Beiträge von karli

    Hallo,

    erstmal möchte ich Dir meinen Respekt zollen, Du kümmerst Dich wirklich um Dein Kind und versuchst es vor Schaden zu bewahren. Du hast genug Herz und Instinkt, zu wissen, daß man den Ärzten nicht immer alles glauben muss. Gut so :)

    Ich kann Dir leider keinen besonderen Arzt empfehlen, bei mir war das damals die Uniklinik Jena - Urologische Ambulanz, aber das ist über 20 Jahre her und somit nicht mehr aktuell. Bei mir hat Salbe und dehnen (selbst) geholfen. Vielleicht ist Dein Sohn einfach noch nicht soweit, mit 12...13...14 wird er sich schon irgendwann für das Thema interessieren und dann ist immer noch Zeit für eine Salbentherapie. Wenns ihm so lange gut geht, besteht doch noch keine Notwendigkeit, irgendwas zu unternehmen :)

    Das sollte eigentlich jeder Arzt verstehen. Theoretisch hat er da sogar einen Eid drauf geschworen, als erstes mal keinen Schaden anzurichten.

    Ein Zitat aus einem Handbuch für Ärzte und Wundärzte von 1801: "Allein ist diese Operation schmerzhaft, und die dadurch entstandene Wunde bisweilen sehr schwer zu heilen. Auch bleiben oft die Ränder sehr beträchtlich angeschwollen, selbst wenn die Heilung schon einige Zeit vorüber ist, so daß dadurch der Beischlaf sehr erschwert wird. Daher muß man die Operation niemals unternehmen, wenn sie nicht unumgänglich nöthig ist."

    Respekt und viel Glück für Euch
    karli

    Hallo,

    es ist gut zu hören, daß Du schon erste Erfolge zu verzeichnen hast. Ich wünsche Dir alles Gute und viel Geduld. Versuch´ es nicht zu übertreiben, es braucht eben alles seine Zeit :)
    Wäre cool, weiterhin zu hören, ob und wie es vorangeht. Vielleicht hilft dieser Erfahrungsbericht ja noch dem ein- oder anderen.

    Viel Erfolg

    Ich bin auch schwul und ich kann Deine Faszination für beschnittene Penisse nicht teilen. Mir gefällt es nach wie vor am besten, wenn er unverletzt ist, natürlich aussieht und sich auch so anfühlt. So hat es die Natur mal eingerichtet, da ist nichts "verpfuscht" und nix verändert. Ich muss aber ehrlich sagen, ich stehe auch nicht besonders auf Tattoos, Piercings und andere Körpermodifikationen.

    So lange ein erwachsener Mann sich freiwillig und für sich selbst dafür entscheidet, kann er machen was er will und niemand kann etwas dagegen sagen. Idealerweise weiß er vorher ungefähr, auf was er sich einläßt. Das beinhaltet min. 1 Gespräch mit einem anderen Mann, der beschnitten ist. Ich gehe mal davon aus, daß das bei dir vorher erfolgt ist :)
    Dann betrachte ich das für mich als eine "Schönheitsoperation", worüber man natürlich auch geteilter Meinung sein kann. Aber man muss akzeptieren, daß Menschen ihren Körper gestalten wollen und das dürfen sie auch, wenn es ihr eigener Körper ist.

    Für meinen Geschmack muss aber an einem normalen Körper nix geändert werden, der ist so gut, wie er ist. Ich würde auf jeden Fall die Vorhaut meines Freundes sehr vermissen, wenn er sich irgendwann mal beschneiden lassen sollte. Gerade beim "davor" und "danach" ist dieser äußerst sensible Bereich, wo man die kleinsten Berührungen und jeden Luftzug merkt, immer wieder ein Quell der Lust.

    Du könntest es natürlich auch mal bei der Änderungsschneiderei Deines Vertrauens versuchen.
    Ist nur nicht besonders steril dort :)

    Ganz im Ernst: Geh´ lieber in die örtliche Notaufnahme, wenn Dir das sehr große Sorgen macht. Es gibt Ärzte nicht umsonst. Du musst nur noch einen finden, der Dich mit Deinem Problem ernst nimmt. Die Notaufnahme muss auch OP-Nachsorge für die niedergelassenen Ärzte mit machen, wenn nachts Notfälle auftreten. Die haben auch die nötigen Verbandsmaterialien, Kleber und was es noch alles dazu brauchen könnte, Dich fachgerecht zu verarzten.

    Viel Glück

    kurze Antwort dazu:

    hier kann und darf dir keiner die Antwort geben, die Du Dir wünschst. Die wenigsten Forenmitglieder sind Mediziner und die ausgebildeten Mediziner werden Dich nicht aufgrund einer Handskizze diagnostizieren.

    Ein Tip wäre: geh zurück in das Krankenhaus, wo Du operiert wurdest, vielleicht ist ja die Nachtschicht etwas freundlicher. Das Ganze soll sich ein Arzt ansehen und Dich ordentlich beraten, schließlich bist Du der Kunde. Falls sich keiner dem Problem annehmen will, versuch es vielleicht morgen bei einem klassischen Schönheitschirurgen ? Die kennen sich meist mit Narben-Vermeidung gut aus.

    Viel Glück !

    Ich habe wirklich nur versucht, meine eigenen Erfahrungen darzulegen. Sie sind keinesfalls als Dogma gedacht, es soll jeder selbst sehen, wie viel er von sich darin wiederfindet. Mir ist klar, daß jedermann anders ist, anders empfindet.

    Prinzipiell befinden wir uns doch (hoffentlich) auf der selben Seite, wir möchten anderen Jungs / Männern dabei helfen, möglichst ein intaktes Genital zu behalten oder etwas Trost spenden, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist.

    insofern: Peace :)

    Sorry, wenn ich mich nochmals in dieses Thema einmische und später eine eigene Frage stelle... lieber Mr. "unbekannt", wenn Du davon genervt bist, sag einfach kurz Bescheid, immerhin ist das hier Dein Thread.

    Ich hatte auch eine enge Vorhaut und ich kann es gut nachvollziehen, daß man eine jederzeit schmerzfrei zurückziehbare Vorhaut haben möchte. Ich wollte das allerdings selbst, meine Eltern haben mir komplett freie Hand bei allen Entscheidungen gelassen. Bei mir gab es immer mal wieder kleine Einrisse, die aber höllisch weh tun an dieser Stelle. Das war das, was ich damals als Leidensdruck und somit "Krankheitsgefühl" wahrgenommen habe. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, daß das zum normales Sex dazu gehört... Ich habe daraufhin mit Hilfe eines Arztes eine Lösung gefunden, die genau das repariert hat, was mir nicht gefallen hat, nämlich die Enge. Die Enge ist weg und die Vorhaut ist vollständig, unverletzt und uneingeritzt dran. Das ist sozusagen das Optimum an medizinischem Ergebnis, komplette Heilung - ohne Verluste und ich bin dafür sehr dankbar, deswegen mache ich so viel Werbung, genau das erstmal zu versuchen :)

    Ja, man kann sicher (selbst) alles Sexuelle auch mit enger Vorhaut machen, aber für den Partner ist es schon schöner, wenn er / sie nicht soo höllisch aufpassen muss. Wenn ich im Eifer des Gefechts mir selbst schon solche Verletzungen beibringe, wie soll dann jemand anderes, der meine Schmerzen nicht fühlen kann, einschätzen können, wann es "zu viel" ist ? Gerade in der Zeit, wo man sich noch nicht so sicher ist, möchte man möglichst gute Startbedingungen haben. Es soll ja auch gegenseitig Spaß machen, den Körper zu entdecken.

    Zum Thema waschen: natürlich muss da keine Seife dran, aber ich kann´s schon nachvollziehen, daß man sich auch unten mal ein wenig "frisch" machen will... besonders vor oder auch nach sexuellen Aktivitäten. Mein Minimalprogramm vor dem Schlafen ist eigentlich immer: Hände mit Seife waschen, Zähne putzen + Gesicht und Penis mit klarem Wasser waschen. Fühlt sich hygienisch an und zerstört nicht die Hautflora. Wie gesagt, war das das Minimalprogramm, es gibt auch Dusch- und ausgiebige Badetage.

    Ich kann es allerdings nachvollziehen, daß der "Serviceaufwand" für ein männliches Glied gern übertrieben dargestellt wird, deswegen hier eine kleine Umfrage in die Runde:

    • Wie haltet Ihr das mit dem Waschen ? Wie oft und mit oder ohne Waschmittel ? Das würde mich mal sehr interessieren - auch wenn das eine sehr intime Frage ist. Hier sind tatsächlich alle gefragt, die Männer mit enger Vorhaut, die Männer mit zurückziehbarer Vorhaut, die Beschnittenen und die Restorer.

    liebe Grüße
    karli

    Okay, sorry, natürlich bin ich kein Arzt. Ich hatte gedacht, mit den beiden Hinweisen:

    "persönliche Erfahrung" und
    "lass Dir von einem Arzt die Salbe verschreiben"

    hätte ich das hinreichend kenntlich gemacht.
    Ich wollte auch kein Erfolgsversprechen abgeben, die allgemeine ErfolgsRate liegt in der Literatur bei 50....98 %, je nachdem, was man liest. Man hat also mit dieser Methode sehr gute Chancen, wenn man die Zeit und Geduld hat.

    Ich wollte nur folgendes mitteilen:

    Auch eine sehr enge Vorhautöffnung kann man versuchen, mit Salbe und dehnen zu behandeln, da gibt es keine Grenze, ab wann unbedingt operiert werden muss. Es dauert halt dann länger. Diese Frage las ich implizit aus dem ersten Post heraus, da die "schwere Phimose" extra erwähnt wird. Bisher ist keiner darauf eingegangen.

    Selbst bei moderaten Narben ist nicht Hopfen und Malz verloren. Alle behaupten immer, daß sich Narbengewebe nicht dehnt, das ist aber nicht so. Es dehnt sich nicht so gut wie unverletztes Gewebe, aber Narben aus der Kindheit wachsen auch mit... Das sollte nur verdeutlichen, daß es evtl. cleverer sein könnte, als erste Option nicht die Operation zu wählen, da man dann eher mehr als weniger Narben erzeugt. Triple Inzision klingt erstmal gut, aber Narbe durchtrennen und mehr Narbe erschaffen ist unter Umständen gar nicht gut.


    Alle Optionen mit einem ausgebildeten Mediziner durchsprechen und dann die sympathischste auswählen ist sicherlich das Beste :)

    Hallo,

    ich kann persönlich nur eine Salben- und Dehntherapie SEHR empfehlen.

    Wenn Du es versuchen möchtest: Lass Dir von einem Arzt (der muss nicht mal unbedingt Urologe sein, kann auch ein Haus- oder Hautarzt sein) eine Cortison-Salbe (bei mir damals war es Flucinar, mittlerweile nimmt man eher was anderes) verschreiben und trage sie dünn, aber täglich auf. Du musst nicht Deinen ganzen Penis einsalben, die zu enge Stelle und ein bißchen drum herum reicht. Man braucht also ca. die Menge eines Stecknadel- oder Streichholzkopfes an Salbe täglich. Die Salbe macht Deine Haut dünner und weicher. Nach 14 Tagen oder 3 Wochen fang an, behutsam, aber konsequent zu dehnen. Wenn Du eine ganz normale Vorhaut hast (keine Verhärtungen, größere Narben) - sollte das in jedem Fall funktionieren.

    Falls Du nach ein paar Monaten das Gefühl hast, Dich doch unters Messer legen zu wollen, kannst Du das dann immer noch tun. Ich bin froh, es lange und konsequent gedehnt zu haben. Je nachdem, wie viel Zeit Du hast, kannst Du Deine Vorhaut so weit dehnen, wie Du magst. Kennst Du Leute mit Ohrtunneln oder diesen afrikanischen Stamm mit den Tellern in der Lippe ?
    Diese Leute haben ihre Haut gedehnt, aber sowas braucht Zeit.

    Als zeitliche Orientierung - Deine Hautzellen erneuern sich ca. alle 2 Monate. Nicht alle auf einmal natürlich... aber so lange dauert es, bis fast komplett eine neue Generation Zellen Deine Haut bildet. Diese "neuen" Zellen werden mehr an den Stellen, wo Zug auf der Haut ist, also für den Körper sozusagen die Haut nicht ausreicht.

    Ich finde die Therapie aus mehreren Gründen ganz sinnvoll. Dein Körper bleibt komplett unversehrt und Du musst nie eine Pause wegen der OP machen. Das Ergebnis bestimmst Du selbst und kein anderer. Ich habe es etwas mehr als ein halbes Jahr gesalbt und gedehnt, seit dem ist alles okay :)

    Fragen ? fragen !

    LG
    karli

    Mein Tipp:

    wenn Du keine akuten Beschwerden hast, kannst Du ja mal unterschiedliche Salben versuchen.Man hat halt manchmal komische Haut an bestimmten Stellen, vielleicht kennst Du das ja auch von Deinen Lippen im Winter, da hilft auch Salbe. Meistens fehlt der Haut dann irgendwas und sie braucht einfach etwas Pflege, damit sie sich selbst gut regenerieren kann.

    Was genau bei Dir wirkt, musst Du selbst herausfinden. Kandidaten wären:

    - irgendwas mit Dexpanthenol (z.B. Bepanthen)
    macht die Haut weicher - verbessert die Zellregeneration (Heilsalbe)
    - eine Salbe / Lotion mit Vitamin E
    keine Ahnung - hab ich noch nicht ausprobiert
    - eine schwache Kortisoncreme (z.B. Hydrocortison - das ist sogar frei verkäuflich, aber nur in der Apotheke)
    macht die Haut dünner und hemmt Entzündungsreaktionen

    Wichtig: nimm Salben / Cremes ohne zusätzliche Geruchsstoffe und möglichst ohne Konservierungsstoffe. Also vielleicht doch eher Apotheke statt Drogerie.

    Teste einfach mal, was Dir hilft. Du merkst ja, was sozusagen "in die richtige Richtung" geht. Die durchschnittliche Regenerationszeit von Hautzellen beträgt ca. 6 Wochen, so lange wirst Du also vermutlich insgesamt mindestens salben müssen. Eine Verbesserung tritt vielleicht schon nach ein paar Tagen ein, aber salbe noch ein wenig weiter, wenn Du merkst, daß es Dir gut tut. Bei allem Freiverkäuflichen brauchst Du auch keine Angst zu haben, da etwas kaputt zu machen. Man sollte allerdings lieber regelmäßig und dünn auftragen als nur einmal die Woche und dann dick auftragen... zwischendurch natürlich sorgfältig nur mit warmen Wasser waschen, damit die Reste der "alten" Salbe weg sind.

    Wenn Du feststellst, daß es zwar schon besser wird, aber noch nicht ganz zu Deiner Zufriedenheit ausreicht, kannst Du auch mal zu einem Hautarzt gehen, da gibt es einige, die überhaupt gar nicht operieren.

    Fragen ? fragen :)

    LG und viel Glück

    Okay cool :)

    Dann hast Du jetzt Gewißheit und musst einfach nur die Zeit abwarten. Ich finde, ein Arzt ist auch ein klein bißchen Dienstleister. Du solltest nicht zögern, ihn um Rat zu fragen, wenn etwas unklar ist oder Du einfach nur beunruhigt bist. Immerhin hat er das schon ein paarmal gemacht, für Dich ist es das erste Mal. Außerdem geht es um deinen Körper und nicht um seinen.

    Dann hast Du ja am Freitag frei, ist vielleicht auch was schönes :)

    Gute Besserung

    Wo Du gerade sagst: "obligatorischer Griff" kommt mir durchaus auch wieder eine Erinnerung:

    Mir und auch vielen anderen Jungen wurden wirklich andauernd die Hoden geprüft... bei jeder Erkältung, bei jeder Untersuchung, wo man sowieso schon leicht bekleidet war (z.B. Abhorchen der Lunge etc)... ich weiß nicht, was das andauernd sollte. In diesem Fall hat sich aber niemand für den Penis interessiert. Im Zusammenspiel mit all diesen Fühl- und Klopfuntersuchungen wurde eigentlich immer auch einmal an die Hoden gefasst. Erinnerst Du Dich daran auch noch ? ... *grummel* wenigstens der Zahnarzt hat die Bälle in der Hose in Ruhe gelassen... :-/

    Aber die "alten" Ärzte haben auch andere Tricks drauf gehabt, dieses Klopfen auf den Bauch oder Mandeln fühlen am Hals kennst Du doch sicher auch noch ? Ich bin mir nicht sicher, ob man nicht vielleicht doch einen Erkenntnisgewinn über die akute Krankheit haben kann, wenn man die Hoden fühlt.

    Ich habe keine Ahnung, ob das heute immer noch so läuft. Die letzten, die sich für meine Hoden interessiert haben und einen weißen Kittel anhatten, waren die Musterungsärzte. Das ist schon über 20 Jahre her und es war erträglich. Hoden fühlen und Vorhaut vorführen, das wars auch schon. Frauen müssen dafür im Erwachsenenalter viel öfter zum "Service" und darum beneide ich sie nicht.

    Eine positive Seite hat dieses DDR-System mit den Ambulanzen gehabt: größtenteils war man relativ beschneidungsfaul, es war ja nix extra zu verdienen, nur mehr Arbeit. Einzelne Ausnahmen soll es aber auch da gegeben haben (Polizeikrankenhaus Berlin, glaube ich...).

    Danke auf jeden Fall für Deine Geschichte. Ich habe bisher noch niemanden getroffen, der so etwas ähnliches erlebt hat wie ich. Ich kann mich -wie gesagt- nicht daran erinnern, daß uns solche Schuldgefühle eingeredet wurden wie bei Euch. Muttern auch nicht. Ich hoffe, Du hast den Schmerz mittlerweile überwunden und bist mit allem halbwegs im Reinen ? Die Idee mit den Krankenschwestern klingt hilfreich und frivol, das ist eine gute Kombination :)

    Hallo Tobi,

    wenn Du so eine starke Schwellung schon seit mehreren Tagen hast,
    wäre morgen ein guter Tag, um nochmals zu einem Arzt zu gehen. ja morgen, nicht erst Freitag.
    Es kann zur Not auch ein anderer als der operierende Arzt sein, was halt besser für Dich passt.
    Eine Entzündung sollte jeder Arzt (ja, auch Sportarzt / Kinderarzt / was auch immer...) erkennen.
    Such einfach jemanden, dem Du vertraust und der gut für Dich erreichbar ist.

    Ferndiagnose per Bild von einem anderen Penis halte ich für aussichtslos.
    Auch wenn Dein eigenes gutes Stück auf dem Bild zu sehen wäre, wäre eine Ferndiagnose nicht seriös.

    Der Tipp mit Kühlung war als Hilfsmittel und Linderung gedacht, das zugrunde liegende Problem (vielleicht eine Flüssigkeitsansammlung oder eine Entzündung ?) wird niemand auf die Ferne bestimmen können. Schon gar keine medizinischen Laien wie fast alle hier, mich eingeschlossen. Ich kann zwar einige Maschinen reparieren, aber keine Menschen.

    Ich fühle mit Dir und ich würde gern bald von Dir lesen, daß es Dir und "Ihm" schon wieder besser geht.
    Also, geh zu einem Arzt und lass das abklären. Wenn Du weißt, was die Probleme auslöst,
    kannst Du viel effektiver dagegen kämpfen :)

    Viel Glück & gute Besserung !

    Hallo Tobi,

    Bluterguss klingt unangenehm.
    Ich kenne nur die Möglichkeiten Ruhe - Eis - Kompression und Hochlagern als Mittel gegen Blutergüsse. Davon dürfte nach einer OP fast nur Kühlen infrage kommen. Bitte lege Dir aber keine -20°C Kühlakkus direkt auf den Penis. Daran würde er sicher festfrieren.
    Falls es noch nicht abgeheilt ist, und Du sowieso Kamillen-Bäder machst, mach die doch mit etwas Kamillen-Eistee, also Kamillentee mit ein paar Eiswürfeln im Glas. Nicht zu lange am Stück, aber vielleicht hilft es etwas.


    Viel Erfolg !

    Das kenne ich auch. Allerdings 1978 im Alter von 2 oder 3 Jahren. Meine Mutter sagte mir Jahre später einmal, ich habe "gebrüllt wie am Spieß" und sie wusste es einfach nicht besser. Hätte sie vorher gewußt, daß es mir so gewaltig weh tut, hätte sie nie die Zustimmung dazu gegeben, bzw. mindestens SEHR kritisch hinterfragt. Allerdings wurde es bei mir bei einer OP (Varikozele oder Hernie ?) oder davor / danach gemacht. Irgendwie in diesem Zusammenhang jedenfalls.

    Ich glaube, in den 50er / 60er / 70er Jahren gab es eine Menge Mütter, die sozusagen vom Wissen Ihrer Mütter abgeschnitten waren und sich einfach nicht besser zu helfen wußten. Die Ärzte haben es ja gesagt... Was wollte man auch machen, man war ja moderner Mensch und Omas Hausmittel waren nicht sehr angesagt zu dieser Zeit. Apropos Hausmittel: Sehr bezeichnend finde ich da dieses Zitat des "Lehrmeisters" von Dr. Maximilian Stehr (erwähnt er manchmal):
    "Das gibt sich beim Bügeln"

    Ich bin froh, daß es bei mir noch relativ "glimpflich" ablief, ich keine aktive Erinnerung mehr daran habe und ich meine Vorhaut behalten habe. Ich habe ein paar merkwürdige Alpträume in meiner Kindheit gehabt, die sich damit später erklären ließen. Mir / uns hat auch keiner solche Vorwürfe gemacht. Es musste für ein 70er-Jahre-Standard-Kind einfach mit 3 Jahren die Vorhaut zurückziehbar sein und gut. Standardisierung eben... wer auch immer diese merkwürdigen Altersgrenzen erfindet.... ACHTUNG IRONIE: @ kaipiha: Hast Du in der ersten Klasse Deine Vorhaut zurückziehbar gebraucht ? Hattest Du viel Sex in der ersten Klasse ?

    Es war einfach eine andere Zeit... Ich bemerke insbesondere an meinem Freund, wie gut das Leben sein kann, wenn all dieser Zwang nicht auf einen ausgeübt wird. Er ist wesentlich jünger als ich, musste also z.B. nie Wehr- oder Zivildienst leisten und an seinem Penis wurde nie irgendetwas operiert. Man hat allen Dingen einfach nur ihren natürlichen Lauf gelassen und es war gut so. Er erfreut sich bester Gesundheit, ist ein liebenswerter Mensch und achtet auf sich (ja, auch hygienisch...), aber auch auf andere in seinem Umfeld.

    SO stelle ich mir die Zukunft vor... :)

    Hallo,

    ich habe kein zu kurzes Bändchen, deswegen auch keine OP, vielleicht kann ich trotzdem ein wenig weiter helfen:

    1. Empfindung am Frenulum / erogene Zonen

    - das ist sicher bei jedem anders. Vorschlag: leg Dich mal in die Badewanne und erforsche Dich selbst. Nimm ein Wattestäbchen oder eine Feder und schau´ nach, wo bei DIR das Gefühl am stärksten ist. Beim normalen Onanieren bekommt man das nicht so raus. Im großen und ganzen wird das Gesamt-Gefühl wichtig sein. Wenn Du bisher Schmerzen hattest, sollte es eine Erleichterung sein, wenn Du diesen nach der OP und Heilung nicht mehr hast. Wenn es nur ein "sehr straffes Gefühl" war, wird es Dir eventuell fehlen.


    2. Orgasmuskontrolle

    - für mich ist das Frenulum der Punkt, an dem ich jederzeit merke, wie steif "er" ist. Ist es relativ gespannt, so ist "er" voll ausgefahren, ist es eher entspannt, so ist "er" auch entspannt. Ist also eine ziemlich direkte Rückkopplung, wo ich gerade stehe und wie weit es noch bis zum Höhepunkt ist. Ich habe allerdings auch eher einen "Gummiknüppel" als ein "Stahlrohr" ^^


    3. OP <-> Gefühl

    - bei guter Heilung wird sich nicht viel ändern, wenn das Bändchen nur EINgeschnitten wird. Einige Männer berichten aber davon, daß die entstehende Narbe sie in einer Art und Weise stört (Stichwort: Fremdkörpergefühl). Das kann daran liegen, daß vielleicht doch ein Nerv oder ein Lymph-Gefäß oder eine Ader angekratzt wurde. Da allerdings vorher keiner in Deinen Penis hineinschauen kann, bevor operiert wird, ist es einfach Pech / Glück.
    Manche verwachsen gut und andere eben nicht. Mit den üblichen Heil-Unterstützungsmitteln (Kamillenbäder, trocken und an der Luft heilen lassen, später vllt. Bepanthen, später Anti-Narben-Salbe ... unbedingt mit dem Arzt besprechen !) kann man selbst ein wenig helfen. Ein guter Arzt und evtl. erfahrener Operateur hilft auch, ist ja nur ein kleines Areal, also sollte das eher ein "Goldschmied" als ein "Hufschmied" machen :)


    4. Auswirkungen der OP aufs Gefühl / Orgasmuskontrolle:

    - so lange bei Dir nur EINgeschnitten wird, und nichts entfernt wird, sollte man davon ausgehen, daß die Empfindlichkeit ungefähr so bleibt wie bisher. Dennoch wirst Du eine Weile brauchen, bis Du Dich an das neue, lockerere Gefühl gewöhnt hast. Du wirst Dich jetzt sicher an das straffe Gefühl kurz vor dem Orgasmus gewöhnt haben und jetzt erstmal ein paar Fehlversuche haben. Du denkst, Du bist noch nicht so weit, weil es nicht mehr so gespannt ist, aber da kommt es schon.... Erfahrungsgemäß beruhigt sich das aber nach einer Weile der Erfahrung. Irgendwie regelt der Körper das nach einer ganzen Weile selbst, es justiert sich alles neu. Falls Du schonmal eine neue / andere Brille bekommen hast, weißt Du was ich meine. Den Tag wo man sie bekommt, denkt man "wohuu, was ein Trip" und ein paar Tage später ist es Normalität.

    Bei weiteren Fragen - fragen !
    Viel Glück !