Beiträge von seppel

    Ist es denn so, wenn die Eichel etwas freiliegt, dass es dann genauso schlecht ist und Probleme bereitet wie bei einer kompletten Beschneidung?

    Wesentlich empfindlicher als die Eichel ist die innere Vorhaut. Der größte Teil der Nervenenden liegt dort. Daher ist es immer sehr wichtig, dass viel von der inneren Vorhaut erhalten bleibt ( das Frenulum natürlich auch ). Das muss aber explizit in der Einwilligungserklärung angegeben werden. Die Formulare die die Ärzte benutzen geben dies zum Ankreuzen nicht her, das hat Urolüge richtig gesagt. Dies muss immer handschriftlich mit dazu geschrieben werden, ansonsten kann die empfindliche innere Vorhaut komplett entfernt werden, ohne das man den Arzt danach irgendwie belangen könnte. Plastische/partielle Beschneidung ist ein WischiWaschi Begriff, den Urologen bzw. Chirurgen lieben, denn da haben sie weitestgehend freie Hand und können im Regelfall nicht belangt werden, wenn es nach der OP anders wird, wie zuvor im Aufklärungsgespräch mündlich vereinbart.

    Jetzt aber erst einmal nicht verrückt machen, sondern abwarten wie es tatsächlich geworden ist.

    Plastische/partielle Beschneidung ist kein genau definierter Begriff...es kann da nur der einengende Teil rezesiert worden sein ...aber auch die komplette innere Vorhaut samt Frenulum entfernt worden sein, eine Low Beschneidung...würde mich echt interessieren wie Prof. Stehr das macht...

    Ja, da bin ich auch mal gespannt, welcher Beschneidungsstil es geworden ist. Ärzte mögen solche WischiWaschi Erklärungen/Begriffe in den Einwilligungserklärungen, das ist juristisch gesehen für die Ärzte ein Freifahrtsschein. Ich sage daher immer, dass in der Einwilligungserklärung ganz genau im Detail festgehalten werden sollte, wie es gemacht werden soll, z.B. dass der größte Teil der inneren Vorhaut erhalten bleiben soll bzw. das Frenulum usw...

    So wie es beschrieben wurde könnte es sich um low & loose oder high & losse handeln. Wobei low & loose die schlechteste Wahl wäre, weil da der größte Teil der empfindlichen inneren Vorhaut entfernt worden ist, wie bei low & tight.

    Was anderes: wie gefährlich ist so eine Operation überhaupt?
    Und wie lange dauert die Heilung?

    Das kann man so pauschal nicht sagen. Bei dem einen ist es innerhalb von 14 Tagen weitestgehend abgeheilt, bei dem anderen dauert es 2 Monate.

    okay danke für die info, bin mal gespannt wie es bei mir sein wird

    Mache dich jetzt nicht verrückt. Höre dir an, was der Arzt sagt, wenn er dein bestes Stück sieht. Letztlich muss ja was gemacht werden, denn eine dauerhaft offene Wunde geht ja nicht und warten bis die Wunde vielleicht irgendwann mal sich von alleine verschließt ist auch nicht das Gelbe vom Ei, eben weil man nicht voraussehen kann wie sie sich verschließt, ferner besteht ja das Risiko wieder eine Entzündung zu bekommen. Daher höre dir das an, was der plastische Chirurg sagt. Er kann am besten eine Einschätzung geben wie man genau vorgehen muss.

    was mich interessieren würde, da wo die Haut genommen wurde.
    1: sieht man das dass da was entnommen wurde?
    2: verheilt es iwann das man das dann nicht mehr sieht ?

    Das war bei ihr im Herbst gewesen. Wo die Haut entnommen wurde, sieht man aktuell noch etwas. Ist auch noch recht frisch die Sache, hinzu kommt dass sie Diabetes hat, da heilt es sowieso wesentlich schlechter und der Heilungsprozess dauert extrem lang. Insgesamt hat der Chirurg bei ihr eine sehr gute Arbeit abgeliefert.

    Es gibt ja nicht nur den Tugger und den DTR sondern zum Anfangen auch die Möglichkeit mit dem Supercanister. Anleitungen gibt es in der Tube. Kann man selbermachen. Wenn dann genügend da ist kann man mit den vorgenannten weitermachen. Eingepflanzte Haut hat den Nachteil das sie gefühllos ist und sauteuer ist so eine OP auch.

    Teuer ist das, dass ist richtig. Wobei es im SGB Ausnahmen gibt, wo die Krankenkasse einen plastischen chirurgischen Eingriff bezahlt. Wenn ich das richtig verstanden habe, kann die Wunde nicht vernäht werden, da zu wenig Haut vorhanden ist. Somit ist letztlich ein solcher Eingriff notwendig um die Wunde zu schließen, denn auf Dauer offen kann diese ja nicht bleiben. Eine Bekannte hatte letztes Jahr eine Bauch OP, wo es nach der OP auch eine starke Entzündung gab und Haut entfernt werden musse. Da eine einfache Straffung so nicht möglich war, wurde ihr ein Stück Haut am Bein entnommen und am Bauch eingepflanzt. Hatte alles wunderbar geklappt und ist auch sehr gut verheilt. Die OP hatte ein plastischer Chirurg gemacht. Bezahlt hat das alles die Krankenkasse.

    Habe ich gerade im Netz gefunden:


    Hautkorrektur
    Die Korrektur bösartiger oder teilweise bösartiger Hautveränderungen mit dem nachfolgend notwendigen ästhetischen Verschluss der Wunde zählt zum Leistungsspektrum der Krankenkassen.


    Narbenkorrekturen
    Die Korrektur von Narbensträngen, deutlich verbreiterten und funktionell beeinträchtigenden Narben wird in der Regel von den KK übernommen.

    Wenn ich das mal richtig verstanden habe, wird da ein "Hautring" von "unten her" am Penisansatz eingesetzt...sprich, du hast hinterher 3 Narbenringe am Penis...ist dem so, frag mal...

    Ja, habe da schon Bilder gesehen. Da wurde an einer anderen Stelle ein Stück Haus rausgenommen und am Penisansatz eingefügt. Da war das so gut gemacht, da hat man nicht mehr viel davon gesehen. Sollte für einen guten erfahrenen plastischen Chirurgen kein Problem darstellen. Wichtig ist dass gefragt wird, wieviel Erfahrung der Art damit hat.

    Die Frage hat das jemand vielleicht auch durch, und kann mir sagen was da passiert oder ob ich mein pennis je wieder normal nutzen kann, oder ob das überhaupt noch gut aussehen kann oder wird.

    Klar kannst du deinen Penis weiter nutzen. Wenn das jetzt durch die Not Op alles extrem straff geworden ist, wird das vermutlich alles stark spannen. Durch die geplante Einsetzung von einem Stück Haut, wird die Spannung kleiner bzw. ( je nachdem wieviel Haut eingesetzt wird ) sogar etwas locker werden.

    Wie ist es jetzt aktuell mit der Spannung?

    Strafanzeige kann man (meines Wissens nach) immer stellen. Die Frage ist hauptsächlich, ob die Ermittlungen von der Staatsanwaltschaft aufgenommen werden, oder nicht. Das hängt meines Erachtens auch davon ab, wie die Strafanzeige formuliert wurde. Ich würde auf jedenfall darauf bestehen (falls du deine Strafanzeige bei der Polizei aufnehmen lässt), dass du dir die Strafanzeige vorher durchliest, bevor sie von dem Polizeibeamten an die Staatsanwaltschaft geschickt wird.

    Korrekt, eine Strafanzeige kann man immer stellen. Am besten ist es, wenn du die Strafanzeige, sprich den Sachverhalt wie was abgelaufen ist, schon zuhause selbst aufschreibst. Dann gibt es keine Unstimmigkeiten. Deine Schilderung muss dann mit zu den Akten genommen werden. Man muss aber auch nicht zwingend zur Polizei um eine Strafanzeige zu stellen ( nicht selten wird auf der Polizei, bei solchen Sachen, versucht die Sache runterzuspielen und die Leute werden abgewimmelt ). Man kann die Strafanzeige auch online stellen oder selbst formulieren und direkt zur Staatsanwaltschaft schicken.
    Online kann man z.B. eine Strafanzeige hier stellen: https://serviceportal.hamburg.de/HamburgGateway/Service/Entry/POW

    das ist auch einge gute Idee. Ich dachte auch schon an einen Ultraschall, aber darauf geht irgendwie keiner ein

    Da muss eine Gewebeprobe genommen werden um prüfen zu können, was es mit der Raumforderung aufsich hat. Ein Ultraschallbild hilft da nicht wirklich weiter.

    Puh, das ist jetzt so ein Fall, wo ich sagen würde Beschneiden lassen, eben weil man nicht weiß was das für ein Knoten ist. Der Knoten kann harmloser Natur sein, es könnte sich aber genauso gut um ein Karzinom handeln. Im Falle eines Karzinom sollte dieses schnellstmöglich behandelt werden, da kann man eigentlich nicht warten bis vielleicht die Salbe wirkt und sich die Phimose lockert. Ich bin eigentlich immer dafür die Beschneidung als aller letztes Mittel anzuwenden. In einem solchen Fall hätte für mich die Beschneidung priorität, eben wegen der Abklärung ob es sich um einen harmlosen Knoten oder um ein Karzinom handelt. Was den Stil betrifft muss man natürlich schauen wegen dem Knoten. Immer soviel wie möglich von der empfindlichen inneren Vorhaut stehen lassen, insofern wegen dem Knoten möglich. Genaueres kann letztlich nur der Arzt sagen, der dich vor sich hat und deinen Penis genau begutachten kann.

    Du hast vermutlich eine Drainage gelegt bekommen, damit der Eiter abfließen kann und der andere Schlauch wird für den Urin sein.
    Ich gehe mal davon aus, dass dir das stark entzündete Stück Haut entfernt wurde, weil sich schon eine Nekrose gebildet hatte. Die von dir genannte Verfärbung spricht dafür. In einem solchen Fall muss dann das entsprechende Stück entfernt werden.
    Bei deiner Beschneidung muss irgendetwas schief gelaufen sein, denn normal ist ein solcher Verlauf definitiv nicht. Die Aussage vom Arzt, dass die Heilung eine längere Zeit in Anspruch nehmen wird, ist korrekt. Bei solchen extrem starken Entzündungen dauert die Heilung länger.

    ich weiß ja nicht was für Bilder er meint und ob es mir was bringt weiß ich auch nicht ausser das man mein geschwollenen Stöckchen sieht

    Genau das meinte ich, muss aber nicht sein, vergiss einfach mein Posting


    Bilder hier im Forum bringen da glaub niemanden, vor allem Paniik, nicht weiter?

    Wurde in der Vergangenheit in anderen Threads anders gesehen. Damit es keinen Disput gibt sollte es auch per PN geschickt werden und nicht öffentlich.

    echt?! Aber nachzuweisen wäre halt unmöglich...

    unmöglich nicht unbedingt aber schwer, je nachdem welcher Keim bzw. Bakterium die Entzündung verursacht hat. Es gibt nämlich welche die treten eigentlich überwiegend nur in Krankenhäuser auf.
    Wenn es direkt nach der OP schon so angefangen hat, ist die Wahrscheinlichkeit recht groß dass man sich es dort eingefangen hat. Hast du ein Bild davon? Kannst es gerne mal per PN schicken