Nimm dir Zeit und gehe in dich. Du wirst die richtige Lösung finden und die Situation meistern. Unabhänig von deinem Alter.
Beiträge von Mut
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Hallo zusammen,
Danke dass du dieses Thema ansprichst.
Oft fühle ich garnichts, weil ich mir durch meine Beschneidung sehr minderwertig vokomme.
Meine Psychologin hat mich diesbezüglich nicht wirklich ernst genommen und meite ich solle meine Aufmerksamkeit auf etwas anderes lenken.
Doch ich habe mich entschlossen meinen eigenen Gefühlen zu vertrauen und mit dem restoren anzufangen.
(Ich mag meine Psychologin eigentlich sehr und werde versuchen sie durch das Buch "enthüllt" über männliche Beschneidung aufzuklären).
Ich bin beschnitten seitdem ich sechs Jahre alt bin und habe mich nie groß daran gestört bis ich 17 war und mein erstes Mal hatte.
Da kam das Trauma aber dann hoch und ich merkte ziemlich schnell dass da was ganz und garnicht stimmt.
Dann folgte eine Zeit der tiefen Depression und Angst in der ich mich von allen die mir lieb und teuer waren abgewendet hatte.
Inzwischen geht es mir besser, ich restore und pflege Kontakt zu Freunden und Familie und studiere mal mehr mal weniger erflogreich.
Es gibt Tage da bin ich sehr wütend und es gibt Tage da fühle ich mich sehr stark aufgrund des Restorens.
Jedesmal wenn ich nach der SB bemerke dass sich der Orgasmus verbessert, bin ich sehr ergriffen und behrührt, was mich dazu anhält weiter zu restoren.
Wenn es nicht möglich wäre seine Vorhaut wiederherzustellen, würde ich vielleicht nicht mehr leben, vielleicht wäre ich auf der Straße gelandet, wer weiß das schon.
Jedenfalls habe ich mich entschlossen so nicht weiter zu leben und meine Probleme in den Griff zu bekommen, die zeit in der das nicht so war, war bis dato die schlimmste zeit meines Lebens.
Meine Eltern unterstützen mich bei meinem Vorhaben, leider vergessen sie aber auch oft wie sehr mich das Ganze belastet.
Oft stoße ich auf Unverständnis wenn ich jemandem davon erzähle, hierbei muss ich oft aufpassen nicht ausfällig oder aggressiv zu reagieren, da mir dieses Thema sehr nahe geht. Bis jetzt ist es mir aber immer gelungen sachlich zu bleiben und ich tue mein Bestes das dss so bleibt.
Ich habe gelernt zu differenzieren und mich nicht mit meiner Beschneidung zu identifizieren,
das ist wohl die Härte des Lebens dass einem so was passieren kann.
Ansonsten kann ich von glück reden, wie ich beschnitten wurde,
Frenulum und ein gutes Stück innere Vorhaut blieben erhalten, es ist alles sauber vernäht.
Der Arzt wusste was er tut und hat meiner Mutter damals sogar gesagt dass er versucht einiges dranzulassen. Meine Mutter wusste nichts über Beschneidungen und dachte dass es völlig egal sei, was dran bleibt und was nicht.
ZUm Glück hat sie den Arzt einfach machen lassen
.
Alles in allem bin ich gerade dabei mein Leben wieder in den Griff zu bekommen und die Kurve zu kratzen.
Ich weiß zum Glück dass ich nicht der Einzige bin und das immer mehr Männer den Mund aufmachen gegenüber Beschneidungen, denn das ist auch richtig so.
Ich sehe mich als Opfer einer Laune der Natur ( massive Vorhautverengung), was das Ganze aber für mich nicht mehr oder weniger schlimm macht.Manchmal bin ich sehr froh hier ein paar Dinge loswerden zu können ohne dafür verurteilt zu werden.
Ich hoffe einige hier können sich mit dem Geschriebenen hier identifizieren. -
Kein Thema, dachte bloß.
Gruß,
Mut -
Es ist nicht sicher, ob ich an PTBS leide und auch nicht sicher warum. Ist bei mir auch ein Wechselspiel mehrerer Faktoren. Darf ich fragen, wie sich PTBS bei dir äußert ? Ich bin mir nicht sicher was bei mir los ist, aber mir geht es tendenziell immer besser, deswegen ist es vll kein PTBS bei mir.
LG Mut -
Posttraumatische Belastungsstörung und Zirkumzision von Kindern
Bereits 1945 stellte der Psychiater Daniel Levy in seiner Studie über die psychische Auswirkungen von Operation bei Kindern fest, dass viele Kinder infolge operativen Eingriffen einschließlich Beschneidungen an Kampfeurose –heute als Posttraumatische Belastungsstörung bezeichnet– nach operativen Eingriffen einschließlich Beschneidungen litten, und dass gerade Operationen am Penis ein besonders hohes Risiko für psychische Traumata bargen.[70]
Das Trauma der Genitaloperation kann langanhaltende psychologische Auswirkungen haben.[70][78]
So erklärt Menage, dass Behandlungen im Genitalbereich bei Kindern beiderlei Geschlechts zu einer posttraumatischen Belastungsstörung (kurz: PTBS bzw. PTSD, im ICD-10 als F43.1 codiert) führen können. Entscheidende Faktoren für die Ausprägung einer PTBS sind nach Menage: (i) Gefühle der Machtlosigkeit und des Kontrollverlusts, (ii) fehlende Zustimmung, (iii) fehlende Information darüber, was während der Untersuchung geschehen soll, (iv) fehlendes Einfühlungsvermögen des untersuchenden Arztes und (v) die Erfahrung von physischem Schmerz. [79]
Die Vermutung, dass ein Zusammenhang zwischen Beschneidung und dem Auftreten einer PTBS besteht, wird von Boyle et al. (2002) in ihrer Studie bestätigt.[80][73] In der besagten Studie wurden 1577 philippinische Jungen im Alter von 11 bis 16 Jahren vor und nach einer Beschneidung (die entweder mit oder ohne Lokalanästhetikum durchgeführt wurde) beobachtet. Vor dem Eingriff wurde sichergestellt, dass nur Jungen in die Studie aufgenommen wurden, die keine PTBS (nach DSM-IV) aufwiesen. Nach dem Eingriff wurde bei 50 %, der medizinisch (mit Betäubung) und 69 % der rituell (ohne Betäubung) beschnittenen Jungen eine PTBS nach DSM-IV Kriterien festgestellt.[80]
Die Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) stellt eine der schwersten psychischen Störungen überhaupt dar und kennzeichnet sich vor allem durch ein wiederkehrendes Durchleben des Traumas, die Abkapselung und den Verlust des Bezugs zur Umwelt sowie möglicherweise starke Schreckhaftigkeit, Schlafstörungen, Gedächtnisverlust oder Symptome, die das Erlebte symbolisieren oder die traumatische Handlung ähneln.
In einer Studie von Gemmell and Boyle's (2001), stellten fest, dass sich die Zirkumzision auf vielfältige Weise negativ auf die Psyche auswirkt. Sie fanden heraus, dass im Vergleich mit genital intakten Männern, zirkumzidierte Männer häufiger unglücklich mit ihrer Zustand waren, und starke der Wut, Traurigkeit, empfanden und sich "unvollständig", "betrogen", "frustriert", "abnorm", und "missbraucht" fühlten. Sie stellten ebenfalls fest, dass beschnittene Männer ein geringeres Selbstwertgefühl hatten, als intakte Studienteilnehmer.[81]
Rhinehart (1999) erklärte, dass fast alle seiner beschnittenen Studienteilnehmer angaben, an psychologischen Problemen zu leiden. Diese Probleme beinhalteten "ein Gefühl der persönlichen Machtlosigkeit", "Angst überwältigt und viktimisiert zu werden", "fehlendes Vertrauen", "ein Gefühl der Verwundbarkeit gegenüber gewaltsamen Übergriffen", "Widerwille Beziehungen mit Frauen einzugehen", "geringes Selbstwertgefühl", "das Gefühl geschädigt worden zu sein", "das Gefühl verringerter Penisgröße", "Scham darüber nicht "Mithalten zu können"", "Wut und Gewalt gegenüber Frauen", "irrationale Wutreaktionen", "Suchtveralten und Abhängigkeiten", "Schwierigkeiten intime Beziehungen aufzubauen", "emotionale Abstumpfung", "das Bedürfnis nach intensivieren sexuellen Erfahrungen", "sexuelle Gefühllosigkeit", "verringerte Zärtlichkeit in der Intimität", "das Gefühl nicht verstanden zu werden".[74]
Selbst Beschneidungen, die an Jungen im Säuglingsalter-vor Beginn der verbalen Erinnerung- vorgenommen wurden, können Ursache psychischer Schäden einschließlich posttraumatische Belastungsstörungen sein.
Ist zwar von Wikipedia aber sehr plausibel meiner Meinung nach. -
Servus Leute,
Ich weiß es wurde hier schon tausendmal gesagt aber ich muss mich mal ausheulen wie sehr mich meine Beschneidung belastet.
Ich hab mal mit meiner Mama ausfürhlich über das Ganze geredet und sie meinte die Beschneidung hat mich so traumatisiert weil ich schon 6 oder 7 Jahre alt war und sozusagen schon bei vollem Bewusstsein war. Ich meine ich habe eine klasse Beschneidung bekommen, mein Penis hat noch sehr viel Gefühl, innere Vorhaut und ein Frenulum.
Aber was soll ich sagen? Ich fühl mich einfach kacke mit dem Ganzen. Ich kann meine Emotionen diesbezüglich nicht mehr zurückhalten. Ich meine, es ist doch nicht zuviel verlangt einen inakten Körper zu haben ? Immer schon habe ich mich irgendwie dafür geschämt und minderwertig gefühlt. Ich habe solange versucht stark zu sein und mir einzureden, dass es mich nicht belastet, aber fuck. Ich kann mir garnichts schlimmeres vorstellen momentan und ich hab schon weiß Gott viel erlebt. Der Gedanke macht mich verrückt und ich vermute sogar dass ich aufgrund der Beschneidung an sich, also der OP PTBS habe. Ich bin so gehemmt gewesen gegenüber Frauen aufgrund meinder Beschneidungsnarben und der Beschneidung an sich. Und dabei bin ich ja mit Frenulum und innerer Vorhaut noch gut weggekommen.
Wisst ihr, tief in mir drinnen hat glaube ich die Beschneidung so viele Narben hinterlassen, weil meine Mum das mit mir alleine gemacht hat und mein Vater da irgendwie außen vor war. Auch dass die Krankenschwestern da mit im OP waren und mir beim Blut pissen zugesehen haben. Und die ganzen Fäden und Wunden und dass meine Mutter dann das ganze immer einschmieren musste. Keine Ahnung.
Mich macht das Ganze einfach psychisch total fertig.
Und das obwohl mein Penis eigentlich von seiner Funktion her noch ganz passabel funktioniert. Ich dehne ja jetzt und von daher wirds immer besser.
Ich war jetzt sehr lange depressiv und das Dehnen gibt meinem Leben wieder einen Sinn.
Ich habe angefangen zu studieren und mache viele Dinge, habe eine Freundin, spiele Schlagzeug, gehe Boxen, habe wieder Kontakt zu meiner Mutter und Geschwistern.
Aber jedes mal wenn ich meinen intakten Bruder sehe tut mir das einfach wahnsinnig weh. Das Gleiche Problem bei meinem Stiefvater, meinem Vater (alle intakt).
Auch wenn meine Freundin mir einen Gefallen tun will und meinen Penis direkt ansieht, erinnert mich das an die OP und die Schwestern und meine Mutter dort.
Ich kann nur bei Vaginalverkehr abschalten, weil ihn ja da nicht sehe und er sozusagen weg ist.
Ich liebe meinen Penis aber es muss einafach eine Vorhaut dran, sonst kann ich nicht weiterleben.
Seitdem ich angefangen habe zu dehnen bin ich nur noch selten depressiv. Ich habe wieder zu meiner Männlichkeit gefunden.
Dies führt aber dazu dass ich viel gewaltbereiter geworden bin. Ich gerate oft mit anderen aneinander oder boxe sehr fest gegen Dinge. Ich habe erst vor kurzem ein Loch in eine äußere Hauswand geboxt als ich mit meiner Freundin gestritten habe. Auch sie hat meine Aggressionen mitlerweile bemerkt und ich muss auch sagen, dass ich wirklich manchmal zum Tier werden kann, besonders seitdem ich mit dem Dehnen angefangen habe.
Ich habe einfach eine Wut auf alle intakten Männer und fühle mich von niemandem wirklich verstanden.
Ich bin trotzdem sehr gespannt darauf wie mein Leben in Zukunft aussehen wird, da auch durch das Dehnen wieder meine positiven Charaktereigenschaften wieder zum Vorschein kommen, ich bin wieder sozial kompatibel und schwingungsfähig geworden. Ich muss auch noch dazu sagen, dass ich aufgrund meiner Traumatisierung den Kontakt zu meiner Mutter; ihrem Mann und meinen Geschwistern fast komplett abgebrochen habe und nun wieder viel Zeit mit ihnen verbringe.
Ich finde allerdings jeden Tag Sachen die an meinem Penis nicht stimmen könnten und will damit zum Arzt rennen. Es ist aber eigentlich nie was.
Ich schließe daraus, dass es die Beschneidung ist, die mich belastet.
Nun ja, Ich möchte einfach mein Leben wieder zurück und eigentlich nicht mehr alles und jeden hassen.
Ich habe das Gefühl, dass die Jahre langen aufgestauten Minderwehrtigkeitsgefühle momentan durch das Dehnen freigesetzt werden und sich verselbstständigen.
Ich will sie aber irgendwo auch nicht in den Griff bekommen, aus Angst jemand könnte über mich lachen.
Wisst ihr, der Gedanke dass mich jemand wegen meines Penisses auslacht, hat sich in meinem Kopf sehr festgesetzt, obwohl mich bis jetzt keine meiner Sexualpartnerinnen deswegen auch nur geschmunzelt hat. Die Beschneidung hat mir einfach einen krassen Minderwertigkeitskomplex beschwert, den ich momentan anscheinend mit Aggressionen zum Selbstschutz kompensiere.
Ich hoffe nur dass ich mit dem Dehnergebnis zufrieden sein werde und möglichst keine Narben mehr zu sehen sind.
Ich dehne momentan ein bis dreimal täglich manuell mit einem Tag Pause pro Woche und ich habe nicht vor aufzuhören.
Im Gegenteil, ich werden eigentlich immer motivierter.
Die Tage an denen ich nicht dehne hingegen, sind grauenvoll. Ich bin zu nichts zu gebrauchen und vergesse fast alles.
Aber ich werde meinen Weg gehen und am Ende froh sein über dass, was ich erreicht habe. Ich hoffe möglichst ohne Komplikationen.
Achja kennt ihr das wenn man nicht neben anderen pissen kann ? Ist glaub ich bis dato die reale Projektion meiner Minderwerigkeitskomplexe aufgrund der Beschneidung.
Schäme mich sehr dafür.
Vielleicht kann sich ja der ein oder andere in diesem Aufschrieb meiner Emotionen wiederfinden. die Vorhautwiederherstellung wird und siche alle stärker machen.
Also Männer, gebt nicht auf, wir schaffen das schon !
Wir sind immerhin Männer und zwar welche mit Träumen und Ambitionen an unser Leben !Viele Grüße
Mut -
Achja und was ich noch dazu sagen wollte, ist das man bei so Hormongeschichten eigentlich nicht genau sagen kann, woran es liegt denke ich.
Angenommen es liegt in deinen Genen, dass du wenig Testosteron produzierst, dann wird dir sicherlich eine maßvolle Therapie helfen.
Es kann aber auch sein dass du aufgrund einer Depression, oder was weiß ich warum (möchte dir an dieser Stelle wirklich nichts unterstellen),
viel Cortisol in deinem Körper hast, welches das Testosteron unwirksam macht. Ich denke das kann auch gut und gerne mit der Beschneidung zusammen hängen, da dass ja für die meisten sehr belastend ist. Vielleicht bringt´s dir ja was, wünsche alle Gute für die Zukunft. -
Hey,
Also ich bin beiweitem kein Spezialist auf diesem Thema, aber ich kenne ein paar kleine Dinge die deinen Testosteronspiegel nach oben treiben.
Also zum einen ist Sport treiben gut im Testosteron zu erhöhen. Am besten Kraftsport.
Stress gilt es zu vermeiden (insofern möglich).
Ansonsten würde ich dir noch das Wechselduschen empfehlen, also erst ganz normal heiß, dann 30 sec. kalt und das Ganze zwei bis dreimal wiederholen. Wenn du das jeden Tag machst kannst du dein testo bestimmt steigern.
Und was noch hilft ist z.B. Actionfilme oder Kampfsport usw. anzusehen.
Alkohol und Tabak sollte man vermeiden (macht aber sowieso keiner
:)) und alle illegalen Drogen ebenso.Vielleicht hilft dir das ja ein Stück weiter, wenn du das mal ausprobierst.
LG
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Servus Weguer,
Ja klar, also ich lege auch öfters mal eine Woche oder mal drei vier Tage ohne tuggen ein, damit die Haut chillen kann.
Aber ich muss schon sagen dass das Tuggen mein Leben sehr positiv verändert hat ;).
Warum etwas ertragen was man auch ändern kann; oder ?LG, Mut
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Tach Leute,
Wollte hier mal wieder was loswerden über meinen Prozess und was vll dem ein oder anderen helfen könnte.
Habe jetzt die Erfahrung gemacht, dass es tatsächlich mit sehr wenig Zug auch klappt. Habe in erster Zeit immer relativ fest an der Haut gezogen beim manuellen tuggen; hat nie wehgetan oder so aber schon gezwickt, also ich denke mal das kennt jeder dass man da manchmal bischen ungedudig ist ;). Auf jeden Fall war das Resultat, dass ein kleine Blutgefäß geplatzt ist und ich einen kleinen braunen Fleck dazubekommen habe, der aber laut Doktor ungefährlich ist. Jetzt habe ich angefangen nur so zu dehnen, dass die Haut gespannt ist und vll minimal zwickt. Und ich muss sagen dass sich das erstens besser anfühlt und irgendwie glaub ich auf Dauer auch die gleichen, wenn nicht bessere Ergebnisse bringt.
Eine Frage an euch hätte ich und zwar: wie haltet ihr es mit Sex, bzw. der SB?
Ich meine wenn man jung ist und nebenher noch Sport treibt ist es ja total unrealistisch zu sagen man verzichtet darauf aufgrund des Tuggens ? ich zumindest denke es ist sinnvoller weniger zu tuggen, dass noch Raum für Sex/SB bleibt, sonst kommt man ja mit dem ganzen Tuggingstress auch nicht klar.
Wie seht ihr das ?
Ich tugge eigentlich nur ein bis zweimal täglich manuell und onaniere eigentlich auch 2-4 mal die Woche und habe am Wee auch GV.
Bin aber echt zufrieden mit dem Fortschritt, da ich sowieso 2-3 Jahre eingeplant habe. Versuche aber auch meinen Penis so gut wie möglich mit Babyöl zu pflegen, sodass die Haut entspannen kann.
Würde mich mal interessieren wie es andere mit dem tuggen und SB/GV halten, rein aus vergleichszwecken.
Denke mal es ist nicht verkehrt sich darüber auszutauschen.
Was ich auch jedem empfehlen kann ist einfach mal das Ganze beim Hausarzt, dem man vertraut anzusprechen, mir persönlich hat das sehr geholfen, da ich jetzt keine Hemmungen mehr hätte zu ihm zu gehen, falls etwas passieren sollte.
Was ich natürlich vermeiden werde.
Ich denke aber auch dass die Haut schon einiges abkönnte, würde man es drauf anlegen.Grüße an Alle, freue mich auf Antworten

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Hey Weguer,
Ich freue mich wieder zu hören, dass es jemanden gibt, der eine ähnliche Einstellung zum tuggen hat, wie ich. Ich hoffe dein restoring läuft in Zukunft verletzungsfrei ab.
Grüße,

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Hey Pizarro,
Ich freue mich echt über deine schnelle Antwort und will noch hinzufügen, dass das Empfinden natürlich der Hauptgrund ist, warum man anfängt zu restoren, jedoch spielt einfach dieses Wissen, dass man sich selbst etwas Gutes tut und nicht hilflos dabei zusieht, wie alles nur noch schlimmer wird, eine immense Rolle. Mich zumindest entspannt dieser Gedanke immer :).
Noch zu den Fragen wollte ich sagen, dass du bestimmt recht hast, es kann keinen Zusammenhang zwischen Erektionsstörungen und dem Restoring geben, sonst hätte man davon gehört und mehrere würde davon berichten. Außerdem wenn man sich das anschaut, was z.B. dieser Chuck, der den DTR herstellt alles getan hat um zu restoren, kommt man sich ja mit dem manuellen Tuggen noch sehr unschuldig vor haha
:).
Es ist nur so, dass das Tuggen ja schon auch nervenaufreibend sein kann, sodass einem solche Gedanken verfolgen können, eben gerade, wenn man so wie ich aus anderen Gründen psychisch etwas angeschlagen ist.
Aber nunja der Weg ist bekantlich auch das Ziel und dazu gehört wohl oder übel auch, dass man sich Gedanken macht über das was man tut.Grüße an Pizarro und alle anderen da draußen.

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Hallo liebe Leute,
Ich möchte euch gerne etwas über meine Erfahrung mit der Vorhautwiederherstellung erzählen. Ich selbst wurde aus medizinischen Gründen beschnitten als ich noch ein Kind war.
Ich habe seit ca. 2 einhalb Jahren eine Freundin, mit der ich auch ein sehr schönes Sexualleben genieße. Ich weiß zwar dass mein Penis nicht so empfindlich ist, wie die der unbeschnittenen, dennoch empfinde ich den Sex mit meiner Freundin als sehr schön und es stört mich auch nicht so sehr dass ich dabei nicht ganz so viel spüre, denn teilweise ist der Sex trotzdem sehr gut, sodass ich mich auch schon wahnsinnig darauf freue, wie es sein wird, wenn meine Vorhaut wieder hergestellt ist. Ein kurzer Tipp nebenbei, Babyöl steigert das Empfinden beim Sex drastisch, ich kann das nur jedem Beschnittenem empfehlen dass mal auszuprobieren. Kauft euch am Besten ein sensitives ohne Parfüm.
Nunja aber zurück zum Thema. Es geht bei der Vorhautwiederherstellung im Allgemeinen nicht darum das sexuelle Empfinden zu steigern. Es ist eine Lebensverändernde Erfahrung bei der man lernt sein Schicksal selbst in die Hand zu nehmen und sich nicht als Opfer zu sehen. Das ist sehr schwer, besonders für junge Männer, aber es ist nicht unmöglich, denn wo ein Wille ist, immer auch ein Weg. Außerdem im Ernst: wer möchte schon tatenlos etwas ertragen, dass er verändern kann ???? Macht für mich wenig Sinn, denn was sind 2-3 Jahre des Lebens schon für eine einschneidende Veränderung die Jahrzente überdauern wird ? Das muss man sich einfach mal klipp und klar vor Augen halten.
Seitdem ich mit dem Restoren angefangen habe, hat sich meine Sicht auf das Leben sehr positiv verändert, auch wenn es ein langer Prozess war sich dazu durchzuringen.
Ich habe seit ca. zwei Jahren mit einer Anpassungsstörung zu kämpfen und hierbei muss ich sagen, dass ich mir nicht sicher bin inwiefern das mit dem Vorhautrestoring eine Art Wahnidee von mir ist. Was aber nichts zur Sache tut, denn mir geht es damit einfach besser. Zwar habe ich dadurch schon einen kleinen Knicks im ego bekommen, gehe aber davon aus dass sich das wieder gibt, so wie bei euch allen, die selbst auch restoren.
Nur Mut Jungs, das Leben ist nunmal kein Ponyhof, solltet ihr ja schon gemerkt haben.
Ich möchte euch alle ermutigen, dass zu tun an was ihr glaubt, sozusagen
:). Man muss es nur wollen.Ich selbst habe auch ein paar kleine Fragen an die Erfahrenen unter euch:
Wie oft nehmt ihr euch Pausen vom Restoren ?
Wie oft am tag dehnt ihr, falls ihr manuell dehnt ?
Kann ich mich dabei verletzen ?
Kann es durch das tuggen zu Erektionsstörungen kommen ? (Ich gehe nicht davon aus, da einige Männer das Restoren ja schon abgeschlossen haben )
Ist euch auch aufgefallen, dass die Haut vom restoren dicker wird ?
und zu guter letzt: wird der Penis vom restoren größer oder treten irgendwelche maßgeblichen Veränderungen auf ? Oder wird er irgendwie in seiner Funktionsweise eingeschränlt ?
Denn das sind so die Ängste die mich ein wenig ausbremsem beim tuggen, leider.Ich möchte noch anfügen, dass ich euch allen gutes Gelingen beim tuggen wünsche.
Boah tut das gut sich das mal alles von der Seele zu reden
In diesem Sinne: Keep on tuggin´Grüße