Christine Buchholz - Kulturrelativismus und Genderchauvinismus

  • Frau Buchholz hält die weibliche Beschneidung in jeglicher Form für verdammenswert. Begründung: Das machen ja nur die Wilden in Afrika und außerdem gilt nur für Frauen:
    "sie haben Schmerzen, sind seelisch beschädigt und ihres sexuellen Lustempfindens beraubt. Deshalb lehne ich sie in allen möglichen Varianten ab."

    Männer haben also keine Schmerzen und werden seelisch nicht beschädigt.

  • "Im Gegensatz dazu ist die weibliche Beschneidung eine Genitalverstümmelung, die keine Analogien zulässt. "

    Auch in der Linkspartei gibt es richtig helle Köpfe!

  • Vor dem Hintergrund verstehe ich vor allem nicht, was sie gegen christliche Kopten, ach neh, es waren ja koptische Christen, und Juden und Muslime aus Afrika hat. Dabei feiern die so eine feine Ökumene und würden das multireligiöse Leben in Deutschland doch nun wirklich bereichern.

  • Tja, R2D2, man sieht, die Frau hat sich so richtig Gedanken gemacht. Schön, dass wir von solch unvoreingenommenen und weitblickenden Volksvertretern regiert werden. Da macht die kommende Wahl so richtig Spass.

    Art. 2 GG:
    (2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Geschuldet der deutschen Vergangenheitsbewältigung gilt dieses Grundrecht ausdrücklich nicht, wenn die Person a) ein Kind und b) männlich ist, c) die Eltern entweder jüdischen oder muslimischen Glaubens sind und d) das kindliche Genital das Ziel der Versehrtheit ist.

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