Ich war schon bei mehreren Ärzten (Allgemeinmediziner und einem Dermatologen) und das Ergebnis war immer wieder dasselbe. Frenulum lasse ich mir von ihm (dem Chirurgen) schriftlich bestätigen, dass er das dranlässt zumindest unter der Eichel, und für die innere Vorhaut sieht es schlecht aus, ich habe da etwa 2mm hinter der Eichel einen Narbenring.
Beiträge von Sowas
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Gab es hier eigentlich schon einen LS-Fall?
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was meint ihr, warum ich zum Dermatologen bin, statt zum Urologen? Der will das nicht operieren, er will es heilen. War nur mein Pech dass das unheilbar ist. Aber grundsätzlich würde ich den immer auch noch konsultieren, wenn irgendwas mit Narbenbildung ist... Der kennt die Spätfolgen von Operationen, das ist eines seiner Gebiete
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Dass ihr keine absouluten Pro- oder Kontra-Leute seid habe ich auch schon gemerkt, deshalb habe ich mich überhaupt erst an euch gewendet. (Mit denen kann man nicht reden, mit euch schon, da ihr das alles etwas differenziert seht und nicht eine OP oder das unterlassen einer solchen als Teuflisch bezeichnet (worüber ich immer lachen muss, das ist bei ernsten Themen kontraproduktiv) was ich schon in ein paar anderen Foren gefunden habe. Wenn bei mir was schiefgeht kann ich die Chirurgen entweder selbst in einem Jahr (ich werde im September 2017 18) verklagen, oder meine Eltern machen das und ich bin halt "nur" Zeuge. Ich werde dem Arzt auf jeden Fall ein Papier auf den Tisch donnern vorder OP, das ihm verbietet, das Frenulum zu entfernen und nur die sinnvollste Beschneidung erlaubt, lasse ihn das unterschreiben, von mir aus auch mit Zeugen im Raum und wenns sein muss schleif ich noch einen Notar rein, damit ich in dem Fall juristisch komplett abgesichert bin und falls es nicht so wird wie es soll, ist er dran, den Prozess könnte ich garnicht verlieren.
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Nein, wir haben hier ein frisch aus dem Boden gestampftes Klinikzentrum, mit extrem vielen Fachrichtungen, das ist keine einfache Praxis.
Edit: Das Zentrum hat 2,4 Mio gekostet -
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was mir noch eingefallen ist: Die Urologische Klinik hier arbeitet, zumindest laut Website, mit Lasern und verklebt dann die (durch den Laser perfekt glatten) Schnittkanten, sodass es keine Nahtspuren gibt und die Wunde nach drei Tagen bis einer Woche komplett verheilt sein soll.
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Der Dermatologe hatte schon einige Fälle davon, oft auch erfolgreich mit Salbe eingedämmt, was bei mir leider nicht gegangen ist. Deshalb würde ich sein Urteil als korrekt ansehen. Meine Eichel hat in der Zeit, in der ich sie jetzt schon offen tragen musste, sich nahezu garnicht verändert, immernoch ein helles rotlila
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Habe ich hier schon ein paar mal erwähnt, sage es aber gerne nochmal
Durch die Kombi Lichen sclerosus und Neurodermitis (Beides als post-Pubertärer zu haben ist eine WK von 0,0021%) , wobei beides nicht heilbar ist, verwandelt sich meine Vorhaut unheilbar in Schrott aus Entzündung und Narbengewebe, Begleiterscheinung sind Schmerzen als würde man da mit ner Messerklinge drübergehen. Alle Salben, die das sonst abbremsen würden, sind leider wirkungslos geblieben. -
Dass ich bald aus medizinischen Gründen beschnitten werden muss, wirft bei mir einige Fragen auf, die unter dieses Thema am besten passen: Wie soll ich mit der Tatsache, dass ich beschnitten bin, umgehen? Wann soll ich es ihr sagen? Wie? Wie wird sie reagieren? Was soll ich bei meinem ersten Mal beachten? Usw...
(eine weitere Zwickmühle ist, dass die, di Interesse für mich zeigt und andersrum, mich als Kind schon Nackt und intakt gesehen hat, beinahe hätte sie mich nocheinmal nackt gesehen, vor kurzem, mit der kaputten Vorhaut, weil sie sich (wir haben im selben Zimmer übernachtet) vor mir angefangen hatsich auszuziehen, und mich dann erwartungsvoll ansah. Das war dann für mich zu viel, mit der Angst auf das Glied reduziert zu werden und noch ein paar anderen Sozialen Ängsten.... Ich hoffe der Teil wird sich nach der OP geben, und ich Mut haben sie Anzusprechen und das was sie da angefangen hat irgendwann fortzuführen...
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Meine Phimose hat sich wunderbar rausgewachsen, hoffentlich wird das bei ihm genauso sein. (Werde ironischerweise aber trotzdem unters Messer - oder in unserer Klinik wohl eher unter den Laser - müssen)
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Ich fühle mich ehrlich gesagt wie eine Frau, die vergewaltigt wurde. Mit dem Unterschied, dass Vergewaltigungen bei Frauen heutzutage geächtet werden. Als betroffener Mann wird man oft einfach bei diesem Problem verhöhnt.
Was ich dir damit sagen möchte? Es macht einen großen Unterschied, ob dieser Eingriff ohne medizinische Notwendigkeit an einem wehrlosen Kind durchgeführt wird, oder an einem Jugendlichen wie dir, bei dem eine (ich nehme an) berechtigte Indikation vorliegt, der Patient in vollem Umfang über Risiken und Spätfolgen aufgeklärt wird, die am wenigsten invasive Methode gewählt wird und letztendlich der Patient selber die Entscheidung trifft (man sollte auch kleine Kinder dort nicht ganz außen vor lassen bei der Entscheidung).
Auf meinen "Eingriff" treffen leider keiner der gerade genannten Bedingen zu.
Erstmal mein Mitleid an dich, ich wünsche mir, dir und den anderen Betroffenen hier meine Vorhaut (aber dann ohne Krankheit!) schenken zu können. Ja, es ist von mehreren Ärzten (ich war ABSICHTLICH nicht bei Urologen, sondern bin nach dem Hausarzt zum Chefarzt der Dermatologie hier im Krankenhaus der Stadt gegangen, der hat die Diagnose bestätigt. Die am wenigst invasive Variante wird bei mir wohl, da meine gesamte Vorhaut Schrott ist, wohl Komplettamputation sein, auch wenn ich für mein Frenulum kämpfen werde, das zum Glück unbetroffen ist.
Lg.
JohannesPS: Ich hoffe für euch (und eigentlich auch für mich wohl) dass man bald eine komplett funktionsfähige Vorhaut aus dem 3D-Drucker annähen lassen kann.
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Einen kann ich dir leider liefern, weil ich ihn, wenn auch gerade als Jugendlicher, durchmache: Lichen sclerosus. Es ist zwar äußerst selten, aber unheilbar und bestenfalls durch aufschiebbar, aber auch nicht in jedem Fall. Irgendwann wird sich die Vorhaut (vor allem innen) in Bindegewebe umwandeln, was etwa so schmerzhaft ist wie wenn jemand einem ein Messer dort kreuz und quer zieht.
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Als jemand, für den eine medizinische Begründung für die OP vorliegt, und der das deshalb durchziehen sollte, sind solche Berichte etwas verstörend, und ich weiß nicht so recht, was ich damit anfangen soll. Auf der einen Seite steht das was hier berichtet wird, auf der anderen Seite meine Neurodermitis und Lichen Sclerosus (in der Kombination nur bei 0,0021% der Männer auftritt, aber unheilbar ist, und ich somit mein ganzes Leben lang Schmerzen an der Vorhaut haben werde/würde, aufgrund der verdammten Neurodermitis auch außen), diese beiden Seiten verwirren mich unglaublich...
Lg,
Johannes
PS: Diese Erkrankung hat schon mit ihren ganzen Schmerzen mich dazu gebracht, dass ich am liebsten mit jedem hier, der beschnitten ist, tauschen würde (Mein Frenulum will ich aber behalten!)
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Eine Teilbeschneidung wäre meines Wissens nach zu Riskant, dieselben Probleme könnten dann wieder auftreten, das Frenulum müsste aber zu erhalten sein. Zu Keratinisierung kann ich nur sagen, dass das bei mir trotz seit der Diagnose freiliegender Eichel (wenn ich die Vorhaut drüber habe, kommen die Flüssigkeiten in die Risse in letzterer und befeuern die Entzündung) davon nicht viel gemerkt habe, aber mich dazu möglichst umfassend informieren werde.
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Erstmal danke für die Antwort. Die Ärzte haben das denke ich schon die Ursache richtig identifiziert, meine Neurodermitis hat dabei wohl eine nicht ganz unbedeutende Rolle gespielt. Ich schätze, ich werde wenn ich aus dem Urlaub (das Gesundheitssystem in GB ist jetzt nicht so super) nochmal mit dem Arzt drüber reden wenn es weiter schmerzt, und mich dann halt in die Urologische Klinik überweisen lassen zur OP, in meiner Situation werde ich diese Entscheidung vermutlich nicht bereuen müssen.
Lichen sclerosus und Neurodermitis sind leider unheilbar, also kann ich es höchstens aufschieben, aber nur durch Amputation beheben. -
Selbstbefriedigung geht, solange es nur auf die Eichel beschränkt ist, aber Schlafen ist ein echtes Problem mit Schmerzen die sich anfühlen, als würde ich ohne Narkose beschnitten
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Erstmal Hallo an alle hier im Forum (auch wenn ich manche Nachrichten, die von Hass geleitet sind, abstoßend finde)
Gleich zu meinem "kleinen" Problem: Ich (Jahrgang 1999) habe seit etwa einem Halben Jahr eine recht agressive Vorhautentzündung. Das Bedeutet, dass sich die selbige unter großen Schmerzen in Bindegewebe umwandelt und dabei auch mal gerne blutet. Die obligatorische Cortisonsalbe hat nicht geholfen, ich wurde dann von meinem Hausarzt (Der sinnigerweise Beschneidung erst als letztes Mittel eingeordnet hat) zum Chefarzt der ansässigen Hautklinik geschickt, der die Diagnose bestätigte. Er verschrieb mir dann nochmal eine neue Salbe, etwas um einiges stärkeres, das jetzt ebenfalls erfolgreich kaum hilft (das was am besten hilft ist geradezu überreinlich zu sein, weil sonst irgendwas in die offenen Stellen gelangt, und die Vorhaut immer zu dehnen, weil wenn ich das mal ein, zwei Tage einfach lasse, kann ich die Vorhaut nur unter größten Schmerzen und Blutungen zurückziehen. Deshalb habe ich die Vorhaut dann meistens die ganze Zeit über zurückgezogen, damit da nicht irgendwie Urin oder sonstwas reinkommt)Viele Grüße,
JohannesPS: Ich habe wegen dem Thema (und weg. meiner Depressionen) schon Freunde verloren, und "meine Angebetete" will ich auch nicht nach einer Beziehung fragen, wenn Sex darin enden würde, dass ich schreiend mit blutendem Penis im Bett liege.