Posts by VictorEremita

    Ich werde nicht Restoren da es Zeitlich nicht klappen wird mit Sport etc.


    Ich würde dir trotzdem raten, es zu versuchen – mit einem Device ist es echt weder finanziell noch zeitlich ein riesiger Aufwand.

    Für mich persönlich ist es eine der besten Entscheidungen, die ich in meinem Leben bisher getroffen habe.

    Edit: Sorry, ich wollte das nicht weiter über mich oder meine Eltern machen.

    Tut mir echt leid, was bei dir geschehen ist. Das Foto sieht leider ziemlich übel aus.

    Hast du denn auch Schmerzen bei der Masturbation? Geht es besser mit Gleitmittel?

    Ich könnte mir gut vorstellen, dass der Urologe einfach direkt zur Beschneidung raten wird.

    Lass dich davon besser nicht beirren und schaue dich zuerst nach Alternativen um bzw. konsultiere verschiedene Ärzte.
    Eine Beschneidung ist ein radikaler Einschnitt und, wie du hier im Forum schnell feststellen kannst, unter Umständen lebensverändernd.

    NUR: Ich möchte die OP so ausführen lassen, dass noch sensible innere Haut überbleibt, also "high". Ob tight oder loose oder wie auch immer, ist mir völlig egal

    Wäre "high and loose" nicht am besten?


    Darüber, dass ich ausgerechnet "tight and low" beschnitten wurde, bin ich im übrigen fast noch verbitterter als über die Beschneidung an sich.
    Warum nur wird das in Europa so gehandhabt?

    Hallo :)

    Schön, dass du den Weg hier zu uns ins Forum gefunden hast! Danke auch für den Beitrag, obwohl es mir für euch beide weh tut, deine Geschichte zu hören.

    Da ich sicher bin, dass der eine oder andere älter sich wohl bald mit einer ausführlicheren und klügeren Antwort melden wird, schreibe ich hier erst einmal nur kurz einige erste Gedanken auf.

    Ich kann mir gut vorstellen, dass es ziemlich traumatisch für deinen Freund werden könnte, tiefer in die "Wahrheit" über seine Beschneidung einzutauchen; jedenfalls war das für mich der Fall. Um ehrlich zu sein, habe ich mich auch heute noch nicht wirklich von diesem Schock erholt; vermutlich werde ich das auch nie ganz vollständig. Gewisse Narben bleiben wohl. Hier ist wohl viel Geduld und Verständigung nötig.

    Andererseits ist es wohl für euch beide, wie du ja bereits schreibst, sicher eine gewisse Erleichterung zumindest zu wissen, woran ihr seid; auch ich hatte mein ganzes bisheriges Leben lang damit zu kämpfen, dass etwas mit meiner Sexualität nicht in Ordnung zu sein schien, ohne aber den Finger darauf legen zu können, was es denn sein könnte. Auch das schmerzhafteste Wissen ist letztendlich wohl heilsamer als diese schreckliche ahnungsvolle Ungewissheit.

    Ein Teil dessen was verloren wurde, bleibt verloren. Damit wird er (und du) so wie alle Betroffenen leben müssen, und ich denke, dass es wichtig ist, sich dies möglichst vollkommen eingestehen zu können. Es ist durchaus angebracht traurig, schockiert, wütend über diesen Verlust zu sein. Ich denke, dass diese Gefühle zugelassen werden müssen.

    Es ist allerdings, und auch das ist wichtig, nicht alles verloren. Auch wenn ich persönlich immer noch relativ am Anfang meiner Reise stehe, kann ich bereits jetzt garantieren, dass die Erfolge von Restoring real und vielversprechender sind als ich es mir anfangs gedacht hätte. Der Weg ist lang und zuweilen mühselig, gleichzeitig aber auch belohnend und voller kleiner Erfolge. So konnte ich, nach zwei Monaten (sehr) intensiven Tuggings, heute beispielsweise zum ersten Mal seit Jahren ohne Gleitcreme masturbieren.

    Ich finde es auf alle Fälle toll, dass du dich mit dieser Sache so befasst, und ich nehme an, dass es für dich auch nicht gerade leicht war, in dieser Situation zu sein. Für weitere Informationen könnte ich noch den Film "American Circumcision" empfehlen; den gibt es hierzulande meines Wissens aber derzeit nur auf DVD. Kein einfacher Watch aber sehr informativ und, wenigstens für mich, irgendwie katharsisch.


    PS

    Ich glaube ein großes Problem besteht auch darin, dass Männer nicht miteinander reden und sich kaum austauschen


    Genau das.

    Ich kann eine Psychotherapie zu beginnen grundsätzlich ebenfalls sehr empfehlen, und hoffe eines Tages auch noch eine richtige Psychoanalyse machen zu können; man darf einfach keine "schnellen Resultate" erwarten. Wie Weguer es bereits angedeutet hat, ist es gut möglich, dass sich Dinge die dir jetzt als dein Leiden selbst erscheinen, sich am Ende lediglich als Symptome einer viel tieferliegenden psychologischen Verletzung entpuppen kann; sich dies einzugestehen kann auch sehr hart sein und grosses Unbehagen verursachen, auch wenn es längerfristig heilsam ist.

    Mein Therapeut, den ich sonst immer als sehr qualifiziert empfunden hatte, wusste zuerst gar nichts davon, dass eine Beschneidung physiologisch einer Verstümmelung gleichkommt und wollte dem Thema wohl keine allzugrosse Bedeutung zumessen; als ich ihm jedoch meine Erfahrungen dargelegt und ihm zusätzlich einige Fachartikel zukommen liess, hat er seine Meinung aber scheinbar relativ radikal geändert und viel Verständnis für meine Situation gezeigt.

    Als Einführung in die Psychoanalyse könnte ich dir den hervorragenden Podcast "Rätsel des Unbewussten" empfehlen. Danach wirst du dir vielleicht ein besseres Bild davon machen können, was dich erwartet.

    Hmm, ich habe bereits bevor ich vor zwei Monaten das Resoring, diesmal ernsthafter, wieder aufgenommen hatte, über diverse Monate hinweg Manhood und Retainer getragen; dabei aber nur minimale Verbesserungen festgestellt. Die Eichel wirkt auch nach wie vor ausgetrocknet und relativ unempfindlich.

    Irgendwie scheinen die derzeitigen Erfolge vielleicht damit zusammenzuhängen, dass ich nun etwas mehr Schafthaut zu Verfügung habe, bzw. diese zumindest elastischer ist, und deshalb die Gleitbewegung besser funktioniert? Keine Ahnung, so oder so toll :)


    Leider fällt es mir aber generell etwas schwer festzustellen, wieviel tatsächlichen Fortschritt ich derzeit mache; also ob die Haut wirklich wächst oder nur elastischer wird. Den CI kann ich auch nicht richtig bestimmen, da ich über eine wohl etwas ungewöhnliche Penis-Anatomie verfüge (Blutpenis mit leicht übergrosser Eichel).

    Nachdem ich zuvor längere Zeit über immer wieder per Hand gedehnt habe, restore ich nun seit etwa 1.5 Monaten fast täglich mit dem DTR :)
    Inzwischen kann ich das Gerät auch sehr leicht überstreifen, was anfangs so gut wie überhaupt nicht möglich war; zu welchem Anteil das nun allerdings ausschliesslich an der Dehnung liegt, und zu welchem Anteil an tatsächlichem Hautwachstum, ist natürlich nicht einfach zu entscheiden.
    Unsicher bin ich mir manchmal darüber, wieviel Spannung ich verwenden soll...

    Auch sonst hätte ich noch zwei Fragen:

    1. Inwiefern ist schon vom teilweisen Restoring eine höhere Sensitivität zu erwarten, bzw. wie ist diese erklärbar?
    Bei vollständiger oder fast vollständiger Neubedeckung der Eichel verstehe ich es ja; hier rührt der Gewinn an Sensibilität doch vor allem daher, dass die Eichel nun wieder beschützt ist, und nicht mehr verhornen kann, oder gibt es noch weitere Gründe?

    2. Wie es mir natürlich schon länger aufgefallen ist, ich es aber nie besonders ernst genommen habe, weist mein Penis in eregiertem Zustand eine deutliche Krümmung nach rechts auf; ich vermute mal, das dies ebenfalls mit der Beschneidung (Verstümmelung) zusammenhängt. Nun habe ich aber irgendwie das Gefühl, dass diese Krümmung in letzter Zeit noch ein klein bisschen stärker geworden ist; es kann allerdings auch sehr gut sein, dass ich paranoid bin und mir dies einfach einbilde. Hat jemand zufällig mal von etwas ähnlichem im Zusammenhang zu Restoring gehört?

    Jedenfalls werde ich nächsten Monat sicher einen Urologen wegen der Krümmung aufsuchen. Hätte ich schon lange tun sollen.

    LG