereignet.
Innerhalb der vergangenen Stunde starb Brayden Tyler Frazier nachdem er durch die Beschneidung in einen kritischen Zustand geriet.
Er begann, nachdem er am Mittwoch im UC Davis Medical Center in Sacramento beschnitten wurde, unkontrolliert zu bluten.
Anm.: tatsächlich wurde die Beschneidung in Lodi und nicht UC Davis Medical Center durchgeführt, wie Braydens Großvater klargestellt hat. Dananch wurde er zum UC Davis Medical Center gebracht und die Ärzte dort haben absolut nichts mit Braydens Beschneidung zu tun.
Sie versuchten durch die Anwendung von Gerinnungsmittel, Thrombozyten, Blutplasma etc. vergebens sein Leben zu retten.
Sein Körper begann Krämpfe davon zu bekommen, die zu ersten Ausfallerscheinungen seiner Leber und Nieren führten.
Er war neun Tage alt, als er beschnitten wurde und starb im Alter von elf Tagen.
Er war neun Tage wohlauf bis zu dem Tag seiner Beschneidung an dem man festgestellt hatte, dass er die Bluterkrankheit hatte.
Anm.: Braydens Großvater sagt, dass er krank gewesen und zwei Tage vor der Beschneidung zum Arzt gebracht worden war, da Brayden durchgehend schlief und nichts aß. Anfängliche Stiche und Pikser verheilten nicht schnell und die meisten Bandagen wurden an ihm zwei Tage gelassen bevor die Wunden verschlossen waren. Es schien, als ob sein Körper schon zwei Tage vor der Beschneidung keine Gerinnungsstoffe produzieren würden. Aber laut Braydens Großvater war es nicht so schlimm, dass irgendjemand besorgt gewesen wäre.
Seine Eltern trauern nun im Lodi Memorial Hospital.
Für mich als Kalifornier, der in der Gegend geboren und aufgewachsen ist, liegt das sehr nah an meinem Wohnort.
Wie es jetzt wohl weitergehen wird?
Hier ist es, was geschehen wird.
Wie alle Todesfälle durch Beschneidungen, wird auch dieser geschickt unter den Teppich gekehrt werden.
Die Todesursache wird als "Tod durch Verbluten" festgestellt werden.
Schuld wird die Bluterkrankheit sein.
Anm.: Er hatte "allgemeine Blutungen"... unter anderem Blutvergiftung, laut Braydens Großvater.
Das Baby wird durch "Organversagen" gestorben sein.
Seine Beschneidung wird in keiner Weise erwähnt werden.
Für immer.
Niemand wird die Frage stellen, weshalb das Kind nicht vorher auf Bluterkrankheit getestet worden ist.
Jeder wird fordern, dass die Eltern von niemandem gestört werden, da sie trauern.
Sie werden keine Anzeige erstatten.
Sie werden sich mitverantwortlich dafür machen, dass die Beschneidung vertuscht und der ausführende Arzt gedeckt wird.
Vielleicht haben sie noch ein weiteres Kind und werden es auch beschneiden lassen.
Die Leute werden nicht drüber reden und dies auch von anderen fordern.
Und so wird das weitergehen.
Eine konservative Schätzung geht von 117 Todesfällen durch Beschneidung pro Jahr in den USA aus.
Obwohl eine neuere Studie in Brasilien nahelegt, dass die Quote eher bei 156 Fällen pro Jahr liegt.
Da Beschneidungen an gesunden, nicht einwilligungsfähigen Kindern ohne medizinische oder klinische Indikation durchgeführt werden, wie kann es da sein, dass irgendwas über 0 vertretbar wäre?
Tod ist ein Risiko bei der Beschneidung.
Wurden die Eltern über dieses Risiko nicht aufgeklärt?
Überwiegen die Vorteile tatsächlich, wie die AAP das ständig wiederholt?
Oder war der Tod dieses Kindes nicht so bedeutend, "da er ohnehin gestorben wäre"?
Ich hasse es, diese Dinge zu schreiben.
Wann wird das aufhören?