Beiträge von NoCut

    Die sollen es so richtig zu spüren kriegen.


    Auch dieser Satz macht mir wieder vieles verständlicher. Es hat sich bei Dir unglaublich viel Wut und Hass angestaut, der sich jetzt in Form von negativen Gefühlen entlädt. Und mit Deiner gegenwärtigen Einstellung schadest Du damit leider nur Dir selbst. An den "Schuldigen" prallen Deine Vorwürfe regelrecht ab und die ganze negative Energie landet daher unverarbeitet wieder bei Dir selbst. Du musst aus dieser Spirale raus und wie gesagt ist Deine Beschneidung der Auslöser, aber dennoch höchstens ein Teil Deines Problems.

    Es ist auch schwer zu glauben, dass Volltr___el da draußen, welche massiv Rauchen und Alkohol trinken, evtl. Drogen konsumieren, sogar kriminell sind, meißtens dennoch über eine bessere physikalische Integrität als ich verfügen. Denn selbst von denen wurden die meißten nicht B*s*hn*t**n.


    Woher glaubst Du die Realität von Leuten zu kennen, die viel rauchen, trinken und auch sonst ihrer Gesundheit schaden? Schau doch einfach mal die Zigarettenpackungen näher an. Da steht nicht zum Spaß drauf, dass Rauchen impotent macht. Und Alkohol oder andere Drogen bzw. selbst kriminelles Verhalten (Stresshormone) führen tendenziell dazu, dass selbst mit intakter Vorhaut irgendwann tot Hose ist.

    Im Grunde ist dies wie bei Aktienspekulationen, Steuerhinterziehung und ähnlichem Gedöns. So lange alles im grünen Bereich läuft, prahlen die Betroffenen mit ihren "Erfolgen". Ist der "Spaß" vorbei, herrscht schweigen. Und die anderen sind dann so blöd und glauben tatsächlich, dass sich bei denen nichts verändert hätte, obwohl die "Helden" von damals in Wahrheit längst völlig ruiniert sind.

    Um diesen Weg zu gehen, kannst Du Dir Begleitung suchen. Ein guter Psychotherapeut ist so eine Begleitung. Auch hier gleich vorweg: Ein Therapeut wird Dich nicht heilen. Er kann Dich nur begleiten, Dich stützen und Dir helfen. Aber heilen kannst Du Dich nur selbst. Du bist der Schlüssel zu Deinem seelischen Unglück - oder Glück.


    Den Ausführungen von Weguer ist nichts hinzuzufügen.

    @Ccrippeld
    Ich hoffe vorallem, dass Du dem Rat hinsichtlich eines Therapeuten folgen wirst. Wenn Du den Weg alleine gehst, ist das ähnlich wie wenn ein Alkoholiker im Alleingang eine kalten Entzug versucht. Du wirst einen Teil des Traumas bereits verdrängt / scheinbar verarbeitet haben und sobald Du Dich dem ganzen im vollen Umfang stellst, kann es auch erst mal mehr weh tun, um dann aber am Ende wirklich und langfristig besser zu werden. Daher nochmals meine eindringliche Bitte, lass Dir von einem Therapeuten helfen, der Dich vorallem in der Anfangszeit begleitet.

    Aber der Schutz vor Körperverletzung, vor Misshandlung rangiert noch weit über dem Datenschutz.


    Wenn man die Biographie eines Menschen betrachtet, sieht man oft mehr als wenn man nur einzelne Stationen herauspickt. Nach dem Rücktritt im Jahr 1996 vergingen rund 13 Jahre, bis sie wieder diesen Ministerposten inne hatte. Bei ihrem Rücktritt wegen dem Lauschangriff war sie noch Mitte vierzig. Als sie 2012 den Zwangsbeschneidungsparagraphen ausarbeiten sollte, war sie bereits über sechzig Jahre alt. Im Jahr 2013 verfehle die FDP die 5%-Hürde und Frau Leutheusser-Schnarrenberger gehörte zu denen, deren politische Laufbahn dann mit einer Art vorgezogenem Ruhestand endete. Seit dem hat sie das eine oder andere vermutlich lukrative "Pöstchen" bekommen, aber in der großen Politik in Berlin gibt es seit dem keinen Platz mehr für sie.

    Sicherlich führt die FDP das Wort Freiheit in ihrem Namen, aber tendenziell ist damit wohl eher die Freiheit gemeint, die man für Geld kaufen kann. Die Freiheit eines Mannes, selbst zu entscheiden, ob er mit oder ohne Vorhaut leben möchte, gehört jedenfalls definitiv nicht zu den Grundwerten, welche die FDP als Freiheit subsumiert.

    Bei dir? Bei mir nicht, weil ich habe gar keinen.


    Bei "mir" bzw. genauer in meinem Umfeld oder bei den Menschen, mit denen ich direkt oder indirekt zu tun habe. Für viele ist Antisemitismus nur ein abstrakter Begriff. Es gibt aber viele verschiedene Haltungen zum Judentum oder vermeintlichen Judentum, die leider gerne in einen Topf geschmissen werden.

    Fangen wir mit der korrekten "deutschen" Haltung an. Das sind die Leute, die durch entsprechende Erziehung schon reflexartig brav zusammenzucken, wenn jemand nur das Ritual der Beschneidung oder des Schächtens kritisiert. Mit anderen Worten eine politisch korrekte, aber leider auch hin und wieder verlogene Haltung.

    Dann gibt es den Antisemitismus unter vorgehaltener Hand, der stark an Ludendorff & Co. erinnert. Da wird von einem vermeintlichen Reichtum jüdischer Mitmenschen gelabert, von Weltmacht und von politischem Einfluss. Gerade wenn solche Äußerungen von Menschen mit Migrationshintergrund kommen, wird hier oft sehr deutlich angeklagt. Genau bei dieser Gruppe ist der § 1631d BGB aber Wasser auf die Schaufelräder der Mühle.

    Es gibt aber auch die Gruppe der "vermeintlichen" Antisemiten. Dass sind "wir", die öffentlich die Beschneidung kritisieren oder auch jeder, der die Siedlungspolitik Israels nicht blind gut heißt (Israel ≠ Judentum) . Mit anderen Worten werden hier alle zu Antisemiten erklärt, die den Religionen oder Staaten mit religiöser Ausrichtung das Recht absprechen, sich über die Menschenrechte und jegliche ethische Grundsätze hinwegzusetzen. Anders ausgedrückt also all jene, die dem Humanismus oder den Menschenrechten mehr Beachtung schenken als den Religionen.

    Ich persönlich habe eine großen Respekt vor der jüdischen Kultur. Was mich neulich in einem persönlichen Gespräch überrascht hatte, war die Erfahrung, dass es einen jüdischen Säkularismus gibt, wo sich Menschen dem Judentum zugehörig fühlen, ohne dieser Religion angehören zu wollen. Soweit ich jedoch den Eindruck bekam, könnte dies eine Haltung sein, die auch mit dem Unverständnis zu tun hat, wie "Gott den Holocaust" hat zu lassen können.

    Bei Frau Leutheusser-Schnarrenberger bin ich aber davon überzeugt, dass sie Antisemitismus eher als pauschalierende Floskel verwenden wird, weil ihr ähnlich wie beim § 1631d BGB einfach die Hintergründe unbekannt oder egal sind.

    BTW: Warum fand dieses Interview am 12.12. und nicht am 27.01. statt? Wer die Frage nicht versteht, auch gut.

    Wie bereits vor sechs Jahren vertrete ich noch immer die Auffassung, dass der § 1631d BGB den Antisemitismus verstärkt hat. Immer wenn einer Gruppe einer Gesellschaft Privilegien zugestanden werden, welche sogar gegen die Menschenrechte und das Grundgesetz verstoßen, dann löst dies beim Rest der Bevölkerung unnötiges Missempfinden aus.

    Ich finde es daher ziemlich unklug, wenn der geistige Brandstifter, der das Öl ins Feuer gegossen hat, nun den Brand wieder unter Kontrolle bringen soll. Sicherlich ist Frau Leutheusser-Schnarrenberger nicht für den "eingewanderten" Antisemitismus verantwortlich, aber es wäre wohl für den eigentlichen Zweck besser gewesen, man hätte hier auf jemanden zurückgegriffen, der für alle Bereiche integer gewesen wäre.

    Heute sind nun schon sechs Jahre vergangen, seit der § 1631d BGB den Bundestag passiert hat.

    In diesem Zusammenhang möchte ich stellvertretend an zwei Hauptverantwortliche erinnern, die dieses Gesetz auf den Weg brachten:

    - Frau Angela Merkel: "Wir machen uns zur Komikernation!"

    - Frau Leutheusser-Schnarrenberger: "Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) legte am Dienstag Ländern und Verbänden Eckpunkte für eine gesetzliche Regelung vor, wie verschiedene Medien übereinstimmend berichteten. Demnach bliebe eine Beschneidung, die mit Einwilligung der Eltern und nach den Regeln der ärztlichen Kunst vorgenommen wird, zwar eine Körperverletzung. Sie wäre aber nicht rechtswidrig und damit nicht strafbar. "
    https://www.tagesspiegel.de/politik/koerpe…ar/7181098.html

    Frau Leutheusser-Schnarrenberger ist übrigens Mitglied eines Beirats, bei dem es um das "Recht auf digitales Vergessenwerden" geht. Ob die Kinder oder Männer, die aufgrund der Gesetzesvorlage der ehemalige Justizministerin zwangsbeschnitten wurden, tatsächlich einmal vergessen werden, dass sie und die 434 JA-Sager im Bundestag ohne Not über ihr Recht auf körperliche Unversehrtheit entschieden haben, wird sich zeigen.

    Ich möchte jedenfalls heute wenigstens an diese beiden Frauen erinnern, damit auch nach deren Eintritt in den Ruhestand niemals vergessen wird, dass sie es waren, die hier im Bereich der Legislativen bei jeder Zwangsbeschneidung symbolisch das Skalpell in der Hand haben und somit auch symbolisch das Blut der Opfer an ihren Händen tragen.

    Akzeptanz fühlt sich für mich wie eine große Niederlage an.


    Ok., jetzt verstehe ich Dich ein kleines Stück besser. Wenn sich für Dich Akzeptanz wie eine Niederlage anfühlt, empfindest Du vermutlich Deine "negativen Gefühle" wie eine Art Kampf oder Rebellion gegen die Umstände, die zu Deiner Beschneidung geführt haben. Du verletzt Deine eigene Psyche, um zu verhindern, dass die siegen, die Dir das angetan haben.

    Vielleicht kennst Du das Gelassenheitsgebet oder die "weltliche" Form davon:

    Ändere die Dinge, die Du ändern kannst, akzeptiere die Dinge, die Du nicht ändern kannst und lerne das eine vom anderen zu unterscheiden.

    Solange Du nicht akzeptierst, dass Deine Beschneidung zu den Dingen gehört, die Du nicht ändern kannst, wird Dir der Blick verwehrt bleiben, dass Du Deine Einstellung dazu beeinflussen kannst. Bei Deinem Kampf oder Versuch Deine Beschneidung nicht zu akzeptieren, treffen die Säbelhiebe nicht diejenigen, die Dir das angetan haben, sondern jeder Hieb trifft nur Deine eigene Seele.

    Sicherlich wird es für Dich nicht leicht werden zu lernen, dass hier in diesem besonderen Fall Akzeptanz der Sieg über die Umstände bedeutet. Aber erst die Akzeptanz gibt Dir wieder Deine Autonomie über Dein Leben zurück, damit Du frei entscheiden kannst, ob Du glücklich wirst oder nicht. Solange Du Dein Glück von einer unveränderbaren Bedingung abhängig machst, kannst Du nur verlieren und unglücklich sein.

    Hol Dir Dein Leben zurück und strafe damit auch indirekt die, die Dir das angetan haben.

    An sich kein Problem.Jemand sollte, sogar mit Vorhaut, damit rechnen, von einer Frau evtl. abgelehnt zu werden.

    Aber mit einer Beschneidung könnte es häufiger passieren als meine Lebenserwartung Zeit dafür bietet. Das ist das Problem. Ich werde wohl auch keine 700 Jahre alt.
    Wenn ich von 50 Frauen abgelenht werde, kein Problem.
    Wenn ich später 91 Jahre alt bin, das ist das Problem.


    Lieber CCrippled,

    wenn ich mit Verlaub solchen Stuss lese, bin ich absolut davon überzeugt, dass Du dringend Hilfe benötigst. Bist Du glücklich bzw. willst Du so weitermachen wie bisher? Falls nein, belastet Dich Deine negative Grundeinstellung und ist damit ein Grund für eine Therapie. Deine Beschneidung kann man nicht rückgängig machen, aber sie ist wohl die Ursache Deines größten Problems, aber nicht Dein eigentliches Problem. Dies ist jedenfalls mein Eindruck.

    Du musst lernen von "könnte", "kann sein", "sollte" und "eventuell" wegzukommen und Dein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Tust Du dies nicht, wirst Du mit dem Strom Deiner negativen Gefühle davon gespült und niemals dort ankommen, wo Dein Glück vergebens auf Dich wartet. Jeden Tag, den Du verstreichen lässt, ohne Dein Leben zu ändern, ist ein verlorener Tag bzw. ein Tag weniger, zum glücklich sein.

    Am Wochenende bin ich auf einen schönen Satz gestoßen:

    "Finsternis kann keine Finsternis vertreiben.
    Das gelingt nur dem Licht." (Quelle vermutlich Martin Luther King)

    Du kannst stunden- oder tagelang im Internet surfen, um dann festzustellen, dass Du im "Zeitalter der Masseninformationen" lebst, aber dort wo Du Hilfe suchst, nur Finsternis und Schatten vorfindest. Du brauchst eine Therapeuten, der Dir hilft.

    Keine Ahnung.


    Du hast keine Ahnung wie das gehen soll bzw. keine Vorstellung, bis wann diese Technik verfügbar sein könnte. So wird es den Forschern vermutlich ebenfalls ergehen.

    Und sobald das ganze greifbar ist, wird es erstmals Studien geben, die dann ausgewertet werden müssen. Sind die erfolgversprechend, wird die Technik vorerst denen vorbehalten sein, die sich eine solche Behandlung auch finanziell leisten können. Erst wenn dann viele Jahre vergangen sind und sich die Forschungskosten armotisiert haben, wird die Technik auch preiswerter bzw. für den normalen Geldbeutel erschwinglich werden.

    Warum suchst Du ständig Ausflüchte, statt Dich der Situation zu stellen und Dir helfen zu lassen.

    Zu Deiner Frage, ob eine "gute Frau" bei Dir bliebe, lautet meine Antwort nach wie vor: Nein!
    Warum soll sich eine Frau einen Mann aufhalsen, der nicht dazu bereit ist, seine eigenen Probleme anzugehen bzw. der mit seinen ungelösten Problemen jede Beziehung belasten würde. Und die Probleme, die ich hier meine, ist nicht Deine Beschneidung, sondern Dein psychisches Trauma. Die Probleme beim Sex, welche durch die Beschneidung entstehen, wird man in einer intakten Beziehung immer lösen können. Was man nicht lösen kann, ist die depressive Grundstimmung, die von Dir ausgeht. Gerade aber schon am Anfang einer Beziehung stehen doch die Glückshormone im Vordergrund und wie soll das funktionieren, wenn Du Dich selbst mit Deinen Gedanken ständig runter ziehst.

    Geh zu einem Therapeuten und wenn es mit dem ersten nicht gleich klappt, lass den Kopf nicht hängen und suche den nächsten. Gib nicht auf, sondern schau nach vorne und werde glücklich.

    Mit meiner Behinderung stehen mir evtl. leider nur minderwertige Frauen zur Verfügung, welche nicht gut auf meine Kinder aufpassen können, anfälliger für Gruppenzwang sind und den unseriösen, berüchtigten Hundefilter von Snapchat benutzern. Ich mag diese Persönlichkeitsart nicht so sehr.

    Eine hochwertige Frau kann eventuell nicht dazu überzeugt werden, ihr einziges Leben einem sexuell behinderten Mann zu widmen.


    Ich stimme hier mit Dir fast überein. Nur das Wort "sexuell" in Bezug auf behinderten Mann, scheint mir unpassend. Oder anders ausgedrückt will wohl tatsächlich keine "normale" Frau mit einem Mann zusammen sein, der mit seinen eigenen Problemen bereits völlig überfordert ist. Eine Frau will doch auch im Bett einen Mann und keine Heulsuse, die sich hinter einem Rockzipfel versteckt.

    Es ist schlimm, was Dir angetan wurde, aber noch schlimmer finde ich es, dass Du noch immer nicht bereit bist, Dir hierfür entsprechende Hilfe bei Profis zu holen.

    Was haben Nashörner, Haie und männliche Babys gemeinsam? Ihnen wird was abgeschnitten und ein paar Idioten erhoffen sich hieraus auch noch einen "gesundheitlichen" Vorteil.

    Und in allen drei Fällen fehlen glaubwürdige Studien, welches den Nutzen belegen würden. Ergo, es ist wohl an der Zeit, dass man Brotkrusten abschneidet und daraus ein Serum aufbereitet, welches man solchen Leuten ins Gehirn applizieren kann. Denn wir wissen ja aus Erfahrung, dass Brot wenigstens schimmeln kann und somit klüger ist als diejenigen, die sich einer solchen "Penis-Gesichtsmaske" unterziehen.

    BTW, mit dem Titel "Sexiest woman alive" dürfte es für Kate Beckinsale wohl vorbei sein. Dafür steht ihr jetzt aber ein Titel für ausgeprägten Sexismus zu.

    „Einigermaßen zurechtzukommen” klingt leider langfristig traurig.Nennt mich verrückt, aber es fühlt sich für mich so an als sei meine Existenz ein Rohstoff für das gefräßige Monster namens Oprah Winfrey, u.Ä. .


    Ich will nicht im Ansatz in Frage stellen, dass die Aussagen von Frau Dr. Adler richtig sind. Natürlich wird das Gehirn nie die Empfindungen ausgleichen können, welche nur mit "Haut" möglich sind.

    Jetzt stell Dir aber mal vor, dass jemand freiwillig mit Kondomen verhütet, um seiner Partnerin die Nebenwirkungen von Anti-Babypillen zu ersparen. Wäre dies für Dich auch "langfristig traurig"? Denn ein Kondom, egal wie dünn es auch sein mag, wirkt in Sachen Empfinden immer wie ein Filter, der ebenfalls vieles "herausfiltert".

    Davon abgesehen wird Dein Leben, wenn Du es nicht endlich schaffst auch mal nach vorne zu blicken, langfristig tatsächlich genauso traurig verlaufen wie Deine Gegenwart. Denn eines ist wohl unbestritten, nämlich dass gar kein Sex in jedem Fall schlechter ist als mittelmäßiger oder sogar schlechter Sex.

    Hier mal eine Info zu Vitamin E:
    https://www.apotheken-umschau.de/Ernaehrung/Vit…rol-169043.html

    Dennoch ist es durchaus denkbar, dass es dennoch hilft. Unser Körper ist ja quasi auf Selbstheilung (Heilung = heil machen = wieder ganz machen) programmiert und ob wir nun Globuli oder was auch immer nehmen, können wir in unserem Körper damit die Selbstheilung aktivieren. Dabei spielt es ja sogar nach neueren Erkenntnissen vermutlich noch nicht mal eine Rolle, ob wir selbst daran "glauben".

    Davon abgesehen wird ein Mangel, der hier durch zusätzliches Vitamin E ausgeglichen wird, sogar wohl tatsächlich einen positiven Einfluss haben. Ergo, sollte man sich dessen bewusst sein, dass die sich selbst überschätzende Schulmedizin nur der Kanon dessen ist, was die Krankenkassen bezahlen. Private Kassen zahlen vielleicht sogar häufiger den Goldstandard, aber davon abgesehen deckt selbst dieser nicht alle wirksamen Therapieformen ab.

    (Ironie)

    Und in der nächsten Sendung will Schmidti dann lernen, wie man ein berühmter Maler werden kann. Hierzu dröhnt er sich dann mit Absinth zu und wird sich bei dieser Gelegenheit dann auch sein linkes Ohr abschneiden / abschneiden lassen.

    Was lernen wir daraus. Wer sich in einer als oberflächlich erlebten Lebensphase befindet oder wer den Eindruck bekommt, dass sein Glaube vom Inhalt her zu oberflächlich geraten sei, kann diesen Umstand mit tiefen Einschnitten kompensieren. Fakt ist aber, dass hier professionelle Hilfe wie im Falle des niederländischen Malers mehr Sinn macht als eine Generation nach der anderen funktionell wichtige Teile der Genitalen zu entfernen.

    So, dies passierte also am 13.11. Diesen Jahres und liege seit zwei Tagen wie ein Stückchen elend im bett. Ich hab zwar keine Schmerzen oder besser gesagt total erträgliche "Schmerzen" aber sobald ich an die Eichel komme wirds für mich heavy Metal ;(


    Ich glaube Du hast Dich wohl zwei Tage zu spät in diesem Forum angemeldet. Ich wünsche Dir jedenfalls dennoch gute Besserung.

    Zu Deiner eigentlichen Frage, wirst Du hier wenig Antworten bekommen. Das ist so ähnlich, wie wenn jemand in einem Anti-Abtreibungsforum die Frage stellt, was man bei Schmerzen nach einer Abtreibung tun kann. Vorher hätte Dir vielleicht eine Cortisonsalbe oder notfalls eine Triple-Incision geholfen. Jetzt ist es aber dafür eindeutig zu spät.

    Nun kannst Du Dich hier höchstens noch irgendwann mal darüber informieren, ob es bei Dir die Chance gibt, dass Du mit Hilfe von Restoring wenigstens einen kleinen Teil dessen wieder herstellen kannst, was Du nun durch die Beschneidung verloren hast bzw. noch verlieren wirst.

    Die Fähigkeiten des Gehirns sind gigantisch...aber die beste Software kann keinen Hardwaredefekt vollkommen ausgleichen, kommt auch darauf an, wie groß der Defekt ist...


    Du hast natürlich vollkommen Recht. Da CCrippled aber immer wieder mit Links zu Youtube vehement beteuern will, dass er sich in einer Sackgasse ohne jegliche Fluchtmöglichkeit befinden würde, könnte doch Plan B besser sein, als wenn man sich selbst voreilig für "Elektroschrott" hält ;)

    Eine Software kann oft bei "Hardwareproblemen" im Notbetrieb eine Grundfunktion aufrecht erhalten. Ohne diese Software wären z.B. Autos teilweise nicht mehr in der Lage in die nächste Werkstatt fahren zu können oder ein Handy mit ziemlich entladenen Akku würde keine Telefonate mehr zulassen können.

    Natürlich hast Du auch Recht, dass die Frage nach den Schuldigen nicht bedeutungslos ist. Wenn aber die eigenen Kinder das Handy leergedaddelt haben oder ein Marder die Elektrik des Motors verbissen hat, bringt mich die Schuldfrage auch nicht weiter. Die Software, welche jedoch das Notfallprogramm bereit hält, dagegen schon ;)

    Und völlig unbestritten wird ein Auto im Notfallprogramm nicht mehr mit der maximalen Höchstgeschwindigkeit über die Autobahn brettern können oder die Sprachqualität eines Handys im Akkusparmodus könnte auch vermindert sein. Aus meiner Sicht geht es daher immer darum, zu ändern, was zu ändern ist und das beste aus dem zum machen, was nicht mehr zu ändern ist.

    Beschneidung macht also keine Probleme, bzw. wenn jemand meint, Probleme durch seine Beschneidung zu haben, dann ist das gar nicht das wirkliche Problem, sondern nur vorgeschoben?


    Ich glaube jetzt geht es hier etwas kreuz und quer. Natürlich hat der TO wohl unbestritten ein Problem hinsichtlich seiner Beschneidung. Aber tendenziell steht noch ein zweites Problem im Raum, welches durch die Problematik mit der Beschneidung scheinbar überdeckt sein könnte.

    Tendenziell wird wohl jeder vorm "ersten Mal" ein flaues Gefühl haben und bei dem einen oder anderen könnte dies ein ziemliches Hemmnis werden (so war es jedenfalls bei mir seinerzeit). Beim TO habe ich nun auch irgendwo das Gefühl, dass er seine Beschneidung quasi wie eine Rechtfertigung dafür verwendet, dass es bei ihm noch kein erstes Mal gab. Oder denkt mal selbst darüber nach wie unsinnig die Frage erscheint, ob man einen Partner behalten oder verlassen soll, weil er beschnitten ist, obwohl beim TO nachweislich noch nicht mal eine Partnerschaft in Aussicht steht. Wir reden hier quasi über die Klärung eines Partnerschaftsproblems eines Singles. Schräger oder hypothetischer geht es wohl nicht.