"Der Zentralrat der Juden in Deutschland will sich weiterhin einer sachlichen Debatte über die Beschneidung von Jungen stellen. "Wir sind es der Gesellschaft und auch uns selbst schuldig, die Diskussion mit den Kritikern zu führen", sagte der Generalsekretär des Zentralrats Stephan Krämer der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (F.A.S)."
Zentralrat sagt neue Qualitätsstandards bei Beschneidungen zu - Ausbildung und Zertifizierung der Mohalim
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Qualität bei Verstümmelung? "Ich muss Sie beglückwünschen, diese Verstümmelung ist Ihnen außerodentlich gut gelungen, sie entspricht absolut unseren Qualitätsrichtlinien"! Und darauf noch ein Gütesiegel.
Ich entschuldige mich für den Sarkasmus, aber dazu fällt mir wirklich nichts mehr ein. Es ist aus Sicht der Kritiker so, wie wenn man Körperverletzung "rechtskonform" standardisieren möchte, um eine gewisse Qualitätsrichtlinie zu schaffen und die Form wie diese stattzufinden hat.
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"...Wir werden da sehr genau hinsehen und nicht jedes x-beliebige Seminar anerkennen", sagte Krämer...."
Wie wo was weiss Obi....
Diese Diskussion fand auf der falschen Grundlage statt. Es war nicht die Frage, WIE beschnitten wird, sondern OB beschnitten wird. Was hat man von einem qualifizierten Verstümmler?!
Und wer ist " Wir"?
Man lasse sich das mal auf der Zunge zergehen: Wir haben eine Gesetzgebung. Jemand verstößt gegen die Gesetze und es gibt ein Urteil. Das Urteil gefällt einer Lobbygruppe nicht, weil sie weiterhin in gleicher Weise gegen das Gesetz verstoßen will. Sie übt Druck auf die Politik aus. Nun wird das Gesetz geändert (nicht das Verhalten!). Und schließlich hat die Lobbygruppe ein Wächteramt über diejenigen, die nun gesetzeskonform im Sinne derLobbygruppe agieren können.Finden Sie die zehn Fehler im Bild!.....
Das Wichtigste wird vermutlich der religiöse Teil sein. Als getaufte Katholikin weiß ich:" Wir sind nur Gast auf Erden....." -
"Er hoffe, dass "wir dann irgendwann einen Status quo erreichen, mit dem wir nicht nur alle leben können, sondern der uns höchstmögliche Qualitätsstandards sichert".
Damit sagt er ja, dass es "höchstmögliche Qualitätsstandards" zur Zeit nicht gibt, und dass ihr Erreichen von "Hoffnung" auf ein "Irgendwann" abhängt. Im Deutschen nennt man das " St. Nimmerleinstag". Herr Kramer hat schon in seinem Interview mit der " Zeit" bewiesen, dass er ein Meister des sich selbst ins Bein schiessen ist.
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In Zukunft sollten nur Mohalim (Beschneider) dies tun können, die eine zertifizierte Ausbildung durchlaufen hätten.
Merkwürdig, ich dachte da sei nie etwas passiert. Wieso verschärft man dann die Bedingungen für die Mohalim?
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Wie schön, man will sich auf Standards einigen. Beseitigt bestimmt alle Probleme und all die lästigen Debatten. {Ironie off}
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Wie schrieb jemand anderes gestern dazu: "Zertifiziert nach ISO 1631d".

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Bei dem religiösen Ritual müssen neben der Einhaltung der medizinischen Standards auch die Eltern vor dem Eingriff aufgeklärt werden. Die UME sieht sich als Vermittler, die zu einer Qualitätssicherung beitragen will und auch Auskunft über die rechtliche Situation gibt. In Österreich darf diese religiöse Praktik ausgeübt werden.
Da bin ich aber mal gespannt, worüber die so aufklären wollen.
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Bei dem religiösen Ritual müssen neben der Einhaltung der medizinischen Standards auch die Eltern vor dem Eingriff aufgeklärt werden.
Nicht-steriles Umfeld und wirkungsfreie Anästhesie: medizinische Standards sind in der Synagoge definitiv nicht einzuhalten.
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"In den Statuten wird zudem festgehalten, welche Instrumente bei einer religiösen Beschneidung verwendet werden dürfen (Knopfsonde - Mafrid, Schild - Mogen sowie Beschneidungsmesser - Ismil). Andere Instrumente wie zum Beispiel verschiedene Klemmen sind dagegen verboten. Genaue Vorgaben gibt es zur Sterilisierung der Instrumente. Vorgesehen ist auch eine Aufklärung der Eltern vor dem Eingriff. Sie müssen Bescheid wissen, wie sie sich bei Nachblutungen verhalten sollen (sofortiges Informieren des Mohels), aber auch, wie die Wunde in der Woche nach der Brit Mila zu versorgen ist. Auch Nachkontrollen sind in dem Statut verbindlich vorgesehen."
http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/wi…eschneider.html
Betäubung? -
Extra-großer Mundschutz?
Da haben wir übrigens einen netten Widerspruch: entweder Mundschutz oder Metzizah B'Peh. -
http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/16640
Welche Richtlinien, darüber berichtet die jüdische Allgemeine demnächst.
Bin sehr gespannt, wie ärztliche Kunst in Puncto Sterilität und Anästhesie umgesetzt wird. -
Nach klaren Regeln - Eine Gruppe europäischer Mohalim will Richtlinien für die Brit Mila festlegen
Wäre nett die Regeln öffentlich bekannt zu geben. Ob die mohelim, wie bei der IHK Zwangsmitglied werden und welche Konsequenzen sie befürchten dürfen, wenn sie von den diesen mysteriösen "Standards" abweichen, werden wir vermutlich nie erfahren. Was heisst denn schon "eine Gruppe"? Das ist eine neuerliche Nebelkerze, um vom Thema abzulenken. Thema ist die Abschaffung dieser Schweinerei, nicht ihre Regulierung. Insofern versucht dieser Verein zu retten, was gar nciht mehr zu retten ist.
Ich vermag hier auch keine Abgrenzung z.Bsp. zur Metzizah B'peh zu vernehmen. Die wird es nie geben. Glaubhaft wäre das nur, wenn dieser "Verein" auch jene potenziell bedroht, die von von den (selbstdefinierten) Standards abweichen, und nur wenn dieser öminöse Verein vom Staat als Zulassungsinstanz anerkannt würde.
Dass Schlomo Hofmeister dort als Präsident gewählt wurde ist wirklich nicht gerade vertrauenserweckend...
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Quote from Jüdische Allgemeine
"Bereits seit 1745 gibt es in Großbritannien die »Initiation Society«, der die zertifizierten Mohalim des Landes angehören. »An diese Tradition wollen wir mit der Union der Mohalim anknüpfen«, erklärte der Wiener Gemeinderabbiner und Mohel, Schlomo Hofmeister, der zum Präsidenten der Vereinigung gewählt wurde, die ihren Sitz in Wien hat."
Quote"In the UK, the training and regulation of mohelim is the duty of the Initiation Society, an organization established in 1745, now run under the auspices of the court of the Chief Rabbi of Great Britain. It is the oldest Anglo-Jewish organization still in existence. There are around 45 mohelim currently practising in the UK.
...As the procedure is so quick, most mohelim do not routinely use any anaesthesia as they feel there is probably no need in the neonate. However, there is no Talmudic objection and should the parents wish for local anaesthetic cream to be applied there is no reason why this cannot be done.
...
I thank Dr Joseph Spitzer for his invaluable assistance in preparing this paper."http://onlinelibrary.wiley.com/store/10.1046/…v=1&t=hjtvgnv4&
Quote"Dr Joseph Spitzer, a GP and the head of the Initiation Society, is willing to carry out the procedure should the Duke and Duchess of Cambridge decide to maintain the practice common among royals since the 19th century."
http://www.thejc.com/news/uk-news/109723/bring-me-royal-baby-and-i’ll-give-him-snip-says-top-mohel
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