Groß-Britannien: intensive Debatte

  • Wie überall in der westlichen Welt führte das Kölner Urteil auch in Groß-Britannien zu heftigen Debatten. Nachdem "The Guardian" einen Artikel von Giles Fraser veröffentlichte, welcher einen Angriff auf die freie Religionsausübung lamentierte, gingen bei der Online-Ausgabe innerhalb von nur 2 Tagen 2292 Kommentare ein; daraufhin wurde der Kommentarbereich geschlossen. Die Leser äußerten sich ganz überwiegend negativ über die Beschneidung Unmündiger.

    This German circumcision ban is an affront to Jewish and Muslim identity | Giles Fraser | Comment is free | The Guardian

  • Wenn man sich die Kommentare unter entsprechenden Artikeln in Amerika ansieht, sieht es zwar etwas, aber nicht grundsätzlich anders aus.

    "Man muss diese versteinerten Verhältnisse dadurch zum Tanzen zwingen, dass man ihnen ihre eigne Melodie vorsingt!" K.M.

  • Vollkommen richtig. Recht lustig wird es z.B., wenn Blätter wie die Los Angeles Times meinen, sie müssten ständig Pro-Beschneidungs-Texte publizieren, und dann von der Leserschaft abgestraft werden. Die NYT veröffentlichte ja mehrere sich widersprechende Aussagen gleichzeitig, auch eine von Holm Putzke, um eine Debatte zu ermöglichen.

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