Beiträge von Z0q010s

    Hat er mit dir auch die verschiedenen Möglichkeiten und Stile einer Beschneidung, auch den Erhalt des Frenulums welches ein besonders sensibler Punkt ist, durchgesprochen? Hat er dich auch auf mögliche neg. Folgen für die Sexualität aufgeklärt, sowie es in diesem Zitat aus einem Aufklärungsbogen zur Beschneidung der Fall ist?
    „Keine Komplikation, sondern die notwendige Folge einer kompletten Beschneidung ist die bleibende Beeinträchtigung der Gefühlsempfindung beim Geschlechtsverkehr, die jedoch selten als wirklich störend empfunden wird“

    Nein, hat er nicht. Es wurde auch eine radikale Beschneidung durchgeführt - das Bändchen ist weg. Dass das beim Geschlechtsverkehr nicht als störend empfunden wird hat mir der Urologe aber auch gesagt - und das hat sich auch mit so ziemlich allen anderen Aussagen von beschnittenen gedeckt, die ich gefragt habe. Daher habe ich da auch nicht nachgehakt.


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    Lieber Maxim und alle die meinen das dies die richtige Plattform ist um medizinischen Rat zu erhalten - ihr irrt euch.

    Dieses Forum ist kein Forum für medizinischen Rat, es ist ein Forum für Betroffene die entweder vor einer Beschneidung Rat suchen um eine Beschneidung zu vermeiden, für Betroffene die Hilfe benötigen, weil sie beschnitten sind und sich aus dieser Tatsache Probleme entwickelt haben, die man zum Beispiel durch Vorhautwiederherstellung begegnen kann. Auch ist dies ein Forum für Eltern, die vor der Entscheidung stehen ihren Sohn beschneiden zu lassen, dies aber vermeiden möchten. Es ist eine Anlaufstelle für Betroffene. Deshalb wäre es gut wenn solche Postings, die die Nachsorge von OP´s betreffen, nicht hier, sondern in entsprechenden Foren gepostet würden oder noch besser, bei einem Arzt vor Ort.

    Dass ihr keine Medizinier seid und keinen verbindlichen Rat geben dürft und wollt, ist schon klar. Aber ich war zum Zeitpunkt des Postings bereits bei zwei Ärzten, die mich beide sehr mager abgespeist haben. Arztpraxen mit entsprechenden Kompetenzen gibt es jetzt ja nicht wie Sand am Meer... Da hatte ich die Hoffnung, ein paar Erfahrungsberichte zu bekommen. Wie soll denn ein Laie einschätzen, ob die Heilung normal verläuft? Von den Ärzten bekommt man ja nix gesagt...

    Dass der Arzt was versäumt hat stimmt wohl - und es ist ein Armutszeugnis. Meine Mutter hat MS und auch schon einige schräge Dinge bei Ärzten erlebt. Und diese Krankheit ist ja noch viel heikler als eine Phimose...

    Wenn nichts aufliegt, kann auch nichts zusammenwachsen. Da ist das Risiko für eine Hautbrücke schon mal nicht gegeben.

    Dann bin ich mal beruhigt. Am Montag bin ich nochmal in der Klinik (die wollten mich nochmal sehen nachdem ich am Mittwoch in der Notaufnahme war). Mit etwas Glück bekomme ich da noch eine bessere Aussage. Andern falls werde ich mir wohl eine Krankschreibung Organisieren und solange mit Ärzten sprechen, bis ich einen finde, bei dem ich mich gut aufgeklärt fühle. Dann kann man ab jetzt wenigstens alles richtig machen, was noch richtig zu machen ist...

    @Sokrates
    Die Bilder sehen beängstigend aus :O Da ist bei der Heilung aber einiges schiefgelaufen :(( So wie es auf den Bildern zu sehen ist, kann ich mir das bei mir aber nicht vorstellen. Wenn die Schafthaut nun weiter wächst müssten diese Hautzellen direkt auf die bestehenden Hautzellen der Eichel stoßen. Ich sehe eher die Gefahr, dass die Kante nachher nicht gerade ist sondern eine Stufe drin hat :/

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    Warum die Beschneidung?

    Ich habe seit Kindesalter eine Phimose. Die Vorhaut bei erigiertem Penis zurückzuziehen war nie mühelos möglich. Beim Sex hat es aber bis vor 2 Monaten keine Probleme gemacht, also habe ich es dabei belassen. Bis dann an einem Abend beim Masturbieren die Vorhaut etwas eingerissen ist. Daraufhin ist sie angeschwollen und etwas enger wieder zusammengewachsen. Von diesem Tag an ist es immer und immer enger gewachsen, bis zuletzt bei erigiertem Penis die Harnröhre nicht mehr gänzlich freizulegen war (ergo zum Urinieren warten, bis die Erektion abgeklungen ist, oder aber das Riskio eingehen, dass sich über längere Zeit Urin zwischen Vorhaut und Eichel befindet).
    Wie das dann nach zwei Wochen nicht besser wurde bin ich zum Hausarzt und zum Urologen. Der Urologe empfahl mir direkt die Beschneidung; die Phimose sei zu stark (über Alternativen hat er nicht gesprochen).

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    @Urolüge

    [...] Keiner verteufelt hier eine selbstbestimmte, aufgeklärte und informierte Beschneidung am eigenen Körper.

    Wenn hier auf die bloße Nachricht, dass eine Beschneidung durchgeführt wurde, solche Aussagen kommen:

    "wie man wenigstens einen Teil dessen wieder retten kann, was Du aufgrund Deiner Beschneidung verloren hast."

    und

    "da jetzt bereits "vollendete Tatsachen" geschaffen wurden und wir uns nur noch i Schadensbegrenzungen bemühen können."

    Dann erweckt das bei mir den sehr starken Eindruck einer pessimistischen Grundhaltung. Ob diese gerechtfertigt ist möchte ich nicht beurteilen - das kann ich auch garnicht. Denn wenn dem so ist, habe ich ggf. einen schweren Fehler gemacht der OP zuzustimmen. Und das möchte ich nicht wirklich wahrhaben...

    @NoCut
    Danke für deine Unterstützung :)

    Kurzes Feedback zu meinem Problem: Meinem Urologen nach ist das mit der Naht in der Tat doof. Zum nachnähen sei es aber zu spät und er denkt, dass es trotzdem gut verheilt - wenngleich es länger dauern könnte, bis es ganz verheilt ist.

    Diese Antwort hat mich beruhigt, weil er tatsächlich auf meine Frage eingegangen ist - anders als die Ärztin in der Klinik.

    Was die Situation danach angeht:

    Ich finde es sehr schade, dass so viele Menschen nach der Beschneidung solche Probleme haben. Wie es für mich wirklich ist werde ich natürlich erst in 1-2 Monaten feststellen können. Ich war der Beschneidung gegenüber aber positiv eingestellt, weil viele der Beschnittenen Männer, die ich kennengelernt habe (ich bin schwul - daher diese "Erfahrungswerte") - keine größeren Probleme damit haben. Ich möchte das leiden der User in diesem Forum hier in keiner Weise herab spielen - aber den Eingriff von vornherein zu verteufeln kommt mir übertrieben vor. Ehrliche Meinung.

    Hallo zusammen :)

    ich wurde letzte Woche Donnerstag (30.3.17) beschnitten. Die OP verlief soweit problemlos, beim Kontrolltermin danach hat der Urologe auch nichts bemängelt.

    Heute Nachmittag ist bei einer Erektion ein Faden gerissen. Das Problem dabei: durch die Schwellung ist nun ein größerer Teil der inneren Vorhaut ausserhalb der äußeren Haut ist. Ein Bild möchte ich hier möglichst nicht einstellen, aber ich habe mich mal an einer Illustration versucht:

    Der Überhängende Teil macht schwer den Eindruck, als ob er eigentlich unter den Rest gehört, genauso wie überall sonst an der Wunde.

    Ich war nun eben in der Klinik, in der ich auch Operiert wurde, damit sich das jemand ansieht. Dort fand (inhaltlich) diese Unterhaltung statt:

    Ärztin: "Es ist jetzt c.a. eine Woche her, da ist es schon normal, dass sich die Fäden lösen."
    Ich: "Ja, davon ging ich auch aus. Aber meine Sorge ist, dass das jetzt nicht richtig oder gar schlecht zusammenheilt."
    Ärztin: "Ja, aber es ist normal, dass sich nach einer Woche die Fäden lösen".

    Ich finde diese Antwort in keiner Weise zufriedenstellend und mache mir jetzt ziemliche Panik :(( Deshalb meine Frage an euch: Heilt das gut zusammen? Wenn ja: wie wächst das zusammen? Wie viel der Naht kann aufgehen, bevor es kritisch wird mit einer sauberen Heilung?
    Oder muss ich mich darum kümmern, dass das nachgenäht wird? Wenn ihr ein Bild braucht, um das beurteilen zu können, bekommt ihr eins

    Viele Grüße und danke fürs bis hierher durchlesen :))