Posts by NikSerof

    Ich halte es allerdings für anmaßend, dass Du meine und dier Erfahrung anderer Beschnittener hier als "völligen Schwachsinn" bezeichnest!

    Ich halte es auch für anmaßend und beleidigend, dass meine Eltern hier als dumm betitelt werden. Das Freunde von mir als nicht normal hingestellt werden, weil sie über eine Schönheitsoperation nachdenken usw.
    Wie schon gesagt, hier gilt, dass Kritik in eine Richtung verboten ist und in die andere Richtung fast immer akzeptiert wird, sei es auch noch so absurd. Das ist keine Art zu diskutieren.


    Auch wenn deine Erfahrung eine andere ist, verhält man sich so nicht!

    Sehe ich auch so. Wenn eure Meinung eine andere ist , dann beleidigt man trotzdem keine anderen, oder behauptet, andere Studien seien gefälscht oder sonstwie manipuliert.


    Bei Unbeschnittenen genügt die Berührung des Penis um "geil" zu sein.

    Bei uns reichte es aus, als wir die Hose ausgezogen haben und schon waren wir geil.


    Interessant ist, dass Du dich mit Studien zum Thema "Reizempfinden" befasst hast.

    Ich vermute mal, dass viele beschnittene eine Studie lesen würden ( die kurze Zusammenfassung ) wenn sie ihnen zufällig unterkommt.

    Interessant ist es, dass das Ergebnis dieser Studien hier regelmäßig nicht akzeptiert wird. Ich sage ja, einseitig radikale Ecke hier.


    Einer berichtete mir, dass seine Vorhaut so empfindlich ist, dass er alleine durch das Reiben der Vorhautspitze einen Organsmus erreichen kann.

    Hat er auch erwähnt, wie unangenehm dies im Alltag ist und wie lange er beim GV durchhält?


    Ich denke allerdings, mit Dir werden wir hier keinen Konsens finden! Du hast deine Meinung und bleibst dabei

    Das ist doch bei dir auch so. Du hast deine Meinung und die wird nicht geändert, egal welche Fakten kommen. Es werden sogar Studien als mangelhaft abgestempelt, nur um das Ergebnis nicht akzeptieren zu müssen. Ganz nach dem Motto, meine Meinung kann nur die einzig richtige sein.


    Vielleicht wirst du in 20 Jahren unsere Erfahrung teilen und dich erinnern.

    Möglicherweise. Ich kann es mir jedoch nicht vorstellen.
    Was den ursprünglichen Grund betrifft, weshalb ich diesen Thread eröffnet habe, werde ich nichts mehr erwarten brauchen? Offensichtlich wird hier ja nur noch daraufhin geschrieben, dass ich zu jung oder meine Eltern zu dumm oder sonstwas unnormal ist, um eure Meinung als die einzig richtige zu verkaufen. Ich hätte mir die Anmeldung hier im Forum sparen können. Ich werde auch nicht mehr weiter antworten, es ist nur verlorene Zeit. Mein Ziel war ja etwas anderes und das werde ich auch ohne eure Hilfe erreichen. Ich werde meine Kinderärztin besuchen und nach den Akten fragen. Dann bin ich hoffentlich schlauer.

    Tschüss und machts gut.
    Nik

    Nein, etwas natürliches an seinem Körper als so störend zu empfinden das man eine OP wünscht ist nicht normal.

    Dann frage ich mich, wieso es so viele Schönheitschirurgen gibt und die so fette Autos fahren?!


    Selbst mit den angesprochenen Muttermalen ist es im Normalfall gegenteilig, man sträubt sich innerlich gegen die OP auch wenn sie medizinisch begründet ist. Das ist menschlich.

    Komisch, mir sind 3 Leute bekannt, die diese Operation wünschten und darauf bestanden, dass es weggemacht wird.
    Oder sind die alle unnormal, nur die Leute hier im Forum sind normal?


    Und auch die immer hinter der Eichel getragene Vorhaut hat spätestens bei der Masturbation oder dem Geschlechtsverkehr durchaus eine Funktion.

    Meines Wissens ist die Vorhaut beim GV immer hinten und hat keine Funktion. Sie stört nur etwas, beim aufziehen des Kondoms.
    Bei der Masturbation bezieht er sie ebenfalls nicht ein und daher hat sie da auch keine Funktion.


    Kann es nicht sein, dass die Menschen verschieden sind und auf objektiv ein und dieselbe Erfahrung subjektiv höchst unterschiedlich reagieren?

    Doch, das habe ich auch schon betont. Einfach meinen Text mal lesen.
    Das ich auf meine Erfahrungen gekommen bin war ja nur die Reaktion auf den Unsinn von fsx100 der mir erzählte er würde den Partnern ansehen was sie fühlen. Komisch, dass es bei mir kritisiert wird und bei ihm sagt niemand was zu dem Schwachsinn den er ablässt. Aber stimmt ja, er ist ja verstümmelt und ich bin der böse, der sich selbst nicht als verstümmelt anerkennt und behauptet auch noch, dass er etwas fühlen würde. Da muss es kritisiert werden, wenn es jedoch der gleiche Schwachsinn im Sinne des Forums ist, dann ist es natürlich ok. Wo bin ich denn hier gelandet?!
    Habe ich nicht bereits gesagt, dass die Meinung und Erfahrung eines einzelnen nie auf alle anderen übertragbar ist?! Wenn es um etwas negatives geht, klappt dies im Forum aber wunderbar. Wehe es sagt aber jemand, dass er nicht besonders negative Folgen verspürt. Da kann man dann doch zwischen dem einen und anderen unterscheiden. Komische Art zu diskutieren.


    Wenn jemand hinterher Probleme hat, weniger oder kaum mehr was empfindet, sich als verstümmelt betrachtet, weil er sich um einen essenziellen Teil seines (Sexual-)Lebens betrogen sieht, dann finde ich solltest Du das nicht als Hirngespinste abtun, sondern respektieren und akzeptieren.

    Habe ich nicht bereits gesagt, dass jeder sich als verstümmelt betrachten kann und es sein gutes Recht ist?
    Findest du aber nicht auch, dass ich mich selbst nicht als verstümmelt betrachten muss und es nicht gut finde, wenn hier alle beschnittenen Männer als verstümmelt betitelt werden, wenn gar meinen Eltern vorgeworfen würde, sie wären dumm und nicht einfühlsam? Da sagst du kein Wort. Aber mir einen Vortrag halten, weil ich sage, dass Gefühl zu 98% im Kopf stattfindet und das ist eine Tatsache. Und am Reizempfinden ändert eine Beschneidung nichts, dazu gibt es auch Studien. Aber hier werden ja nur solche Studien akzeptiert, die es als extrem schlimm bewerten. Die anderen sind ja von bösen Fetischisten erstellt. Mal ernsthaft, fidnest du das nicht selbst etwas lächerlich? Ich sagte ja schon, die Wahrheit liegt in der Mitte. Das Problem dieses Forums ist es offensichtlich, es ist in einer extremen Ecke und weitab der Mitte. Hier wird tatsächlich nur Schwarz Weiß gesehen und dazu noch eine Seite verteufelt als böse Lügner und Fetischisten und die andere als einzige richtige Wahrheit angesehen. Schaut mal ein bisschen über den Tellerrand hinaus. Es gibt mehr als nur die beiden Seiten.


    Insgesamt hab ich aber die Schnauze voll. Ich wollte hier Hilfe für mein Problem, was ich nicht bekomme, dafür muss ich stundenland Diskuteren, wer was fühlt und wer verstümmelt ist. Was soll das eigentlich bringen? Meine Meinung dazu wird sich nicht ändern. Ich habe die Erfahrung mit anderen Jungs für mich gemacht und sie konnten nichts, was ich nicht auch konnte. Vom zurückziehen mal abgesehen, dafür hatten sie mehr Probleme mit dem Kondom aufziehen. Und es kamen tatsächlich auch Mädchen auf mich zu, als sie hörten, dass ich beschnitten bin und wollten das eine oder andere damit ausprobieren. Wahrscheinlich aus Neugier, weil es sonst keine anderen beschnittenen Jungs in der Umgebung gab. So mancher meiner unbeschnittenen Freunde hat mich dafür beneidet. Warum soll ich mir jetzt von einem fsx100 einreden lassen, dass ich verstümmelt wäre oder nichts fühlen würde?! Das werde ich ja wohl besser wissen. Um es nochmal zu sagen, warum überhaupt soll ich hier rücksicht auf den nehmen, wenn der mich und meine Eltern beleidigen darf und da niemand etwas sagt?!

    Wie kann man seine Vorhaut als "unnütz" betrachten?!

    Wenn sie eben immer hinter der Eichel ist und zu nichts nütze ist, dann ist sie eben unnütz, da sie keinen Nutzen hat.


    aber einfach so über eine OP nachdenken weil etwas am Körper unnütz ist?! Klar gibt es, aber normal ist das sicher nicht. Eher ein Fetisch.

    Das ist für uns Menschen absolut normal. Ob du das nun Fetisch nennst ist deine Sache. Eigentlich ist es keiner. Wie viele Menschen haben ein Muttermal, was auch einfach unnütz ist, jedoch nicht weiter stört oder gesundheitliche Probleme bereitet. Trotzdem wollen viele es entfernen lassen. Warum nur? Fetisch?
    Bei dem jungen Mann von dem ich gesprochen handelt es sich definitiv nicht um einen Fetisch. Er bekam auch durchaus von manchen anderen geraten, er solle sich beschneiden lassen und das wäre besser. Trotzdem konnte ich ihn überzeugen, dass er es einfach so wie seit Jahren auch lässt und nichts operieren lässt. Da würde ich garantiert nicht von Fetisch sprechen.


    Soweit ich diesen längeren Thread überblicken kann, ist NikSerof der Ansicht, dass er beim sexuellen Empfinden keine Nachteile durch die Beschneidung hat.

    Keine würde ich nicht sagen, jedoch keine gravierenden. Ich bestreite ja nicht, dass eine Beschneidung auch darauf Auswirkungen hat, aber von nichts mehr fühlen, oder nur noch 20% von dem fühlen, was man mit Vorhaut fühlt, halte ich für völligen Schwachsinn. Das haben meine Erfahrungen mit anderen Jungs auch so gezeigt. Nie im Leben hätten die 80% mehr als ich spüren können, das wäre dann ja schon sehr unangenehm und nicht mehr geil.


    Manchmal hab ich das Gefühl vor 10 Jahren war ich weniger empfindlich. Aber wahrscheinlich nehme ich heute nur den Sex bewusster wahr.

    Das Gefühl ist ja auch zu 98% Kopfsache. Ich vermute, dass genau da das Problem von manchen Leuten liegt. Wenn ich mir einreden würde, dass ich verstümmelt wäre und nichts mehr fühlen würde, könnte ich es wahrscheinlich auch nicht mehr genießen.

    Lg Nik

    Die Amputation der Vorhaut bedeutet das mitunter gut 50% der Penisoberfläche entfernt werden.

    Das weiß ich. Es ging mir doch nur darum, dass fsx100 von einer Entzündung sprach, die er hatte und auch davon, dass seine Eltern dazu geraten bekamen ( Ich vermute mal von einem Arzt) womit es eine medizinische Behandlung und keine Verstümmelung ist. Unter einer Verstümmelung verstehe ich jemanden der gefoltert wurde und dem ohne Narkose ein Körperteil abgeschnitten wurde zB. aber doch keine medizinisch notwendige Operation, welche ein Arzt durchgeführt hat.


    Ich als man mit Vorhaut sage es würde mir nach einer Beschneidung was fehlen.

    Das glaube ich dir auch. Das liegt vermutlich daran, dass du die Vorhaut bei sexuellen Aktivitäten immer einbeziehst und das danach nicht mehr ginge. Dadurch würdest du sie vermissen und daher sagen auch viele Erwachsene, die später erst beschnitten wurden, dass es schlechter wäre. Einfach nur deshalb, weil sie es nicht schaffen, eine andere Technik für sich zu entdecken.
    Ich kenne auch einen jungen Mann, der trägt seine Vorhaut inzwischen seit einigen Jahren immer hinter der Eichel und sagt, dass sie völlig unnütz ist und er hatte sogar über eine Beschneidung nachgedacht. Diesbezüglich hat er mich auch angesprochen und da fragte ich ihn nur, ob er denn ein Problem mit der Vorhaut hätte und sie ihn stört. Er meinte nur, sie wäre einfach unnütz, jedoch würde sie nicht weiter stören. So machte ich ihm den Vorschlag, dann auch einfach weiterhin die Vorhaut hinter der Eichel zu lassen und nicht die Kosten und das Risiko der OP einzugehen. Darauf haben wir uns dann geeinigt.
    Lange Rede kurzer Sinn, er hat eine Vorhaut und bezieht sie nicht mit ein, für sexuelle Aktivitäten und er würde sie auch garantiert nicht vermissen, wenn sie weg wäre. Es ist eben jeder anders und man kann nichts pauschalisieren. Wenn sich manche als verstümmelt sehen möchten, dann ist es ihr gutes Recht. Ich sehe mich definitiv nicht so und ich finde es auch nicht gut, wenn man alle die beschnitten sind als verstümmelt hinstellt.

    Les dir mal diesen Artikel durch:

    Den kannte ich schon. Nur was soll er mir sagen? Da schildert auch nur jemand seine persönlichen Erlebnisse und Meinungen. Das ist ebenfalls nicht auf alle anderen Menschen übertragbar.

    Lg Nik

    Soso, aber du willst meine Eltern kennen und meinst, ich wäre krank, wenn ich davon ausgehe, dass sie mich aus Gehässigkeit haben verstümmeln lassen.

    Ich habe weder geurteilt noch beleidigt. Ich habe lediglich gesagt, dass du dir eine Verstümmelung einredest. Zumal zu selbst gesagt hast, deine Eltern hätten es empfohlen bekommen und das du eine Entzündung hattest. Das klingt mir dann nach medizinischen Gründen und nicht nach Böswilligkeit. Sollten deine Eltern dich nicht gut behandelt haben und dir gar absichtlich geschadet haben, tut mir dies leid. Dies weißt du ja aber auch nicht. Da unterstellst du ja nur, dass sie dir absichtlich schaden wollten. Das kannst du meinetwegen auch tun. Jedoch unterlasse es, dies meinen Eltern zu unterstellen.


    Ich beschäftige mich mit dem Thema der männlichen Genitalverstümmelung schon länger, als du auf der Welt bist, falls deine Altersangabe stimmt. Viele andere Menschen bestätigen dabei meine Aussagen und Erfahrungen.

    Und viele weitere bestätigen es nicht. Es gibt eben immer zwei Seiten. Es darf ja auch jeder seine Meinung haben. Deshalb musst du nicht gleich beleidigend werden.


    Weil man sowas anhand diverser Reaktionen seines Gegenübers gut einschätzen kann. Es gibt zudem auch genügend Studien, die exakt das bestätigen, was ich in der "Praxis" bei anderen beobachtet habe.

    Wenn ich nach Reaktionen gehe, kann ich dir versichern, es macht überhaupt keinen Unterschied beim Gefühl. Ich habe in meiner Jugend auch mit anderen Jungs zusammen gewisse Spielchen gemacht und die hatten alle eine Vorhaut. Von den Reaktionen hat sich da nichts zu mir unterschieden.
    Studien gibt es, jedoch auch sehr widersprüchliche. Ich kenne auch Studien die sagen, dass es keinen Unterschied macht. Bei einer Studie kommt meist das raus, was der der die Studie bezahlt hat, dabei raushaben will. Daher suche ich die Wahrheit irgendwo in der Mitte. Da liegt sie auch meistens.


    Ich weiß, dass der Eingriff nicht notwendig war, da ich keine Beschwerden hatte. Eine beschwerdefreie Phimose ist nicht behandlungsbedürftig.

    Ich hatte auch keine Beschwerden, zumindest keine, die mir bewusst waren. Trotzdem ist es nicht auszuschließen, dass es notwendig war. Das wurde am Anfang meines Threads doch von Teilnehmern dieses Forums erklärt. Einfach nochmal lesen.


    Du suchst jetzt krampfhaft nach irgendeiner Rechtfertigung für den Eingriff, in der Hoffnung, dass es dir Seelenfrieden verschafft.

    Falsch. Ich möchte herausfinden, warum/ob es notwendig war oder nicht. Im Gegensatz zu dir, der einfach sagt, dass ihm absichtlich geschadet werden sollte und sich so schön als das arme Opfer aufspielen kann und anderen die Schuld gibt, ohne genau zu wissen, warum es gemacht wurde. Ich möchte eben wissen, was aus welchem Grund so gemacht wurde und nicht einfach ohne Fakten urteilen, wie du es tust.


    Dabei nimmst du deine Eltern bedingungslos in Schutz (können ja nicht dumm/böse sein, weil es die Eltern sind)

    Ich kenne meine Eltern wohl etwas besser als du und nur weil du mit deinen ein Problem hast, musst du hier nicht versuchen, mir auch ein Problem mit meinen Eltern einzureden. Wie schon gesagt, such dir Hilfe. Das erscheint mir wirklich das Beste.


    Ich finde, dass hier ist Nik sein Thread...und ihm geht es allein darum, ob der Eingriff bei ihm notwendig war? Und da sollten wir ihm helfen...alles andere finde ich hier Fehl am Platz

    Danke Urolüge. Eigentlich war dies der Grund um mich hier zu Wort zu melden. Inzwischen frage ich mich aber ob das so eine gute Idee war. So manche hier scheinen mir ziemliche Probleme zu haben und versuchen noch andere ihre Probleme auch einzureden. Wem soll das denn helfen?

    Lg Nik

    Vielleicht hatten die anderen alle bessere Ärzte und intelligentere/einfühlsamere Eltern?

    Aber sonst ist alles klar? Wie kommst du dazu, meine Eltern als dumm und nicht einfühlsam hinzustellen?!


    Die Wahrheit ist grausam. Es ist aber am Ende besser, wenn man sich ihr stellt.

    Dann stell dich doch mal der Wahrheit und hör auf in deiner Traumwelt der bösen Menschen zu leben, in der du das arme unschuldige Opfer spielst.

    Das hier ist ein Forum, in dem sich Männer austauschen können, die mit ihrer Beschneidung unzufrieden sind. Das ist bei dir offenbar nicht der Fall. Oder etwa doch? Warum willst du sonst unbedingt rausfinden, unter welchem Vorwand man dich damals verstümmelt hat.

    Wie bereits geschrieben, ich möchte meine Vergangenheit aufarbeiten und der Punkt mit der Beschneidung gehört eben auch dazu. Das ich nunmal beschnitten bin ist eine Tatsache. Ob ich deshalb jetzt rumjammern muss, wie schlimm es angeblich ist, halte ich persönlich nicht für zielführend.
    Wie bereits gesagt, ich bin nicht verstümmelt. Weder im Kopf noch am Penis. Das mag bei manchen anders sein, bei mir jedenfalls nicht.
    Ich wollte lediglich Tipps, wie ich an Informationen komme, was damals Sache war und was nicht.


    Aber es fühlt sich mit Vorhaut garantiert noch viel geiler an.

    Vermutest du.

    Zum einen betreibe ich seit einigen Jahren Restoring und habe dabei schon bemerkenswerte Verbesserungen hinsichtlich der Sensibilität erfahren. Es kommt aber nicht annähernd an den natürlichen Zustand heran.

    Vermutest du.

    Ich werde meine sexuellen Erfahrungen hier bestimmt nicht diskutieren

    Darauf kann ich auch gut verzichten. Letztlich hast du aber angefangen mir erzählen zu wollen, dass ich keinen Vergleich hätte.


    Ich weiß aufgrund meiner "Erfahrungen" also sehr gut, wozu eine Vorhaut gut ist und welche Freude sie ihrem Besitzer bereitet.

    Wie hast du es geschafft, zu fühlen was der Besitzer der Vorhaut fühlte? Oder vermutest du mal wieder ein bisschen?


    Zu 90% wegen der zugelassenen/gewünschten Genitalverstümmelung in meiner Kindheit.

    Ok. Also weil du dir einredest, dass die Operation gewünscht und nicht nötig war, hast du ein Problem mit deinen Eltern. Das macht natürlich Sinn.


    Der Autor beleuchtet in seinem Buch sehr genau, wie sich das Verhältnis von kindlicher Genitalverstümmelung auf das Verhältnis der Betroffenen zu ihren Eltern auswirkt.

    Hast du zufälligerweise die Probleme mit deinen Eltern erst, seit du das gelesen hast? Oder wurde bei dir der ganze Penis entfernt? Spichst du überhaupt von einer Beschneidung? Ich persönlich bin beschnitten, jedoch nicht verstümmelt. Es funktioniert alles, wie bei anderen Jungen auch. Lediglich das zurückziehen der Vorhaut fehlt mir. Dafür geht das aufziehen von Kondomen wesentlich leichter. Aber über sexuelle Erfahrungen wolltest du ja nicht reden.

    Und bitte unterlasse es in Zukunft, weitere Beleidigungen gegen meine Eltern vorzubringen, nur weil du dir einredest, dass deine dich verstümmelt hätten.

    Lg Nik

    Woher willst Du wissen, dass deine Kinderärtzin in den letzten Jahren nicht noch mehr Jungen als Messer geliefert hat, und der Ablauf, den Du durchlaufen hast, sich nicht wiederholt hat?!

    Das vermute ich deshalb, weil es keine anderen beschnittenen Jungen gibt. Wenn das so wäre, würde es mehr beschnittene geben.


    Laut deinen Schilderungen deutet vieles darin, dass du einfach eine entwicklungsbedingte Vorhautverklebung und/oder Vorhautenge ("physiologische Phimose") hattest.

    Das ist ja auch nur eine Vermutung von dir. Meine Schilderungen beinhalten immer, dass ich nur vermute und es nicht weiß. Daraus kannst du absolut gar nichts schließen. Zumindest nichts, was haltbar wäre.


    Die Vorhaut sorgt für die "süßen" Gefühle, die Eichel eher für die "sauren".

    Ich bin weder an süßen noch an sauren Gefühlen interessiert. Hauptsache es fühlt sich geil an und das tut es auch ohne Vorhaut.


    Wie gesagt, dir fehlt einfach der Vergleich, glaub mir.

    Aus deinen Beiträgen entnehme ich, dass du ebenfalls keinen Vergleich hast. Von daher sollten wir uns doch nicht gegenseitig erzählen, was wir fühlen oder nicht fühlen. Ich weiß was ich fühle und das ist geil. Das zählt für mich. Es bringt mir ja auch absolut nichts, wenn ich mir einreden würde, dass ich anders mehr fühlen würde. Zumal man das nicht weiß. Das vermutest du ja auch nur.


    Wenn es um die Grausamkeiten geht, die sich Menschen gegenseitig antun, reicht oft nicht mal die eigene Fantasie aus, glaube mir.

    Wenn ich mir so durchlese, was du denkst und glaubst, da kommen mir andere Gedanken. Du hast offensichtlich ein Problem mit deinen Eltern und redest dir eine Verstümmelung ein. Ein Psychologe kann da helfen. Das hat doch nichts mehr mit Beschneidung zu tun, was du hier ablässt. Du redest dir ein, dass deine Eltern dich aus Hass beschnitten haben. Ernsthaft? Such dir Hilfe!

    Wenn man sich die Oberfläche der Eichel hier mal genauer anschaut.

    Lieber Phil, hast du schonmal einen unbeschnittenen Penis gesehen und dir da die Eichel betrachtet? Das sieht bei den meisten auch so aus.


    Manche Frauen haben sogar Schmerzen wenn Sie mit einen beschnittenen Mann Sex haben.

    Manche Frauen haben sogar Schmerzen, wenn Sie mit einem unbeschnittenen Mann Sex haben. Unglaublich, was?


    Der Grund dafür ist das die Oberfläche der Eichel nicht mehr glatt ist sondern rauh wie Schleifpapier.

    Wo hast du denn diesen Unsinn her? Glaub nicht alles was man dir erzählt.


    Hattest Du abgesehen von der fehlenden Zurückziehbarkeit irgendwelche Beschwerden - Infektionen oder Entzündungen?
    Hattest Du einen weißlichen Ring aus erhärtetem Narbengewebe an der Vorhautspitze?

    Das weiß ich leider nicht mehr. Könnte natürlich in der Kindheit was gewesen sein. Erinnern kann ich mich nicht daran.


    Für die angenehmen und "geilen" Empfindungen spielt die Eichel kaum eine Rolle.

    Doch tut sie.


    Männer, die mit einer sehr kurzen Vorhaut geboren wurden, so dass die Eichel fast immer frei liegt, haben in der Regel keine Probleme mit der Empfindung.

    Hab ich auch nicht.

    Entweder waren die anderen alle bei einem besseren Kinderarzt oder sie hatten einfach klügere Eltern.

    Oder es war bei dir tatsächlich notwendig. Gerade wenn es sonst kaum andere beschnittene gibt, deutet es doch darauf hin, dass nicht leichtfertig beschnitten wurde. Deshalb gehe ich bei mir auch davon aus, dass es wahrscheinlich wirklich notwendig war. Wenn es einfach so gemacht würde, wären ja auch viel mehr Jungen beschnitten.

    Zunächst mal solltest Du versuchen, Deine Krankenakte von damals zu bekommen.

    Also muss ich sowieso zur Kinderärztin? Die wird ja wohl die Akten haben von ihren Untersuchungen und Diagnosen, oder?


    Ich gehe davon aus, dass dieser Eingriff bei NikSerof etwa um das Jahr 2010 herum erfolgt ist.

    Das müsste hinkommen. Wenn ich mich richtig erinnere.

    Eine Radikalbeschneidung mit Entfernung des Frenulums, so wie sie der TE beschreibt, hätte man sich aber sicher sparen können.

    Davon gehe ich auch aus. Aber wissen kann ich das auch nicht und deshalb will ich das ja rausfinden.

    Wenn wir hier von einer Fehldiagnose sprechen, dann meinen wir eine fehlerhafte Diagnose einer pathologischen, krankhaften Phimose, die dann einer Behandlung erfordert hätte.

    Genau da ist ja mein Problem. Wie kann ich rausfinden, ob bei mir eine solche Phimose vorlag und man hätte behandeln müssen, oder ob es nicht notwendig war. Das möchte ich ja rausfinden.

    Die Unterschied zwischen physiologischer Phimose und pathologischer Phimose erkennt man ziemlich eindeutig an der Vorhautöffnung.

    Wo wir beim nächsten Problem wären. Ich bin schon beschnitten und erkenne es so nicht mehr. Gibts denn noch andere Möglichkeiten, damit ich rausfinden kann, ob es notwendig war?

    Lg Nik

    Also ich kenne nicht viele andere Jungs, die auch beschnitten sind. Von einer Häufung bin ich daher nicht ausgegangen.
    Natürlich hast du Recht und auch Ärzte müssten immer auf dem neusten Stand sein, um auch die richtige Behandlung durchführen zu können. Ich denke daher ja auch, dass sie heute anders handeln würde als noch vor knapp 10 Jahren.
    Was das damalige Fachwissen angeht, so weiß ich natürlich nicht, inwieweit sie da auf dem Laufenden war oder hätte sein müssen. Sie wollte da sicher alles richtig machen. Sie hatte die Praxis ja erst übernommen und hat daher auch alles bei mir genau untersucht um sicher zu sein, dass bei ihren neuen Patienten alles in Ordnung ist. Vielleicht war sie auch etwas übereifrig.

    Es gibt wirklich keine Profession, für die ich so wenig Respekt und so viel Verachtung übrig habe, wie die Medizin.

    Dies kann ich jedoch nicht nachvollziehen und teile diese Meinung auch nicht.


    Es gibt hier einen User, der rechtliche Schritte geben seinen Verstümmler eingeleitet hat. Wie weit er gekommen ist, weiß ich nicht. Dazu möchte ich dir auch raten, auch wenn es dir nichts mehr hilft. Wer anderen unnötigerweise solch ein Leid zufügt, darf nicht ungeschoren davon kommen.

    Zunächst mal, bin ich nicht verstümmelt.
    Welche rechtlichen schritte sollte ich da bitte einleiten?
    Das die Operation unnötig war, werde ich nicht beweisen können und weiß es auch nicht mal. Ich kann es nur vermuten. Damit lacht mich jeder RIchter aus.


    einen Artz wegen einer Fehldiagnose zu konfrontieren, erfordert einiges an Mut und Überwindung

    Ich glaube weniger, dass die Diagnose Phimose falsch war. Nur die Operation war vielleicht verfrüht oder hätte sich vermeiden lassen. Das ist ja aber nicht klar.
    Unterhalten kann ich mich natürlich mit ihr, ich habe da keine Angst. Nur was soll ich ihr sagen?

    Aber wenn es nur daran liegt, dass du glaubst, als Laie hättest Du kein Anrecht, eine studierte Ärtzin zu belehren, dann solltest Du Sie wirklich zu ihr gehen und mit ihr das Gespräch suchen

    Natürlich habe ich das Anrecht. Aber sind wir doch mal ehrlich, wenn jemand zu dir kommt und dir sagt, dass du deinen Beruf, den du erlernt hast, falsch ausübst und derjenige wäre aus einer ganz anderen Branche. Was würdest du sagen/denken?
    Ich persönlich würde mir wahrscheinlich zurecht denken, der hat doch keine Ahnung.

    Denn schließlich bist Du es, der mit den Folgen ihrer Diagnose leben muss - und das ein Leben lang.

    Das stimmt natürlich. Aber ändern kann ich es ja auch nicht mehr. Vielleicht war es tatsächlich notwenig, dass weiß ich ja leider auch nicht. Ich kann sie darauf ansprechen, aber sie wird dann auch bestimmt sagen, dass es notwendig gewesen ist.

    Lg Nik

    Ich gehe mal davon aus, dass sie heute anders handeln würde. Die Leitlinie sollte sie ja kennen. Meines Wissens ist es aber auch nicht verpflichtend, nach einer Leitlinie zu handeln. Ich weiß nicht ob das was bringt und fände es sogar etwas anmaßend, wenn ich als Laie einer studierten Ärztin sagen sollte, wie sie zu handeln hat. Ich meine, wie soll das denn bei ihr ankommen, wenn ich da mit der Leitlinie ankomme und ihr das gebe? Das sieht dann doch so aus als würde ich sagen wollen, dass sie keine Ahnung von ihrem Beruf hat. So stößt man doch garantiert nicht auf offene Ohren.

    Außer, dass die Operation wahrscheinlich unnötig war und ich nicht verstand, warum dies gemacht werden musste, sind mir keine weiteren Probleme dadurch entstanden.

    Die neue Leitlinie gab es damals aber noch nicht, oder?

    Die Kinderärztin existiert bestimmt noch, da müsste ich mich schlau machen. Zuletzt war ich vor 3 Jahren dort, zur J2.

    Ich könnte mir vorstellen, ihr dies auch zu sagen. Ich gehe aber nicht davon aus, dass dies viel bringt. Ein Versuch wäre es natürlich wert.
    Ich werde mich da mal schlau machen und mir dies überlegen.

    Lg Nik

    Guten Tag liebe Mitglieder des Forums.
    Ich bin Nik, 19 Jahre alt und wurde mit 10 Jahren beschnitten. Ich frage mich oft, ob dies denn überhaupt nötig war und wie es wohl wäre, wenn ich eine Vorhaut hätte. Ich lese seit einiger Zeit im Forum und habe mich nun entschieden, auch meine Geschichte hier zu veröffentlichen.

    Meine Mutter war immer sehr besorgt um mich und schleppte mich auch regelmäßig zu den Vorsorgeuntersuchungen. Ich hatte einen netten, älteren Kinderarzt. Dieser ging dann auch eines Tages in seinen verdienten Ruhestand und eine junge, engagierte Kinderärztin übernahm die Praxis. Fortan musste ich dann immer zu der neuen Ärztin.
    Als ich 10 Jahre alt war, stand für mich die U11 bei der Ärztin an, die U10 hatte, glaub ich, noch mein vorheriger Kinderarzt gemacht.

    Bei der Untersuchung stellte sie dann auch fest, dass meine Vorhaut nicht zurückzuziehen ist und das meine Mutter mit mir deswegen ins Krankenhaus müsste, um das operieren zu lassen. Ich war absolut nicht begeistert, als ich Krankenhaus und operieren hörte. Meine Mutter war natürlich gleich sehr besorgt und machte schnellstens einen Termin.

    Als der Tag der Operation gekommen war, fuhr meine Mutter mit mir ins Krankenhaus. Ich durfte vorher nichts mehr essen und trinken. Im Krankenhaus angekommen, wurden wir empfangen und mussten noch in einem Zimmer warten. Ich war sehr unruhig und je länger es dauerte, desto schlimmer wurde es. Ich wollte nicht in diesem Krankenhaus sein und erst recht nicht operiert werden. Irgendwann fing ich an zu weinen und zu schreien, dann kam eine Krankenschwester und brachte meiner Mutter eine Tablette, die sie mir geben sollte. Als ich diese geschluckt hatte, gingen bei mir gleich die Lichter aus. Als ich ziemlich benommen wieder zu mir kam, lag ich auf einer Liege in einem anderen Raum und eine Krankenschwester stand neben der Liege. Sie sagte dann, dass es gleich losgehen kann. Kurz darauf kam noch eine andere Person dazu und ich bekam eine Spritze in den Zugang, der mir in den Arm gelegt wurde, während ich benommen war. Schon wieder gingen bei mir die Lichter aus.
    Als ich wieder wach wurde, war meine Mutter bei mir im Aufwachraum. Ich musste dann noch eine Zeit lang da liegen bleiben und der Arzt schaute auch nochmal nach mir und ich musste vor ihm in ein Gefäß pinkeln. Danach durfte meine Mutter mit mir nach Hause fahren.
    Zuhause fingen die Schmerzen dann erst richtig an. Am nächsten Tag sollten wir wieder zur Kontrolle zum Arzt, da wurde erklärt, dass ich mich nicht so anstellen soll und ein bisschen Schmerzen normal sind. Nach einigen Tagen kam der Verband dann ab und ich spürte die Eichel bei jeder Bewegung. Dies dauerte auch noch einige Wochen, bis alles wieder „normal“ war.

    Ich frage mich heute nur, ob dies alles nötig gewesen ist. Ich hatte ja eigentlich keine Probleme. Die Vorhaut war wahrscheinlich zu eng, aber das hat mich ja damals nicht gestört. Ich verstand überhaupt nicht, warum ich deswegen operiert werden musste. Die Vorhaut wurde komplett entfernt und auch das Bändchen ist weggeschnitten worden.

    So, dass war meine Geschichte. Ich wünsche euch noch einen schönen Sonntag.

    Lg Nik