Raju Sharma argumentiert ruhig und seriös:
Streitgespräch in der TAZ
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Grundsätzlich stimme ich Dir zu. Einziger "Fehler" für mich ist der Satz "Jede Beschneidung ist ein Trauma" - damit macht man es der anderen Seite zu leicht, dann reagieren sie meiner Erfahrung nach mit "sind denn jetzt 2 Milliarden Männer weltweit alle gestört" u.ä. und fühlen sich sofort sehr angegriffen, was die Diskussion erschwert, und ich möchte diskutieren und überzeugen!
Ich argumentiere stets mit "jede Beschneidung birgt traumaauslösende Faktoren. Wie sie bei einem Jungen und Mann zum tragen kommen, in welchem Ausmass und zu welchem Zeitpunkt und ob überhaupt, ist individuell verschieden. Nicht jeder, der als Kind Gewalt erfahren hat, wird als Erwachsener selbst gewalttätig - aber nicht wenige werden es.
Deswegen muss Zwangsbeschneidung verboten sein, denn sie beinhaltet die Möglichkeit auch schwerer körperlicher und psychosexueller Schäden. Ich freue mich für jeden, der sich dadurch nicht geschädigt fühlt, es ist aber Aufgabe der Gesellschaft, das Individuum vor Gewalt und Gesundheitsrisiken zu schützen." -
Eine PTBS tritt bei 50% der Säuglinge auf....
siehe http://www.beschneidung-von-jungen.de/home/psycholog…-verhalten.html
Wenn das Krittelkätzen Fehler findet.... her damit!
Wobei strenggenommen jede Beschneidung ein Trauma ist. Was meint unsere AVA? Schnitt=Trauma? physiologisch in jedem Fall, oder?
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Ich bin ja Deiner Meinung, mein Einwand war so gemeint, wie ich es im einem Streitgespräch erfolgsversprechender fände zu argumentieren.
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Ich argumentiere stets mit "jede Beschneidung birgt traumaauslösende Faktoren
dann besser
Jede Beschneidung birgt ein 50%iges Risiko einer posttraumatischen Belastungsstörung.
oder
in 50% der Fällen erleidet ein beschnittener Junge eine PTBS.
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