Beiträge von NoCut

    Die Kirchen hier in Deutschland sollten sich mal Fragen, warum wir Männer alle mit einer Vorhaut auf die Welt gekommen sind. Und warum hat uns Gott überhaupt eine Vorhaut gegeben. Bestimmt nicht zum abschneiden.

    Eine Religion lebt von Dogmen, also Glaubenssätzen. Wissen oder die Antworten auf mögliche Fragen sind gewissermaßen das Gegenteil von Glauben. Solange der Glaube nicht dazu dient Menschen zu verletzen oder ihnen zu schaden, besteht kein Grund an der Glaubensfreiheit zu rütteln.

    Der evangelische Glaube unterscheidet sich übrigens mehr vom katholischen als viele meinen. Der evangelische Glaube stützt sich nahezu ausschließlich auf die ("Luther-")Bibel, wo ja auch die Beschneidung genannt wird. Im katholischen Glauben entscheidet aber im Zweifel eher der Vatikan/Papst, wie die Bibel zu verstehen ist. Somit ist der evangelische Glaube im Grunde starrer an die Bibel gebunden als der katholische.

    Die große Gemeinsamkeit aller drei Weltreligionen besteht darin, dass es sich um Buchreligionen handelt. Buchreligionen haben den Vorteil, dass sie viel beständiger sind als Religionen, die nur auf mündlichen Überlieferungen beruhen. Der große Nachteil ist hier aber dann wieder, dass sie sich niemals weiterentwickeln können bzw. Aussagen, die ethisch längst als falsch erkannt wurden, auch weiterhin im Rahmen einer Buchreligion gepredigt werden (siehe z.B. Stellung der Frau im Islam oder das Zölibat in der katholischen Kirche).

    Auch darf man nicht vergessen, dass immer mehr Menschen den Glaubensgemeinschaften den Rücken kehren. Der verzweifelte Versuch besteht dann darin, seine Kinder noch strenger "im Glauben" zu erziehen, damit diese nicht auch irgendwann austreten. Am Ende führt dies dazu, dass sogar eine früher als relativ liberal geltende evangelische Kirche die Zwangsbeschneidung als Religionsfreiheit zu verteidigen versucht.

    Zitat

    I look at his “dingus” and I’am thinking, “what at all will happen if this foreskin isn’t removed?


    Ich denke, solche Überlegungen kann man einfach als pervers bezeichnen. Die Beschneidung ist schon wider die Natur und dann darüber zu grübeln, wie es wäre, wenn man nicht wider die Natur handeln würde, empfinde ich nur noch als absolut pervers.

    Wenn ich etwas von subventionierten Zwangsbeschneidungen höre, frage ich mich, warum dann z.B. Einbrecher keine Subventionen für die Beauftragung von Schlüsseldiensten erhalten?! Würden Schlüsseldienste bei Einbrüchen "mitwirken", könnten viele unnötigen Schäden für die Opfer eines solchen Eingriffs Einbruchs vermindert werden. (Ironie)

    Eine Zwangsbeschneidung kann nach nationalem Recht zu unrecht zulässig sein. Ethisch gesehen ist und bleibt eine Zwangsbeschneidung immer ein Verbrechen. Selbst moralisch werden Zwangsbeschneidungen von der Mehrheit der Gesellschaft als verwerflich betrachtet. Kein Mensch würde auf die Idee kommen, eine andere Art von Körperverletzung als religiöses Ritual zu kaschieren. Kein Rechtsstaat der Welt würde einen Täter dafür "bezahlen", dass er einem wehrlosen Kind Schmerzen bereitet und ihm lebenslange körperliche Einschränkungen zufügt. Nur bei der Zwangsbeschneidung wird noch fleißig subventioniert!!!

    Toll, dass sich hier die "Verbrecher" oder mindestens die "Handlanger" auch noch als Helden und Gutmenschen profilieren wollen. Die Wahrheit kennt aber jeder und es wird seinen Grund haben, warum sie gebetsmühlenartig ihre Rechtfertigungsversuche runterleiern.


    Allerdings kann man schon in Frage stellen, ob ein 14-Jähriger diese Entscheidung frei und selbstbestimmt treffen kann - "solange du deine Beine unter meinen Tisch streckst!"...

    ... wird von dem Teil zwischen Deinen Beinen ein Stück Haut abgeschnitten.

    Aber eine abgestorbene Vorhaut fängt sicher schneller an zu stinken als ein gepflückte Banane.
    Das ist ja auch ein Problem für den PrePex-Hersteller. Das soll zum Weglaufen stinken.

    Die Natur ist eben schlauer als die Dogmatiker und Pseudo-Wissenschaftler. Sie warnt uns bereits mit ihrem Geruch, dass hier was gewaltig zum Himmel stinkt ;)

    Und wie nun ein Museum erklären will, dass eine Religion, die größten Abstand zum Tod wahren möchte, ausgerechnet an dem Körperteil tausende von Nervenzellen töten möchte, die beim Entstehen von neuem Leben auch eine wichtige Rolle spielen, stelle ich mir schwierig vor. Wo die Logik bereits an ihre Grenzen stößt, laufen aber Religionen offenbar erst zu Höchstform auf.

    Im übrigen ist ja die Aussage, dass man die Beschneidung "thematisieren" möchte schon ein klares Bekenntnis dazu, dass man einen Zustand zu rechtfertigen versucht, der ethisch nicht hinnehmbar ist. Aus der jeweiligen religiösen Sichtweise mag die Beschneidung moralisch vertretbar erscheinen. Da aber die Religionsgemeinschaften in eine Gesellschaft eingebettet sind, die andere Moralvorstellungen vertreten, sind Konflikte unvermeidbar. Die Entstehung von Moral innerhalb einer Gesellschaft ist wohl ein höchst demokratischer Prozess, der sich daher auch nicht von einzelnen Gruppen innerhalb der Gesellschaft manipulieren lässt. Worte und Erklärungen in einem Museum ändern daher nichts daran, dass die Zwangsbeschneidung bei beiderlei Geschlechter mehrheitlich als moralisch höchst verwerflich angesehen wird.

    Es ist schlimm, ein lebendiges menschliches Organ mit toter pflanzlicher Materie zu vergleichen.

    Eine Banane ist aus meiner Sicht selbst nach dem Pflücken keine tote pflanzliche Materie. Dies kann man ja auch daran erkennen, dass die Banane mit ihren Samen ungeschält noch relativ lange haltbar ist. Nur wenn sie geschält wird, sind ihre Pflanzenzellen dem schnellen Verfall geweiht.

    Beim Thema tote Materie habe ich übrigens bis heute nicht begriffen, warum Geschlechtsverkehr in der jüdischen Religion nicht generell verboten ist?! Selbst die Menstruation als "Abstoßung" einer toten Eizelle führt bereits zu zahlreichen Verhaltensregeln. Durch die Beschneidung sterben aber umgekehrt tausende Nervenzellen ab und keinen kümmert dies. Auch würde ich nach meinem Verständnis davon ausgehen, dass dieser "Sterbeprozess" von Gewebe nicht innerhalb von Wochen oder Monaten abgeschlossen ist, sondern auch durch die Keratinisierung ein Prozess ist, der mangels Nervenreize an den entsprechenden Gewebeschichten permanent fortschreitet.

    Aber so ist dies ja oft mit Dogmatikern. Sie sehen was sie sehen wollen und wenn was nicht passt, wird der Kreis einfach zum Quadrat gemacht.

    Das sind die Früchte der bösen Tat, dass man die Verstümmelung von Jungen legalisiert hat, bzw. tatenlos zusieht.

    Ich glaube nicht, dass hier "neue" Früchte wachsen. Wenn Menschen kein Mitleid mit einem kleinen Jungen haben und ihm vorsätzlich und unnötig große Schmerzen und lebenslanges Leid zufügen, warum soll diese Menschen dann Skrupel haben, wenn es um kleine Mädchen geht.

    Irgendwann wurde der Tierschutz eingeführt. Es ging aber nicht um den Schutz der Tiere, sondern man wollte der Verrohung der Gesellschaft entgegenwirken.

    Was diese Dozentin hier von sich gibt, sehe ich daher nicht als Reaktion auf eine aktuelle gesellschaftliche Entwicklung. Frau Sonia Grover outet sich hier vielmehr unbewusst als Person, die im emotionalen Bereich einen differenten Entwicklungsstand aufweist. Auch muss man bedenken, dass Frau Grover ihren Lehrstuhl in Australien hat, wo die Ureinwohner teilweise auch noch die Subinzision praktizieren.

    Was soll da eigentlich "heikel" dran sein?

    Der Begriff "heikel" ist ja eigentlich nur die vornehme Umschreibung dafür, dass menschliche Grundrechte oder auch der Tierschutz missachtet wird und alle gemeinsam einfach wegschauen.

    Im Grunde, wie wenn man von einer Banane am Ende was von der Schale abschneidet.

    Wenn man eine Banane nach dem Abschneiden sofort isst, mag das ja noch gehen. Je länger aber die Bananenspitze ungeschützt den Umwelteinflüssen ausgesetzt ist, desto mehr wird sie doch auch geschädigt. Die Natur ist ja schließlich nicht blöd und hat sich wohl was dabei gedacht, dass sie auch die Bananenspitze mit einer Schale als Schutz ausgestattet hat.

    Antidiskriminierungsstelle toleriert Geschlechterdiskriminierung

    Ich bin ehrlich gesagt völlig schockiert. Eine Bundesbehörde, die sich gegen Diskriminierung wenden soll, zensiert, wenn eine offensichtliche Diskriminierung zur Sprache gebracht wird. Auf der Webseite hat man die Möglichkeit eine Diskriminierung zu melden. Dies habe ich getan und auch dabei unmissverständlich zur Sprache gebracht, dass ich für das Handeln dieser Behörde keinerlei Verständnis habe.

    Nach diesem Vorfall von Zensur müsste diese Behörde eigentlich durch einen Untersuchungsausschuss oder ähnlichem überprüft werden. Auch sollten wohl die Verantwortlichen dringend suspendiert werden, bis geklärt ist, ob diese innerhalb einer solchen Behörde überhaupt noch tragbar sind.

    Aus meiner Sicht reicht emanzipartorisches Denken alleine als Qualifikation nicht aus, wenn man sich gegen Diskriminierung im Allgemeinen einsetzen möchte. Die ADS hätte eigentlich die Rolle einer Schiedsstelle einzunehmen und ist durch ihr Verhalten selbst zum Täter geworden.

    Zitat: "Ist untenrum erst mal alles verheilt, ist der Sex nicht selten intensiver und der Orgasmus stärker. Wer vorher zudem oft früher gekommen ist, als ihm lieb war, merkt nach der Beschneidung womöglich einen positiven Nebeneffekt, denn: keine Vorhaut, weniger Reibung. "


    Ich weiß, dass dies nun hart klingt, aber wer bei diesen beiden Sätzen nicht sofort kapiert, dass er veräppelt wird, hat es doch auch nicht besser verdient. Wie soll das funktionieren, wenn es einmal "intensiver" wird und gleichzeitig die Sensitivität durch weniger "Reibung" weniger werden soll.


    Das ist halt wie mit einem herrlichen Rausch, der am nächsten Tag in einem grässlichen Kater mündet. Der Unterschied zur Beschneidung ist nur, dass dieser "Kater" bzw. die Nachteile allmählich eintreten und für immer so bleiben.


    Zitat: "Die sexuelle Selbstbestimmung wird angegriffen durch sexuelle Belästigung, Vergewaltigung oder aber auch durch weibliche Genitalverstümmelung. "

    Wie flyguy schon bemerkt hat, ist diese Aussage ziemlich daneben.


    Frau Rawert faselt was von Menschenrechten und schränkt ohne Not die Genitalverstümmelung mit dem Adjektiv "weiblich" auf 50% der Bevölkerung als potentielle Opfer ein. Ein Menschenrecht ist aber auch die Gleichheit.


    Wer glaubt, dass Menschenrechte teilbar oder einschränkbar sind, hat nichts davon verstanden, worum es wirklich geht. Im Grunde sind solche populistischen Manifeste Begriffsverstümmelungen, welche mehr gesellschaftliche Werte zerstören können, als sie zu retten versuchen.

    Aktuell arbeitet man an der Transplantation von Gehirnen. Sobald auch dieses Vorhaben geglückt ist, könnte der § 1631d BGB im Bundestag wieder aufgehoben werden. Noch steht jedoch nicht fest, ob innere Abstoßungsreaktionen im neuen Körper ebenfalls dazu führen, dass die Betroffenen auch weiterhin Gesetze verabschieden, die gegen die Grundsätze der Menschlichkeit und der Vernunft verstoßen.

    Im Gegensatz zu einem Penis muss ein Gehirn ja nicht nur "funktionieren" (siehe obige Beiträge zum Thema Penistranplantation: urinieren, kopulieren, masturbieren), sondern auch "normale" Gefühle entwickeln können.

    Ich habe neulich einen Radiobericht über das Buch "Wüstenblume" gehört. Dort wurde ein Erklärungstheorie zur Beschneidung genannt. Angeblich hätte man früher in Ägypten geglaubt, dass jede Frau und jeder Mann sowohl weibliche wie auch männliche Anteile besitzt, was irgendwie mit einer göttlichen Bisexualität begründet wurde. Bei den Frauen hätte man die Klitoris als männlichen Anteil betrachtet, den man daher "entfernen" müsste. Bei den Männern wurde die Vorhaut als weiblicher Teil ausgemacht und ebenfalls amputiert.

    Der jüdische Glaube hat sich ja vermutlich aus einem ägyptischen Glauben entwickelt. Das Besondere zu den übrigen ägyptischen Glaubensrichtungen war ja im Anfang vorwiegend, dass man nur noch einen Gott anbetete. So gesehen klingt diese Theorie schon mal sehr schlüssig.

    Dass im christlichen Glauben die Beschneidung keine Anwendung mehr fand, hat man wohl vorwiegend der Missionsarbeit von Paulus zu verdanken, der den Übertritt zum neuen Glauben "schmerzfreier" gestalten wollte. Den Islam betrachte ich ja persönlich als eine Art Renaissance der orthodoxen Glaubensansichten des Judentums. Elemente wie koscheres Essen sind dort ja genauso zu finden wie die Beschneidung.

    Wenn diese Theorie tatsächlich für bestimmte Regionen oder Religionen die Wurzel der Beschneidung darstellt, erklärt mir dies auch den Grund, warum in Religionen, wo Männer beschnitten werden häufig ein sehr homophobes Klima herrscht. Die Strafen für Homosexualität reichen hier ja bis hin zur Steinigung.

    Wie will man aber Menschen, die zwar wie selbstverständlich einen PC als Internetzugang verwenden, erklären, dass die Ursprünge ihres Glaubens nichts anderes sind als heidnische Rituale und Glaubensdogmen, die sich über Jahrtausende selbst der Kritik der reinen Vernunft widersetzt haben. Sollte die Theorie außerdem stimmig sein, zeigt sie eindeutig, dass es unmöglich ist die weibliche Genitalverstümmelung isoliert von der männlichen Genitalverstümmelung abzuschaffen. Beide Formen sind jeweils eine Seite der gleichen Medaille.

    Die Idee, "Aktionen" durch eine Bündelung von mehreren Unterstützern aus dem Forum zu stärken, finde ich klasse. Technisch stellt sich die Frage, wie man dies am besten realisiert. Würde das ganze direkt als Aktion vom "Forum" laufen, stellt sich die Frage, ob wir hier nicht "unnötig" unseren Webseitenbetreiber zu sehr mit in die Verantwortung ziehen.

    Es gibt doch diese Online-Petitionen. Vielleicht gibt es hier die passende Plattform, wo man entsprechende Mails einstellen kann und wo zustimmende User oder auch mitlesende Gäste unterschreiben können.

    Meldeknopf nicht gefunden. Aber ich würde dann kurz darauf hinweisen, dass es sich bei einer Beschneidung um eine Operation handelt und die Instrumente dazu wohl kaum frei verkäuflich sein sollten.

    Wenn nach § 1631 d Abs. 2 BGB Laien ohne Medizinstudium bei Minderjährigen Operationen im Genitalbereich mit lebenslangen Folgen straffrei durchführen dürfen, müssen die dafür erforderlichen Utensilien ja auch frei verkäuflich sein. Die Gefahr für die Kinder geht ja nicht vom Operationsbesteck aus, sondern durch diejenigen, welche ihren Kindern aufgrund des § 1631 d BGB die Genitalen tatsächlich straffrei beschneiden lassen.