Beiträge von Koko1316

    Also wenn das bei deinem Sohn so ausschaut wie auf dem Bild würde ich sagen das ist einfach ein teil der Schafthaut/Rest der Vorhaut die sich da zusammenschiebt.
    Wie sieht es den aus wenn man die Haut zum Körper zieht? Wird dann die Haut Glatt oder bleibt die Wulst da?

    es ist deutlich dicker als auf dem Bild.... wenn sich bei Kälte der Penis an den Körper ziejh wird es wulstiger


    also irgendwie lässt mir das Ganze trotzdem keine Ruhe... manchmal sieht es ähnlich aus wie auf dem Bild, aber oft auch ist die Rest-Innervorhaut so wulstig hinter Eichel nach außen aufgerollt... das ist eine richtig dicke Wulst.... ich ahb echt Angst das es sich hierbei doch eim ein Lymphproblem handel könnte! WAs würde das konkret für ihn bedeuten wenn es so wäre!??

    Ich krieg so eine Wut wenn ich darüber nachdenke... die Wulst die evlt. von den Lymphen kommen könnte, die Löcher/Tunnel... ich mein irgendwann ist ja auch die Optik für einen Jungen/Mann wichtig.... ich hab so ein Wut auf den Arzt ... das über solche Folgen vorher nicht ausreichend aufgeklärt wird... aber auch auf mich selbst.. das ich mir über solche Folgen vorher nicht ausreichend Gedanken gemacht habe!

    Hallo ,

    diese Einstichnarben oder sogenannte Tunnel entstehen wohl weil sich die selbstauflösenden Fäden sich zu spät auflösen, dies scheint wohl eine häufige "Komplikation" zu sein.

    Diese wäre einfach zu vermeiden wenn die Ärzte hier rechtzeitig kontrollieren und die restlichen Fäden ziehen würden.

    Bei meiner Recherche hierzu habe ich rausgefunden, dass es wohl die Möglichkeit gibt diese Löcher mit einer Nadel / Kanüle anritzen um so eine frische Wunde zu schaffen die die Haut anregt das ganze wieder zu schließen!

    Mein Sohn hat leider das gleiche problem

    Wie leicht lassen sich diese Tunnel bei ihm reinigen? Kann es zu Entzündungen kommen, oder würde eine Operation das Risiko für Entzündungen vielleicht sogar noch erhöhen?

    Also mein Mann hat ihm jetzt neulich mal gezeigt, dass er das Reststück hat halt beim Duschen trotzdem regelmäßig zum reinigen zurück ziehen sollte! Ihm gegenüber hat er natürlich das Ganze eher Allgemein gehalten und die Tunnel nicht erwähnt sondern das es eben aus hygienischen Gründen wichtig ist sich "darunter" sauber zu machen! Entzündet war da bis jetzt nichts, zumindest nichts was uns negativ aufgefallen wäre!

    Die Tunnel zu schließen wäre wohl keine weitere Operation sondern das würde mit einer Creme betäubt werden und dann mit einer sauberen Kanüle angeritzt werden, dass soll wohl die Haut zu einem erneuten Heilungsprozess anregen!


    LiLi1316, ich kann dir nur raten alle Dokumente (Krankenakte, Operationsberichte, eventuelle Fotos von vorher und nachher, vielleicht auch relevante Tagebucheinträge) gut aufzubewahren, sodass dein Sohn eines Tages, wenn er selber Entscheidungen treffen kann, Zugriff hat auf alle relevanten Informationen. Ich finde ich es allerdings sehr gut, dass du dich so um die Gesundheit (auch um die psychologische) deines Sohnes sorgst und informierst (besser spät als nie). Ob es besser für seine Psyche wäre, ihm alles zu erklären (z.B. dass er, um seine Eichel zu schützen, sie eigentlich die meiste Zeit in Frischhaltefolie, Senslip oder ähnlichem lagern müsste), oder ob es besser wäre so zu tun als gäbe es keine Probleme, kann ich nicht wissen. Meine Eltern haben letzteren Weg gewählt (vermutlich weil sie wirklich nichts wussten), rausgefunden dass was falsch mit mir war hab ich trotzdem, nur sind jetzt manche Dokumente halt schon weg.

    Das habe ich bereits getan, ich habe Alles hier weil ich die Unterlagen auch für das MDK -Gutachten gebraucht habe. Hier wird ja von Seiten der Krankenkasse/einem unabhängigen Gutachter nochmal geprüft ob hier alles richtig lief oder die OP-Empfehlung doch zu schnell oder unnötig gemacht wurde!


    Was mich noch interessieren würde...als er meinte, dass er es doof finde, das es gemacht werden musste...du schreibst es habe dich schlucken lassen...hast du auch was zu ihm gesagt, mit ihm gesprochen?


    Ja ich hab mich dann schnell gefangen und es geschafft auf "Mama"-Modus umzuschalten... ich hab ihn gefragt was er Genau "doof" daran findet..." Ich glaub ich bin der einzige wo das so ist... außer der Kerim!" das ist unser Nachbarskind der aus religiösen Gründen beschnitten ist, aber das weiß mein Sohn nicht, also das es aus religiösen Gründen ist bzw. weiß er garnicht das man sowas auch aus dem Grund macht!
    Also ich vermute das es daran liegt das ihm sein "anders sein" gerade bewusster wird....
    Ich hab ihm dann probiert zu erklären (wie beim Aufklärungsgespräch auch schon) das es bei vielen anderen Jungs und Männern auch so ist / gemacht werden musste und er damit nicht alleine ist , auch wenn ihm das so vorkommt! Ich wusste nicht was ich weiter sagen soll außer das es halt "nötig" war und das er jederzeit mit Papa (oder auch mir) darüber sprechen kann!

    Hallo zusammen,

    die meisten hier kennen denk ich meine Hintergrund-Geschichte... für die Neuen: mein Sohn wurde im April 2019 mit 6 Jahren wegen einer Phimose beschnitten. Wir hatten zwei Jahre "Abwarten" plus 2-maliger Cortison-Salbenbehandlung hinter uns bevor wir uns für den Eingriff entschieden. Leider bin ich erst vor einem Jahr auf dieses Forum und die ganzen Informationen gestoßen, der behandelnde Kinder-Chirurg hat uns (wie leider die Meisten Ärzte wie ich jetzt weiß) alle negativen Folgen verschwiegen und auch eine alternative OP-Methode wurde uns nicht angeboten.

    Aktuell "ruht" das Thema, da mein Sohn aktuell ganz gut mit der Tatsache klar kommt das er beschnitten ist. Allerdings gibt es für mich persönlich immer wieder Trigger die das ganze hochholen und ich mach mir etwas Gedanken wegen zwei Dingen die uns aufgefallen sind und ich würde mir gern etwas Rat holen ob ich damit nochmal beim Arzt vorstellig werden sollte.

    Das erste ist: mein Sohn hat leider ein paar Löcher/ Tunnel , ich weiß nicht wie ich es sonst nennen soll, mittlerweile habe ich rausgefunden das dies davon kommt das sich die selbstauflösenden Fäden zu spät aufgelöst haben. Das ist wohl eine häufige Komplikation , die aber leider eigentlich vermeidbar wäre, würden die Ärzte eine bessere Nachsorge betreiben und die verbleibenden Fäden nach einer gewissen Zeit ziehen! Wir waren letzten Sommer schon kurz davor den Arzt nochmal auf zu suchen (Termin stand sogar schon) weil wir dachten er hat noch Fäden die sich nicht aufgelöst haben, es hat sich als gesammelter Dreck/Fussel herausgestellt und somit sind wir drauf aufmerksam geworden und haben recherchiert wie sowas überhaupt passieren kann! Ich ärgere mich enorm darüber, weil es wie gesagt, vermeidbar wäre!!! Es gäbe wohl die Möglichkeit die offenen Tunnel anzuritzen und somit die Haut dazu anzuregen die Löcher zu schließen. Allerdings finde ich das schon sehr brutal und möchte es ihm eigentlich nicht antun .... die Löcher sind ja "nur" ein rein optischer Makel.

    Das Zweite was uns aufgefallen ist, was von Anfang an so war und ich mir aber erst nichts weiter bei gedacht habe: Hinter der Eichel hat er eine dicke Wulst, es sieht aus als würde hier der Rest innere Vorhaut nach außen gedrückt.. ich weiß nicht ob ihr versteht wie ich das meine!? Es ist so ein dicker wulstiger Ring.... es könnte wohl so entstehen weil die Schafthaut dicker ist als die innere und das somit nach außen drückt .... aber eine andere Theorie die ich genannt bekommen habe ist wohl das es was mit der Lymphe zu tun haben könnte? Bei einer Freihand loos und high Beschneidung kann sich sowas wohl leichter Mal bilden! Kennt jemand von euch dieses optische Bild mit der wulstigen Ring?

    Ich kämpfe halt schon seit Monaten mit mir ob es Sinn macht Ihnen wegen dieser zwei "Spätfolgen" bei Dr.Stehr vorzustellen um es abklären zu lassen... die Frage ist: was ist der Nutzen? Setze ich dadurch unnötig den Fokus auf das Thema und er muss auch noch eine körperlich unangenehme Untersuchung über sich ergehen lassen, gerade wo das Thema Scharm aktuell bei ihm schon eine große Rolle spielt. was erwarte ich mir davon? Das anritzen der offenen Löcher kommt für mich irgendwie eigentlich nur ungern in Frage.... falls die Wulst was mit Lymphe zu tun hat, kann man da überhaupt was machen?
    Anderseits sehe ich es schon ein Stück weit als meine Pflicht an hier für eine gute Nachuntersuchung zu Sorgen falls dies wirklich Dinge sind die ihm langfristig Probleme machen könnten!
    Meinungen? Ideen ?

    Sonst geht es mir soweit mit dem Thema ganz ok... es ist ein auf und ab... die meiste Zeit kann ich gut damit umgehen..aber es gibt immer wieder Trigger die es hochholen und dann gehts mir ein paar Tage schlecht!
    Neulich meinte er mal nach dem Duschen : irgendwie findet er es trotzdem doof das dieser Eingriff bei ihm gemacht werden musst und er glaubt er ist der Einzige in der Klasse wo das "anders" ist.... das hat mich schon erstmal schlucken lassen... das war das erste Mal das er sich "negativ" dazu geäußert hat... bei ihm ist das Thema Körper/Sexualität gerade ganz groß, wir haben ihn gerade auch erst aufgeklärt. ich hab das Gefühl ihm wird gerade sein "anders sein" bewusster .... das hat mir schon echt weh getan und dann war es für ein paar Tage wieder emotional sehr schwer für mich! Ich hab viel mit meinem Mann geredet, aber der ist da immer sehr pragmatisch und sagt er muss lernen damit klar zu kommen und es anzunehmen ....mein Mann hat Rheuma und musste dadurch sien Profi-Fussball Karriere an den Nagel hängen und er musst auch lernen das zu akzeptieren und trotzdem glücklich zu werden... ich verstehe was er meint aber trotzdem finde ich das einen blöden vergleich.

    Vom
    MDK Gutachten gibt es leider noch nichts neues, ich habe vor ein paar Wochen mal nachgefragt ,aber ist noch in Bearbeitung ...... eigentlich hätte ich die zwei Körperlichen Folgen da auch mitangeben sollen, aber ich wollte vermeiden das er eben nochmal untersucht werden muss nur für das Gutachten....

    Das ist natürlich ungeheuerlich. Sofern keine Beschwerden vorliegen, ist sogar schon eine Salbenbehandlung extrem übergriffig. Meine Eltern sind mit mir auch an so einen Arzt geraten, der sich nach dem Einträgen im U-Heft nach zu urteilen ausschließlich für meinen Genitalbereich interessiert hat. Leider haben sie im blind vertraut und wollten den Eingriff aus mir unerfindlichen Gründen auch. Die Eltern von einem Schulkollegen waren da etwas kritischer und haben den Arzt gewechselt. Er hat heute seinen vollständigen Körper, ich leider nicht.
    Es ist mir wirklich ein absolutes Rätsel, warum manche Ärzte so ein ausgeprägtes Interesse für die Genitalien von männlichen Kindern aufzeigen. Erfahrungsgemäß handelt es sich dabei vor allem um ältere Ärzte, außerdem hört man solche Stories komischerweise fast nur aus Süddeutschland. Es wird Zeit, dass der Staat solche skrupellosen Drecksäcke in ihre Schranken weißt. Das ist das mindeste, was ich noch miterleben will.

    Meinst du nicht das es eher daran liegt, dass diese älteren Ärzte es einfach nicht anders gelernt haben!?? Ich kann mir wirklcih schlecht vorstellen das da ein pädophiler hintergrund dabei ist....
    Das z.B. die Hoden kontrolliert werden ist meiner Meinung nach ganz wichtig... ein Hodenhochstand ist kein Spass und macht den Jungen im schlimmsten Fall unfruchtbar... Ich denke das die Vorhaut kontrolliert wird liegt einfach an dem alten Denken das sie ab dem 3 und bis spätestesn zum 6 Lebensjahr zurückziehbar sein sollte... wer das warum so festgelegt hat??? keine Ahnung... aber so haben es die Kinderärzte halt einfach gelernt und darum ist es Teil der U-Untersuchungen.... ein Fortschritt ist es schomal das die Phimose als Untersuchungs Punkt aus dem U-Heft verschwunden ist, bis sich daran aber alle Ärzte halten werden wahrscheinlich leider noch einige Jahr ins Land gehen!!

    Ich finde es immer ganz schlimm zu hören wenn beschnittenen Männer das Gefühl haben oder ihren Eltern Vorwürfe machen, dass sie die Beschneidung gezielt mit gefördert haben.... wie das in deinem persönlichen Fall ist weiß icht natürlich nicht.... aber ich hab auch Angst das mein Sohn später mal so denken könnte und mit Vorwürfen auf mich zu kommt... was ich bis zu einem Gewissen Punkt verstehen kann und ich würde mich dem ganzen auch Stellen und eine Teilschuld auf mich nehmen... allerdings schmerzt es mir sehr ..weil hätte ich damals gewusst, was ich heute weiß und hätten wir mit den Ärzten einfach mehr "Glück" gehabt, hätte ich diesen Eingriff niemals durchführen lassen... wir haben 2 Jahre alles an uns empfohlen und genannten Möglichkeiten probiert um die Beschneidung zu verhindern.... den einzigen Vorwurf den ich mir mache, ist nicht nochmal tiefgründiger rechechiert zu haben bevor wir dem Eingriff letztendlich zugestimmt haben... aber liegt hier nicht auch ein Stück weit die Verantwortung beim Facharzt ,der gezielt und zeitgerecht aufklären sollte??

    ich hab auch das Gefühl ,viele Ärzte checken einfach nicht das seine Salbenbehandlung auch vor der Pubertät oder ohne Beschwerden nicht indiziert ist.....1. wird die richtige Anwendung nicht ausreichend erklärt (bei uns wurde z.b. nicht gesagt das wir nach absetzen ganz gezielt dran bleiben müssen / use ist or loos it) und das man dadurch auch Schaden anrichten kann...


    es kommt dann immer: ja ich hab doch erst eine Salbe verschrieben aber hat halt nichts gebracht.. das passiert halt manchmal :S

    Und viele Ärzte reden die Salbenbehandlung leider immer noch schlecht und sagen bringt eh nichts, darum gleich beschneidugn... kenne ich mittlerweile wie gesagt genug Fälle wo es so war..

    Immerhin hat der Trend kontinuierlich abgenommen, das ist schon mal was. Besonders interessant wären natürlich die Zahlen nach 2017, um zu sehen, wie gut die neuen Leitlinien umgesetzt wurden oder ob Ärzte einfach nach den eingefahrenen Mustern weiter gehandelt haben.

    Schockiert war ich über die Tatsache, dass die meisten Beschneidungen in der Altersspanne zwischen 1-4 stattgefunden haben. Selbst nach den alten Leitlinien und Mythen (muss bis zum Schuleintritt beweglich sein) sind diese Eingriffe als verfrüht zu bewerten.

    Ich kenne alleine 3 Fälle wo 2019/2020 bei beschwerdefreien Jungen im Alter von 4-5 Jahren ohne vorherige Salbenbehandlung sofort eine Beschneidung empfohlen/ gemacht wurde!

    Mein Sohn war während der Phimose behandlung 2017-2019 4 -6 Jahre alt und wurde letztendlich trotz beschwerdefreiheit mit 6 Jahren beschnitten.....

    das zeigt mir das viele Ärzte hier einfach die Leitlinie ignorieren oder irgendwelche Begründungen hernehmen (sekundäre Phimose etc.) .... auch ist die Histologie wohl in den meisten fällen nicht aussagekräftig!
    Unser Arzt sprach im Nachhinein von einer narbigen sekundären Phimose, die Histologie hat aber ergeben das er keine Vernarbungen hatte.....

    Hallo Jette,
    bei uns war das Thema Phimose auch bei der U8 und U9 Thema beim Kinderarzt. Rückwirkend betrachtet haben wir uns hier vom Arzt verrückt machen lassen und auch die Überweisung zum Chirurgen wahr genommen! Die größte Fehlentscheidung meines Lebens!!! Unser sohn wurde dann letztendlich nach zwei „erfolglosen“ Salbenbehandlungen mit 6 Jahren beschnitten.
    Leider hab ich dieses Forum und die ganzen Infos erst hinterher gefunden!!
    Ich würde sagen, solang dein Sohn bis jetzt keine Probleme hat, lass ihn erstmal komplett in Ruhe! Mit 5 Jahren ist eine beschwerdefreie Enge kein Grund für eine Behandlung und erst Recht nicht für eine Beschneidugn!
    Auch ist eine Ballonierung nichts schlimmes, sondern ein entwicklungsbedingter Zustand!

    wie ist das dann zwecks Einladung an andere Kollegen? welche Ärzte werden da eingeladen?

    Ich finde man merkt das immer noch dringend mehr Aufkärungsbedarf ist bei Kinderärzten, Chirurgen, Urologen.... es sollten sich mehr Ärzte überlegen
    das nicht mehr anzubieten... ich glaub es ist ein Zwiespalt für viele weil sie sich denken: lieber mach ich es "ordentlich" weil wenn wir es nicht anbieten, dann wird es irgendwo im Ausland einfach unter schlechten Bedingungen gemacht.... darum könnte ich mir vorstellen warum immer noch viele Kliniken und Kinderchirurgen religiöse Beschneidungen anbieten...

    Hallo, kann mir jemand mitteilen warum in Schweden so wenig Beschneidungen stattfinden? woher kommen diese Aussagen? Vielen Dank!

    Die Frage stell ich mir auch schon länger.. warum funktioniert das dort und bei uns sind die Raten weiterhin sehr hoch.....ich glaub das liegt auch viel daran, dass in Deutschland immer alles "ganz korrekt nach Lehrbuch" gemacht wird... die haben das alles im Studium gelerent: Vorhaut hat keine Funktion, bis 6 Jahre muss das funktionieren, Radikal abschneiden etc. !! Also sobald was aus der Norma läuft muss immer sofort eingschritten werden und dann aber nur so wie man es auch offizell gelernet hat!!
    Umdenken dauert lange, vorallem in der Medizien ..... neuen Leitlinien gegenüber ist man immer erstmal skeptisch und dazu kommt wohl das jeder Arzt selbst verantworlich ist sich weiterzubilden und über NEuerungen zu informieren!

    Halte dir das in bezug auf deinen Sohn immer vor Augen!Und halte dir auch vor Augen dass dieses Forum für NEGATIV betroffenen ist!
    Heißt also hier kommt man schnell in einer Blase..

    Ja natürlich, aber ich finde es trotzdem wichtig diese Betroffenen zu hören und das auch an die Ärzte weiter zu geben, die diese OP immer noch viel zu früh völlig unnötig und leichtfertig empfehlen.
    Weil man weiß nie wie dieser Junge/Mann hinterher mit seiner Beschneidung zurecht kommt

    Es ist aber auch trotzdem nicht richtig das alle Beschnittenen Männern schlechter fühlen oder sich sexuell eingeschränkt fühlen!! Meiner Bekannten ihr Mann wurde mit 15 komplett beschnitten, hat also den Vorher/Nachher vergleich und sagt er fühlt seit dem intensiver und in den letzten 30 Jahren hat sich daran auch nichts geändert! Ich glaub kaum das der lügt.. sie sagt auch ,sie haben ein tolles Sexleben, er hat keine Orgasmusprobleme oder ähnliches! Ich glaub nicht das sie oder er lügen... warum sollten sie... sie machen beide einen total glücklichen und zufriedenen Eindruck ,haben 4 Kinder..... sie würde mir das ehrlich sagen wenn es nicht so wäre, dass weiß ich!

    für mich klingt das auch logischer das Man(n) Probleme hat wenn man so ein erogenes Gewebe entfernt und ich glaube auch jedem Mann der sagt er fühlt sich dadurch eingeschränkt.... aber es scheint hier wohl mehrere Faktoren zu geben warum die einen so empfinden und die anderen so...

    Um die Lesbarkeit von Diskussion zu gewährleisten ist es gut, wenn nicht immer der gesamte Beitrag (mit entsprechender Historie) zitiert wird, sondern nur die relevante Passage.

    Danke!

    Sorry! Werde ich in Zukunft drauf achten!


    allgemein zum thema


    Das sie natürlich auch nur das übliche zu dem Thema weiß: das es aus religiösen oder medizinischen Gründen gemacht wird und das Phimose bei Kindern auftreten kann oder erworben bei Erwachsenen! Negatives zur Beschneidung wusste sie auch nicht ,aber es ist ja auch nicht ihr Fachgebiet!
    Sie ist aber jemand der sehr offen ist für Neuerungen bzw. interessiert ! Sie ist eine sehr Gewissenhafte Ärztin, sie hatte schon oft Patienten mit Depressionen , wo ihr sofort klar war das nicht die Psyche das Problem ist bzw. die psychologischen Probleme ausgelöst sind durch körperliche Geschichten die von Ärzten falsch oder garnicht diagnostiziert wurden! Sie gibt da dann keine Ruhe bis das alles ordentlich abgeklärt ist und alle dies Patienten konnten von ihren Depressionen geheilt werden , nicht durch Gesprächstherapie , sondern weil die körperliche Ursache endlich richtig diagnostiziert und behandelt wurde!
    Sie sieht es auch sehr kritisch wie viele Ärzte heutzutage fehlbehandeln .. sei es das runterspielen von Symptomen / Fehldiagnosen oder eben Überbehandlung und unnötige Operationen!

    Ich kämpfe halt immer wieder sehr mit Schuldgefühlen weil wir den Ärzten so blind vertraut haben!! Jetzt im Nachhinein zu erfahren, dass die OP wahrscheinlich unnötig war oder man zumindest eine sparsamere OP Option hätte wählen können, wenn sie den angeboten wurden wäre.... das ist wirklich schlimm zu verkraften... wir haben völlig unnötig und ohne sein Einverständnis für immer verändert... das kann ich mir nur schwer verzeihen!