TAZ 14.10.2102: Ist das Beschneidungsgesetz gut?
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packt in seinem wirklich unsagbar schlechtem Kommentar uralte Argumente aus der Mottenkiste, als hätte er sich die ganz letzten Monate überhaupt nicht mit dem Thema beschäftigt. Tote findet er auch nicht so schlimm, er braucht mehr handfeste Beweise. Und in der taz die AAP als Quelle anzugeben...uiuiui richtig schlechte Recherche.
Hab gleich geschrieben. Wer noch?
Der Gegenkommentar von Matthias Lohre ist allerdings super. Hätte Lob verdient - vielleicht schreib ich ihm auch noch...
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"Aber solange die Faktenlage so umstritten ist (wie im Übrigen auch zu den sexuellen und psychischen Folgen)..."
Es ist keineswegs umstritten, dass die Beschneidung bei sehr vielen Menschen (Kindern und Erwachsenen) Schäden hervorruft! Zum Vergleich: wenn nach der Einnahme eines Medikaments von 100 Einnehmern zwei die Einnahme überleben, aber die anderen nicht, ist dann die Einnahme immer noch "umstritten"?
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ist dann die Einnahme immer noch "umstritten"?
die Einnahme wohl kaum, aber die Wirkung dürfte dann unumstritten sein.
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finde ich auch mit das schlimmste in diesem Kommentar. Eine für sein Empfinden umstrittene Sachlage führt bei ihm dazu, im Zweifelsfall weiter Kinder verstümmeln zu lassen. Eigentlich müsste ein Jurist doch das Gegenteil fordern: die Praxis aussetzen bis Zweifel ggfls ausgeräumt werden können. Dann hätte man auch niemals Ohrfeigen verbieten können, denn da gibt es sicher auch heute noch eine umstrittene Öffentlichkeit und Fachleute darüber, ob eine einzelne Ohrfeige tatsächlich traumauslösend ist.
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sind echt gelungen. Zumindest die Leser der taz verstehen worum es geht. Aber den Lesern zuliebe meine Abokündigung rückgängig machen???
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Ein Drittel aller Männer ist beschnitten.
Und was ist daran gut?
Ein Siebtel aller Menschen hungert.
Wie ist die Schlußfolgerung? -
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Und außerdem heißt das ja auch: ZWEI Drittel sind nicht beschnitten.
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Das Problem daran ist, dass diese Falschaussagen, Verdrehungen und Widersprüche im wieder erwähnt werden und in den Medien quasi dauerpräsent sind.
Die von Christian Rath gemachten Aussagen sind so hanebüchen, da müsste man eigentlich eine öffentliche Gegendarstellung fordern.
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