wiki: Vorhautwiederherstellung

  • Ich würde gerne den Wikipedia-Artikel zum Thema Vorhautwiederherstellung verbessern. Wer hat lust mit zu machen?

    rot sind meine ersten anmerkungen. Wenn jemand gute quellen weiß, immer her damit.

  • Würde noch hinzufügen, so etwa wie in grün, was wiederherstellung nicht zu vermögen mag. Man könnte sonst der Illusion erliegen, daß eine Beschneidung in allen ihren Auswirkungen reversibel wäre.
    Blau: naja nicht wirklich, die innervierung mit nerven endet überall da wo narben sind, da sie bei der wundheilung diese "barriere" nicht überwinden.
    Grob, was weg ist ist weg, man kann es nur über eine größere fläche verteilen, und ich bezweifele daß sich meißnersche tastkörperchen dabei vermehren. Das Ridgid Band ist auch nicht wiederherstellbar.

  • Ich stimme Ventus bei, es ist wichtig, dass nicht die Illusion genährt wird, männliche Genitalverstümmelung sei rückgängig zu machen.
    Das ist a) falsch b) würde falsche Hoffnungen machen und c) würde den Verharmlosern in die Karten spielen, nach dem Motto, es finden ja eh alle Männer toll, zwangsbeschnitten zu sein, und falls es doch so einen undankbaren bedauernswerten Psychopathen gibt, der diese Segnungen nicht zu würdigen weiß, der kann sich ja diesen Methoden unterziehen.

    ABER:
    sehr wichtig finde ich aber auch, deutlich zu machen, was durch Restoren MÖGLICH ist.

    Ich würde soweit gehen zu sagen, Männer auf Restoren neugierig zu machen, ist ein wichtiger Punkt im Kampf gegen Zwangsbeschneidung.

    Schließlich finden sehr viele Zwangsbeschneidungen in Täter-Opfer-Kreisläufen statt, die es zu durchbrechen gilt.

    Dafür bieten sich verschiedene Möglichkeiten, die keine für sich allein zum Erfolg führen werden.

    Neben der nötigen gesetzlichen Regelung und der Aufklärung über die tatsächlichen Begebenheiten des Eingriffs aus medizinischer und psychologischer Sicht und die zwingenden und möglichen Folgen bietet das Restoren ein konkrete, spürbare Form der Aufklärung.

    Wir erleben alle immer wieder, wie groß die Widerstände bei Tätern sind, sich einzugestehen, was ihnen selbst angetan wurde - und was sie ihren Söhnen antun, als Audruck der Legitimation und gleichzeitig Verdrängung ihres eigenen Erlebens.

    Das Restoring kann einen völlig anderen weil positiven Ansatz bieten, diese Widerstände ins Wanken zu bringen, weil damit erstmal keine Schuld und Opfergedanken im Vordergrund stehen, sondern das Suchen nach besserem Sex: durch die Aussage, ein durch die Folgen der VA nicht abrufbares Potential an sexuellem Erleben sei durch Massnahmen rückholbar.
    Für jeden Mann, der eine anteilige Resensibilisierung durch Restoren erlebt, ist das durch die Zwangsbeschneidung Verlorene nicht mehr wie bisher mangels Vergleich blanke Theorie, sondern in gewisser Form konkret erlebbar.
    Niemand, der das erlebt hat, wird danach noch sagen, beschnitten oder intakt mache keinen Unterschied - oder Studien fordern. Er selbst ist Studie geworden.
    Niemand, der das erlebt hat, wird noch seine Söhne verstümmeln.

    Fazit:

    ich würde in einem solchen Kapitel die anatomischen Begebenheiten erklären, also was durch die VA passiert:

    -irreversibel: Verlust des gefurchten Bandes, anteiliger oder kompletter Verlust des inneren und äußeren Vorhautblattes und ggfls. des Frenulum und der damit verbundene Verlust von Nervenzellen und Tastkörperchen
    - der natürliche Zustand der inneren Vorhaut und der Eichelhaut als Innengewebe wird durch die VA in einen unnatürlichen Zustand als Aussengewebe gebracht, was zu einer Verhornhautung (Keratinisierung) der Eichelhaut und der ggfls. noch vorhandenen oder teilweise vorhandenen inneren Vorhaut führt.
    DIESER VORGANG ist durch Restoren tatsächlich reversibel, da dies ermöglicht, die Eichelhaut wieder zu bedecken. Sie wird dann wieder zart und feucht - in ihren natürlichen Zustand versetzt.
    Gleiches gilt ggfls. für das Frenulum und Reste innerer Vorhaut.
    Sehr viele Männer berichten von enormer Zunahme der sexuellen Empfindungsfähigkeit durch dieses Prozedere.

    Dann fände ich noch wichtig einen psychologischen Aspekt zu erwähnen:

    Viele Männer erleben ihre Zwangsvorhautamputation neben allem Genannten zusätzlich als einen erheblichen Kontrollverlust und berichten, dass Restoring ihnen half, sich wieder als Herr über ihren Körper zu fühlen.

  • Ein Bild mehr, ein bisschen mehr Text und ein paar Links. Ich brauch noch ein paar gute Quellen.

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