Beiträge von unbekannt

    Danke für den Hinweis, ich werde mich da auch nochmal genauer informieren und evtl mit meinen Eltern drüber sprechen, meine Mutter kennt sich bei so Sachen allgemein gut aus, schon ihre Mutter hat zu ihrer Zeit sehr viele Dinge gewusst, also wie man sowas auch natürlich pflegen kann.

    Für Fragen bin ich immer noch offen, kann nur etwas dauern bis ich antworte!

    Wird das in Vollnarkose gemacht oder hattest du nur örtliche Betäubung ?

    Ich war in Vollnarkose, es gab aber auch eine zusätzliche örtliche Betäubung, zur Sicherheit halt.


    Schwierigkeiten mit Schwellungen hast ? Das berichten viele der radikal beschnittenen, daß die Wunde / Narbe anschwillt, bei Dir habe ich bisher nix davon gelesen.

    Natürlich war die Haut, gerade nach der OP und die ersten Tage danach, dicker. Später war das auch nochmal so, habe unten was dazu geschrieben. Sonst hatte ich aber wirklich keine Beschwerden.

    Wie "blutig" oder wie "unblutig" muss ich mir diese Operation vorstellen, also wie groß / wie lang sind die Schnitte ?

    Es war ein recht langer Schnitt, also die Vorhaut ist sichtbar kürzer geworden, stören tut das aber nicht. Blut habe ich die ganze Zeit über gar nicht gesehen. Das einzige Mal war jetzt letzten Donnerstag/Freitag, glaube ich.

    Die Salbe und das Kamillen-Bad wurden mir als Optionen vorgestellt, beziehungsweise nur meiner Mutter, weil ich zu diesem Zeitpunkt noch geschlafen habe. Ich bin gut ohne ausgekommen, dachte ich. Die Wunde hat sich etwas entzündet (hier war die Haut wieder etwas geschwollen) und die Fäden waren immer noch da, deswegen habe ich eine Salbe, ein Hautantibiotikum veschrieben bekommen. Das habe ich jetzt durchgehend drauf, durch die Feuchtigkeit lösen sich die Fäden jetzt auch endlich auf. Ich muss morgen mal gucken, wies sich so entwickelt hat, mein Arzt sagte, er würde mir die Fäden ziehen, wenn diese nicht aufgelöst wären.

    Es sieht momentan also stark nach einem operative Eingriff aus, allerdings vorhauterhaltend.

    Wie ich schrieb, es war Vorhauterhaltend. Ja, die sind durchaus nicht oft. Bei mir wurde der feine Narbenring vertikal durchtrennt, woraufhin die Extrempunkte des entstandenen Schnittes zusammengenäht wurden. Danach wurden die Seiten des Schnittes aneinandergenäht, sodass die Vorhaut zwar verkürzt, aber weit genug ist. Also eigentlich ein ziemlich simpler Eingriff.

    Scheint auch tatsächlich gut gemacht worden zu sein, immerhin 45 Minuten war die OP lang. Ich habe zwar logischerweise Schmerzen bei stärkeren oder bestimmten Berührungen und auch beim zurückziehen, aber nichts blutet und nichts kann die Nerven wieder so reizen, dass das bloße in die Nähe der Wunde kommen schon heftige Schmerzen auslöst. Ich denke, das wird echt nie wieder passieren.

    Ich bin übrigens immer noch da!

    Nach dem Gespräch, das ich mit dem unglaublich inkompetenten Chirurgen hatte, habe ich eine zweite Überweisung bekommen. Auch wenn ich auf den ersten Termin ewig warten musste, habe ich ihn am Ende doch verpasst.

    Der zweite Termin war vor ein, zwei Wochen und ich ist super verlaufen, im Januar habe ich die Operation zur Inzision. Wieviele Schnitte es werden, ist noch nicht genau klar. Es sieht aber gut aus :)

    @Mr.M Ich gebe dir da vollkommen recht.

    Ich habe mich jetzt länger nicht mehr gemeldet. Ob dieser Beitrag deswegen länger wird, kann ich aktuell noch nicht sagen.

    Der letzte Stand war ja, dass ich am Freitag meinen Termin hatte. Inhaltlich war es eigentlich nicht viel: mit schmerzbetäubender Salbe dehnen, bis es nicht mehr geht. Klingt simpel und nicht sonderlich schwierig. Leider habe ich es die ersten Male jedoch kaum hinbekommen und bin deswegen nochmal zum Arzt gefahren, welcher mir dann nochmal genau gezeigt hat, wie ich dehnen soll.

    In derselben Woche habe ich auch gut weitergedehnt. Aus den eigentlich angepeilten zwei Wochen habe ich jedoch eine Woche gemacht und am Wochenende aufgehört. Das ist aus zwei Gründen passiert:

    Erstens, weil ich auf Klassenfahrt war. Bei vier Leuten im Zimmer und keinem Badezimmer im Raum ist das dehnen da schwierig.

    Zweitens, weil die Salbe zwar für ca. 1 1/2 Stunden betäubte, sich danach aber Schmerz spüren lies. Er war nicht besonders schlimm, aber angenehm und praktisch war er nicht, wenn man durch halb Berlin läuft. Außerdem hat er zugenommen. Am Anfang war es wirklich aushaltbar, aber wenn die 20.000 Nervenenden (liege ich da richtig?) dauernd belastet werden, wirds schwierig. Man kann sich den Schmerz dann nichtmal wegedenken, weil er so beißend ist. Vielleicht versteht jemand auf Grund von Erfahrungen, was ich meine.

    Ich habe das Dehnen also aufgegeben. In Berlin hatte ich bis auf den Tag der Fahrt keine Probleme, was bis jetzt auch so geblieben ist. Obwohl ich am Dienstag wieder beim Arzt war. Es war wohl nicht sonderlich überraschend, dass ich aufgehört habe. Es scheint aber auch kein sonderlich großes Problem zu sein, denn weil es nur ein ganz feiner Narbenring ist, welchem man mit einer Keil-Inzision oder einer Triple-Inzision die Wirkung entziehen kann. Genaueres werde ich dann nach dem 3. August wissen, wenn ich mit dem Chirurgen gesprochen habe.

    Es sieht momentan also stark nach einem operative Eingriff aus, allerdings vorhauterhaltend.

    Ich behaupte mal, Neugier ist nichts schlimmes und durchaus nachvollziehbar, vor allem bei sowas. Die 35€ waren es allemal wert, keine Frage :) .

    Zu dieser Chemie-Sache (ich bin nicht gut und sowas und hab's jetzt abgewählt): Wikipedia sagt, dass es "Distickstoffmonoxid" heißt. Dort steht auch, dass eine Mischung 50/50 mit Sauerstoff bei mäßig schmerzhaften chirurgischen Eingriffen durchaus üblich wäre. Manchmal wird es wohl auch pur verabreicht.

    Ich meine, der Arzt sagte irgendwas von eine Mischung mit Sauerstoff. Ich war ja nicht müde, ich war einfach nur entspannt und war nachdem die Wirkung aufgehört hatte ja auch wieder topfit. Ich bin am Freitag ja nochmal da, dann werde ich ihn mal fragen ;) .

    Ich konnte meinen Atem zwar kontrollieren, habe mich aber nur auf das Geräusch der Maske konzentriert, wenn ich eingeatmet habe. Dass das dann aufgehört hat, hat mich zwar gewundert, aber nicht weiter gestört. Nachdem ich das dann "zugerufen" bekommen habe, habe ich natürlich weitergeatmet.

    Was die Überwachung angeht war natürlich eine Assistentin dabei. Sie hat zu 95% der Zeit die Maske gehalten und auf den Bildschirm geachtet, dessen Kabel an meinem Finger befestigt war. Es war trotzdem eher so ein "okay los geht's", weil alles relativ schnell ging, aber so super plötzlich kam das auch wieder nicht.

    Die Verklebung wird tatsächlich mit dem Finger gelöst, soweit ich das mitbekommen habe. Er wird dann zwischen Vorhaut und Eichel gedrückt, wodurch sich dann beides von einander löst. Das muss natürlich langsam und vorsichtig gemacht werden, am Ende hat man noch 'nen großen Riss in der Haut. Für mich kam es durch die Narkose vor wie eine halbe Stunde, die sich aber durchaus aushalten ließ - bei einem Universum aus einem Geräusch, einer Stimme und dem Nichts ist das kein Wunder. Tatsächlich hat der Eingriff jedoch nur um die fünf Minuten gedauert :D .

    Gestern war wieder ein Termin. "Vorhautlösung unter Lachgasbetäubung" hatte ich mir in den Kalender geschrieben - und genau das war es auch.

    Hose runter, Maske auf und hinlegen, dann auf die Narkose warten. Und Leute, ich weiß nicht wer das von euch schonmal erlebt hat, aber eine Lachgasnarkose ist so ein verdammt geiles Gefühl :D . Wie schnelles Einschlafen, nur dass man es mitbekommt und die Augen dann im Schlaf aufhaben kann, um die völlig verfärbte Welt zu betrachten.

    Weil ich ein Gemisch aus 50% Dickstickstoffmonoxid und 50% Sauerstoff bekommen habe, habe ich zwischendurch mal aufgehört zu Atmen, weil der Körper keine Notwendigkeit mehr dazu sieht. Nach 20-30 Sekunden hatte ich dann Schmerzen, worauf ich dann weiteratmen sollte - logisch.

    Aber darum gehts ja eigentlich nicht, es geht um die Vorhaut. Kurz: die Verklebung wurde gelöst.

    Das wars aber noch nicht. Zum einen ist die Narbe ein wenig eingerissen. Diese sollte aber ohne große Probleme wieder verheilen. Das andere Ding ist aber, dass die Haut an der Narbe noch immer nicht so gedehnt ist, wie sie sein sollte. Falls ich sie jetzt ganz zurückziehen sollte - was bis auf Schmerzen durch die Wunde wunderbar funktioniert - und dann eine Erektion bekomme, würde das Risiko einer Paraphimose bestehen. Dementsprechend soll ich das lieber lassen - logisch.

    Mein nächster Termin ist am Freitag. Da werden wir dann schauen, wie sich die Vorhaut nach dem Verheilen bewegen lässt und was die Narbe so macht. Bis dahin heißt es aber kaum verhinderbare Schmerzen beim Wasserlassen und noch keine wirklich sichtbaren Ergebnisse, der Sicherheit wegen.

    Ich halt' euch auf dem Laufenden!

    EDIT:
    Ich habe Augensalbe verschrieben bekommen, welche sehr fettig ist. Das Auftragen dieser unterstützt den Heilungsprozess.

    Ich verstehe, was du meinst. Es war spät und meine Gedanken waren nicht mehr zu 100% klar, deswegen habe ich mich etwas falsch verständlich ausgedrückt.

    Eine Verklebung besteht in der Tat von Geburt an. Diese, und das ist der springende Punkt, wird aber mit der Bewegung der Vorhaut entfernt, also wenn die Verengung der Vorhaut mit fünf bis sieben Jahren verschwindet. Das heißt, dass man ohne Bewegung auch keine Verklebung weg bekommt. Und das war bei mir der Fall. Ist das nachvollziehbar, wie ich das erklärt habe? :D

    Guten Abend!
    Die letzten 6 Wochen habe ich die vom Arzt verschriebene Salbe benutzt, seit 3 Wochen habe ich meine Vorhaut außerdem jeden Tag gedehnt, was 5-10 Minuten in Anspruch genommen hat.

    Ich war heute (bzw. gestern, 30.05.) mal wieder beim Arzt. Auch wenn wir uns um eine Stunde verspätet haben, bin nach einer weiteren Stunde Wartezeit zwischen zwei Termine geschoben worden. Nach der Begrüßung ging die Hose also wieder runter und die Fortschritte wurden analysiert. Die Ergebnisse waren wieder überraschend: letztes Mal war eine 3-fache Vergrößerung feststellbar, heute konnte eine doppelte Vergrößerung der Vorhautöffnung (den Fachbegriff werde ich wohl nie finden, falls es einen geben sollte) verzeichnet werden. Das ist hochgerechnet die 6-fache Öffnung der Vorhaut in 6 Wochen mit wirklich wenig Aufwand und so gut wie keinen Beschwerden - und ich wollte mich vor zwei Monaten ernsthaft beschneiden lassen.

    Nun, die Vorhaut ist jetzt im Grunde soweit, dass die Phimose grundsätzlich entfernt ist. Aber ein kleines Hindernis gibt es noch, sonst würde das Ganze ja zu einfach sein. Ich meine damit eine durch die jahrelange Nicht-Bewegung der unteren inneren Vorhaut entstandene Vorhautverklebung. Die habe ich übrigens, als ich der einzige war, der von der Phimose wusste, schon gaaanz am Anfang meiner Reise, also November letzten Jahres, vermutet - wahrscheinlich aber wirklich nur aus Zufall.

    Warum ist die Verklebung ein Problem für die weitere Behandlung? Der vernarbte Teil der Vorhaut kann nicht mit Verklebung behandelt werden. Die Verklebung ist jedoch nicht mit noch bestehender Phimose behandelbar - eigentlich ein Teufelskreis.

    Die Betonung liegt auf eigentlich, denn die Verklebung der Vorhaut kann einfach entfernt werden, indem man seinen Finger "dazwischen drückt". Man kann sich das ein bisschen wie Klebeband vorstellen, was sich wieder an der Rolle festgeklebt hat. Also los gehts dachte ich, aber nach kurzer Zeit kommt das, was Kenner sicherlich erwartet haben: Schmerzen. Und nicht aushaltbare Schmerzen, die man beim normalen Dehnen hat, sondern Schmerzen, die die Augen feucht werden lassen und den ganzen Körper zum zittern bringen. Das habe sowohl ich, als auch mein Arzt gemerkt, deswegen haben wir aufgehört. Er wusste natürlich von Anfang an, dass es wehtun würde.

    Aber das Problem wäre kein Problem, wenn es keine passende Lösung dazu gäbe. Und hier muss ich jetzt gerade grinsen: Die Lösung heißt Lachgas. Mein Penis wird natürlich nicht in eine Gashülle gesteckt, sondern ich werde beim nächsten Termin eine Betäubung durch Lachgas bekommen. Während diese aktiv ist, werde ich, beziehungsweise meine Vorhaut, dann von der Vorhautverklebung befreit. Die "Operation" mit einer Länge von ungefähr 15 Minuten geschieht aber erst in etwa drei Wochen, beim nächsten Arztbesucht.

    Meine Aufgabe bis dahin ist weiterhin das Benutzen der Salbe und das weiter Dehnen, welches zur Sicherheit einfach noch fortgeführt werden soll. Außerdem ist ein Teil der Verklebung ja schon unter Schmerz entfernt worden, welcher wieder elastische Haut bietet, die natürlich gedehnt werden kann. Die Dehnung dieser Haut mach den Eingriff unter Gas dann einfacher für den Doktor. Umso weiter gedehnt, desto einfacher und schneller.

    Das wars erstmal von mir, ich denke, ich habe alles Wichtige geschrieben. Fragen und so weiter könnt ihr wieder im Thread posten. Falls sich einige Vorhaut-"Spezialisten" fragen, warum ich Vergleiche wie Vorhaut und Klebeband nutze: Es geht mir darum, dass jeder Außenstehende versteht, was ich meine. Obwohl man sich eigentlich ja jederzeit bei mir melden kann, aber man weiß ja nie.

    Nochmals ein tausendfaches Danke an alle und speziell nochmal @Weguer , was die Vorhaut bin ich optimistischer und motivierer denn je - durch den meiner Meinung nach besten (Kinder-)Arzt in meinem Umfeld.

    Grüße

    Drei Wochen nach dem Letzten war heute mein zweiter Arztermin. Ich war ja schon zwei Tage vorher gespannt, wusste ja nicht was auf mich zukommt. Zuerst musste man das Ganze ja untersuchen. Nach ein bis zwei Griffen da unten analysierte der Doktor: Das Loch in der Vorhaut (Fachbegriff?) hat sich tatsächlich, nur durch eine Vaginalcreme, um das dreifache vergrößert!
    Waren ja erstmal gute Neuigkeiten, aber der Hauptteil der heutigen Untersuchung sollte noch spannender werden. Und spannender ist wortwörtlich gemeint, denn der Arzt hat die Vorhaut gedehnt.
    Das Procedere ist jetzt schwer zu beschreiben, aber wer etwas in die Richtung schonmal gemacht hat, weiß, von welchen unangenehmen und verwirrenden Gefühlen ich hier gar nicht erst sprechen möchte. Vergleichbar ist es mit der Zunge: Stellt euch einfach mal vor, nach über 5 Jahren ohne Zunge bekommt ihr einfach eine und spürt völlig neue Nervenbahnen - so ungefähr war das, nur in unangenehm.

    Meine "Hausaufgabe" ist ab jetzt über die nächsten drei Wochen nicht nur die Salbe, sondern auch das essenziell wichtige Dehnen der Vorhaut, sodass ein Drittel der Eichel sichtbar wird - verdammt viel bei meinem Alter nach drei Wochen Salbentherapie. Ich glaube mein Arzt war etwas überrascht, bei den "Fortschritten", die meine Haut gemacht hat, wenn nicht sogar mehr als ich.

    Übrigens: Ich hatte in meinem Beitrag vom 10. April über die Narben geschrieben, und auch da gibt es was Neues. Nämlich sind ca. 50% des Vorhautrandes vernarbt, höchstwahrscheinlich durch Entzündungen, die dort mal entstanden sind. Aber so wie es aussieht, stellen diese Narben kein besonders Großes Problem dar, weil der Rest der Haut dehnbar genug ist.

    Das wars dann soweit mit den Neuigkeiten. Ich bin zuversichtlich, dass ich meine Vorhaut wohl behalten darf. :)

    Wenn ich euch auf dem Laufenden halten soll, kann ich die Salben-Therapie doch einfach erläutern dachte ich mir. Die Salbe ist Ovestin Vaginalcreme (übrigens verschreibungspflichtig). Dementsprechend für etwas völlig anderes gedacht, aber trotzdem wirksamer als Alles andere - so zumindest der Doktor.

    Die Tube ist nicht alt, sie ist hinten nur zusammengetackert, weil man viel Kraft aufwenden muss, um da etwas rauszubekommen - damit sie eben nicht platzt. Der Verschluss vorne ist dünn genug, um ihn zwischen innere Vorhaut und Eichel zu bewegen. Wenn man dann die Vorhaut dann dem Anschluss entlang hochwickelt, muss man die Salbe aus der Tube bekommen. Das ist gar nicht so leicht mit einer Hand. Dann zieht man die Vorhaut so weit es ohne Aufwand geht zurück und verteilt die Salbe, die zu viel ist, über die äußere Vorhaut. Die muss schließlich auch noch weicher werden, sonst bringt das Ganze ja nichts.

    Das Prozedere macht man dann jeden Abend, damit man beim Wasserlassen nicht alles wieder wegspült.

    Es kann sehr gut sein, dass es sich jetzt um den Placebo-Effekt handelt, aber ich habe das Gefühl, es hat sich bei der Öffnung schon minimal etwas getan. Ich warte einfach mal ab, Geduld und Zeit hab' ich genug.

    Grüße

    Mein bisheriger Urologe hat mir versichert, dass die Vorhaut vernarbt sei und man deswegen schneiden müsse. Ich habe mich ein bisschen gewundert, es sieht nicht nach Narben aus, aber er ist ja der Experte. Nun ja, aus dem heutigen Arztbesuch ist hervorgegangen, dass dort überhaupt keine Narben sind..
    Genauere Details sind eigentlich unwichtig, mein "neuer Arzt" für die Phimose hat mir eine Salbe gegeben, die ich jetzt drei Wochen lang auftragen soll. Diese soll die Haut "einweichen". Einen Folgetermin habe ich auch schon bekommen. Dann schauen wir, ob wir mit dem Dehnen beginnen können, oder noch ein bis vier Wochen warten müssen. Das wird wahrscheinlich der Fall sein, aber es wird denke ich mal trotzdem alles klappen.

    Ich bin zuversichtlich, der Doktor hat sich Zeit genommen und ist nett. Danke vielmals @Weguer für die Empfehlung. Danke auch nochmal an alle anderen, mit denen ich bisher das Vergnügen hatte hier zu schreiben, ihr seid wirklich eine große Hilfe für mich. Ich halt' euch auf dem Laufenden.

    @Weguer hat meine Meinung in seinem letzten Beitrag schon ziemlich gut ausgedrückt: Ich will eine Veränderung, solange sie Vorhauterhaltend ist. Auch wenn es 2 Jahre dauert, ich möchte mich dort einfach wie jeder andere Mann ohne Phimose waschen können. Egal ob mit Duschgel, Lotion oder Wasser - das spielt momentan keine Rolle.

    Zur kleinen Umfrage:
    Ich versuche soviel Wasser wie möglich an die Eichel zu lassen, wie gut das im Verhältnis reinigt kann ich nicht beurteilen.

    Alles klar, wir beenden das Thema. Ich möchte nur nochmal sagen, dass ich in meinem Beitrag ausschließlich die Famile Rothschild meinte. Dann wurde reingebracht, dass die Familie jüdisch ist, worum es mir absolut nicht ging. Danach habe ich mich von Antisemitismus distanziert, jeder Leser sollte das mitbekommen.

    Vielleicht solltet ihr ein bisschen weniger extrem reagieren, genau lesen und warten, bis sich scheinbare Verwirrungen auflösen. Denn nach Distanzierung immer noch Antisemitismus vorgeworfen zu bekommen macht keinen Spaß.

    Erstmal zu der Frage, warum ich überhaupt was ändern will: Ich kann auf jeden Fall nachvollziehen, warum ihr die Frage stellt. Meine Eltern möchten eine Veränderung. Nein, sie drängen mich nicht dazu und ich könnte das auch ablehnen. Weil sich unter der Vorhaut jedoch Urin (und andere Flüssigkeiten) auf Dauer nachhaltig sammelt, will ich handeln. Dazu kommt das Aussehen. Ich finde den aktuellen Stand nicht gerade schön und bin etwas unzufrieden. Eigentlich haben eine lange Zeit nur Schule und Prokrastination ein Vorgehen von meiner Seite aus gehindert.

    Danke nochmal für die Infos, Erklärungen und Meinungen, vor allem für die Studie Sokrates. Momentan warte ich mal wieder auf eine Termin-Bestätigung, habe heute nur den Anrufbeantworter erreichen können. Hoffen wir mal, dass ich den Termin bekomme und endlich eine professionelle Einschätzung bekommen kann (professionell im Sinne von "vor Ort und ausgebildet").

    Ich habe Zeit, ich habe demnächst (wahrscheinlich) einen Termin bei einem guten Arzt, und ich habe euch.

    PS: Danke @Etwas für das nette Kompliment. Du hast Recht, selbst denken und Objektivität fehlen meiner Generation eindeutig.