"Das Oberlandesgericht Wien hat am Dienstag das Urteil erster Instanz gegen Elisabeth Sabaditsch-Wolff wegen ihres Vortrags an der FP-Parteiakademie voll inhaltlich bestätigt. Sabaditsch-Wolff ist wegen Herabwürdigung religiöser Lehren zu 480 Euro Geldstrafe verurteilt worden, weil sie sich in einem Islam-Seminar im Herbst 2009 abfällig über den Propheten Mohammed geäußert hatte."
Sabaditsch-Wolff wegen Herabwürdigung religiöser Lehren zu Geldstrafe verurteilt
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Allein die Tatsache, dass der Artikel im Standard unter "Rechtsextremismus" abgelegt ist, ist äußerst aufschlussreich. Der IKG dürfte dieses Urteil nicht entgangen sein.
Retourkutsche: IKG zeigt Beschneidungsgegner an « DiePresse.com
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Führt ohnehin zu nichts. Dann gibt es wieder Gegenanzeigen etc.pp. Leidtragender ist der Rechtsstaat.
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Das ist ja echt unglaublich. Ich bin mal gespannt, wann bei uns das erste Blasphemie-Urteil gesprochen wird.
Interessant übrigens auch, dass die Äußerung einer persönlichen Negativ-Interpretation der Person Mohammeds bestraft wird, während das Gericht die Aussage "Muslime wollen Krieg, sie hassen uns" von der Meinungsfreiheit gedeckt sieht. Ich halte letztere Aussage wesentlich fragwürdiger als die Mohammed-Äusserungen der Beschuldigten und erkenne hier eine Tendenz, wie bei unserem Thema Beschneidung, Religion über Rationalität zu werten. Gefährlich.
Davon abgesehen, mir geht dieses ständige "beleidigt sein" inzwischen auch vieler gläubiger Muslime hier im Westen echt mächtig gegen den Strich. Mensch, macht euch doch endlich mal was locker, dann kommt man auch gut klar miteinander.
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