Posts by Koko1316

    Leider konnte ich mich nicht eher melden.... hier war der Wahnsinn los....

    Das Ergebnis der Biopsie ist bereits seit zwei Wochen da und kam an dem Tag als ich meinen neuen Job hingeworfen haben. Wie zu erwarten wurde der Verdacht auf LS bestätigt .

    Ich hatte aber noch nicht mal Zeit mich mit dem ganzen auseinander zu setzen... wie gesagt, an dem Tag hab ich Vormittags meinen Bekannten gebeten mich zu kündigen weil die Vorgesetze mich wieder angebrüllt hat (wegen einem einzigen Fehler, den ich in den 7 Tagen Urlaubsvertretung die ich für sie gemacht habe, der noch nicht mal ein richtiger Fehler war) Aber ist auch egal, ich brauche nicht so mit mir umgehen zu lassen.....
    Am Spätnachmittag kam dann der Anruf der Hausärztin ... den Folgetermin konnte ich nicht wahr nehmen weil es mich am selben Abend sowas von niedergestreck hat mit Husten und Fieber... das Ganze hat sich jetzt bis gestern gezogen, inklusive Notdienst, Pneumologe und jetzt zum Schluss Antibotika und Kortison weil ich eine Rippenfellentzündung plus Bronchitis entwickelt habe und haarscharf an der Lungenentzündung vorbeigeschrammt bin!
    Ich bin immer noch sehr geschwächt aber seit gestern geht es jetzt endlich aufwärst.. gestern war der erste Fieberfreie Tag seit über einer Woche!

    Ich muss jezt erstmal wieder zu Kräften kommen und meinem Körper die Ruhe geben die er braucht... zum Glück hab ich einen tollen Mann und eine tolle Familie die mir die Kinder so gut es geht abnehmen!

    Sobald ich einen neuen Termin habe bei der Hausärztin werde ich nochmal kurz berichten wie es mit meiner LS Diagnose weiter geht.

    Berkon: danke für deine Nachricht, sie hat mir viel weitergeholfen!

    Lieber Berkon,

    danke für deine aufbauende und ausführliche Nachricht.

    Mir ist klar, dass mir in diesem Forum keiner weiterhelfen kann was das Thema angeht zwecks Verlauf, Linderung der Beschwerden etc. da muss ich mich woanders informieren.. ich hab schon ein bisschen geschaut (wie es die Zeit mit den Kindern hat nebenbei zugelassen hat) aber ein Betroffenen-Forum oder ähnliches wo man Fragen stellen kann, habe ich bis jetzt leider nicht gefunden!

    Alles was du sagst habe ich schon in der ein oder anderen Form mit meiner Psychologien, meinem Mann oder meiner Mama besprochen... ich kenne mein Problem. Übertriebener Perfektionismuss gepaart mit übelsten Selbstzweifeln.... trotz viel Unterstützung von Familie und Psychologen konnte ich aus diesem Muster bis jetzt nur schwer und teilweise ausbrechen!

    Ich bin mir sicher mein Körper wird mir immer weiter solche Krankheiten vorsetzen , bis ich endlich checke , dass es so nicht weiter geht. Alle meine Krankheiten fallen ja unter die Sparte "Autoimmun" - Selbstzerstörung ..... das sagt glaub ich alles!

    Ich warte jetzt mal den Hautarzt termin ab, werde mich da heute drum bemühen die Woche in die Notfallsprechstunde kommen zu können (mein Hautarzt hat normalerweise eine 6-8 Monate Wartezeit, solange kann ich das nicht so lassen, hab zwar kortison bekommen und das hilft auch aber ich muss es genau wissen und dann auch beraten werden)
    Dann werde ich mit meinem Mann sprechen..... es ist für ihn auch hart... mich immer wieder so zu sehen.. er ist auch nur eine Person und hat Grenzen.. er hilft wo er kann, nimmt mir die Kinder viel ab wenn er dann von der Arbeit daheim ist oder am Wochenende, hilft viel im Haushalt und hat immer ein offenes Ohr für mich...aber ich weiß natürlich auch das die Situation auch für ihn zunehmend schwieriger wird.....und da kommt sofort wieder mein schlechtes Gewissen das ich alle um mich rum eh nur belaste... schon kommen wieder die Selbstzweifel nichts wert zu sein.....

    Mit der Arbeit hab ich jetzt entschieden, ich gucke Tag für Tag.. ein klärendes Gespräch gab es letzte Woche, ich sitze jetzt in einem anderen Büro.... werde weiterhin mein bestes geben und wenn ihr das nicht reicht... dann passt es nicht... dann werde ich mich kündigen lassen und mal ein paar Monate daheim bleiben um zur Ruhe zu kommen! Ich bin mir sicher ich finde schnell wieder was neues.... ich bin Bilanzbuchhalterin.. die werden überall immer gesucht!

    Am meisten kämpfe ich aktuell psychisch..... ich leide ja seit Jahren unter einer Angststörung ... mit depressiven Episoden und starker Erschöpfung (Erschöpfungsdepression/Nebennierenschwäche)... zusätzlich habe: Neurodermitis, diverse Allergien, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Schilddrüsenunterfunktion, Asthma und Endomitriose ....soweit ich das aber mittlerweile rechechiert habe, steht das alles in Zusammenhang miteinander oder begünstigt sich auf die eine oder andere Weise!

    Ich bin schon länger wieder an einem Punkt wo mir alles um mich rum zuviel wird! Arbeit, gleichzeitig eine gute Mutter sein, die Kinder schulisch und emotional ausreichend zu unterstützen, das Haus und der Haushalt.... und dann jeden Tag dieser Kampf mit meinem Kopf und meinem Körper.... ich weiß langsam nicht mehr wie ich da noch positiv bleiben soll... meine Lebensqualität ist für mich faktisch kaum noch vorhanden... ich hangel mich von Tag zu Tag .... Aufgaben über Aufgaben die mich eigentlich nur noch erdrücken und überfordern.... ich bräuchte mehr Pausen... Zeit mich mit meiner Psyche auseinander zu setzen... aber gerade bin ich nur noch in einer negativ Spirale!

    Ich hab ja auch seit 10 Jahren psychologische Unterstützung... 1. kann ich leider selten intensiv dran bleiben wegen dem Altag und der Kinder (geh meist so alle 3-4 Monate für eine Stunde hin) und 2. hab ich das Gefühl das ich da auc hnicht wirklich weiter komme... das liegt aber an mir, ich kann das was sie mir sagt einfach zum größten Teil nicht umsetzen! DAs größte Problem ist mein Kopf.. ich mach mir die Hölle selbst im Kopf!

    Auch mit meinem Mann hab ich noch nicht über die Verdachtsdiagnose sprechen können....eigentlich ist er mein bester Freund und wir haben auch eine gute, offene, stabile Beziehung ....aber er musst die letzten Jahre natürlich auch viel mitmachen und selbst zurückstecken durch meine ganzen Problematiken..... ich wollte ihm jetzt nicht schon wieder zusätzlich was vorsetzen wenn ich noch keine sichere Diagnose habe......
    Außerdem hab ich natürlich wahnsinnige Angst wie diese Diagnose unser zukünftiges Sexleben beeinträchtigen wird.... aktuell haben wir ein gutes Sex leben.... seit 6 Jahren zwar deutlich weniger in der Häufigkeit als früher (wegen meiner Probleme, Altagsstress und der Kinder) aber ich mach mir natürlich Gedanken das diese Diagnose e auf Dauer verschlechtern wird.... aktuell hab ich ab und zu ein leichtes Wund und Unwohlsein nach dem GV, hab ich mir aber nie viel bei gedacht und es auch einfach auf die Trockenheit geschoben.... aber wie wird sich das in Zukunft noch verschlechtern? Was wird der Gewebeschwund mit meiner Klitors anrichten... kann ich vielleicht irgenwann auch keinen Orgasmus mehr bekommen .... Gedanken über Gdanken die mich gerade psychisch wirklich fertig machen!

    On Top hab ich einen neuen Job angefangen, der eigentlich Verbesserung bringen sollte....da die neue Chefin aber ein absoluter Drache ist und mich regelrecht mobbt.... bin ich hier leider vom Regen in die Traufe gekommen... ich vermute auch stark das dieser psychische Stress den aktuellen LS Schub ausgelöst hat.

    Ich hab auch Sorge keinen guten Arzt zu finden der mich hier dauerhaft betreuen kann..... ich hoffe meine aktuelle Hautärztin kennt sich aus!
    ich hab auch eine Selbsthilfegruppe gefudnen , allerdings geben die nur Arzkontakte für Mitglieder raus und ohne Diagnose kannst du keine Mitglied werden.. also werde ic h jetzt erstmal den WEg über den Hautarzt gehen müssen und hoffen das es diagnostizieren kann!

    https://www.lichensclerosus.ch/de/home

    Hallo zusammen,

    das ich mich hier mal so wieder melde, hätte ich vor ein paar Monaten auch nicht für möglich gehalten.....

    Bei mir als Frau steht seit Freitag die Diagnose Lichen Sclerosus im Raum! Ich hatte seit meiner zweiten Schwangerschaft immer wieder schubweise Probleme mit starken Juckreiz, Rötungen, Irritationen und Trockenheit im Intimbereich.
    Der Frauenarzt meinte damals 2016, dass es an den fehlenden Östrogen liegt, was in er Stillzeit weniger vom Körper produziert wird - sprich mein Körper ist wie in den Wechseljahren und daher die Trockenheit.. die Trockenheit macht die Gereiztheit und sorgt auch für Risse (hatte teilweise beim abwischen Blut von der äußeren Vulva am Klopapier). Klang für mich logisch und als die Symptome 2 Monate nach abstillen verschwanden, war für mich Alles wieder gut... fürs Erste!

    Die Symptome kamen schubweise über die nächsten 6 Jahre zurück, meinst 2-3x im Jahr.. manchmal ein paar Tage nur ganz leicht.. nachmal über 1-2 Wochen etwas stärker. Ich pflegte mich mit Feuchtigkeitscremes und Zäpfchen und trank seit dem zusätzlich Frauenmanteltee um meine Hormone zu regulieren!
    Nun war die letzten Wochen sehr viel Stress bei uns und seit Anfang der Woche hatte ich wieder mit Starken Prloblemen zu kämpfen... gestern war vorallem das Jucken so stark , dass ich den Frauenarzt angerufen habe und um einen Notfalltermin gebeten habe!
    Ich schilderte meine Symptome und Sie meinte auch erst, wharscheinlich Östrogenmangel, evlt. Entzündung oder Pilz on Top (weil man da wohl anfälliger für ist ) .... tja... dem war dann leider nicht so.... sie hat mich untersucht und war dann erstmal still und hat ewig rum geschaut... hat mich schon gewundert... da meinte sie : Ist ihnen schon augefallen das sie nur noch eine innere Schamlippe haben =O ich war total perplex.... sie hat mir kurz erklärt, dass sie vermutet das ich eine Autoimmunerkrankung habe die sich Lichen Sclerosus nennt.... ich sofort gewusst was los ist... eins und eins zusammen gezählt.. die ganzen Symptome / Schube über die Jahre ergaben plötzlich Sinn.....Sie hat jetzt einen Stanzbiopsie veranlasst und mir eine Überweisung zum Hautarzt gegeben....

    Ich bin völlig fertig.... das darf doch nicht sein....

    Meine Frage ist jetzt ... kann sowas sein , dass es erblich bedingt sein kann und die fibroitische Vorhaut meines Sohnes etwas damit zu tun hat!?? Die Ärztin meinte auch, mittlerwiele hat man rausgefunden das Allergien/Autoimmun-Erkrankungen und vorallem Neurodermitis den LS fördern.... Mein Sohn hat ja das Neurodermitis sowie die Allergieveranlagung von mir geerbt....

    Ich hab gestenr den ganzen Abend betroffenen Videos im Internet geschaut... ich will das nicht haben.... ich weiß nicht was ich noch alles schlucken soll.. ich hab doch schon soviele Krankeiten. Aber es passt alles, ergibt total Sinn... auch der Zeitpunkt wann es das erste Mal war.... die Symptome... die Schübe... der Gewebeschwund den ich mir gestern daheim dann auch angeschaut habe und entsetzt war......

    Ich hab so Angst das mein Gewebe und vorallem meine Klitors (die ist wohl auchschon angegriffen) noch weiter schrumpft.....

    Ich weiß das dies hier an sich nicht das richtige Forum ist und ich mir ein betroffenen Forum für Frauen suchen muss.

    ICh wollte hier nur berichten weil dies evlt. eine Erklärung für ide Vorhauverengung meines Sohnes sein könnte.....

    Na das hast du dir ja jetzt nett schöngeredet wo doch die ganze Zeit 100% sicher warst, dass bei deinem Sohn ein Behandlungsfehler vorliegt.
    Und nein, ein kurzes Bändchen ist keine Indikation für eine Beschneidung.

    Hast du dir das ok vom Verfasser des Gutachtens geholt es veröffentlichen zu dürfen, denn das ist meines Wissens sonst nicht zulässig.

    und genau solche Kommentare finde ich unnötig.. ich rede mir garnichts schön ....das rein ein kurzes bändchen keine Indikation for eine beschneidung ist, ist mir klar. Wenn du das Gutachten gelesen hättest, hättest du gesehen das bei op Indikation die vorhaut auch schon geschädigt war.

    Ich hab jetzt lange überlegt ob ich das Gutachten hier teilen soll, allerdings bin ich der Meinung es ist meine Pflicht bzw. bin ich es schuldig weil ich hier im Forum von Anfang an von den Meisten viel Unterstützung und Zuspruch erfahren habe.

    <edit: Anhang entfernt>

    Allerdings hab ich wirklcih Angst es hier zu posten und evtl. auch von Einigen Negatives und Kritik an mich gerichtet zu bekommen.... ich habe mich das letzte Jahr über intensiv über alle Möglichen Stellen zu dem Them ausgetauscht und hab meine Sichtweise etwas geändert! Das Gutachten hat mir jetzt für mich bestätigt das ein Eingriff für meinen Sohn auf lange Sicht unvermeidbar gewesen wäre weil ein kurzes Frenulum vorlag und dieses kann nicht durch Cremes gedehnt werden, zumindest nicht so einfach und dies ist bei einem Kind wirklcih schwer durchzuführen... wenn dann hätte er dies als junger Erwachsener selbst tun müssen und durch die schleichende Entzündung hat sich der Zustand ja in den zwei Jahren eh schon deutlich verschlechtert gehabt. Ich möchte mir jetzt auch ungern hier einreden lassen das wir doch garnicht sicher wissen ob das Bändchen zu kurz war etc. Für mich passt das zu meinem Eindruck den ich noch aus meinem Gedächtnis habe ... und ich habe mich viel mit einem Betroffenen Vater ausgetauscht der sich auch wirklcih aus medizinischer Sicht seit Jahren mit dem ganzen befasst. Er meinte bei der erst Untersuchung 2017 war die Vorhaut ja noch ein Stück zurückziebahr udn da kann ein erfahrender Arzt sehr wohl sehen ob das Bändchen zu kurz ist oder nicht! Der Zustand der Vorhaut hat sich ja in den 2 Jahren abwarten deutlich verschlechtert, das war mein Eindruck und auch der Arzt hat das so notiert! Darum wäre die Frage gewesen ab wann er evlt. Probleme dadurch bekommen hätte und ob ein Abwarten bis ins Erwachsenenalter hier wirklcih sinnvoll gewesen wäre!

    Was mich allerdings wahnsinnig wütend macht und wo ich absolut mit den Gegener der Beschneidung übereinstimme, ist die absolut schlechte Beratung und der Standard in Deutschland.... Altrnativ OP Methoden werden wenig bis garnicht angeboten oder schlecht geredet!! Es gibt nur low .... wie es anscheinend auch bei meinem Sohn gemacht wurde, so lese ich das zumindest aus dem Bericht! Ich denke eine Plastik für das Frenulum und eine Erweiterungsplastik wären auf jeden Fall einen Versuch wert gewesen, wurde uns aber nicht angeboten!
    Die Qualität und der Standard ist hier einfach nicht mehr Zeitgemäß und das ist der Hauptpunkt der mich Wütend macht!

    Hallo zusammen,

    so ein Jahr später ist das Gutachten nun endlich abgeschlossen!

    Ich hab gestern einen Anruf von dem Sachbearbeiter der AOK bekommen, das ihnen das Gutachten von der MDK vorliegt und es sich nicht um einen Behandlungsfehler handelt!
    Auch kann man keinen Verstoss feststellen was die Aufklärung angeht. Da sind die Ärzte immer fein raus weil du bräuchtest einen Zeugen der dabei war und die Bestätigten kann
    das keine anständige komplette Aufklärung stattgefunden hat - sonst ist es Aussage gegen Aussage!

    Ich krieg das Gutachten die Tage per Post und bin natürlich schon sehr gespannt was da im Detail drin steht!

    Ich hab mit diesem Ausgang ehrlich gesagt eh gerechnet und es ist okay..... ich hab alles probiert was jetzt im Nachgang möglich war und muss meinen Frieden mit unserer Entscheidung
    und dem Geschehnen finden .... zumindest hab ich für die Zukunft alle Unterlagen zusammen sollte es zu weiteren Problemen kommen oder mein Sohn Fragen haben!

    Diese "Mütter"...gehen die zu weit...oder glaubt ihr die sind überhaupt echt?

    also ich glaub nicht das des alles fake profile sind... hab sie mir mal angeschaut... die sind schon seit dem kleinkind oder babyalter ihrer kinder die sie im profil angeben bei urbia regestriert und haben zu diversen anderen themen im offenen forum beiträge geschrieben..... kann mir nicht vorstellen das des alles falsche Identitäten sind.... leider...

    also ich bin ja immer wieder extrem schockiert darüber wie wohl die meisten mütter zum thema beschneidung stehen bzw. mit ihren söhnen umgehen....

    ich hab in einem mamiforum eben auch mal nach erfahrungen gefragt zwecks hänselein und wie ihre söhne so mit ihrer beschneidung klar kommen etc.
    das ist einfach nochmal ein anderer austausch als hier weil dort halt auch wesentlich mehr "betroffene mütter" und jungs im alter meines sohnes sind...

    mich haben 3!!! mütter über PN angeschrieben und meinten ich soll ihm sagen wie toll und schön ein beschnittener penis ist und die frauen da auch viel mehr drauf stehen.
    ich hab gedacht ich lese nicht richtig... was ist mit solchen leuten falsch!??? die eine meinte dann noch (ihr zwei sind angeblich auch aus medizinischen gründen beschnitten) ihr großer ist 13 und
    er hat von ihr gleitmittel bekommen und alles kein thema selbstbefriedigung macht ihm total spass.
    geht das nur mir so oder empfindet ihr das auch das geht einfach zu weit???
    für mich fühlt sich das total falsch an...ich würde ihn damit ein stück weit ja sexualisieren und das ist als mutter definitiv ein sehr komisches gefühl.
    ich kann meinem 9 jährigen doch nicht sagen, dass frauen beschnittene penise ganz toll finde.... 1. ist das sowieso nicht meine meinung und 2. was soll ein kind in dem alter mit so einer aussage bitte anfangen

    genauso denke ich kaum das mein sohn mir irgendwann erzählen wird wie toll selbstbefriedigun ist...


    verkehrte welt... echt...

    Genau das verstehe ich auch nicht. Warum eine komplett Beschneidung gegen Niereninfektion helfen kann? Wenn man eine Vorerkrankung der Harnwege hat. Als ob die Vorhaut dann zur Vorbeugung komplett entfernt werden muss. Dieser Stehr ist doch auch nur ein Beschneidungsarzt wie die anderen. Das Arte Video hat mir dazu gereicht.

    Ich finde man darf trotz der ganzen Kritik an der Beschneidung nciht vergessen, es gibt dies seltenen Fälle wo eine Beschneidung nötig ist, z.b. bei LS oder wenn ein Kind eben Vorerkrankungen der Nieren hat... der Sohn meiner Freundin hat eine Hypospadie zweiten Grades, die Vorhaut wurde hier benutzt um die Harnröhre nachzubilden! Es gibt hier nicht nur Schwarz und Weiß!!

    Ich denk es geht darum aufzuklären das eine vorbeugende Beschneidugn wie in Afrika und USA praktiziert, eine Kulturelle Beschneidung oder eine verfrühte unnötige medizinische Beschneidung einfach keine Vorteile mit sich bringt bzw. viele Männer ihr Leben lang darunter leiden!

    Ich fand die Reportage super gut gemacht und Danke Yelock für sienen Mut damit an die Öffentlichkeit zu gehen!!!!! Da gehört viel dazu!!!

    LiLi1316, was ist eigentlich aus dem Gutachten des medizinischen Dienstes bezüglich der Beschneidung deines Sohnes herausgekommen?

    ich hab letzten Monat mal nachgefragt und die dem mdk haben wohl noch unterlagen von einem Arzt gefehlt die jetzt erst seit April vorliegen...ist also noch in Bearbeitung

    Habt Ihr vorher noch einen Elternabend/Elternsprechtag?

    Amsonsten lass Dir doch vorher zeigen, was gemacht werden soll - vielleicht sind die Themen Phimose und Zirkumzision ohnehin Teil des Programms.

    Ich würde mir allerdings dringend verbitten meinen Sohn im Rahmen des Unterrichts als "Quasifachmann" befragen zu lassen ("X, du bist ja beschnitten, erzähl der Klasse doch mal, wie es war und wie Du dich jetzt damit fühlst..." :thumbdown: )

    Die Lehrerin vorzuwarnen ist vielleicht keine ganz schlechte Idee, aber da solltet ihr ganz klar formulieren, was ihr von ihr erwartet.


    so in der Art hab ich es mir eben gedacht ,dass ich frage ob das eh Thema ist und das in dem Zusammenhang eben vielleicht was von klassenkamerdaen kommen könnte und das für ihn unangenehm sein könnte und wir uns eigetnlich nur wünschen das sie ihn in der Situation etwas schützt.. .auf keinen Fall vorführt .. .und wenn das sie dann der Klasse eben nur kurz sagt: solche Informationen sollte der jenige nur selbst preisgeben und das man sowas nicht laut herumposaunt und eben kurz erklärt das es viele Männer gibt die beschnitten sind eben aus medizinischen (und evlt. religiösen gründen!?) ....

    Ich dachte der ganze Pausenhof weiß es eh schon?!

    Laut Aussge meines Sohnes waren da nur ein paar Kinder dabei gestanden ... und ich finde es ist nochmal was anders wenn die ganze Klasse inklusvie der Mädchen zusammen in einem Raum ist....

    Ich glaub manche Kinder haben oder werden auch garnicht checken was damit gemeint ist.... aber ich kann mir vorstellen wie unangenehm es für ihn wäre .. gerade auch wegen der Mädchen und der Lehrerin

    Gestern ist mir noch eine andere Überlegung gekommen... in der 4. Klasse steht jetzt ja dann Sexualkunde an! Ich hab etwas bedenken, dass einer dieser besagten Kinder vielleicht vor versammelter Klasse inklusive Mädchen meinen Sohn als beschnitten outet.... meint ihr es macht Sinn vorab mal der Lehrerin zu schreiben um sie auf diese evtl. Situation vorzubereiten?? Oder ist das übertrieben und ich mach mir jetzt zu arg Gedanken???
    Ich hab halt Angst, sollte es dazu kommen ,dass die Lehrerin nicht angemessen reagiert.... so könnte ich mit ihr halt vorab sprechen und wir könnten uns drüber austauschen was ich als richtig empfinde was sie sagen könnte ....
    Ideen / Gedanken von euch hierzu???

    Wie alt ist Dein Sohn jetzt?

    Er ist 9 Jahre alt...


    Was ich schade fände wäre, wenn er zu der Ideen kommen würde, sich wegen der fehlenden Vorhaut verstecken zu müssen. Muss er nicht. Er ist genauso so richtig und perfekt, wie er ist. E Basta.

    Bis vor ein paar Moanten war das auch überhaupt kein Thema, er hat sich überhaupt nicht dafür geschämt, hat sich ohne Probleme vor anderen ausgezogen oder ist mit den anderen in den Busch oder aufs Stehklo zum pinkeln.... ich merk das sich das eben langsam etwas verändert und es ihm doch auch unangenehmer wird (z.b. meinte er als er neulich nach dem Schwimmbad alleine in die Männer dusche musste,dass es ihm unangenehm war und er seine Badehose angelassen hat weil es ihm vor den anderen Männern peinlich war - Zitat: " Naja weil das bei mir halt anders aussieht!" ... ich weiß halt nicht wieviel normals Schamgefühl da mit rein spielt was ab dem Alter ja auch ganz normal ist... z.b. darf die kleine Schwester garnicht mehr mit ins Bad und wir shcon noch aber er möchte eigentlich alleine Duschen... wird natürlich von uns so absolut respektiert!
    Ich denke er müsste halt mal andere Männern sehen bei denen das auch so ist... in seiner Klasse scheint er wohl wikrlich der einzige zu sein (was er halt so erzählt was er auf Klo etc. zu sehen bekommen hat) und es bringt ihm irgendwie nicths wenn wir ihm erzählen das es auch viele Andere gibt und wir kennen den und den .... ich hab immer das Gefühl das genügt ihm nicht um wirklich zu realisieren das er damit nicht alleine ist!


    Ich denke Eure Methode jede seiner Fragen ernstzunehmen und so zu beantworten, daß er damit leben kann, ist die einzige, die langfristig funktionieren kann. Solange die Antwort nicht überdramatisiert ist.

    Ich denk mein Mann und ich haben da beide ein ganz gutes Gespür aus dem Bauchraus das Richtige zu sagen.... aber es ist trotzdem ein schmaler Grad .. und man unterbewusst trotzdem etwas Sorge etwas falsches zu sagen .... aber an sich habn wir auch ein super gutes Vertrauensverhältnis ... bis jetzt kam er immer wenn ihn was bedrückt hat und ich war auch die Erste der er nach der Schule von den Erlebnisen berichtet hat! Mir ist klar das sich das die nächsten Jahre auch ändern kann und er mit solchen Themen eher zum Papa geht... aber da hab ich Vertrauen in meinen Mann das er richtig auf die Situatioen und Fragen reagiert!

    Ich habe damals mich damals mit Händen und Füßen dagegen gewehrt meinen Sohn ans Messer zu liefern, insofern kann ich Deine @LiLi1316 Seelenqual schon nachvollziehen.

    Was ich aber für sehr viel entscheidender halte:
    Deine Verzweiflung darf nicht das Problem Deines Sohnes werden.
    Er ist garantiert nicht der einzige Junge an seiner Schule, der geschnitten wurde (und unter Garantie wird es auch unter seinen Lehrern welche geben). Es ist im Moment etwas Besonderes, in ein paar Wochen spielt das keine Rolle mehr.
    Mir wäre wichtig, daß mein Sohn ein so unkompliziertes Verhältnis wie möglich zu seinem Körper entwickelt. Ja, er hat keine Vorhaut mehr - aber kein Mensch kann im Moment beurteilen, wie es ihm in 10, 15 oder 50 Jahren damit geht. Vielleicht hat er Glück und die Auswirkungen sind nicht so extrem, wie man es hier manchmal zu lesen bekommt.
    Mach Deine Ängste nicht zu seinen Ängsten.

    Das ist ja auch das was uns wichtig ist und was wir und vorallem mein Mann im immerwieder probiert zu vermitteln.. jeder ist anders...und das sowas eben auch kein Markel ist sondern jeder hat irgendwas (mein Mann hat ihm dann auch erzählt das er am hoden operiert werden musste oder das er ja weiß das seine Schwester in ein paar Jahren wahrscheinlich eine Herz OP braucht) .... und kinder finden immer was woran sie einen anderen aufziehen können (brille, kleiner penis, dick, schlechte noten) ... und wir sagen ihm auch ganz klar das wir sowas in der Richtung wenn es von ihm kommen würde auch nicht gut fänden oder dulden würden! Aber bis jetzt ist uns da auch noch nie was negatives zu Ohren gekommen, wir erziehen unsere Kinder sehr tolerant, offen und empathisch!
    Ich denke auch das es eine normale Phase gerade von den Jungs ist das sie halt Mal gucken und vergleichen und irgendwie war es klar das dieses Thema da auch wieder aufkommen wird, das wichtige ist wie wir jetzt damit so umgehen das er es gut annehmen kann und schafft selbstbewusst zu sein und seinen Körper zu akzeptieren!

    Und mir ist klar und bewusst das ich meine eigenen Ängste, Gedanken und Vorwürfe zu dem Thema nicht auf ihn übertrage! Ich halte das komplett von ihm fern.... als es mir letztes Jahr nicht gut ging , war das jetzt nichts Neues für ihn, ich hab immer wieder mit Depressiven Verstimmungen zu kämpfen und auch hier sind wir sehr offen mit unseren Kindern und versuchen ihnen Kindgerecht zu erklären warum Mamas/Papas auch nru MEnschen mit Grenzen sind und das Leben eben manchmal einfach zuviel wird und auch Mamas schwache und schlechte Zeiten haben. ER weiß bis heute nicht das meine letzte Depressive Phase mit durch Zweifel und Ängste zwecks der Beschneidung verursacht wurden! Alles was wir bis jetzt zu dem Thema besprochen haben wurde von ihm angestossen weil er konkret nachgefragt hat!


    Dein Sohn hat das Glück, daß sein "anders sein" ein ziemlich diskretes ist, wobei ich keinen Grund sehe, wofür er sich schämen müsste. An der Größe, der Form, seines Penis, seiner Nase, seiner Finger wird er z.B. auch nichts ändern können, ebensowenig wie es seine Klassenkameraden können. Wer ihm jetzt versucht einzureden, daß ein zirkumzidierter Penis "eklig" sei, der hat noch ganz andere Probleme (fehlenden Respekt, keine Manieren und mich würde nicht wundern, wenn da so einiges an Unsicherheit mitspielt) aber das sind die Probleme den anderen und nicht die deines Sohnes.

    Ich weiß, daß negative Kommentare von anderen über den eigenen Körper Sch****-schwer zu ertragen sind. Ich bin selbst nur knappe 1.70, zu schwer und hab' noch ein paar Dinge an mir, die immer wieder das Potential haben, mich runterzuziehen. Aber ich glaube zumindest habe ich meinen Kindern beibringen können, niemanden wegen eines unveränderlichen körperlichen Merkmals zu bewerten oder gar zu beleidigen. Und ich habe selbst Jahrzehnte gebraucht um mich weitgehend so anzunehmen, wie ich nunmal bin.

    Wie oben schon gesagt, ich denke jedem ist bewusst das solche situationen früher oder später auf jedes Kind zukommen, der eine eben wegen einem Beschnittenen Penis, der andere wegen einem kleinen Penis oder einen krummen Nase.... unsere Aufgabe als Eltern ist es eben die Kinder soweit zu unterstützen das sie trotzdem selbstbewusste werden! DAs ist nie einfach.....

    Der "Freund" um den es hier geht hat wirklich ein paar Auffäligkeiten in seinem Sozialverhalten, ist uns schon oft aufgefallen, gab schon Situationen wo sie zusammen Blödsinn angestellt haben und mein Sohn hat ihn in Schutz genommen und sein "Freund" hat ihn in die Pfanne gehauen ...aber auch hier muss er selbst lernen das er sich halt von solchen Leuten distanziert und andere Freunde suchen muss!

    Es ist aber anders und komisch. Zum einen ist es gut, dass es anders ist, weil das heißt wir leben nicht in einer mehrheitlich beschnittenen Gesellschaft. Komisch fand ich es auch schon immer und es fehlt einfach was. Ich hatte damals als Kind auch solche Momente und auch als Erwachsener fühle ich mich nicht gut damit.

    Mir ist auch klar bzw. empfinde ich es auch nicht als Normal.. aber es ist schon so das ich viele kenne die beschnitten sind und was bringt es mir dem 9jährigen Jungen jetzt zu sagen: ja dub ist der einzige und bist anders und das ist scheiße.... ich glaub nicht das dies psychologisch der richtige Weg ist! Auch wenn ich anders empfinden und ihm gerne sagen würde: ja ich finde das auch absolut scheiße das uns die ärzte dazu geraten haben und wir zugestimtm haben und ich finde auch es sieht komisch und unnatürlich aus!
    Aber irgendwie müssen wir ihn ja trotzdem bestärken und selbstbewusst machen ... für mich gibt es keine andere Option!
    Ich geb ihm trotzdem immer das Gefüh ldas seine Gefühle Raum haben und von uns gehört werden!

    Es ist als Eltern wirklcih eine schwierige und schmale Gradwanderung zwischen: auf ihn eingehen und ernst nehmen aber anderseits nicht das gefühl von : mit mir ist was falsch, noch anzuschüren!

    Was hättest du dir als Betroffener gewünscht das deine Eltern zb. zu dir gesagt hätten? Kannst du dir im Nachgang vorstellen was dir geholfen hätte?

    Hallo zusammen,

    ich hab mich hier schon länger nicht mehr gemeldet, ich guck zwar regelmäßig rein aber ich hab probiert das ganze so gut es geht anzunehmen und zu verarbeiten und ich muss sagen die letzten Monate ging es mir psychisch relativ gut und ich hab die Zeit und den Alltag mit den Kindern einfach genossen! Klar war das Thema immer mal in meinen Gedanken... eigentlich täglich...aber ich hatte das Gefühl ich bin an einem guten Punkt!

    Jetzt gab es leider die letzten 2 Wochen 3 Vorfälle in Folge die mich sehr getriggert haben... ich bin zwar sehr stolz auf mich wie gut ich in den Situatinoen reagiert habe (nicht weinen müssen etc.) aber beschäftigen tut es mich natürlich trotdzem, es ist schließlich mein Kind und es tut mir trotzdem wahnsinnig weh und leid für ihn!!

    Die ersten zwei Situationen waren in der Schule... bis jetzt hatten wir ja nie das Problem das er deswegen aufgezogen wird oder sich geschämt hat... aber jetzt so mit 9 fangen die Jungs halt wohl langsam an zu vergleichen und er war im Stehklo mit seinem Freund und der hat wohl geschaut und meinte dann so in die Richtung das sein Penis eklig aussieht! und die Woche davor hatte schon ein Klassenkamerad am Pausenhof rumgerufen: L*** ist beschnitten!
    Er kam heim und hat es mir beidemale sofort erzählt, er hat nich total traurig gewirkt , eher verunsichert .... mein Mann und ich haben viel mit ihm gerdet, ihn probiert so gut es geht zu bestärken! Aber er fühlt sich glaub ich einfach Anders gerade, er betont das auch immr so: ich bin der Einzige, wenn wir ihm sagen das es noch mehr Jungs und Männer gibt und das es nicht Anders oder komisch ist beschnitten zu sein! Es scheint ihn jetzt nicht weiter nachhaltig zu belasten, er ist gut drauf etc. ... aber ich kann natürlich nicht in seinen Kopf gucken!

    Das Andere Thema war gestern... wir waren bei der Oma Schwimmen und aufeinmal so nach 30 Minuten kam er raus und meinte sein Penis tut weh bzw. es sticht alle Paar Minuten rein... ich konnte mir da nichts vorstellen und hab gefragt ob ich mal nachgucken soll ob was entzündet etc. ist .... er hat dann gesagt: ja bitte... aber ich konnte nichts sehen... er hat dann auf die Unterseite gezeigt wo die Frenelum Region ist.... meine eizige Vermutung ist das des Netz in der Badehose da was gereizt oder irritiert hat.. habt ihr ne idee??? Ne Stunde später war es dann weg... ich hab das Netzt jetzt mal rausgeschnitten!

    DAs sind echt wieder solche Momente wo das Thema einfach hoch kommt und ich wieder kleine Durchhänger habe... aber zum Glück keine Depressiven Episoden mehr, ich bin da echt auf einem guten Weg.... was es aber führ ihn natürlich nciht weniger schlimm macht und es mir von Herzen leid tut!