Psychologischer Aspekt ist positiv

  • Hallo Anna,

    es ging mir darum, dass du behauptet hast, der Koran wäre noch im "Original" vorhanden. Genau diese Behauptung ist wissenschaftlich nicht haltbar, denn es gibt im eigentlichen Wortsinn kein "Original".

    "Diese These ist vollkommen neu."

    Hast du schon von Sven Kalisch gehört?

    http://de.wikipedia.org/wiki/Sven_Kalisch

    viele grüsse,
    B.O.B.

    Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen.
    George Orwell

  • Ja habe ich, aber so ausführlich noch nicht. Ich wusste z.B. nicht dass er auch die historische Existenz Jesu, Moses, Abrahams und anderer Propheten der islamischen, christlichen und jüdischen Traditionen anzweifelt.

    So gesehen müsste er ja die Existenz JEDER historischen Person anzweifeln.

    Echte wissenschaftliche Beweise kann man selbstverständlich nicht liefern.

    Die Solidarität die ihm zuteil wurde, galt - soweit ich weiß - nicht seinen Thesen, sondern ihm als Wissenschaftler. Aber darüber muss ich mich noch mal informieren. Aussagen von Tilman Nagel (der ihm auch Solidarität bekundete) über Oligs und Luxenbergs Theorien (auf die Khalisch sich ja teilweise beruft)sprechen jedenfalls dafür:

    Tilman Nagel über Luxenberg:

    Zitat


    "Luxenbergs Werk ist eine wunderliche Mischung aus semitistischem Grundwissen, so etwa über den Konsonantismus, verquickt mit weitschweifenden Phantasien. Seriöse Rezensionen (beispielsweise Simon Hopkins in „Jerusalem Studies in Arabic and Islam“ 2003) heben den durchweg dilettantischen Charakter der Verfahrensweisen Luxenbergs hervor und geben ferner zu bedenken, dass nur eine geringe Anzahl von Koranpassagen – in der Ausgabe von 2004 sind es ein paar mehr – dieser „Deutung“ unterzogen wurden. Bei mehr als 95 Prozent des Textes versagt Luxenbergs Erfindungsreichtum, so dass, selbst wenn das wenige Hand und Fuß hätte, man nicht von einer „syro-aramäischen Lesart“ an sich sprechen dürfte, erst recht nicht von der Entschlüsselung eines durchgängigen christlichen liturgischen Textes, der sich unter den arabischen Schriftzügen des Korans verberge."


    Tilman Nagel über Ohlig:


    Es gibt einfach mehr Hinweise darauf, dass es Mohammed gab und dass er den Koran "brachte", als umgekehrt. Deshalb wird die These von Khalisch auch von den meisten Islamwissenschaftlern nicht geteilt. Dennoch sollte Forschung natürlich erlaubt sein, auch kritische Forschung.

    Der Koran unterscheidet sich zudem wesentlich von den anderen religiösen Schriften wie der Bibel.

    Durch seinen melodischen, poetischen Stil ist er sehr leicht auswendig zu lernen, so dass weltweit SEEEEEEHR viele Menschen, darunter auch Kinder (!) den vollständigen Koran auswendig können. Das war schon immer so. Auch zu Zeiten des Propheten haben die Muslime die Suren auswendig gelernt und auch aufgeschrieben. Wenn so viele Menschen die Suren auswendig können, ist es praktisch unmöglich, dass sich Fehler einschleichen können. Das würde sofort auffallen.

    Später, nach Mohammeds Tod, wurden die Suren nur noch der Länge nach geordnet und in ein Buch gefasst.

    Außerdem ist der Koran von einem einzigartigen mathematischen Code durchzogen, der erst kürzlich entdeckt wurde und nicht mit dem sogenannten Bibelcode vergleichbar ist. Für mich persönlich ist das ein weiterer Beweis, dass der Koran im Original vorhanden ist, und dass er von Gott stammt.

    Hier ist der Link zu den Mathewundern, falls es jemanden interessiert:

    http://mathe.alrahman.de/

    Oben auf MWLK oder Wunder 19 etc. klicken...

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