Beiträge von werner

    Lasst ins alle nichtveröffentlichten Beiträge hier sammeln.

    Ich habe meine abgelehnten Beiträge leider nicht gespeichert, und ich gebe zu, dass es mir schwer fällt/ fiel, angesichts der Ungheuerlichkeiten der Damen Engel und Adam sachlich zu bleiben. Beide gehen ja noch weit darüber hinaus, was selbst von der Seite jüdischer Religionsvertreter bisher zu hören war. Hatten diese in der Beschneidungsdebatte "auch antisemitische Stimmen gehört", so war nach Ansicht von Frau Engel die Debatte von einer "rassistischer und antisemitischer Argumentation"..."geprägt" und Frau Adam wirft - sicher nicht zufällig - die Frage auf, ob hinter der Beschneidungskritik nicht " Phantasien von jüdischen Blutritualen", von "Hostienschändung" und "Ritualmord" lauern. Dazu zieht sie eine Verbindung von "männlichem Glied" zu einer "Waffe", der schon zu Säuglingszeiten(!) "Demut" beigebracht werden muss, zumal diese "Waffe" im unbeschnittenen Zustand eine Gefahr für Leib und Leben der Frau darstellt.

    Das ist alles so absurd, dass man sich fragt, wer bei dieser Stiftung dafür verantwortlich ist, dass diesen Damen Gehör verschafft wird.

    "Multivariate findings supported the conclusion that intact men may use condoms more frequently and that confidence predicts use, suggesting that intervention programmes should focus on building men's confidence to use condoms, especially for circumcised men."

    A comparison of condom use perceptions and be... [Int J STD AIDS. 2013] - PubMed - NCBI

    Häh? ?( Beschnittene haben kein Vertrauen in Kondome???Oder kein Selbstvertrauen...

    Zitat

    "Male circumcision for HIV prevention is like getting vaccinated PLUS hand-washing, not touching one's face, mask-wearing when appropriate to prevent the flu rather than remaining unvaccinated and trying to rely on hand-washing, not touching one's face, mask-wearing alone to prevent the flu."

    Zitat

    "As Dr. Essex has indicated, male circumcision is much cheaper than condoms + education (one male circumcision in southern Africa is < U$100 and each condom costs almost U$1.00 -- although circumcised men should still use condoms consistently)."

    Häh? ?(

    Auf äusserst scharfsinnige und detallierte Weise zerpflückt Joseph Lewis Wort für Wort die Antwort der AAP auf das Statement der 38 europäischen Pädiater.

    "Backed into a corner, the AAP "task force" says absolutely nothing about their critics' case, based on the AAP's own policy, that the diseases which circumcision are supposed to reduce (namely UTIs, Penile Cancer, and STDs), are so rare, or of such late onset, or so easily prevented and/or treated, that circumcising infants to prevent them is a bad option, compared to letting the child grow up to decide the fate of his own genitals."

    Joseph4GI

    Bei der Beschneidung ist es wie mit allen Gesundheitsleistungen. Was dem Patienten nachweislich einen "Benefit" bringt, wird von der Kasse übernommen.

    Nach Ansicht von Brian Morris und der AAP bringt die Säuglingsbeschneidung nachweislich einen Benefit bei der Verhütung von UTI in den ersten sechs Monaten. Warum zahlen die Krankenkassen es dann nicht, noch nicht einmal in den meisten US-Staaten?

    Man darf dabei nicht vergessen, dass in absoluten Zahlen die Wirkung der prophylaktischen Wirkung von Beschneidung gegen HIV lediglich 1,3% beträgt. Bei einer Pockenschutzimpfung z.B. beträgt sie über 90%.

    Ich habe mir nochmals die drei angeblich evidenzbasierten Studien der der letzten 12 Monate in Bezug auf UTI bei Säuglingen angeschaut (Brian Morris, AAP, Prof. B.). Jede dieser Studien benutzt ein anderes Evidenzmodel, jeder Studie bezieht sich auf andere Untersuchungen und jede Studie kommt zu einer anderen Evidenzklasse.

    Wenn eine derartige " Evidenz" beim Pockenschutz vorliegen würde, hätte man diese Impfung schon längst in die Tonne getreten bzw. gar nicht erst angefangen.

    Beschneidungsbefürworter weisen immer wieder auf die gesundheitsprophylaktische Wirkung der Beschneidung hin, die man mit einer Schutzimpfung vergleichen könne. Dabei geistert u.a. immer wieder die Zahl von 60%iger Schutzwirking vor HIV herum. Angesehen von der Fragwürdigkeit dieser Zahl, stellt sich mir die Frage, ab welcher Schutzwirkung eine Impfung diesen Namen verdient. Es gibt Schutzimpfungen, die mit einer Sicherheit von 90 - 100% entsprechende Krankheiten verhindern.

    Kennt jemand die entsprechenden Zahlen für Schutzimpfungen und kann belegen, dass eine Schutzwirkung von 60% normalerweise niemals zu einer empfohlenen geschweige denn verpflichtenden Impfung führen würde, zumal dann nicht, wenn - wie bei der Beschneidung - die Wirkung erst Jahrzehnte nach der Impfung einsetzen würde, und die Impfung dann verschoben werden könnte?

    Wer jetzt in diesem "Wahrheitsblock" auffällige Anworten gibt, lässt Rückschlüsse darauf zu, wie ernst er es mit dem Rest gemeint hat.

    Ja, das ist absolut Standard bei sog. Persönlichkeitsfragebögen. Es sind sogar vergleichsweise viele Fragen dazu. Hier können natürlich auch Vergleiche mit entsprechenden Ergebnissen in anderen Fragebögen angestellt werden.
    Auffällig sind in der Tat die vielen Fragen zur Persönlichkeit (Körperbild, Belastbarkeit usw.) und zur Beziehungsqualität. Demgegenüber fehlen differenziertere Fragen zur penilen Sensitivität, wie sie z.B. Sorrell oder Bronselaer studiert haben. Die Fragen zum eigenen Körpergefühl und zur Partnerbeziehung könnten auf den speziellen weiblichen Blick auf die Sexualität hindeuten, den die Autoren/innen im Hinterkopf haben. Das fände ich interessant.
    Insgesamt ist das ein seriöser Fragebogen, vielleicht etwas zu lang. Die beschneidungskritischen Links am Ende sind ein methodischer Fehler. Das lässt auf die Einstellung der Autoren schliessen und birgt die Gefahr, dass, wenn sich das rumspricht, die Antworten verzerrt werden.

    Bernd Kammermeier sagte:

    "Ich bin einigermaßen fassungslos. Das geschieht mir selten.
    Gibt es wirklich Worte, die mehr Schmerzen, als ein Skalpell an einem Kinderpenis? Gibt es eindringlichere Gedichte, als das Schreien eines hilflosen Babies? Muss man zum Thema Beschneidung überhaupt noch etwas sagen? Reichen nicht die Bilder, die Töne von diesem barbarischen, sinnlosen Akt selbst? Fehlt Politikern in Deutschland wirklich eine entscheidende Information, um hier klare Stellung gegen einen bronzezeitlichen Kindsopferritus zu beziehen?
    Sind Parteien, wie die Grünen, nicht einst angetreten, die Übergriffe des Menschen an seiner Umwelt einzudämmen? Gehören Kinder nun nicht mehr dazu? Wie kann man mit seinem Gewissen vereinbaren, dass dieses Gesetz einen rechtsfreien – und nun durch Unrecht besetzten – Raum geschaffen hat, in dem es für einen neugeborenen, deutschen Staatsbürger zum schicksalhaften Pech wird, aus dem Leib einer jüdischen oder muslimischen Mutter in unser Land zu kriechen? Hinein in eine religöse Gemeinde, die keine Toleranz ihren eigenen Kindern gegenüber aufbringt, wenn sie unbeschnitten bleiben. Waren das nicht einst Gründe für Grüne, einzuschreiten, zu demonstieren? Gilt das heute nur noch für Legebatterien oder Atomkraftwerke?
    Das ist für mich wahrer Antisemitismus: Das Leid jüdischer (und muslimischer) Kinder ohne Antwort zu lassen.
    Herr Dunkel: Sie haben eine Antwort geliefert, deren Herkunft aus dem Herzen spürbar ist. Dafür meinen Dank und meinen Respekt. Sie wären für mich ein Grund, die Grünen zu wählen. Die Reaktion Ihrer Partei hat dies leider zunichte gemacht."


    Presseerklärung | Ulf Dunkels Blog

    "What is one of the oldest medical devices in existence? What is the most effective method of preventing sexual transmission of HIV? What medical product is so simple that it can easily be manufactured by the millions and costs just pennies? The answer to all three is the same – the condom. The fact that such a modest device, nothing more than an inert sheath of latex, is one of the most effective tools in our armamentarium against HIV infection, and additionally prevents unintended pregnancy, is frankly astounding. When used consistently and correctly, condoms are extremely effective at preventing HIV infection and unplanned pregnancy.Quite simply, condoms save lives. But if condoms are so marvelous, why are we seeking ideas for the Next Generation of Condoms in our current Round of Grand Challenges Explorations?"
    Reinventing The Condom | Impatient Optimists

    "Die Fachgruppe Strafrecht sieht sich fachlich nicht in der Lage, die medizinischen Auswirkungen der Beschneidung fundiert zu bewerten. Im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens gilt es jedoch, diesen Punkt zu klären. Denn je intensiver sich der Eingriff in die körperliche Unversehrtheit des Kindes darstellen könnte, um so mehr muss das Erziehungsrecht der Eltern zurückstehen."

    "Es wäre allerdings begrüßenswert, wenn insbesondere das Erfordernis einer effektiven Schmerzbehandlung ausdrücklich in § 1631 d Abs. 1 Satz 1 BGB E aufgenommen würde und hierdurch unmissverständlich klargestellt würde, dass Beschneidungen ohne eine solche nicht einwilligungsfähig sind."


    Artikel | Neue Richtervereinigung e.V.

    Ich kann an den Autoren nichts Auffälliges in Bezug auf Beschneidung entdecken. Die Umfrage ist offensichtlich Teil der Doktorarbeit von Jenn Bossio, die sie bei Caroline Pukall schreibt. Letztere hat sich bisher ausschliesslich mit weiblicher Sexualität beschäftigt. Jenn Bossio führt als einen ihrer Schwerpunkte die Erforschung männlicher Sexualität durch Frauen an. Im Juli letzten Jahres schrieb sie, dass es nur eine Studie zur Sensitivität nach Beschneidung gebe. Wahrscheinlich meint sie Sorrell. Frisch und Bronselaer kamen ja danach.

    School of Graduate Studies - Jennifer Bossio

    Der Urologe ist wohl als Experte eingesetzt. Auch von ihm sind keine einschlägigen Statements bekannt.

    "A goldfish knows nothing about water. The American Academy of Pediatrics Task Force on Circumcision is unaware of the peculiar circumcising culture in which it is immersed. For example, characters in American TV sitcoms may exhibit a casual vindictiveness toward the foreskin, or the man with one, that would cause widespread outrage if it involved race. American medical texts portray "normal" penises as circumcised, and may define the foreskin as "the part removed by circumcision".

    Replies to Cultural Bias and Circumcision: The AAP Task Force on Circumcision Responds