Gesetzentwurf im Schnellgang - Schreiben an Abgeordnete

  • Zu vielem gibt es verschiedene und sich teilweise widersprechende Meinungen

    ... einschließlich der Lehrmeinungen, die aus dem vorvergangenen Jahrhundert stammen. Teile der Ärzteschaft scheinen wenig lernfähig. Ob dadurch auch ärztliche Kunstfehler begünstigt werden?

    Aufrichtig zu sein kann ich versprechen, unparteiisch zu sein aber nicht. (JWvG)
    Auch für die Religionsfreiheit gilt: "Freiheit ist immer nur die Freiheit des anders Denkenden." (R.Luxemburg)

  • Hallo Kumpels,
    ich danke Euch für den freundlichen Empfang, den ich als Neuling erfahren habe (ich bin übrigens beschnitten - liegt schon über 40 Jahre zurück- und stocksauer darüber).
    Erlaubt mit schnell einen Themawechsel, weils pressiert. Ist Euch die Bundestagspetition bekannt, die aufschiebende Wirkung für das neue Gesetz anstrebt? Hier kann man sich ganz einfach eintragen. Anmeldung ist nur mehr bis 11.10.12 möglich. Gefunden habe ich den Link soeben im Manndat-Forum:

    Die Bundestagspetition können Sie unter dem vereinfachten Link Home | die-Petition.de #Beschneidung (direkt: http://die-petition.de/mitzeichnen/) oder https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_20…itzeichnen.html
    zeichnen.
    :)

  • Danke für den Hinweis. Ja, dort bin ich bereits eingetragen. Ich vermute, viele unserer Mitstreiter hier aus dem Forum ebenfalls. Mal schauen, was da noch geht...

    Art. 2 GG:
    (2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Geschuldet der deutschen Vergangenheitsbewältigung gilt dieses Grundrecht ausdrücklich nicht, wenn die Person a) ein Kind und b) männlich ist, c) die Eltern entweder jüdischen oder muslimischen Glaubens sind und d) das kindliche Genital das Ziel der Versehrtheit ist.

  • Zwischendurch zwei aktuelle Hinweise:


    1.
    Rituale: "Die jüdische Gemeinde muss über Beschneidung reden" | Gesellschaft | ZEIT ONLINE

    Auch auf jüdischer Seite kommt man ins Grübeln!

    2.
    Sonntags um 11: Beschneidung und Energiewende | Radio | BR.de

    Auf Radio Bayern 5 gibt es kommenden Sonntag eine Diskussion zu unserem Thema. Hörer und auch wir können da anrufen. Das läuft so ab, dass da ein neutraler Moderator zugegen ist und ein Journalist, der sozusagen als Gutachter dabei ist und oft viel Beschwichtigungsunsinn schwallt. Meine Empfehlung: Sich über die kostenlose Nr. anmelden und sich dabei als moderat und nicht aggressiv verkaufen (Man kommt sonst nicht auf die Liste). Ist man auf Sendung, dann -meine Empfehlung- ganz konkret werden. Der gscheide Gutachter soll mal ganz konkret erklären, was da abgeschnitten wird? Vorhaut ganz? Frenulum auch? Warum? Wieviel Nervenenden hat die Vorhaut? Wie wird die verklebte Vorhaut vom Glans gerissen? Was tut man gegen diesen Ablösungsschmerz?? Eine Creme?? Dass ich nicht lache. Solche vertiefende Fragen wirken Wunder. Meist wissen die sogenannten Experten garnichts Konkretes, oft heißt es dann, hören Sie auf, da wird mir schlecht.
    Ich hab das die letzten Wochen mehrfach erprobt: Bei meiner jungen Zahnärztin z.B. (die wußte überhaupt nicht, was bei der Jungenbeschneidung gemacht wird -sie war entsetzt - und dass da gesetzlich kein Arzt zugegen sein muß, machte sie regelrecht wütend).
    Beim Kollegenstammtisch: Jeder kannte den Begriff Beschneidung - keiner wollte erklären, was sich dahinter real verbirgt. Meine realistische Schilderung führte zu entsetzten Gesichtern und der Bitte, nicht fortzufahren, weil das einfach nicht auszuhalten sei. Wichtig ist der Hinweis, dass das Gesetz auch nichtreligiöse Beschneidungen ausdrücklich erlaubt und dass wir ausschließlich von med. nicht indizierten Eingriffen reden. Die Frage, was beschnitten wird, ist also nicht Gegenstand der "ärztlichen Kunst" (ein häufiger Irrtum). Diese bezieht sich allein auf die handwerkliche Ausführung. Was wie straff beschnitten und was ausgeschabt wird, liegt allein beim Besteller, oft eine sadistische Mutter, die ihrem pubertierenden Sohn das Onanieren austreiben will.

    Übrigens:Radio B5 kommt über UKW, empfängt man auch über ASTRA-Satellitenempfänger.

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