Beiträge von seppel
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Zitat von Tursipos
Muß kotzen wenn ich sowas lese. Ist derselbe Mist der im Forumromanum verbreitet wird. Eine Antwortfunktion ist wohlweislich abgeschaltet damit der Schrott kommentarlos verbreitet werden kann.
Ja, Forumromanum ist ja eurocirc.
Interessant finde ich die Beiträge auf der eurocirc Seite, wo jetzt das Forum liegt. Hier werden sehr viele Selbstgespräche von den Moderatoren geführt. Es kommen zwar regelmäßig Beiträge, ein Großteil dürfte jedoch immer auf der selben Tastatur geschrieben werden. Der Duktus verrät das
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Kennt jemand die Seite frag-beatrice.de?
Dort gibt es auch Ratschläge zum Thema Beschneidung. So wie es aussieht, bedient man sich hier wohl der Hilfe von eurocirc. Die Antwort ist nämlich ganz im eurocirc Stil. Wohin die Reife führt, kann man sich denken
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Eine Diskussion ist in dieser Gruppe wohl unerwünscht. Da wurden fleißig Leute gesperrt, die die Beschneidung eher kritisch sehen
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Wanted: Ulm Erschreckend
wie viele Leute wir hier eben blockieren mussten. Aus welcher Ecke
kamen die denn auf einmal gekrochen? Jedenfalls wohl keine wo angekommen
ist, dass wir hier eine Gemeinschaft sind, die sich gegenseitig helfen
und nicht Dinge diskutieren, die nicht gefragt wurden oder andere angreifen, weil sie eine andere Anschauung vertreten.
Und
an alle anderen an dieser Stelle die Bitte die Grundsatzdiskussionen zu
unterlassen- hier ist niemand jemandem eine Rechenschaft für einen in
Deutschland legalen medizinischen Eingriff schuldig.
Danke [Blockierte Grafik: https://static.xx.fbcdn.net/images/emoji.php/v9/f4c/1/16/1f642.png] -
Kann ein Geschädigter nicht auch einen eigenen Gutachter beauftragen und dessen Gutachten in den Gerichtsprozess einbringen?
Durchaus machbar, jedoch wird die Gegenseit das Gutachten vermutlich anzweifeln.
Wenn ich die Beiträge von Yelok richtig in Erinnerung habe, ist die Patientenakte unvollständig. Eine unvollständige Patientenakte ist natürlich nicht optimal. Der Gutachter muss ja prüfen, nicht nach dem heutigen Wissensstand der Medizin, sondern nach dem Stand zum Zeitpunkt der damaligen Beschneidung. Wenn dann der Anamnese- und/oder Aufklärungs- und Einwilligungsbogen nicht vorhanden ist oder unvollständig ist, ist das natürlich nicht optimal.
Ich bin mal gespannt, wie die Sache ausgeht. Sollte Yelok den Prozess gewinnen, wird die Versicherung ( wie fast immer in solchen Prozessen ) gegen das Urteil und Berufung oder Revision gehen, denke ich zumindest mal. Die Versicherungen können sich solche langen Verfahren problemlos leisten. -
Da bin ich mal gespannt, welcher Gutachter beauftragt wird und wie es um dessen Neutralität steht.
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Wurde inzwischen einen Termin vom Gericht festgelegt oder gibt es sonst Neuigkeiten in der Sache?
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Aber immerhin wird wahrheitsgemäß auf die vielen vorhandenen Nerven in der Vorhaut aufmerksam gemacht. Sehr viele Urologen machen das nicht oder spielen dieses Thema runter. Alternativen zur Beschneidung werden auch aufgezeigt.
Je nach Befund und/oder Wunsch können verschiedene Arten der Beschneidung durchgeführt werden. Im Vordergrund zur Wahl des Vorgehens stehen natürlich medizinische Gründe, es können aber auch kosmetische Aspekte berücksichtigt werden. Wichtig ist zu bedenken, dass sowohl das innere als auch das äußere Vorhautblatt viele Nerven beinhaltet, die bei sexueller Aktivität dem Vorhautträger viel Spass bereiten können. Außerdem schützt die Vorhaut die Eichel. Insofern sollte eine Beschneidung gut überdacht werden.
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Nun, nach den Aussagen des Urologischen Zentrums Göppingen hat die Vorhaut keine wichtige organische Funktion.
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Wozu dient eine Beschneidung?
In vielen Ländern ist es üblich
sich beschneiden zu lassen, sei es aus rituellen, religiösen,
hygienischen oder ästhetischen Gründen. Die Vorhaut hat keine organisch
wichtige Funktion für den männlichen Körper und eine Beschneidung hat
viele Vorteile. Die größte positive Veränderung ist die bessere und
einfachere Hygiene, so lassen sich auch gesundheitliche Probleme wie
Entzündungen vorbeugen.Ob man auch erklären kann, warum die Vorhaut mit soviel Nerven besetzt ist, wenn diese keine wichtige Funktion hat?
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Im Umkehrschluss würde dies dann aber auch bedeuten, dass die Ärzte, welche ausdrücklich zur Beschneidung geraten haben, fast schon einen Kunstfehler oder laienhaft beinahe eine grob fahrlässige Körperverletzung begehen wollten.
Nein, das heißt das nicht. Es gibt Leitlinien, nach denen die Ärzte arbeiten. Eine Leitlinie ist aber eben nur eine Leitlinie, also eine Richtschnur nachdem man handeln sollte. Diese ist nicht in Stein gemeißelt. Die Ärzte können, sollen und müssen auf jeden einzelnen Fall individuell eingehen ( das ist letztlich auch die Vorgabe der Rechtsprechung ). Ein Befürworter der Beschneidung, wird daher auch immer mit befürworten, dass beschnitten wird. Jeder Arzt hat da einen gewissen Spielraum. Von einem Kunstfehler kann da keine Rede von sein. Ein Kunstfehler liegt vor wenn eine medizinische Behandlung nicht nach den zum Zeitpunkt der Behandlung bestehenden, allgemein anerkannten fachlichen Standards erfolgt, soweit nicht etwas anderes vereinbart ist. Da die meisten Ärzte geschickt sind und sich im Vorfeld die Zustimmung oder sich einen Handlungsspielraum einräumen lassen, ist es oftmals sehr schwer einen Kunstfehler nachzuweisen.
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Außerdem: Der Arzt meint, es wäre gar kein Problem, die Reflux-OP ohne Beschneidung zu machen und dann zu beobachten, ob die HWIs weg sind. Es ist eben wie gesagt nicht so, dass jeder neuerliche HWI sofort die Niere strukturell gefährdet. Ob eine Beschneidung oder sonst was theoretisch notwendig ist, könnte man dann immer noch entscheiden.
Das ist die Vernünftigste Lösung, abwarten. Eine Beschneidung kann man jederzeit durchführen
Ist der Reflux entfernt, erholt sich auch die Nieren. Habe im Bekanntenkreis auch Männer die auch einen Reflux als Kind hatten. Hatte sich alles zurückgebildet und die Vorhaut ist bei jedem noch vorhanden. Wichtig ist, dass der Reflux beseitigt wird, damit sich kein Urin mehr in die Niere zurück staut, denn das schädigt die Nieren massiv. Dass ein Harnwegsinfekt zu einem Verlust einer Niere führt, da habt ihr statistisch gesehen wohl eher einen 6er im Lotto. Wenn ein HWI eintritt und dieser entsprechend behandelt wird, passiert da nichts. -
Ich habe einen Link gefunden, zu einem Vortrag über die Beschneidung von der Universität Mainz
https://www.unimedizin-mainz.de/fileadmin/klin…eschneidung.ppt
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Was meinst du mit nicht seriös? Dass die Zahlen für Beschneidungen auf eigenen Wunsch vielleicht zu hoch angesetzt werden? Oder dass die Beweggründe nicht richtig wiedergegeben werden?
Genau das ist das Problem. Eine solche Statistik kann eigentlich nicht seriös sein, da solche Vorgänge schon gar nicht erfasst werden, sondern nur die Beschneidungen selbst und das auch nur, wenn es über die GKV gelaufen ist. Privat bezahlte Beschneidungen tauchen schlichtweg nirgends auf.
Die Krankenkassen könnten dir sagen, für wieviel Beschneidungen sie im Jahr Geld ausgegeben haben. Ein Aufgliederung nach einzelnen Unterpunkten ist dann aber auch nicht mehr möglich.
Wenn du wissen willst, wieviel Beschneidungen die einzelnen Krankenhäuser vornehmen, muss du nach dem Begriff "Qualitätsbericht" und den Namen des Krankenhauses bei google schauen. Hier ein Beispiel: https://www.klinikum-worms.de/qualitaetsberi…ikum-worms.html ( auf dieser Seite findest du den Bericht zum Download )
In den Qualitätsberichten findest du die Fallzahlen häufig unter dem Begriff " Operationen am Präputium ". Aufgeschlüsselt ist das dann in Stationär und Ambulant. Nicht wundern, es gibt Kliniken die lassen Beschneidungen inzwischen unter den Datenschutz fallen und geben daher keine Fallzahlen mehr zu Beschneidungen an. -
ch werde auf jeden Fall genau drauf schauen, was da geschrieben steht, wo wir unterschreiben und werde vorsichtig sein.
Da musst du schauen, wie die Einverständniserklärung aufgebaut ist. Meist beinhaltet diese eine Klausel, die den Ärzten das Recht gibt, neben der ursprünglichen Oparation, auch weitere Maßnahmen einzuleiten, wenn diese medizinisch erforderlich erscheinen. In diesem Fall eben eine Beschneidung. Wenn die Beschneidung nicht gewollt ist, musst du das explizit auf der Einverständniserklärung handschriftlich vermerken.
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Das würde ich absolut und schriftlich fixiert ablehnen. Dafür ist die Vorhaut zu wichtig.
Richtig, auch in Österreich muss man für die OP eine Einverständniserklärung abgeben. Darauf würde ich handschriftlich vermerken, dass einer Beschneidung ausdrücklich nicht zugestimmt wird.
Ich persönlich hätte bei solchen Ärzten auch Bedenken, überhaupt eine Operation (die ja hier notwendig zu sein scheint, im Gegensatz zur Vorhautamputation) durchführen zu lassen. Ich hoffe, du findest einen kompetenten, dem es nicht primär um Honorarmaximierung geht.
Da hätte ich persönlich auch ernsthafte Bedenken. Die Operation am Harnleiter muss allerdings sein, je schneller umso besser. Trotzdem würde ich mich nach einem anderen Arzt/Krankenhaus umsehen.
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Was in diesem Fall die Beschneidung soll, verstehe ich nicht. Es muss der Grund für den Reflux beseitigt werden und das schnellstmöglich. Mit einer Beschneidung beseitigt man definitiv keinen Reflux. Bei einem Reflux gibt es einen Rückstau in die Niere. Das ist für die Niere sehr sehr schlecht, im ungünstigsten Fall verliert der Sohn eine Niere. Der Grund für einen Reflux ist eine Einengung bzw. Knick in dem Harnleiter
Hier sollte man sich dringend mal mit einem anderen Urologen in Verbindung setzen. Solange es des Reflux gibt, wird es auch Entzündungen in dem Harnleiter geben. Da ändert auch eine Beschneidung nichts. Die Niere wird durch die Beschneidung auch nicht gerettet. Ein Verwandter von mir hätte als Kind beinahe beide Nieren verloren, wegen einem Reflux. Ist der Reflux beseitigt sind auch die Harnwegsinfekte beseitigt.
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Hat sich das Problem mit der Narbe gebessert oder bestehen noch Probleme?
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Gibt es in der Sache Neuigkeiten?
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Auch wenn hier einer vermutlich seinen Fetisch ausgelebt hat, ist die Frage trotzdem durchaus berechtigt. Viele Eltern die ihre Söhne beschneiden lassen oder ältere die beschnitten werden wollen, machen sich darüber wenig Gedanken und lassen den Arzt oftmal einfach mal machen ( die mangelnde bzw. fehlerhafte Aufklärung ist ja regelmäßig Thema ) . Es gibt ja in der Tat Fälle, wo man um die Beschneidung nicht herum kommt oder eben wo derjenige alt genug um selbst zu entscheiden ob er beschnitten werden möchte oder nicht.