Posts by Alex123

    PS: Ich hätte noch eine Frage. Was hast du nach der OP getragen? Engere Boxer, Slips oder freie Pants?
    Danke

    Also vor der Operation bekam ich so zwei Netzunterhosen. Diese habe ich dann auch den nächsten Tag noch getragen. Am 3. Tag nahm ich den Verband ab. Danach habe ich dann teils lockere Boxer, teils gar nichts (bin auch für 1 Woche nur im Bett gelegen :( . Als ich dann wieder herum lief und zur Nachkontrolle ging, trug ich enge Boxer. Ich muss sagen, dass enge Boxer praktisch sind, da es dann wenig Reibung gibt.

    Ich hoffe ich kann dir so weiterhelfen

    Hallo Alex,

    Auf mich wartet in 2 Wochen eine komplette Beschneidung. Bei mir geht zwar die Vorhaut überziehen, aber die innere Haut ist sehr empfindlich und ich komme immer sehr früh. Als ich in deinem Alter war, habe ich fast gar kein Problem. Aber dann war mein Penis immer fetter und fetter. Zuerst habe ich Frenuloplastik gehabt, vor 7 Jahren. Und jetzt wird ganze Vorhaut entfernt. Ich wollte zwar nur teilweise die Vorhaut entfernen lassen, aber der Urologe hat mich überzeugt. Ich habe mich für lokal anesthesia entschieden. Geht schneller... ich habe kein Angst, es bereitet mir nur ein bisschen Sorgen die Möglichkeit, dass der Penis vernarbt bleiben könnte.

    Ich wünsche dir gute Besserung

    Hey jooojko

    Schön, dass zu es zu meinem Beitrag geschafft hast ^^

    Wie alt bist du jetzt, wenn ich fragen darf? Denn ich glaube, dass das Alter oft auch mit dem Heilungsverlauf (mit Narbenbildung usw) verbunden ist.
    Hat der Urologe auch begründet, warum er tortzdem eine komplette Beschneidung durchführen will? Also ich meine nicht nur alle Vorteile genannt, sondern wirklich auch eine Begründung, wieso bei dir die komplette Beschneidung durchgeführt werden soll.
    Zudem möchte ich dir noch sagen, dass ich low-loose beschnitten worden bin. Ich bin recht froh, dass diese Art bei mir angewendet wurde, da sich bei der SB eigentlich nicht sehr viel verändert hat.

    Ich wünsche dir viel Kraft

    Hey Community :)

    Ich wurde vor genau 3 Wochen beschnitten; Bändchen ab, Vorhaut weg und Verklebung gelöst (den Ablauf habe ich bereits einmal gepostet).

    Nun habe ich aber Angst, dass auf der oberen Seite die Fäden zu früh gelöst sind und die Narbe jetzt nicht zuwächst, da die gerissen ist (siehe roter Kreis).

    Braucht das seine Zeit und ist das normal, oder ist da wirklich ein Problem, das ich dem Urologen noch einmal zeigen sollte.

    Und wie findet ihr überhaupt den Heilvorgang und die Beschneidung des Urologen? Ich habe nämlich kein Termin mehr mit dem Urologen, ausser ich bestehe drauf (wenn ich Probleme bei der Heilung und so habe - was ich ja nicht einschätzen kann :FP02 ).

    Vielen Dank fürs Lesen

    Liebe Grüsse

    Alex

    Hallo Frank!

    Wow, ich finde es stark von dir, dass du über dies so offen sprichst - Respekt!

    Deine Geschichte ist sehr emotional und es tut mir leid, dass du durch dies alleine und überhaut durchgehen musstest.
    Da ich selber vor knapp einer Woche beschnitten worden bin, habe ich die Erfahrung gemacht, dass sich meine Psyche extrem veränderte. Ich glaube, ohne Eltern und Unterstützung hätte ich dies nicht überstanden! Jedoch habe ich nicht annährend das durchgestanden, das du musstest!

    Ich hoffe, dass du deinen Glied einmal nach deinen Wünschen haben wirst und endlich zufrieden sein kannst UND, dass du wirklich jemanden findest, der dich auch unterstützt!

    Grüsse und viel Kraft
    Alex

    Einige Fragen haben sich bei mir aufgetan: Wie konnte der Arzt bei einer Verklebung ein zu kurzes Bändchen und eine Verengung feststellen?
    Du schreibst zwar, dass du nicht über Alternativen aufgeklärt wurdest, aber habt ihr über die Beschneidung ansich gesprochen? Sprich Mögliche Nachteile, sowie Stil und Bändchen entfenen ja/nein? Und welcher Stil wurde es?

    Hey skynet1

    Vielen Dank für dein Schreiben!

    Nicht die ganze Eichel war verklebt, sondern nur etwa ein Viertel (an der linken Seite). Das Bändchen war somit frei und man sah die Verklebung nur, wenn man die Vorhaut auch wirklich nach hinten zog. Dadurch konnte er auch das Bändchen sehen und als er mich fragte ob es manchmal ziehe bei z.B. Selbstbefriedigung (mit meiner Antwort: "Ja, manchmal"), stellte er fest, dass es zu kurz ist.
    Beim Urologen haben wir eigentlich nur über die Beschneidung, beziehungsweise über das Vorgehen des Eingriffes gesprochen; Er hat es mir auch sogar gezeichnet, was gemacht werden muss und wie etwa dies gemacht wird. Da ich 3 Probleme hatte (Verklebung, Bändchen, Verengung), hat er auch gesagt, dass eine Kortisolcreme o.ä. eine langer Prozess ist und nicht alle Probleme löst.
    Über Nachteile kann ich mich eigentlich nicht gross erinnern (ausser natürlich das Üblichen; Operation-Probleme, Blutungen danach...). Auch über den Stil hat er nichts erwähnt. Ich denke, dass er durch die Skizzen-Zeichnung dies "oberflächlich" gezeigt hat.

    Servus,

    Du schreibst, dass du auf Antworten, Erfahrungen oder Fragen hier aus dem Forum hoffst...aber was soll man auf deinen Text antworten? Erfahrungen...kann man die nicht nur selber machen, nie vergleichen?

    Fragen...kann ich dich eigentlich nur, warum du nicht vor deinem Eingriff hier mal gefragt hast, was da möglich wäre?

    Es macht mich immer wieder staunen, dass Menschen jahrelang um ein Problem wissen...und nach dem vollendete Tatsachen geschaffen wurden, nur Tage später um Rat bitten... ?(


    Hallo Urolüge
    Also ich denke ich habe den Text eher geschrieben um meine Gedanken loszuwerden. Es fühlt sich einfach befreiend an, über dieses Thema und über die Erfahrung zu schrieben. Auf Fragen, Erfahrungen oder Antworten, um die ich fragte, sind einfach Zusätze, die mich nicht alleine stehen lassen und ein bisschen Unterhaltung zu führen. Ich mache dies nämlich für mich und habe meine eigene Methode mit diesem Erlebnis umzugehen.

    Meine Eltern, der Urologe und mein Hausarzt meinten alle, dass es das beste sei beschnitten zu werden. Also habe ich dies eigentlich nicht hinterfragt, da zumindest der Urologe sich am besten in diesem Gebiet auskennen sollte. Ich habe auch erst vor zwei Tagen diese Plattform gefunden...

    Nun zum Bezug auf deine Aussage, das es dich erstaunt zu sehen, dass man wegen einem Problem zu lange wartet: Ich persönlich finde, dass ein Kind nicht entscheiden kann ob es beschnitten werden oder wie es überhaupt weiter gehen soll. Ich war, als ich das erste Mal beim Hausarzt war, sicher nicht im Zustand um eine Entscheidung zu treffen und sofort im Internet nach Helfer zu suchen. Klar hätte ich jetzt im letzten halben Jahr im Internet nach Leuten/Plattformen suchen können aber ich wurde so überzeugt von der Beschneidung, dass es „Die Lösung“ war.

    Ich hoffe meine Antwort nimmst du nicht auf irgendeine Art böse auf oder so, denn wenn ich es nochmal durchlese, hört es sich sehr verteidigend an. Ich meine es natürlich nett und bin sehr dankbar für dein Schreiben!

    Guten Tag zusammen


    In diesem Text werde ich euch über meine Beschneidung schildern und hoffe auf Antworten, Erfahrungen oder vielleicht auch Fragen von euch.


    Also mal die Facts: ich bin 17-jährig und wurde am Mittwoch (07.10) beschnitten (heute ist Sonntag 11.10).
    Ich ging bereits vor etwa zwei Jahren zum Hausarzt (nach langer Überwindung um mit meinen Eltern darüber zu sprechen). Der Hausarzt sagte mir, dass ich eine Verklebung und eine Vorhautverengung habe, jedoch ist das in dem Alter keine Seltenheit und kann sich lösen. Vor ungefähr vier Monaten ging ich dann mit meiner Mutter erneut zum Hausarzt und der schickte mich dann zu einem Urologen weiter. (Diejenigen, die sich nicht getrauen mit ihren Eltern zu sprechen; MACHT ES EINFACH, es gibt schlimmeres auf dieser Welt!) Als ich dann einmal der Termin beim Urologen hatte, fragte er mich Fragen wie: Hast du Schmerzen/bei Selbstbefriedigung? Hattest du schon mal Geschlechtsverkehr? ... da ich noch Jungfrau bin hatte ich aber keine Erfahrungen über Schmerzen (ausser bei Selbstbefriedigung - aber ich hatte hier auch nie richtig Schmerzen ). Er stellte recht schnell fest dass ich: eine Vorhautverengung, eine Verklebung und ein zu kurzes Vorhautbändchen (Frenulum) habe. Also ist die beste, einfachste und schnellste Lösung : Beschneidung. Ich war total geschockt und musste auch mit Tränen kämpfen - die kamen dann Zuhause . Da ich noch darüber nachdenken und auch noch die Sommerferien geniessen wollte, sagte ich, dass der 07.10 für den Termin (Beschneidung) gut sei. Ich Nachhinein merke ich, dass ich zu wenig aufgeklärt wurde und dass auch eigentlich keine andere Möglichkeit aufgezählt wurden. Jedoch Bedauern oder Zweifelsgedanken habe ich noch keine.


    Es war dann soweit; Ich fuhr mit meiner Mutter zum Krankenhaus. Da ich mir nicht vorstellen konnte, dass ich ohne Narkose operiert werde und mir regelrecht schaurig und übel wurde, sagte ich noch beim 1. Termin beim Urologen, dass ich, wenn Beschneidung, dann mit Vollnarkose - also wurde bei mir eine Vollnarkose gemacht. Nach der Operation musste ich auf Toilette und folgend kollabierte ich (Wegen des Kreislaufes, der durch eine Narkose geschwächt wird ) Das Personal war total freundlich und auch der Narkosearzt konnte mich relaxen. Der erste Tag war total okay und kaum schmerzen beim Liegen. Es schmerzte aber als ich auf Toilette musste und den Verband verschob - er klebte.


    Die nächsten Tage musste ich oft auf Toilette und hatte immer Probleme mit den Verbänden, also hörte ich am dritten Tag auf diese nach jedem Toilettengang zu ersetzen und liesse sie beiseite. Die Eichel ist noch immer ziemlich empfindlich aber ich merke wie dieses Gefühl abnimmt. Vor der Operation fanf ich, dass meine Eichel überempfindlich war, da jedes Berühren schmerzte. Somit bin ich eigentlich froh, dass dieses Empfinden weniger wird. Der Penis war sehr lila und geschwollen. Mein Urologe hat mir eigentlich nichts über den Heilungsverlauf gesagt, also bin ich mich im Internet über Salben, Penisbäder usw. am informieren - dies finde ich eigentlich schlecht vom Urologen. Was ich noch sagen möchte ist, dass ich während diesen ersten Tagen leichte Depressionen hatte und mir war eigentlich alles egal, da ich nichts in mir mehr verspürte (emotional). Ehrlich gesagt, weiss ich nicht warum aber eine Operation bringt auch mentale Folgen mit sich. Meine Mutter hat aber gestern mit mir lange gesprochen und brachte mich wieder zum Lachen.


    Heute (11.10.2020) musste ich am Morgen wieder gegen die Morgenlatte kämpfen - aber durch einen Toilettengang verschwand die Erektion zum Glück! Die Schmerzen sind weniger geworden und auch wenn der Penis in der Unterhose liegt, fühlt es sich nicht mehr soo empfindlich an . Ich habe bereits vier Penisbäder (Start: gestern) gemacht. Dazu verwende ich eine Salbe: Odinhelp cream. Hat ein Apotheker als Wundermittel beschrieben aber ich weiss halt nicht, ob diese wirklich auch nützt? Es kommt noch heute Sekret raus und leichte Blutungen. Aber ich denke positiv :) .


    Die Nachkontrolle ist am Dienstag, bin gespannt was er meint. Ich denke aber, dass alles gut operiert wurde.
    Ich werde euch versuchen auf dem Laufenden zu halten, da es sich einfach auch gut anfühlt über das zu sprechen.


    Vielen Dank dass ihr bis hierhin gelesen habt!