Schweden: Beschneider entgeht Gefängisstrafe

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    • Sehr wahrscheinlich, dass diese

      "von einer Religionsgesellschaft dazu vorgesehene Person" auch hierzulande "praktizieren" dürfte, ist er doch "dafür besonders ausgebildet und, ohne Arzt zu sein, für die Durchführung der Beschneidung vergleichbar befähigt".

      Das kommt dabei raus, wenn der Gesetzgeber vor Lobbygruppen buckelt und Menschenrechte nur noch selektiv gelten lässt.
      Wenn aus Recht Unrecht wird, wird Widerstand zur Pflicht! (Bertold Brecht)
      Bräuche und Traditionen können den Menschen an jegliche Abscheulichkeiten gewöhnen (G.B. Shaw)
      Nicht unseren Vorvätern wollen wir trachten uns würdig zu zeigen - nein: unserer Enkelkinder! (Bertha von Suttner)
      tredition.de/autoren/clemens-b…-schnitt-paperback-44889/
    • Prosecutors had previously demanded two years' imprisonment for the man.
      Wäre das allermindeste gewesen für so eine Sauerei. Mit der Lötpistole, wie kann man auf so was selbst im Traum nur kommen?

      Neun Monate Ausbildung, was für ein Aufwand! Dabei gibt es doch im Nahen Osten Schnellkurse, da weiß man vor vier Wochen noch nicht, wie man Tsyrrkummtsissiohn schreibt, und schon macht man selber welche....

      Dieses Gesetz von 2001, was angeblich zum Schutz der Jungen gemacht wurde ist ein schlechter Witz, weil fast alle Jungenverstümmelungen illegal durchgeführt werden.


      The Swedish Act on Circumcision of Boys on Non-Medical Grounds The Act (2001:499) states that circumcision of boys may only be performed by a registered medical practitioner or by a person specially licensed by the Swedish National Board of Health and Welfare (Socialstyrelsen).Anyone else who performs a circumcision may be liable to a criminal penalty.
      1177.se/en/Kronoberg/behandlin…h-urinvagar/circumcision/

      Der "Schutzstandard" des §1631d BGB In Deutschland liegt noch weit darunter, nahe Null. *Brech*


      Eine Kontrolle oder einen Nachweis staatlicherseits verlangt der Gesetzgeber nicht. Es ist insbesondere keine behördliche Erlaubnis für die Durchführung des Eingriffs durch die Person erforderlich (BT -Drs.17/11295, S. 19)....




      Eine obligatorische Kontrolle von gemäß § 1631d Absatz 2 BGB durchgeführten Beschnei-dungen durch einen Arzt ist im Gesetz nicht vorgesehen.
      Und das kommt dann dabei heraus:



      Stümperhafte Beschneidungen




      Bergstraße.Wegen gefährlicher Körperverletzung, Amtsanmaßung und Betrug
      steht heute (Mittwoch) ein syrischer „Scheinarzt“ aus Stadtallendorf vor
      dem Bensheimer Amtsgericht. Der mutmaßliche Krankenpfleger, der über
      ein angebliches „Beschneidungszertifikat“ aus seiner Heimat verfügt,
      soll in Lorsch an Säuglingen von Migrantenfamilien aus Eritrea und
      Äthiopien gegen ein Honorar von 125€ "stümperhafte"...
      Juchhu, der Verstümmler ist da!
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    • Man sieht auch glasklar, wie abwegig das "Hinterzimmer-Argument", das 2012 gebetsmühlenartig ins Feld geführt wurde und auch heute noch gerne vorgetragen wird war und ist.
      Gesetze wie in Schweden oder gar schlimmer noch in Deutschland schützen nicht die Bohne vor Hinterzimmer- oder Wohnzimmer- oder Küchentisch-Verstümmelungen durch unqualifizierte Lötpistolen-Djangos.

      Das einzige, was Jungen schützen würde ist dasselbe, was Mädchen schützt. Dass man allen Eltern klar macht: das ist hier verboten!

      Und dass es ggf. empfindliche Strafen für alle Verstümmler und deren Auftraggeber setzt. Denn ins Kittchen will dann doch niemand wirklich gerne.
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    • Selbstbestimmung wrote:

      Das einzige, was Jungen schützen würde ist dasselbe, was Mädchen schützt.
      Was schützt Mädchen wirklich...das gesetzliche Verbot...oder der allgemeine Konsens, dass Beschneidung bei Mädchen was schlimmes, eine Verstümmelung, Trauma...ganz was anderes wie bei Jungen ist?
      Menschen wurden erschaffen, um geliebt zu werden. Dinge wurden erschaffen, um benutzt zu werden. Der Grund, warum sich die Welt im Chaos befindet ist, weil Dinge geliebt und Menschen benutzt werden. -Dalai Lama
    • Urolüge wrote:

      der allgemeine Konsens
      Diesen Konsens gibt es ja nicht. Die "Mehrheitsgesellschaft" ist ja auch gegen BGM. Aber Minderheiten sehen das anders, sowohl bei GGM, als auch bei BGM. Bei der starken Immigration aus afrikanischen Ländern ist davon auszugehen, dass es auch hierzulande "beschnittene" Mütter gibt, die meinen ihre Tochter müsse "so sein wie sie".
      Allerdings - hier gibt es keine "Beschneidungsspezialisten" oder "Beschneidungszentren" für Mädchen, die fett im Internet Werbung machen.

      Warum?

      Weil die in den Knast kämen!

      Und die Hemmschwelle, selbst, ohne jegliche Erfahrung auf dem Gebiet das scharfe Messer in die Hand zu nehmen ist dann doch groß. Und dass man dafür in Deutschland ggf. hinter schwedische Gardinen kommt dürfte sich auch in diesen Kreisen herumgesprochen haben.

      Natürlich spricht das Verbot, der §226a StGB auch eine moralische Ächtung aus. Diese Ächtung strahlt auch in die Gesellschaft aus.
      Das spiegelbildliche Gegenstück ist der §1631d BGB, der die Botschaft vermittelt:


      Das ist voll OK!


      Liebe Eltern, macht das ruhig, das ist euer gutes Recht!
      Aber macht das bloß rechtzeitig, denn wenn euer Sohn erst mal einsichts- oder urteilsfähig ist, dann ist's zu spät!
      Und einen solchen Machtverlust wollt ihr doch bestimmt nicht riskieren?

      Der §226a StGB ist gut und richtig!

      Der einzige Fehler ist, dass er nicht geschlechtsneutral formuliert wurde. (wir wissen, warum)
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    • Wie sagt das Sprichwort? "Die Axt im Hause erspart den Zimmermann"

      ...und die Lötpistole den Chirurgen

      Wenigstens hat diese Sauerei jetzt anscheinend doch noch ein Nachspiel:


      Google Übers. wrote:


      A man was recently sentenced to probation for having circumcised nine boys with a soldering gun. The verdict will be appealed - the prosecutor wants to see two years in prison.
      Staffan Meurling, professor of pediatric surgery, fears that there is a dark figure around illegal circumcision of boys.
      - I think there are cases that we do not know about

      Google Übers. wrote:

      He was convicted of nine cases of violation of the law on circumcision of boys when he lacked permission, two cases of grievous bodily harm for causing wounds and infection, and five cases of assault when five boys felt great pain after insufficient pain relief.
      Wer so etwas Kindern antut, hat in der Tat gesiebte Luft verdient. Ohne Kulturrabat.


      According to the district court, it has not been proven that several of the boys' complications came from the interventions and believe that the pain should not be assessed as abuse.
      Verdammt, warum eigentlich nicht?


      He says that he did not get hold of the tools he had previously used in his home country, but bought a soldering gun at the Jula store, which according to him had a similar function.
      Wo wir gerade das Thema hatten, was "gemein" ist und "verletzend".

      Bis zu 200€ pro Pfusch, lohnt sich doch!


      An investigation from the National Board of Health and Welfare in 2007 revealed that many circumcisions were performed in homes in an unsterile environment with inadequate pain relief.
      Aha, das kommt also bei angeblichen "Kinderschutzgesetzen" die "Hinterhofbeschneidungen" verhindern sollen heraus!
      In Deutschland dürfte es kaum anders sein - aber es will ja niemand so genau wissen.

      Bloß das aus diesen Skandalen regelmäßig die falschen Schlüsse gezogen werden.
      Nämlich, dass auch noch die Allgemeinheit für Genitalverstümmelungen aufkommen soll. Was die Zahl der Verstümmelungen erwiesenermaßen in die Höhe treibt.
      Ohne dass "traditionell" orientierte Eltern deswegen auf die traditionelle Form (volles Schmerzprogramm, beim "Beschneider") verzichten würden. Weil das ja immer schon so gemacht wurde, und man nichts ändern darf.

      dn.se/sverige/man-omskar-nio-p…illkorlig-dom-overklagas/
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