Hallo Tina,
Ich kann manche hier auch nicht verstehen, dass sie dir jetzt Vorwürfe machen, weil du Hilfe suchst.
Dein Sohn ist ja nun schon 13 Jahre alt und damit auch alt genug, um selbst zu wissen was er will.
Wie sieht er denn die ganze Sache? Vielleicht habe ich es überlesen und dies wurde schon gesagt?
Ich denke mit 13 sollte er wissen, wie es für ihn weitergehen soll. Das wichtigste ist doch, dass er da mitreden kann.
Es wäre ein großer Fehler, über seinen Kopf hinweg zu entscheiden, egal wie die Entscheidung letztlich aussieht.
Wenn er sagt, das alles stört mich zur Zeit nicht und ich will nicht, dass daran überhaupt noch etwas gemacht wird, sollten alle dies akzeptieren und ihn damit in Ruhe lassen. Sein aktueller Zustand ist ja nicht gefährlich.
Wenn er jedoch der Meinung ist, dass da weiterhin behandelt werden sollte, dann sollte er auch mitbestimmen, wie diese Behandlung aussieht.
Für mich steht der Wille des Jungen hier an erster Stelle und ich habe das Gefühl, dass gerade dieser hier nicht ausreichend gefragt ist. Es handelt sich ja hier nicht um ein Kleinkind, welches überhaupt nicht wissen kann, was es will. Darum nochmals meine Frage, wie sieht der Junge die ganze Sache überhaupt und wie soll es seiner Meinung nach weitergehen?
MfG