Politik im Europarat

  • Der Fall Dänemark macht mir Sorgen. Morten Frisch hat eine umfassende Studie angefertigt, und worauf beruft sich die Gesundheitsministerin? Auf die AAP. Das ist LÄCHERLICH! Auf europäischer Ebene gibt es ohnehin NOCH mehr Korruption und Lobbyismus als auf nationaler Ebene. Andererseits: je doller die's treiben, desto besser. Wir sollten wenigstens versuchen, Einfluß zu nehmen. Noch eine Aufgabe... bei mir quillt die Pipeline schon über...

  • Ich mache mir auf der politischen Seite wenig Hoffnung. Warum sollte das auf europäischer Ebene anders laufen. Man sieht es ja auch jetzt in Dänemark, wie unwillig die politischen Akteure sind, sich dieses Themas annehmen. Auch der Druck, der z. B. aus den USA aufgebaut wird, wegen der angeblichen Religionsfeindlichkeit in Europa wird auf dieser Ebene nicht unreflektiert bleiben, ein Verbot halte ich für unwahrscheinlich. Man wird auch dort den Ausweg suchen, MGM als keine Verletzung des Kindeswohls zu deklarieren. Man wird sich weigern, das ganze als Gewalt anzusehen. Wenn überhaupt eine Änderung bewirkt werden wird, dann nicht über die politische sondern die rechtliche Schiene.

  • Die Stellungnahme des dänischen Gesundheitsministeriums.


    http://www.sst.dk/publ/Publ2013/06jun/OmskaeringDrenge.pdf


    Bei "Taylor&Francis Online" findet man folgende Untersuchung.



    Die Autoren

    http://mesu.ku.dk/staff/beskrivelse/?id=194758&f=2


    Zitat

    ""Male infant circumcision should be available throughout the NHS. Although a handful of NHS trusts provide it, most parents are forced into the poorly regulated private sector," Professor Sheikh said."

    http://news.bbc.co.uk/2/hi/health/6253409.stm

    "Man muss diese versteinerten Verhältnisse dadurch zum Tanzen zwingen, dass man ihnen ihre eigne Melodie vorsingt!" K.M.

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