Also wenn ich das so lese, bekomme ich den Eindruck, dass diese Podcasterinnen zur übelsten Sorte von Feministinnen gehören.
Nämlich Feministinnen, denen es nicht um Gleichberechtigung geht, sondern die im Grunde Männer hassen. Das ist die einzige Erklärung, die ich im Moment habe.
Den Eindruck hatte ich schon vor einigen Tagen als ich auf dem Intagramm-Account der Protagonistinnen gesehen hatte, dass der kritische Einwand eines Mannes mit einem tränenlachenden Smiley von einer der Damen beantwortet wurde.
Dieser Dame fehlt ganz offensichtlich jedes Einfühlungsvermögen und jede Bereitschaft sich selbstkritisch mit den Einwänden zu befassen. Nennt man das Narzissmus?
Ich bin der Meinung hier muss von offizieller Seite was unternommen werden - und zwar sollte direkt die Führungsebene des Tagesspiegels auf diese Verhöhnung und Falschdarstellung aufgmerksam gemacht werden. D.h. die müssten von Ihren eigenen Chefs/Auftraggebern Druck bekommen, damit so etwas künftig unterbleibt. Mogis und Intaktiv und ggf. der Berufsverband der Kinder und Jugendärzte... Das kann man doch so nicht stehen lassen. Wir müssen eine Richtigstellung fordern.
Beiträge von Logo
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Gerade wurde mein Herz erquickt - durch einen Artikel in der BUNTEN...
Da steht tatsächlich der Satz:
"Da dieser Umstand aber auf der Tatsache beruht, dass das beste Stück weniger sensibel ist, leidet laut einer Studie auch die sexuelle Freude des Mannes unter einer Beschneidung. Sich beschneiden zu lassen um länger zu „können“ ist also nicht ratsam"Die BUNTE - wer hätte es gedacht.

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Hallo Leidensgenossen!
Ich finde es immer sehr interessant hier zu lesen, auf welcher Website wieder einmal Bockmist über das Thema Beschneidung geschrieben wurde.
Dennoch hilft das in der Sache nicht viel weiter, weil das ja immer nur wir als Forenteilnehmer lesen.
Eigentlich sollten wir als Forenteilnehmer jedes Mal in solchen Fällen einen Shitstorm lostreten und den Urheber solchen Schwachsinns gezielt mit unseren fundierten Informationsquellen konfrontieren und obendrein eine Richtigstellung einfordern!
In diesem Sinne, wäre eine gute Idee, dass derjenige, der solchen Quatsch liest auch immer gleich darauf reagiert und vielleicht die anderen Forenteilnehmer ermutigt sich ihm anzuschließen.
Was haltet ihr davon? Jemand Lust der BRAVO zu schreiben?
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Erst mal vorneweg:
Eine leichte Vorhautverengung und Entzündung ist i.d.R. kein Grund sich gleich beschneiden zu lassen. Das ist mal Fehler Nummer 1.Nun aber zu deinem Problem:
Du schreibst von einem "leichten Gestrank" (Nekrose? Eiter?) und dass dir vor 1,5 Wochen aufgefallen ist, dass sich wohl eine Naht gelöst hat. Und ja, ich würde sagen, dein Frenulum sieht definitiv nicht gut aus.
Weiter schreibst du, dass du beim Urologen keinen Termin bekommst und du fragst wo du hingehen sollst.
Ist das dein Ernst?? Und damit wartest du 1,5 Wochen? Ich bin wirklich erstaunt.
Wenn man als Patient nach einer relativ frischen OP - wie in deinem Fall - berechtigte Bedenken hat, dann wartet man nicht auf einen Termin! Sondern man geht dort direkt hin und sagt, dass man ein akutes Problem hat. Sowas ist nicht aufschiebbar! Sorry, wo lebst du? Die können dich mit sowas nicht einfach heimschicken.
Ich will dir keine Panik machen, aber ich persönlich würde nicht mehr zuwarten, sondern kurzfristig (und ich meine damit: noch heute!) beim nächsten Krankenhaus - möglichst mit Urologischer Abteilung - zur Bereitschaft/Notaufnahme gehen und das vorzeigen!
Das ist meine persönliche Meinung!
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Das Gerichtsurteil von Osnabrück findet sich aktuell auch auf der Website der Kanzlei Dr. Rosenke.
Diese Anwältin schreibt sich explizit das Thema "Zirkumzision von Jungen" auf die Fahne.
Die Dame hat sich offensichtlich intensiv mit der Materie befasst und ist vielleicht eine gute Wahl, falls jemand in puncto Beschneidung eine Klage anstrengen möchte.
Die Website ist jedenfalls lesenswert. Ein anderes dort abgedrucktes Urteil des OLG Hamm aus dem Jahr 2017 ging wohl nicht positiv für den Kläger aus. Kann also je nach Einzelfall mal so und mal so ausgehen.
Ich erlaube mir hier mal den Link zu nennen:
https://www.dr-rosenke.de/zirkumzision-von-jungen.html -
Hallo zusammen,
ich habe beim Aufräumen auf meinem Rechner ein Urteil zum Thema Schmerzensgeld nach Beschneidung gefunden. Ich weiß nicht mehr auf welcher Website ich es im Internet gelesen hatte, aber ich fand es wohl so interessant, dass ich es abgespeichert habe.
Es handelt sich dabei erfreulicherweise um ein Urteil, das im Sinne des Klägers entschieden wurde.
Es ist ein Urteil aus dem Jahr 2002 vom Landegericht Osnabrück. Vielleicht kennt es ja auch der ein oder andere von Euch schon...
Aber ich denke, es passt in diesen Thread rein.
Grüße, Logo
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Hallo zusammen,
meine persönliche Überzeugung ist, dass nach einer radikalen Beschneidung, bei der viele sensible Strukturen des inneren Vorhautblatts (Frenarband, frenulares Delta und ggf. Frenulum) entfernt oder beschädigt werden, unmittelbar ein erheblicher Sensibilitätsverlust und somit Verlust an sexuellen Spaß auftreten kann. Bei weniger radikalen Beschneidungen kommt es über Jahrzehnte hinweg zu ähnlich gravierenden Einbußen durch die sog. „Keratinisierung“ der verbleibenden Strukturen, so dass nach mehr als 30 Jahren ohne Vorhaut die Sensibilität massiv beeinträchtigt sein kann.
In meiner Kindheit war es noch gängige Lehrmeinung, dass die kindliche Vorhautenge (physiologische Phimose), bist zum Schuleintritt behoben sein muss. Diese Festlegung „zum Schuleintritt“ war willkürlich. Dehnversuche wurden meistens nicht unternommen, so dass man direkt zur Beschneidung geschickt wurde. - Auch mich hat es getroffen.
Heute weiß man, dass die kindliche Phimose bis in die Pubertät hinein fortbestehen kann und sich fast immer von alleine löst. Sie muss nur behandelt werden, wenn Beschwerden (z.B. ständige Entzündungen) auftreten. In fast allen Fällen hilft dann eine Behandlung mit einer steroidhaltigen Salbe und regelmäßige „Dehnübungen“. Falls wirklich eine OP erforderlich sein sollte, gibt es vorhauterhaltende Methoden wie z.B. die „Triple Incision“, bei der nichts abgeschnitten werden muss. Nur in seltenen Fällen (z.B. Lichen Sclerosus oder Diabetes) kann eine Beschneidung unter Umständen unumgänglich sein.
Die aktuelle Behandlungsleitlinie zur Behandlung einer Phimose aus dem Jahr 2017 berücksichtigt diese Aspekte und stellt die Indikation zur Beschneidung sehr zurückhaltend.
Nun der Vergleich mit einer Entfernung der Gallenblase:
Die Erfahrung meiner eigenen Beschneidung hat mein Misstrauen gegenüber Ärzten und ihre gängige Lehrmeinung tief geprägt. Jetzt bin ich in der Situation, dass bei mir Gallensteine diagnostiziert wurden und zeitweise Beschwerden auftreten.
Auch zur Behandlung von Gallensteinen gibt es eine Leitlinie. Diese stammt aus dem Jahr 2018.
Gallensteine werden demnach nicht behandelt, so lange diese keine Beschwerden verursachen. (Bis auf wenige Ausnahmen: z.B. die sogenannte Porzellangallenblase oder sehr große Gallensteine. Dabei rät man zur Gallenblasenentfernung um einer Entartung vorzubeugen). Aber sobald die Gallenblasensteine Beschwerden verursachen, wird immer die Gallenblasenentfernung empfohlen. Es gilt also der Grundsatz „alles oder nichts“. Obwohl es auch ein Medikament gibt, mit dem man Gallensteine auflösen könnte, bevor diese irgendwann Beschwerden verursachen.Die Behandlungsleitlinie kennt das Medikament. Empfiehlt jedoch, dass dies nur in (wie auch immer gearteten) Einzelfällen erfolgen soll. Das Medikament (Ursodeoxycholsäure) hat kaum Nebenwirkungen und muss mehrere Monate bis zu 2 Jahren eingenommen werden und bewirkt laut Studien (sofern die Anwendungsvoraussetzungen erfüllt sind) in 60% der Fälle eine Steinfreiheit nach 6 Monaten. Voraussetzungen sind, dass die Steine maximal 5-10 mm groß sind, nur aus Cholesterin bestehen (Nachweis: röntgen-negativ – was meist der Fall ist) und die Gallenblase noch funktionstüchtig ist (d.h. sie muss sich bei einer fettigen Reizmahlzeit noch zusammenziehen; das lässt sich per Ultraschall prüfen. Wenn sie randvoll mit Steinen ist, wird sie nicht mehr funktionieren).
Aufgrund meiner Erfahrung mit der Beschneidung als Kind und den Folgen daraus, lasse ich mir nur sehr ungern ein Organ unwiederbringlich amputieren.
Wie bei der Vorhaut, die von manchen Ärzten immer noch als Hautlappen bezeichnet wird, der heutzutage keinen Nutzen mehr hat, argumentieren Ärzte oft, dass die Gallenblase nur bei unseren Ahnen wirklich notwendig war, die nach der Jagd auf einmal sehr viel fettige Nahrung aßen bevor sie dann wieder fasten mussten.
Die Gallenflüssigkeit dient der Fettverdauung. Sie wird permanent in der Leber produziert und fließt direkt in den Dünndarm (Zwölffingerdarm) und wird in der Gallenblase zwischengespeichert und eingedickt, wenn man nichts isst. Gelangt fetthaltige Nahrung in den Dünndarm (Zwölffingerdarm), wird über ein Hormon die Kontraktion der Gallenblase stimuliert und sie gibt wie ein „Booster“ zusätzlich zu der permanent abfließenden Gallenflüssigkeit der Leber die gespeicherte Gallenflüssigkeit ab.
Nachdem die Gallenblase entfernt ist, entfällt diese Speicherfunktion und die Gallenflüssigkeit läuft ungesteuert und unabhängig von einer Mahlzeit permanent in den Dünndarm. Da die Gallenflüssigkeit aggressiv ist, kann das bei manchen Menschen zu Problemen führen.Gängige Lehrmeinung ist, dass man gut ohne Gallenblase leben kann und die meisten Menschen danach keine Probleme haben. Die meisten Menschen! Aber wohl nicht alle! Vereinzelt hört man, dass manche Leute nach der OP dauerhaft (also für den Rest Ihres Lebens) auf ihre Ernährung achten müssen oder unter permanenten Durchfällen leiden (Cholezystektomiesyndrom oder Gallensäureverlustsyndrom). Kein Arzt spricht diese mögliche Problematik an! Ich hoffe, dass es wirklich nur sehr wenige Menschen sind, die davon betroffen sind. Oder gibt es womöglich auch hier eine riesige Dunkelziffer von Menschen, die die negativen Folgen einfach verdrängen und nicht darüber reden!?
Da es zumindest ein gewisse Zahl negativ Betroffener nach einer Gallen-OP gibt, ist für mich nicht nachvollziehbar, warum nicht grundsätzlich als Alternative eine medikamentöse Steinauflösung frühzeitig vorgeschlagen wird, anstatt abzuwarten bis Beschwerden auftreten und dann die Organamputation zu empfehlen. Zu einer vollständigen Aufklärung gehört das m. E dazu! Denn ein Stück weit erinnert mich das Vorgehen an gewisse Urologenvereinigungen, die von etwaigen negativen Auswirkungen einer Beschneidung auf die Sexualität einfach nichts wissen wollen oder dies gegenüber den Patienten verschweigen.
Die Entfernung der Gallenblase ist die häufigste OP hierzulande in chirurgischen Abteilungen und dank der minimalinvasiven Chirurgie ist es tatsächlich eine relative harmlose Operation. Mit 600 Euro (glaube ich gelesen zu haben) pro Fall, allerdings auch ein einträgliches Geschäft für die Chirurgen.
Ehrlicherweise muss man auch sagen, dass bei Gallenblasensteinen, die Beschwerden verursachen, ein erhöhtes Risiko für Komplikationen besteht, wenn z.B. ein Gallenstein in die Gallengänge wandert und sich dort verklemmt. Das kann gefährlich werden (Gallenentzündung, Bauchspeicheldrüsenentzündung, Gallengangentzündung, seltener auch: Platzen der Gallenblase…) und die Koliken sollen dann etwa so schmerzhaft sein wie bei einer Geburt. Meine Beschwerden sind (noch) moderat.
Gallensteine, die Beschwerden verursachen, nicht zu behandeln scheint daher keine gute Option zu sein.
Aufgrund meiner Beschneidungserfahrung habe ich jedoch große Vorbehalte gegen die unumkehrbare Amputation eines Organs – zumal ich auch jetzt in Coronazeiten ungern in ein Krankenhaus gehe.
Kurzum, ich würde gern einen medikamentösen Versuch zur Auflösung der Gallensteine durchführen. Ich finde jedoch keinen Arzt, der Erfahrung mit dem Medikament hat oder bereit wäre dies zu probieren. Fast immer wird gesagt, das funktioniere nicht (obwohl die Leitlinie und Studien etwa anderes sagen), nur die OP löse das Problem dauerhaft. Man nutze das Medikament nur noch bei Patienten, die eine OP nicht überstehen würden. Ein wenig erinnert mich das Ganze an die Suche nach einem Arzt, der die Triple Incision zur Behandlung einer Phimose beherrscht… Das soll ja auch sehr schwierig sein.
Die medikamentöse Steinauflösung hat sicherlich einen entscheidenden Nachteil: Nach wenigen Jahren kommen die Steine i.d.R. zurück (hohe Rezidivrate). Aber wenn ich dadurch eine OP umgehen könnte, würde ich in Kauf nehmen, alle 3 Jahre eben für ein paar Monate dieses harmlose Medikament einzunehmen. Denn wer garantiert mir, dass ich nach der Gallenblasenentfernung wirklich keine Beschwerden haben werde?
Ohne die Erfahrung meiner Beschneidung hätte ich vermutlich nicht diese kritische Haltung….
Ich hoffe, dieser Beitrag ist nicht zu sehr „off topic“. Schreibt mir gerne, wie ihr das seht.
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Hallo zusammen,
ich möchte Euch auf die "tollen" Ergüsse aufmerksam machen, die die Deutsche und die Österreichische Gesellschaft für Urologie zum Thema Beschneidung auf ihrer Website zum Besten geben.

Hier die Links:
https://www.urologenportal.de/patienten/pati…rkumzision.html
https://www.uro.at/patienten-info…rkumzision.htmlStein des Anstoßes sind aus meiner Sicht die folgenden beiden Absätze:
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Ist eine Beschneidung für die Gesundheit von Vorteil?
Einen gewissen Vorteil bietet die nach der Beschneidung einfacher durchzuführende Reinigung des Gliedes. Weitere Gründe, die angegeben werden, sind die Verringerung der Gefahr von Entzündungen der ableitenden Harnwege, von durch Geschlechtsverkehr übertragbaren Krankheiten und Hautkrankheiten. Laut einer australischen Untersuchung erkranken beschnittene Männer viel seltener an einem Peniskrebs als Unbeschnittene.Häufig gestellte Fragen
Hat die Beschneidung Auswirkungen auf das Liebesleben? Manche Männer berichten über verstärkte Höhepunkte beim Geschlechtsverkehr (Orgasmen). Auch vermehrte Ausdauer beim Geschlechtsverkehr wird angegeben.
-----------Hier wird also immer noch die Hygiene, die Reduzierung des Ansteckungsrisikos mit sexuell übertragbaren Krankheiten und die Peniskrebs-Vorbeugung genannt....
Mit keinem Satz weist diese meines Erachtens interessensgetrieben Website darauf hin, dass nach aktueller Behandlungsleitlinie prophylaktische Beschneidungen nicht empfohlen sind, und dass der beste Schutz vor Geschlechtskrankheiten immer noch das Kondom ist sowie dass Peniskrebs so extrem selten auftritt, dass dies niemals eine Indikation für eine vorbeugende Beschneidug sein kann...
Völlig aus der Fassung kann man geraten, wenn man den zweiten zitierten Absatz durchliest. Da machen die tatsächlich Männern die Beschneidung schmackhaft, indem sie mit "verstärkten Höhepunkten" und "vermehrter Ausdauer" werben!
Mit keinem Satz wird thematisiert - was inzwischen auch in die Behandlungsleitlinie für Phimose Eingang gefunden hat - dass die Vorhaut eine schützende und sexualsensorische Funktion hat! Mit keinem Satz wird erwähnt, dass viele Männer genau das gegenteilige Problem hat, namentlich sehr schwache Orgasmen bzw. Orgasmusprobleme und kaum noch Gefühl beim Sex!Wenn das nicht interessengesteuert ist, dann weiß ich auch nicht......
Oder müssen wir noch viel lauter in der Öffentlichkeit "schreien", damit wir wahrgenommen werden - anstatt still zu leiden????Hat jemand von Euch Lust + Zeit diese Urologenvereinigungen per E-Mail darauf hinzuweisen, dass die Informationen weder der Leitlinie noch der Realität entsprechen und denen ein paar sachlich fundierte Unterlagen zukommen zu lassen??
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Hallo Leidensgenossen!
Bitte äußert euch unter dem Link, den Blaubär angegeben hat bzw. besser noch unter ganz oben genannten E-Mailadresse.
Wir können nur gehört werden, wenn wir uns offen äußern und unsere Probleme schildern.
Nur so werden wir wahrgenommen ! Nur so kann sich irgendwann etwas zum besseren ändern....Wie ich gesehen habe, hat sogar Victor Schiering von Mogis öffentlich ein paar Posts dort abgesetzt. Das hat mich sehr gefreut.
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Hallo lieber "Restorer",
deinen Aussagen in diesem Thread entnehme ich, dass du keinerlei Gefühlseinbußen durch deine Beschneidung hast.
Daher verstehe ich nicht so ganz warum du den Nicknamen "Restorer" hier gewählt hast, und was überhaupt deine Beweggründe für ein Restoring sind. Denn - bei dir scheint ja alles in Ordnung zu sein - trotz Beschneidung....Nun zum Thema:
Ich bin kein Konsument von Pornos und auch nicht pornosüchtig. Ein Versuch längerer Enthaltsamkeit (No-Fap oder wie auch immer man es nennen mag) hatte bei mir jedenfalls keinen Erfolg.
Grundsätzlich erscheint es mir plausibel, dass das Wegschneiden der empfindlichsten Strukturen der Vorhaut und das Freilegen der Eichel mit jahrzehntelanger Desensibilisierung durch fehlenden Schutz zwangsläufig zu einer Desensibilisierung führen muss! Das zeigt ja auch die Sorell-Studie.
Die Idee, dass Beschnittene, die ein "Sensibilitätsproblem" haben, vielieicht einfach nur pornosüchtig sind und ihr Glied zu hart anpacken, finde ich daher ziemlich abwegig - und ehrlich gesagt unser Problem verharmlosend und daher genaugenommen auch vermessen! Sorry.
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Hallo Restorer,
Danke für deine Meinung dazu.
Es ist nicht auszuschließen, dass die Desensibilisierung zu einem gewissen Anteil durch zu hartes "Zupacken" verstärkt wird. Trotzdem muss man sich zuerst einmal Fragen, warum denn überhaupt Beschnittene stärker "zupacken" wollen/müssen: Der Grund liegt eben in der Desensibilisierung als Folge der Beschneidung - weil es sonst nicht ausreichend befriedigend ist. Ursprung des Problems ist daher die Beschneidung.
Was die von mir genannten Studien betrifft, die sich von den Pro-Beschneidungs-Studien darin unterscheiden, dass sie i. d. R. wissenschaftlich belastbar sind, zeigt sich darin deutlich, dass eben dieses Desensibilisierungsproblem statistsisch signifikant ein Problem Beschnittener Männer ist - auch wenn in manchen Fällen auch bei intakten Männern durch zu hartes Zupacken ein Sensibilitätsverlus entstehen kann. Dass das Abschneiden von sensiblem Vorhautgewebe und das Freilegen und Verhornen der Eichel unweigerlich zu einer Desensibilisierung führen muss, erscheint mir unzweifelhaft richtig - siehe Sorrells.
Worin der Weg jedes Einzelnen besteht, mit seiner Beschneidung umzugehen, muss jeder für sich selbst entscheiden.
Ich sehe die Lösung für mich in schlichtweg der Akzeptanz, dass eben Sexualität für mich nicht mehr sehr befriedigend sein wird. (Ja, das ist hart, vor allem wenn man erst im mittleren Lebensalter ist.) Aber ich denke, man kann es schaffen damit klarzukommen.
Und außerden, werde ich durch Restoring und Pflege der Eichel und des Vorhautrestes versuchen, zu retten, was eben noch zu retten ist. -
Ich bin jetzt seit 17 Jahren (teil-) beschnitten - von fast nicht mehr spüren bin ich weit entfernt. Ich spreche aus eigener Erfahrung, Edging ist sehr lustvoll für mich.
Hallo Skynet,
da du - wie ich - nur eine Teilbeschneidung hattest, kann ich dich nur dazu beglückwünschen, dass bei dir das Empfinden offenbar noch in Ordnung ist und ich wünsche Dir von Herzen, dass es so bleibt. Viele andere hier im Forum teilen allerdings die Erfahrung, die ich gemacht habe. Ich möchte Dir keine Angst machen, aber nach 17 Jahren war das Empfinden auch bei mir noch halbwegs in Ordnung (mehr Details unten).
Ich bin überzeugt, dass es physiologische Gründe dafür gibt, warum die Auswirkungen einer Beschneidung unterschiedlich sein können. Hinsichtlich statistisch signifikanter Unterschiede zwischen beschnittenen und unbeschnittenen (intakten) Männern möchte ich auf die Ergebnsse der Studie von Morten Frisch verweisen:
https://academic.oup.com/ije/article/40…8163?login=trueInteressant ist übrigens auch diese Studie hier:
https://www.researchgate.net/publication/31…ts_implicationsAusgehend von einer weiteren Studie (die "Sorrells-Studie, diese wurde weiter oben zitiert) spielt sicherlich ganz entscheidend eine Rolle, wie viel vom inneren Vorhautblatt bei der (Teil-)Beschneidung entfernt wurde und wie viel von den ursprünglichen Strukturen des Frenulums und des frenularen Deltas noch erhalten sind, sowie ob Teile der Eichel nach der Beschneidung noch bedeckt sind. Möglicherweise spielt sogar der individuelle Heilungsprozess eine Rolle, z.B. Nervenbestandteile beschädigter Areale, die sich im günstigsten Fall in gewissem Maße regenerieren. Dabei könnte sogar eine Rolle spielen, in welchem Alter die Beschneidung erfolgte. Ich würde es sehr begrüßen, wenn es mehr Forschung dazu gäbe, warum die Ergebnisse unterschiedlich ausfalleb können.
Wie dir bekannt ist, schreiben allerdings hier im Forum überwiegend Männer, die Schwierigkeiten mit dem Ergebnis oder den Langzeitfolgen Ihrer Beschneidung haben, also Männer wie ich. Insofern frage ich mich gerade, was dich antreibt, hier im Forum aktiv zu sein?
Wie ist denn deine Sichtweise zum Thema Beschneidung?
Du scheinst die Beschneidung eher neutral oder vielleicht sogar positiv zu sehen?Um deine Äußerungen besser einordnen zu können, würde ich dich bitten ein paar Hintergrundinfos zu geben:
Warum wurdest du beschnitten?
In welchem Alter erfolgte der Eingriff? Liegt die Eichel bei dir völlig frei? Ist dein Frenulum intakt?
Hast du keinerlei Gefühlseinbußen nach deiner Beschneidung? Diese liegt, wie du schreibst 17 Jahre zurück.In meinem Fall war es so, dass ich mit 9 Jahren teilbeschnitten wurde. Gefurchtes Band ist entfernt, Frenulum teilweise vorhanden, Reste des inneren Vorhautblattes ca. 1-2 cm vorhanden. Ein kleiner Teil der Eichel (die Corona glandis) war die ersten Jahre nach der Beschneidung noch leicht mit dem Vorhautrest bedeckt. Der Vorhautrest ist in der Puubertät nicht mitgewachsen, die Vorhaut lag ab der Pubertät vollständig frei. Mit Beginn der ersten sexuellen Aktivitäten in der Pubertät war das Empfinden noch sehr intensiv. Bereits 10 Jahre später war ein Geühlsverlust spürbar, etwas stärkere Stimulation war notwendig für ein befriedigendes Erlebnis. Der Verlauf der Desensibilisierung war/ist - und so beschreiben es viele Beschnittene - kontinuierlich fortschreitend. Nach ca 30-35 Jahren (im Alter 40-50) wurde es gravierend, so dass in der Plateauphase (mit dem normalerweise in Wellen ansteigenden Gefühlserlebnis; die Phase, in der Edging möglich ist) kaum noch Empfindungen vorhanden sind, d.h. man spürt nur noch kurz vor der Ejaktulation einen Rest der ursprünglich starken Gefühle. Der Orgasmus ist vom Empfinden her oft nur noch eine reine Ejakulation - kein intensives Orgasmusgefühl mehr.
Der sukzessive Empfindungsverlust zeigt sich auch ganz banal in einer generellen Abnahme der Reizempfindlichkeit des freiliegenden Vorhautrestes und der Eichel. So wäre ich vor 20 Jahren noch sprichwörtlich an die Decke gegangen, wenn man mit einer Zahnbürste die Eichel berührt hätte. Heute spüre ich das nicht mehr als unangenehm. Aus diesem Forum (und anderen Berichten) weiß ich, dass ich nicht der einzige bin, dem es als Beschnittener so geht!
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"Das ist überhaupt nicht vergleichbar! Würden Männer so beschnitten, wie Frauen beschnitten werden, hieße das, man würde den ganzen Penis entfernen. Weibliche Genitalverstümmelung ist eine extrem gewaltvolle Praxis."
Ist schon ziemlich doof, was die Fr. Dr. Strunz mit diesem Satz an Unkenntnis offenbart.
Fr. Dr. Strunz, hat ein Buch zum Thema geschrieben, d.h. sie müsste sich eigentlich mit den unterschiedlichen Schweregraden der weblichen Genitalverstümmelung (FGM) auskennen. Aber nicht einmal mit dieser Materie scheint sie ausreichend vertraut zu sein, denn sonst wüsste sie, dass es milde Formen von MGM gibt, die garantiert nicht einer Penisamputation entsprechen. Und von männlicher Beschneidung und MGM hat sie offenbar überhaupt keine Ahnung. Mildere Formen von FGM, wie das Einritzen und Entfernen der Klitorisvorhaut, sind, wie wir wissen, absolut vergleichbar - wenn nicht sogar aufgrund des geringeren Gewebeverlustes deutlich harmloser - als die männliche Beschneidung. Fr. Dr. Strunz scheint sich auch nicht im Klaren zu sein, dass es in manchen Kulturen sehr schwere Formen männlicher Genitalverstümmelung gibt (z.B. Subinzision) und, dass jedes Jahr sehr viele Männer im Rahmen einer (kulturellen) Beschneidung ihres Penis verlustig gehen oder gar an den Folgen sterben.
Die Frage ist, ob Fr. Strunz wirklich so doof (sorry, sagen wir besser: unwissend) ist, wie es ihre oben zitierte Aussage vermuten lässt, oder ob dem ein männerfeindlicher Feminismus zu Grunde liegt. Denn es gibt ja durchaus Organisationen, wie Terre des Femmes, die sich gegen FGM einsetzen und sich dabei über die Parallelen mit MGM trotzdem im Klaren sind. Fr. Strunz ist sich leider über nichts dergleichen im Klaren.
Interessant wäre aber mal ein Zahlenvergleich, wie häufig die einzelnen Typen (Schweregrade) von weiblicher Beschneidung und männlicher Beschneidung vorkommen. Genaue Zahlen scheint es aber nicht zu geben.
P.S.: Wenn man sich die anderen Artikel der TAZ-Redakteurin Patricia Hecht so anschaut, kann man übrigens vermuten, dass es bei ihr häufig um das Thema Feminismus und Anti-Feminismus geht. Männer sind die Bösen und Frauen die Guten, genau so muss es wohl sein...
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Zu "beschnitten93" möchte ich noch Folgendes sagen:
Ja, Edging funktioniert als Beschnittener, wenn bei einer Teilbeschneidung noch genügend inneres Vorhautblatt vorhanden ist UND die Beschneidung noch keine 15-20 Jahre zurückliegt.
Bei einer radikalen Beschneidung ist der Verlust an sensiblem Vorhautgewebe so massiv, dass oft schon unmittelbar nach der Beschneidung ein erheblicher Gefühlsverlust beklagt wird. Bei einer Teilbeschneidung entwickelt sich der Gefühlsverlust sukzessive über Jahrzehnte - 30 Jahre nach der Beschneidung spürt man fast nichts mehr beim Sex - dann gibt es auch kein lustvolles Edging mehr. Und da spreche ich aus eigener Erfahrung! -
Hallo Koala,
meine Überlegungen zu der Fragestellung, ob der Empfindungsverlust physioligisch oder psychisch/psychosomatisch zu erklären ist, sind folgende:
Auf Youtube gibt es Videos in denen sich der Sexualmediziner Georg Pfau sowie Prof. Matthias Franz zu den psychischen und psychosomatischen Folgen äußern. Da gibt es einerseits Hemmungen im Kindestalter sowie Kastrationsängste mit entsprechenden Langzeitfolgen für das Selbstwertgefühl und auch psychosomatisch bedingte sexuelle Störungen. Außerdem z.B. Traumata aufgrund einer gegen den Willen des Kindes durchgeführten rituellen Beschneidung und Veränderungen im Schwerzempfinden oder Auswirkungen auf die Mutter-Kind-Bindung als Folge von Säuglingsbeschneidungen, die ohne ausreichende Schmerzbetäubung durchgeführt wurden.
Was psychosomatisch bedingte sexuelle Störungen betrifft, würde ich vermuten, dass es hierbei vor allem um Erektionsprobleme oder Probleme mit der Libido geht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass Störungen der Penissensibilität psychosomatisch bedingt sein können.
Aus meiner eigenen Erfahrung heraus kann ich sagen, dass die Penissensibilität (und das sexuelle Empfinden) bei einer Teilbeschneidung, wenige Jahre nach der Beschneidung noch sehr gut ist, aber von Jahr zu Jahr immer mehr abnimmt. Heute 30 Jahre nach der Beschneidung spüre ich beim Sex kaum noch was (fast die ganze Plateauphase scheint zu fehlen und der Orgasmus ist meist nur noch eine reine Ejaktulation ohne befriedigendes Gefühl). So verhält es sich meines Erachtens bei Teilbeschneidungen, bei denen noch ein gewisser Rest des inneren Vorhautblatts und Frenulums vorhanden ist. Es kommt also über die Jahre und Jahrzehnte zu einem sukzessiven erheblichen Gefühlsverlust.
Bei Männern die radikal beschnitten werden, scheint ein massiver Gefühlsverlust aber bereits unmittelbar nach der Beschneidung sehr massiv einzutreten - so jedenfalls beschreiben es viele.
Weiter oben schreibst du, dass die gemäß der Sorrell's Studie sensibelsten Bereiche des Penis bei dir radikal entfernt wurden. Weiterhin schreibst du, dass du erst 2012 beschnitten wurdest. Bei einer Teilbeschneidung wäre der Gefühlsverlust m. E. nach nur 8 Jahren noch nicht so massiv, wie du es schilderst. Meine persönliche Meinung (ich bin aber kein Fachmann) ist aufgrund deiner obg. Schilderung, dass der Gefühlsverslust bei dir eine physiologisches Ursache hat. Naheliegend ist deine radikale Beschneidung als Ursache. Aber, du schreibst unter anderem von einem tauben Druckgefühl oder einem schmerzhaften Ziehen in der Eichelspitze. Ein neurologisches Problem des Nervus Pudendus (Nervenverletzung? Eigeklemmter Nerv? Entzündung?) wäre vielleicht auch denkbar. Im Grunde genommen könnte sogar eine Multiple Sklerose solche Probleme verursachen. Ziehen in der Eichelspitze kann möglicherweise auch durch eine chronische Prostataentzündung kommen... Solche Dinge könnte man vielleicht abklären lassen. Am wahrscheinlichsten erscheint mir aber schon die Beschneidung als Auslöser. -
In der Leitlinie zur Behandlung von Phimose steht Folgendes:
"Die Behandlung besteht in einem zweimal täglichen Auftragen der corticoidhaltigen Salbe oder Creme (z.B.Betamethason 0,1 %; Mometasonfuroat 0,1%, Clobetason 0,05%) auf den Präputialring über 4 (bis 8 ) Wochen. Nach 2 Wochen beginnen je nach Alter entweder die Eltern oder nach Möglichkeit besser der Patient selbst mit vorsichtigem Zurückschieben der Vorhaut unter Vermeidung von Einrissen." !!!
Dermacalm-d enthält 0,1% Hydrocortisonacetat. In der Leitlinie werden jedoch die Wirkstoffe Betamethason, Mometasonfuroat und Clobetason genannt. Ob deine Salbe den gleichen Effekt hat, weiß ich nicht. Falls noch nicht geschehen, lass dich von einem Arzt oder Apotheker dazu beraten. Ein Besuch beim Arzt/Urologen schadet sicherlich auch nicht. (Bei Urologen muss man leider etwas vorsichtig sein, weil viele wohl immer noch zu schnell und leichtfertig zur einer Beschneidung raten.)
Wie du dem ogb. Leitlinienauszug entnehmen kannst, soll es beim Dehnen nicht zu Einrissen oder Verletzungen kommen! Denn das kann zu einer Vernarbung führen, wodurch sich die Phimose noch verschlimmert.
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Hi Aspect!
Satisfier Men habe ich tatsächlich getestet. Bei mir funktioniert das nicht. Die Vibrationen lösen bei mir nur am Rest der inneren Vorhaut bzw. an der Beschneidungsnarbe angenehme Empfindungen aus. Allerdings genügt das nicht....
Meine Vermutung ist, dass die Vibrationen nur an der inneren Vorhaut zu sexuellen Empfindungen führen. Vermutlich an den Resten des gefurchten Bandes (Beschneidungsnarbe). An der Eichel wirken die Vibrationen jedenfalls bei mir nicht. Daher ist der Satisfier zumindest für mich nicht die erhoffte Verbesserung.
Würde mich aber interessieren, wie die Erfahrungen anderer Beschnittener mit dem Satisfier Men sind.
In diesen Thread wäre das aber evtl. off-topic. -
Hallo!
Du schreibst nicht, ob du schon immer eine Phimose hattest oder ob es eine erworbene Phimose ist und wann/wie sich diese entwickelt hat.
Da du von einem "weißen Ring" schreibst, sollte man ggf. auch an einen "Lichen Sclerosus" denken, der immer wieder zu Vernarbungen führen wird. Ein Lichen ist eine der wenigen medizinischen Indikationen, die eine Beschneidung erfordern kann.
Lichen kann wahrscheinlich nur durch eine Biopsie eindeutig diagnostiziert werden (bin mir aber nicht ganz sicher).
Die Dehnübungen der Vorhaut müssen normalerweise mit einer Kortison-haltigen Salbe unterstützt werden werden.
(Auch ein Lichen Sclerous kann unter Umständen mit Kortison-haltiger Salbe behandelt werden. Aber oft hilft nur eine Beschneidung dauerhaft.) -
Da deine OP noch nicht so lange her ist:
Hochdosierte Vitamin-B-Präparate können ja bei der Regeneration beschädigter Nerven helfen - vor allem Vitamin B12.
Vielleicht besorgst du dir einfach mal Vitamin B-komplex von Ratiofarm o. dgl. und probierst das mal eine zeitlang.
Nur mal so als Idee... vielleicht unterstützt das ja noch die Heilung/Regeneration der Sensibilität. -
Ich glaube, dass die meisten Ärzte sich zum Thema Vorhaut schlicht nicht weiterbilden und halt das praktizieren, was sie in der Uni dazu gelernt haben. In Deutschland heißt das dann überwiegend low und tight und Bändchen weg. Liest man zumindest sehr häufig.
Ich denke nicht, dass diese Ärzte alle Sadisten sind und es geil finden an einem Penis so viel wie möglich wegzuschneiden. Sie wissen es nur nicht besser. Dieser Fakt wiederum ist aus meiner Sicht fahrlässig.
Eines muss ich dazu noch loswerden:
Das ist genau der Ansatzpunkt an dem Vereine wie Intaktiv und Mogis eingreifen müssten. Es sollten umfangreiche Informationskampagnen bei niedergelassenen Urologen durchgeführt werden. Genauso wie Pharma-Vertreter bei den Ärzten vorsprechen, so sollten die Interessengruppen gegen Beschneidung bei Urologen vorsprechen, ausgestattet mit professionell gemachten Informationsmaterialien und gut geschult außerdem professionelle Flyer speziell für Kinderärzte und Urologen versenden usw.. Das wäre doch sehr wichtig so eine Art von Lobby-Arbeit auf die Beine zu stellen um Ärzte richtig aufzugleisen. In der Richtung müsste doch viel mehr laufen, oder?