Beiträge von Dagmar Rehak Wien

    Bitte gib mir die Fundstelle für die wiedergegebene Meinung, dass die B. das Risiko verringert, andere anzustecken.

    Wenn in einem guten Anteil der Akte keine Ejakulation stattfindet, ist auch das Ansteckungsrisiko geringer. Ist doch logisch, oder? So genau muss man es aber gar nicht sagen. Es reicht, wenn man mit Zahlen und Prozenten um sich schmeißt. Man könnte einem Mann die Eichel auch ganz abschneiden und dann sagen, dieser Mann steckt ganz sicher niemanden mehr an (sobald die Wunde verheilt ist).

    'Säuglingsopfer in abgemildeter Form (um die Aggressionen des Vaters gegenüber seinem Sohn abzuschwächen (Abraham)

    Das finde ich einen interessanten Aspekt. Abraham wollte seinen Sohn ja ursprünglich töten, Gott hat ihn dann aber noch rechtzeitig davon abgehalten und von da an die Beschneidung gefordert.
    Das heißt für mich, dass der "Bund mit Gott" bedeutet, dass sich Väter beim Töten ihrer Söhne zurückhalten und stattdessen nur ihre Sexualität beeinträchtigen, das Vorhautabschneiden ist also eine Ersatzhandlung fürs Töten des eigenen Kindes.
    Aber was ist, wenn man gar nicht das Bedürfnis hat, das eigene Kind zu töten? Warum muss man es dann trotzdem beschneiden?

    Danke für diesen erschütternden Bericht!
    Ich habe lange nicht verstanden, wie Mütter solchen brutalen Verstümmelungen zustimmen können, bin immer von mir ausgegangen und dachte, Mütter beschützen ihre Kinder immer bis zum letzten Blutstropfen. Aber das ist eigentlich unlogisch. Wenn Männer, die Religionsführer, destruktive Gefühle gegen Kinderpenisse haben können, warum dann nicht auch Frauen, und damit auch Mütter? Natürlich, es ist gegen jeden mütterlichen/elterlichen Instinkt, aber es können eben auch Frauen böse und sadistisch sein, und das auch gegen die eigenen Kinder.
    Sadistisch und destruktiv ist auch, wenn Mütter darüber befinden, wie das Geschlechtsteil ihres Sohnes auszusehen habe und es auch noch nach ihren eigenen Vorstellungen zurechtschneiden lassen, wie hier in diesem Video:
    https://www.youtube.com/watch?v=U5kaEEckXmU?t=23m36s
    Ich möchte nicht wissen, was los wäre, wenn Väter über Geschlechtsteile oder Brüste ihrer kindlichen oder jugendlichen Töchter befinden würden und sie auch gleich zum Schönheitschirurgen schleifen würden.

    Der § 1631d BGB hebelt ja bewusst das Grundrecht auf Unversehrtheit für Kinder und Jugendliche aus, indem er im Strafrecht eine zulässige Einwilligung durch die Eltern unterstellt.

    Die Frage ist nun aber, ob ein Richter überhaupt an ein Gesetz gebunden sein kann, dass entgegen der Rechtsprechung ergangen ist und zudem mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gegen das Grundgesetz verstößt. Müsste hier nicht im Zweifel sogar ein Gericht einen Strafantrag wegen einer Beschneidung annehmen können, um hier dann durch das BVG klären zu lassen, ob der § 1631d BGB gegen das Grundgesetz verstößt und damit aufzuheben ist?

    Da 70% der Bürger hier eine andere Meinung vertreten als die Regierung, müsste es doch genügend Richter gegeben, die nur auf eine entsprechende Anklage warten.

    Das denke ich auch. Dieses neue Gesetz ist überhaupt nicht gültig, weil es "stärkeren" Gesetzen widerspricht.

    Jede Frau und jeder Mann ist und fühlt anders.

    Aber in den Grundzügen der Anatomie sind alle gleich.

    Bei einem Mann mit langer Vorhaut setzt diese sich uU am Eingang fest und die Eichel rollt nur darin hin und her.

    Also wenn, nimmt er die Vorhaut schon mit rein. Sooo lang ist glaub ich keine Vorhaut. Und auch bei Männern mit langer Vorhaut wird die ja durch die Erektion zurückgezogen. Das Gleiten in der Vorhaut beeinträchtigt aber nicht das Empfinden, weder vom Mann noch von der Frau.

    Bei einem straff beschnittenen Mann gleitet jeder cm der Eichel an der Innenwand

    Bei intakten Männern liegt die Eichel ebenfalls frei, wenn sie eine Erektion haben.

    Ausserdem sollen viele Frauen direkt am Eingang am empfindlichsten sein?

    Janasicher, dort, wo der Kitzler ist. Deswegen soll ja auch das Schambein des Mannes weitgehend in Kitzlernähe sein.

    Soweit ich das überblicke, gelten in europäischen Ländern sehr wohl Gesetze, die jede Körperverletzung strafbar machen, und auch in den Grundrechten der Unversehrtheit des Körpers der Religionsfreiheit bevorzugt wird, auch wenn das andere gern anders interpretieren.
    Aber wie schaut's aus in anderen bedeutenden Ländern? Russland, China oder Brasilien oder generell lateinamerikanische Staaten?
    Wird da noch diskutiert, oder gibt es da eindeutige Gesetze?

    Heute benutze ich einen Latex Ersatz "Senslip". Damit ist meine Eichel immer geschützt, die Haut ist schon viel dünner und vor allem empfindsamer.

    Genital! :thumbup:
    An sowas habe ich schon gedacht, irgendein Ding, das die Eichel vor Reibungen schützt und durch das die Hornhaut wieder weg geht. Hab schon geglaubt, ich hätte es erfunden, dabei gibt's das schon. Sowas sollte jedes Beschneidungsopfer kennen und haben.

    Da gibt's zwei "Diagnosen":
    Die erste ist die enge Öffnung bei Babys und Kleinkindern, und das ist wirklich manchmal eng, gehört aber so, um die Eichel zu schützen.
    Die zweite ist das Nicht-zurückziehen-können der Vorhaut bei älteren Kindern. Da wird absichtlich das Missverständnis erzeugt, dass das durch eine Verengung der Fall ist, aber in Wirklichkeit ist die Vorhaut noch zum Teil mit der Eichel verwachsen (nicht nur verklebt, wie oft behauptet wird). Dann wiegt der Arzt besorgt den Kopf und schreibt "Vorhaut lässt sich nicht vollständig zurückziehen" in den Befund, und die Mutter macht sich Sorgen. Besser, sie klärt ihn auf, dass das schon so seine Ordnung hat.

    Was könnte da helfen?
    Am besten aus einem anerkannten Lehrbuch für Kinderärzte die Stelle mit der Vorhautentwicklung rauskopieren und an sämtliche Kinderärzte per Mail verschicken, und in allen Mamiforen ins Unterforum "vor der Geburt".

    Beschnittene Männer brauchen vaginal eine stärkere Reibung, um etwas zu spüren. Dabei fahren sie mit dem Penis ziemlich weit raus und weit wieder rein, und das ziemlich schnell, wobei die Klitoris die meiste Zeit nicht berührt wird.
    Ein intakter Mann bleibt mit dem Penis tief drin und fahrt nicht so weit raus, sondern bleibt mit seinem Schambein immer in der Nähe der Klitoris, die dadurch viel besser stimuliert wird.
    Eine halbe Stunde Geschlechtsverkehr mit einen Beschnittenen bringt der Frau also uU nichts, während sich mit der richtigen Technik des Intakten schon nach einer Minute ein Orgasmus einstellen kann.