Beiträge von werner
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Wissenschaftliche Evidenzanalysen haben eindeutig festgestellt, dass die Komplikationsrate nach Beschneidungen gegen Null tendiert. Die Nachricht über den Tod eines Säuglings nach Beschneidung ist - wissenschaftlich gesehen - also eine Zeitungsente, es sei denn es würden 30 unabhängige Wissenschaftler in einer Metaanalyse den Tod des Kindes bestätigen.

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Körperverletzung oder Identitätsstiftung?
Der Streit um die rituelle Beschneidung von Jungen
04.–05.04.2013"Im Mai 2012 hat das Urteil des Kölner Landgerichts, wonach die rituelle Beschneidung von Jungen auch bei elterlicher Veranlassung und Einwilligung den Straftatbestand der Körperverletzung erfüllt, eine intensive öffentliche Kontroverse entfacht. In Leitartikeln und wissenschaftlichen Expertisen, in Talkshows und im Parlament, in Leserbriefen und unter Betroffenen in den Religionsgemeinschaften wurde heftig gestritten. Mit der Tagung soll die Diskussion über religiöse Motivation, kulturelle und gesellschaftliche Akzeptanz sowie juristische und medizinische Unbedenklichkeit dieses im Islam und obligat im Judentum geübten Ritus versachlicht und die unterschiedlichen Perspektiven miteinander ins Gespräch gebracht werden."
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Aus Gesprächen mit befreundeten Muslimen habe ich nicht so den Eindruck, dass sich hier hinter verschlossenen Türen tatsächlich mehr abspielt als in anderen deutschen Schlafzimmern.
Ich glaube, ich habe einen Fehler gemacht und mich von dem Satz blenden lassen: "Sechs Frauen mit Kopftüchern beugen sich über einen Vibrator." Könnte ja auch heissen, dass ihnen der "Bio- Vibrator" ihrer Ehemänner nicht reicht.
In dem Buch ist ja auch zu lesen: "Flach auf dem Rücken, empfangsbereit, nach fünf Minuten ist alles vorbei. So definieren 'Azza und ihre Freundinnen, Frauen aus Kairo in ihren Vierzigern, die weibliche Rolle beim Liebesspiel. Die Idee von Stellungswechsel oder gar Vorspiel stößt auf Kichern. Nein, sagt 'Azza, wenn ich meinem Mann so was vorschlage, hält er mich für schamlos."Aktive " ungehemmte" weibliche Sexualität (und damit meine durchaus nicht Nymphomanie - das wäre schon wieder eine Abwertung) macht vielen Männern Angst. Dafür muss man kein Muslim sein...
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"Diese Ergebnisse zeigen, wie auch eine zunehmenden Menge an Literatur, dass die Umwelt, der ein Organismus während der Kindheit ausgesetzt ist, lang anhaltende Auswirkungen auf sowohl sensorische als auch kognitive Verarbeitung hat.
Die vorliegende Studie zeigt, dass lokale Hautverletzung bei Ratten nicht nur die Schmerzempfindlichkeit im Erwachsenenalter beeinflusst, sondern auch zu lang anhaltenden Veränderungen im Gehirn führt, die das Neugierverhalten und die Motivation betrifft."
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"Um die Thematik Beschneidung ging es im Gottesdienst in der Licher evangelischen Marienstiftskirche. Zum Thema sprach der Licher Jurist Dr. Arthur Kreuzer. Geleitet wurde der Themengottesdienst von Pfarrerin Barbara Lang...Durch die Verfolgung der Juden sei der Brauch mehr und mehr Zeichen ihres Willens, Dinge zu überstehen, zu bestehen, geworden..Über 110 Besucher nahmen an dem Gottesdienst, der etwa anderthalb Stunden dauerte, teil. Fast die Hälfte der Besucher bestand aus Kindern."
Gießener Anzeiger - Wie sich ein über 6000 Jahre alter Brauch wandelte
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"Auch ein evangelischer Pfarrer hatte mich neulich zu sich gebeten«, erzählt er, »und muslimische Jungen habe ich auch schon oft beschnitten«.
Aber wie alt mögen eigentlich die "muslimischen Jungen" gewesen sein, die "schon oft" zu Rabbiner Goldberg gebracht wurden? Alle jünger als sechs Lebensmonate? Oder keine Kinder mehr und mindestens 14? Für das Lebensalter dazwischen darf er doch gar nicht, oder?
Rabbi Goldberg schreibt dazu auf seiner Internet-Seite.
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Ist das Kind über 6 Monate alt, wird prinzipiell ein Arzt hinzugezogen der die Beschneidung aus medizinischer Sicht betreut und überwacht (Narkose/Betäubung etc.). Bei Kindern die älter als 6 Monate bis zu 10 Jahre alt sind, wird die Beschneidung unter Vollnarkose durchgeführt. Bei älteren Kinder und Erwachsenen wird eine lokale Betäubung durchgeführt."
Der Arzt betreut und überwacht, die Beschneidung selbst führt Rabbi Goldberg durch. So interpretiere ich das jedenfalls. Natürlich darf der das nicht, die Staatsanwaltschaft wird das aber nicht interessieren. Sie nimmt bei rituellen Beschneidungen ohne Prüfung an, dass die Eltern zugestimmt haben, und das war's dann.
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Es geht um die Unterscheidung Ehelich - Nichtehelich. Nach dem Interview geht in der muslimischen Ehe die Post ab, man darf nur nicht öffentlich darüber reden, und muss Sexualität auf die Ehe begrenzen. Es ist ja die Angst vor der ungehemmten durch den Ehe-Mann nicht mehr beherrschbaren Sexualität der Frau, der ein durchgängiger Topos im Islam ist (der Grund für die Beschneidung).Dadurch könnte die Macht und die Ehre des Mannes beeinträchtigt werden. Viele Musliminnen stimmen dem zu, weil sie sonst den Kampf mit der Gesellschaft aufnehmen müssten. Davon sind die meisten immer noch überfordert. Man saugt die sozialen Machtverhältnisse ja schon mit der Muttermilch ein. Und schon in der Familie ist Widerstand und Opposition unmöglich. Stattdessen "Harmonie" ohne Ende. Man fragt sich nur, wo die unterdrückten Aggressionen bleiben...
Ich glaube, dass es umgekehrt ist: nicht die Gleichberechtigung im Bett ist der Schlüssel zur Demokratie, sondern die Demokratie ist der Schlüssel für die sexuelle Gleichberechtigung.
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Abgesehen davon, dass der Redakteur der Zeitung grosse Teile der Debatte verschlafen haben muss, wenn er dieses Statements als "weitere" Facette und als "Bereicherung" betrachtet, fragt man sich wieder einmal, wie die Vergleiche so laufen. Ballettunterricht und Leistungssport dienen eben wie VA auch der Veredelung des Körpers. Dieses Kriterium trifft auch auf intimchirurgische Schönheitsoperationen bei Frauen zu, wobei im Islam nicht zuviel korrigiert werden sollte. Letzteres könnte übrigens gut in die Leitlinien der Gesellschaft für Intimchirurgie einfliessen.
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Es gibt dazu eine Formulierung im Kommentar zum Gesetzentwurf des Bundesrates.
"Abgestellt wird auf das Verstümmeln der Genitalien. Dadurch kommt zum Ausdruck, dass es sich um negative Veränderungen an den Genitalien handelt. Damit sollen rein kosmetisch motivierte Eingriffe, wie Intimpiercing oder die nach Presseberichten in neuerer Zeit zunehmende Erscheinung der „Schönheitsoperationen“ im Genitalbereich vom Anwendungsbereich der Strafnorm ausgenommen bleiben."
http://www.frauenhauskoordinierung.de/fileadmin/reda…Entwurf_FGM.pdf
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Hier noch ein Bild mit einem Vergleich zwischen männlicher und weiblicher Beschneidung.
peaceful parenting: FGM/MGM: Similar Attitudes & Misconceptions
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Was ich noch gar nicht realisiert hatte, war, WER da eigentlich beschnitten worden ist: es war der Sohn von Chabad-Rabbi Yehuda Teichtal. Den hatten wir hier schon einmal, und der ist nicht irgendein Rabbi.
Das Ansaugen ist ein absoluter Einzelfall.
Die zunehmende Popularität der Chabad-Sekte erklärt auch die hohe Zahl der Zuschauer.
Dem ZDJ ist diese Sekte aber nicht ganz geheuer.
"Die Anzahl der Chabad-Rabbiner hat sich in den vergangenen Jahren deutlich erhöht, was zunächst einmal als positiv zu bewerten ist. Es hat sich jedoch auch als problematisch erwiesen, dass es darunter Rabbiner gibt, die ganz bewusst und gezielt neben den existierenden, dem Zentralrat angehörenden Gemeinden Aktivitäten entwickeln und damit eine Konkurrenzsituation schaffen."
"Das ist eine Entwicklung, die sowohl von mir persönlich als auch vom Zentralrat insgesamt mit sehr großer Sorge betrachtet wird. Es gibt unter dem Dach des Zentralrates zwei Rabbinerorganisationen, die Allgemeine Rabbinerkonferenz, ARK, und die Orthodoxe Rabbinerkonferenz Deutschland, ORD. Die Gründung einer neuen Organisation außerhalb dieser beiden – und somit nicht unter dem Dach des Zentralrats – stellt eine direkte Konkurrenzsituation dar. Nun bestünde darin kein Problem, wenn sich diese neu gegründete Organisation, die sich Deutscher Rabbinerrat nennt, auch als das präsentieren würde, was sie ist: ein Zusammenschluss von Chabad-Rabbinern. Das wäre für alle Beteiligten unkompliziert und eindeutig. Aber was jetzt geschieht, ist zumindest der Versuch, die eigene Herkunft zu verschleiern. Und wenn erklärt wird, dass diese Organisation auch noch anderen orthodoxen Rabbinern offensteht, dann wird die Konkurrenzsituation noch schärfer artikuliert."
Jüdische Allgemeine / POLITIK / Strukturen - »Ärger und Unverständnis«
Von den Chabad - Rabbinern ist wohl eine - von vielen beschworene - religionsinterne Reformation der Beschneidung am Wenigsten zu erwarten.
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Diese Bund für christlich-jüdische Zusammenarbeit ist im wesentlichen ein Zusammenschluss von Funktionären des Zentralrats der Juden und den beiden Großkirchen. scheint doch ein Interessensverband mit einer klaren politischen Ausrichtung zu sein.
"Geladen waren die »üblichen Verdächtigen«, die Vorsitzenden und Vertreter der 84 Gesellschaften für Christlich-Jüdischen Zusammenarbeit...Die Vertreter der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit haben längst das Pensionsalter erreicht...Die Woche der Brüderlichkeit 2013 ist würdig, bemüht und hat viel jüdischen Touch. Dennoch hat sie leider viele Fragen aufgeworfen, wie diese in die Jahre gekommene Institution modernisiert werden kann. Sie müssen so schnell wie möglich beantwortet werden, sonst wird es die Woche schon in zehn Jahren nicht mehr geben. Das wäre schlimm, denn der Dialog bleibt wichtig und richtig. Aber ob er in einer zunehmend säkularisierten Welt religiöse Begriffe beinhalten muss, mit denen sich viele Jugendliche nicht mehr identifizieren können, ist eine drängende Frage."
Jüdische Allgemeine / POLITIK / Meinung - Alte Menschen werden Brüder
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Es sollte an dieser Stelle ein Hinweis auf den Film "Das weisse Band" von Michael Haneke nicht fehlen.
Zur Rolle des Pfarrers in diesem Film schreibt der "Evangelische Pressedienst".
"Der Pfarrer ist ein strenger, doch auch fürsorglicher Vater, dem die Unzulänglichkeit seiner Sprösslinge zu schaffen macht. Die Tücke seines Regimes besteht genau in dieser Ambivalenz. Im irdischen Reich – so haben Generationen von Theologen bis 1945 Martin Luthers Zwei-Reiche-Lehre interpretiert – dürfen im Gegensatz zum Reich Gottes durchaus Zwang, Gesetz und Gewalt regieren. Die Pfarrerskinder werden geprügelt; es wird ihnen ein weißes Band an den Arm oder ins Haar gebunden, das sie an Reinheit und Unschuld gemahnen soll. Einmal kommen sie verspätet nach Hause. Als die Familie beim Essen sitzt und alle schweigend ihre Suppe in sich hinein- löffeln, durchbricht der Vater die beklemmende Stille mit einer Äußerung, deren seltsame Logik verblüfft. Er und die Mutter wüssten nicht, was sie mehr schmerzt: dass die Kinder nicht nach Hause gekommen sind oder dass sie dann doch wieder aufgetaucht sind. Der Grund: es mache ihn traurig, seine Kinder bestrafen zu müssen."
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Noch ein Nachtrag zur "Woche der Brüderlichkeit".
Einen Beitrag dazu konnte sich auch Dr. Fabian Wittreck vom "berühmt-
berüchtigten" Exzellenscluster der Uni Münster nicht verkneifen. Nach Ansicht der "Westfälischen Nachrichten" hat Dr. Wittreck die Beschneidungsdebatte " um eine weitere Facette bereichert". Diese Bereicherung soll darin bestehen, dass es beim Beschneidungsgesetz gar nicht um Religionsfreiheit gehe, sondern um Elternrechte."Im Übrigen griffen Eltern, die ihre Kinder in Ballett unterwiesen oder Leistungssport in frühen Jahren treiben ließen, womöglich sehr viel mehr in deren Wohl ein, als durch den Akt der einmaligen Beschneidung, der allerdings fachgerecht ausgeführt werden müssen."
Abgesehen davon, dass der Redakteur der Zeitung grosse Teile Debatte verschlafen haben muss, wenn er dieses Statement als "weitere" Facette und als " Bereicherung" betrachtet, fragt man sich wieder einmal, wie ein doppelt- studierter (Jura und Theologie) Akademiker zu einem solchen Vergleich kommt. Zu Eltern, die die Wehrlosigkeit ihrer Kinder ausnutzen, um sie zum Ballett oder zum Leistungssport zu zwingen, kommt bekanntlich das Jugendamt.
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"Die von materiellen und politischen Lasten und Privilegien befreite Kirche kann sich besser und auf wahrhaft christliche Weise der ganzen Welt zuwenden, wirklich weltoffen sein. Sie kann ihre Berufung zum Dienst der Anbetung Gottes und zum Dienst des Nächsten wieder unbefangener leben."
Papst-Rede: Benedikt XVI. fordert strkere Trennung von Kirche und Staat - SPIEGEL ONLINE
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Bilder sagen mehr als 1000 Worte... gell?!
Guy, Du weisst ja, dass Du die Generalerlaubnis hast, meine Beiträge zu edieren, zumal, wenn es sich wie in diesem Fall um eine eindeutige Verbesserung handelt!

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Achtung! Intimphotos!
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In beeindruckender Weise schildert Charles Fenner, welche Folgen die Beschneidung in seinem Leben hatte.
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"It happens so fast, with a bismillah and a snip, a little bit blood and that's it, Zahra dah sunat! She didn't cry even a drop, in fact giggling2 lagi. I guess it wasn't painful for her, alhamdulillahh.."